(Blogtour) Die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt

(Blogtour) Die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt

Die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt

Ahoi ihr Lieben!

Willkommen zum letzten Stopp der Blogtour. Ich stelle euch heute die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt vor!

 

Magische Wesen

Greif

Ein Greif ist ein mythologisches Geschöpf, das bereits in vielen Büchern eine Heimat gefunden hat. Seidenschnabel aus der Harry Potter Reihe dürfte eines der bekanntesten Exemplare sein. In der Rollenspielreihe „Das schwarze Auge“ ist der Gott Praios eine Greif. Greife haben einen Vogelkopf, Flügel und einen Löwenkörper. Es gibt Abwandlungen in denen nur die Hinterläufe die eines Löwen sind. Sind die Hinterbeine die von Pferden – wie bei Seidenschnabel – spricht man von einem Hippogreif.

http://kulturschnitte.de/Rollenspiel/Bobbel/alveran.htm

Mit ihren Flügeln erobern sie den Himmel und mit ihren scharfen Pranken haschen sie nach ihrer Beute. Überall werden Greife als majestätische und mächtige Geschöpfe bewundert. Sie gelten als intelligent, stolz und eigensinnig. Gelingt es einem Menschen, die Gunst eines Greifen zu erlangen, so darf er vielleicht eine Runde auf dem breiten Rücken mitfliegen.

Sie hörte Krallen über den Boden schaben, und kurz darauf schob sich ein gefiederter Kopf in ihr Sichtfeld. Eilig wollte sie sich abwenden, doch die goldenen Augen des Greifen bannten sie an Ort und Stelle. Sie bewegte sich nicht, und auch er verharrte einen Herzschlag lang. Dann begann er sich an ihrer Hand zu reiben. Dabei schnurrte er so laut wie ein alter Dieselmotor und knabberte mit seinem Schnabel an ihrer Hand. Charlie grub ihre Finger in den fedrigen Kopf, was den Greifen nur noch lauter schnurren ließ.

Protagonistin Charlie begegnet im Buch recht früh einem Vertreter dieser Rasse und lernt: „Die Weibchen haben bunte [Federn], die Männchen schwarze.“ Greife sind der menschlichen Sprache nicht mächtig, sind jedoch intelligent genug, um Menschen zu verstehen und durch ziepen, zwicken und kuscheln zu kommunizieren.

 


Ghul

Ein schattenartiges Wesen mit stacheligem Schwanz, das krabbelt und kriecht oder auf seinen hufigen Hinterläufen geht. Sein Biss kann für normale Menschen tödlich sein, wenn er nicht sofort behandelt wird. Dieser Kreatur will man weder tags noch nachts begegnen!

Über den Lärm hinweg hörte sie sein Geifern, roch den faulen Hauch, der ihn umgab. Wie in Zeitlupe sah sie das Wesen auf allen Vieren mit verdrehtem Gang bis zur Kante des Bahnsteigs rennen – und abspringen. (…) Gleich würde der Ghul über sie herfallen, sie zerreißen, mit seinem stacheligen Schwanz würgen, wie er es schon im Altenheim hatte tun wollen.

Ghule gelten in der persisch-arabischen Mythologie als sehr gefährliche Dämonen, finden sich jedoch in vielen Kultur- und Mythologiekreisen wieder. Durch die „Geschichten aus tausenduneiner Nacht“ erlangten sie weltweite Popularität und bevölkern seither zahlreiche Bücher, Filme und Serien. Wie Zombies haben sie oft großen Hunger auf Menschenfleisch und gelten als eher einfältig. Jedoch sind Ghule im Gegensatz zu Zombies oder Wiedergängern nie Menschen gewesen.


Hydra

Das Wesen war eine Schlange – zumindest, wenn man davon absah, dass es mehr als sieben Köpfe besaß, die sie alle mit einer Intensität anstarrten, die ihr angst und bange werden ließ.

Die vielen Augen der Hydra zogen sich zu schmalen Schlitzen zusammen. „Dir steht die Wahl nicht frei, Trägerin. Du kannsssst dich entscheiden: Entweder du kommsssst mit, oder deiner Familie wird essss schlecht ergehen.“

Auch die Hydra ist ein Wesen aus der griechischen Mythologie. Für jeden Kopf, den man ihr abschlägt, wächst einer nach. Will man das wirklich ausprobieren, wenn man keine Superkräfte wie Hercules hat? Jedenfalls ist die Hamburger Hydra auch in dieser Erzählung keine freundliche Gestalt, sondern arbeitet gegen unsere Helden Charlie.

 


Harpye

Harpyen gibt es auch in Hamburg! Von Griechenland aus haben sich diese Vogelwesen inzwischen überall ausgebreitet. Scharfe Klauen, Flügel und ihr elsterngleiches Wesen machen sie zu hartnäckigen Feinden. Wer einen Schatz aus ihren gut bewachten Nestern stibitzen will, sollte sich vor diesen launischen Kreaturen hüten! Ihr natürlichen Erzfeinde sind die Greifen.

Behutsam bahnte sie sich ihren Weg über die verschmolzenen Metallgegenstände, die den Boden und die Wände des Nestes bildeten. (…) Stattdessen flogen sie hinein und heraus. /

Sie hatte sich mit ihren Vogelkrallen an den Rand des Nestes gekrallt. (…) Ihr Blick aus reptilienartigen Augen (…). Das Wesen hatte in etwa die Größe eines Menschen. Mit Ausnahme des menschlichen Kopfs glich die Harpyie ansonsten aber eher einem Vogel.

Wusstet ihr, dass Harpyen in „Das steinerne Schloss“ wie Fledermäuse über Kopf schlafen? Irgendwie niedlich. Zumindest solange bis sie aufwachen! Ihre Flügel können sie zumindest für kurze Zeit in menschliche Arme verwandeln, um besser Dinge greifen zu können.

„Was tut ihr hier?“, fragte sie mit einer Stimme wie der Wind selbst. Sie klang so fremd, dass Charlie ein kalter Schauer über den Rücken lief.


Weitere Wesen

In Anna Weydst Buchwelt wimmelt es nur so von Kreaturen! Natürlich kann nicht jedes Wesen eine wichtige Rolle einnehmen und viel Platz im Buch klauen, denn schließlich geht es um unsere menschliche, aber besondere Charlie! Vorenthalten möchte ich sie euch dennoch nicht. Einigen magischen Wesen werdet ihr nur begegnen, wenn ihr das Buch selbst lest…

Baby-Kraken?

[Die Kreatur] ähnelte einem Oktopus. Einem Oktopus, der extrem viele, extrem scharfe Zähne zu haben schien. (…) Das Vieh war total auf sie fixiert(…) und streckte seine Tentakel nach ihr aus. Er riss sein Maul auf, und Charlie stockte der Atem: Hinter der vorderen Reihe Zähne rotierten in seinem Rachen fünf weitere.

Ich möchte eins! Ob das ein Baby-Kraken ist?

Drachen

Sie gehören zu den bedrohlichsten Kreaturen der Welt in „Das steinerne Schloss“.

Ein Kreischen durchbrach die Stille der Nacht. Es klang wie tausend Stimmen, gefangen in einer. (…) „Das war ein Drache. Verflucht, das macht es uns schwerer. Drachen sind ein ganz anderes Kaliber als Ghule und Vampire.“

Vor ihnen stand ein einzelner Mann auf der Straße. Er war wie aus dem Nichts erschienen, hatte seine Finger in die Gürtelschlaufen gehängt und starrte sie aus rot glühenden Augen an.

Fee

Feen spielen in „Das steinerne Schloss“ keine allzu große Rolle. Sie sind klein und verstecken sich gerne in Bücherregalen. Sie sind liebreizend und flirten gern.

Irrlicht

„(…) Irrlichter haben nur dann einen freien Willen, wenn sie in der Nähe eines Moores sind. Ansonsten sind sie wie schwebende Glühbirnen.“

 

„Das steinerne Schloss“ lohnt sich nicht nur wegen Magie, ein bisschen Romantik und Action, sondern auch um die beeindruckende Riege an magischen Kreaturen besser kennen zu lernen. Zu viel wollte ich nämlich nicht verraten, denn einige dieser Kreaturen spielen wichtige Rollen im Buch.


Gewinnspiel:

Natürlich gibt es auch ein Gewinnspiel! Es läuft vom 13.09 bis zum 18.09 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 19.09 von Anna Weydt bekannt gegeben (Teilnahmebedingungen).

Was müsst ihr tun? Besucht diesen Beitrag von Anna Weydt und macht den Test, welcher euer magische Begleiter sein wird. (Den Test findet ihr hier.)

Die Beiträge zur Blogtour


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Das Buch

  • Autorin: Anna Weydt
  • Titel: Das steinerne Schloss
  • Verlag: books2read
  • Genre: Urban Fantasy
  • 323 Seiten, Ebook: 0,99€
  • auf amazon* anschauen

Worum geht’s?
Die Hamburger Studentin Charlie vergisst den Talisman ihres Großvaters eigentlich nie. Als es trotzdem eines Abends passiert, werden sie und ihr Dozent von einer schattenartigen Kreatur gejagt und verletzt. Ein mysteriöser junger Mann, der auf einem Greif reitet, kommt ihnen zu Hilfe. Damit wird Charlie in eine magische Parallelgesellschaft und einen uralten Kampf verwickelt, in dem sie selbst noch eine große Rolle spielen soll. Doch jeder verbirgt Geheimnisse und hat eigene Interessen und Charlie scheint der Schlüssel zu sein – wem kann Charlie vertrauen?


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Christina P.

Hallo,
wow, ich bin grad beeindruckt von der Vielfalt der magischen Wesen. Greife mag ich sehr, ebenso wie Harpyien, welche in kaum einem Roman vorkommen. <3 Das klingt echt klasse 🙂
LG Christina P.

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Huhu,
Danke für die tolle Vorstellung.Der Drache ist mein Begleiter.

LG Manu

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Mein Begleiter ist ein Greif einfach super passend

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Jenny Siebentaler

Mein magischer Begleiter ist „gefallener Engel“! Und ich glaube der passt sehr gut zu mir,wobei ich sagen muss das es mir egal wäre ob männlich oder weiblich! 😉 Babykracken finde ich ja mal ganz was neues und noch nichts was ich je als magisches Wesen wo gelesen hätte und Irrlichter kommen für mich auch immer zu kurz und nen toller Beitrag von dir ist! LG Jenny

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