Kategorie: Allgemein

Babsi taucht ab (Juni 2019)

Babsi taucht ab (Juni 2019)

Babsi taucht ab (Juni 2019)

Blogbeiträge

Um die Work-Life-Balance geht es in den folgenden Beiträgen:

Gelesene Bücher

  • Scarlett Curtis – The future is female
  • Laura Kneidl – Water & Air (Rezension folgt)
  • K.C. Atkins – New York Bastards 2: In deiner Erinnerung (Rezension folgt)
  • Liane Mars – Bin hexen: Wünscht mir Glück (Rezension folgt)
  • Nika Sachs – Am Horizont schwarz (Rezension folgt)

Privat

Anfang des Monats war ich zu einem Bloggerbrunch von tolino media eingeladen. Es gab leckeres Essen, viele liebe Leute auf einem Haufen und ein paar interessante Neuigkeiten. Vielen Dank liebes tolino Team, dass ihr an mich gedacht habt.

Ich war viel im Freibad, habe im Schatten gebrutzelt und mich von Mücken leersaugen lassen. Aber dabei konnte ich auch wunderbar entspannt lesen.

Auch #ProjektArbeitstitel läuft fleißig weiter. Dadurch fühlt sich der Blog so schön gefüllt an. Freibad hilft mir auf jeden Fall dabei, abzuschalten und mal wieder zu lesen. Aber dennoch steht im letzten Halbjahr immer wieder etwas an, das mir die Zeit raubt. Zumindest zum Lesen. Beim Schreiben habe ich mit meinen wöchentlichen Treffen mit Nadja zum Glück langsam ein bisschen mehr Routine drin.

Und das ist auch gut so, denn ich möchte mein Glück beim #newpipertalents2019 auf Sweek versuchen! Im Gepäck habe ich meine frisch überarbeitete Geschichte „Der Horizont hinter den Wellen„, ein Fantasyabenteuer auf hoher See mit Piraten, Meerjungfrauen und einer Portion Liebe. Die Geschichte muss bis zum 09. September abgeschlossen sein. Ich weiß noch nicht, ob ich das schaffe, aber ich arbeite fleißig darauf hin!

Gleichzeitig sind dafür Videos und Rezensionen von mir ziemlich auf der Strecke geblieben. Aber nächsten Monat beginnt für mich auch die Klausurenphase, in der ich vermutlich kaum zum Lesen komme. Vielleicht ganz gut also, dass ich dann noch ein bisschen was offen habe.

 

Der Horizont hinter den Wellen

„Ausgerechnet das Passagierschiff, auf dem die Schmuckmacherin Mavi mitfährt, wird von Piraten überfallen. Mavi und die anderen Geiseln müssen hart für den exzentrischen Kapitän Tayon schuften. Beim Austausch der Geiseln gegen Gold und Vorräte vor der Küste von Sonnenfels kommt es zu einem Zwischenfall, denn es gibt jemanden, der ihr Geheimnis kennt. Mavi bleibt nichts anderes übrig als sich auf das Piratenschiff zu flüchten. Sie versteckt sich als blinde Passagierin zwischen Lebensmittelvorräten. Doch lange kann sie nicht versteckt bleiben, sie muss unbedingt zurück ins Meer…“

Genre: Abenteuer, Romantasy

Es gibt eine Spotify Playlist und eine Pinterest Wand.

Babsi taucht ab (Mai 2019)

Babsi taucht ab (Mai 2019)

Babsi taucht ab (Mai 2019)

Der Mai ist gestartet. Für mich direkt mit den Vorbereitungen zu #ProjektArbeitstitel, das bereits in vollem Gang sein sollte. Aber natürlich habe ich auch abseits der spannenden Interviews so einiges aus dem Internet hochgetaucht.

 

Blogbeiträge

Videos

Ja, es wird zur Routine, dass ich euch jeden Monat ein anderes Video von Katrin Ils präsentiere. Aber sie sind einfach klasse. Dieses Video zum Thema Überarbeitung ist schon etwas älter, aber trotzdem unglaublich hilfreich.

Gelesene Bücher

Privat

Es war viel los im Mai. Vor allem habe ich an #ProjektArbeitstitel und für die Uni gearbeitet. Aber auch an meinen eigenen Projekten. Meine Mama war zu Besuch und wir haben Bamberg und Würzburg unsicher gemacht, sind viel Spazieren gegangen und haben in der Therme gebadet. Dann habe ich mich regelmäßig mit Nadja zum Schreibbrunch getroffen. Absolut großartig! Essen und Schreiben. Und wir waren ziemlich produktiv. Einfach total schön, wenn man mit guten Freunden dieselben Leidenschaften teilen kann. Dann durfte ich auch tolle Projekte testlesen, über die ich euch vielleicht an anderen Stellen mehr verraten kann.

Jedenfalls war es ein guter Monat, ein voller Monat und ich freue mich jetzt am Ende des Mais noch auf ein Bloggerbrunch bei tolino, Geburtstagsfeiern von lieben Freunden und eine lange To Do Liste für Juni.

Tüdelü,

eure Babsi

Babsi taucht ab (April 2019)

Babsi taucht ab (April 2019)

Babsi taucht ab (April 2019)

Der April startete mit einer letzten mündlichen Klausur. Ende April fing dann schon das neue Semester an, aber ich konnte zwischendurch trotzdem ein bisschen ausspannen.

 

Blogbeiträge

Wunderschöne Kunst zu einem ernsten Thema findet ihr von Yuumei Art zum Earth Day 2019 auf twitter:

Sensitivity Reading

Zum Thema „Sensitivity Reading“ gab es einige hitzige Diskussionen. Zensur! Beschneidung der Fantasie! Bevormundung! Die Liste der Kritik für dieses freiwillige Angebot, dieser Empfehlung(!) schien endlos.

Für Kriminalromane treffen sich Autor*innen teilweise auch mit Polizist*innen, schauen sich Dokumentationen und Interviews über Verbrechen an, lesen Berichte und recherchieren (im Idealfall). Das heißt auch nicht, dass nur noch Kriminalbeamt*innen oder Mörder*innen Krimis schreiben dürfen oder sollten. Es geht darum, seine Hausaufgaben zu machen. Darum, dass man eben in vielen Bereichen denkt, Ahnung zu haben und reflektiert zu sein, es aber nicht ist.

Es ist eine Möglichkeit die Geschichte gemeinsam mit Betroffenen zu gestalten, seine Recherche zu intensivieren und persönlicher zu machen.

Warum reagieren so viele Leute so abwehrend?

Ich denke bei vielen rührt die Ablehnung von der befürchteten Mehrarbeit her.  Oder davon, dass die Geschichte in der Theorie nur mit der toxischen, falschen Darstellung funktioniert z.B. dass verschiedene Persönlichkeiten einer dissoziativen Störung miteinander interagieren.

Niemand wird gezwungen sich Sensitivity Reader*innen zu holen. Es ist ein freiwilliges Angebot. Fakt ist, wer ein Buch veröffentlicht, wird so oder so Kritik bekommen. Und schlechte Repräsentation bzw. Darstellung ist ein berechtigter Kritikpunkt, der durch obiges Angebot geschmälert werden kann.

Sicher können Einzelmeinungen, Einzelerfahrungen und Einzeleinschätzungen nie das gesamte Bild einer Gruppe betroffener Personen abbilden. Ich hab auch schon Bücher von depressiven Menschen über die Krankheit gelesen, bei denen ich nur entsetzt den Kopf über das vermittelte Bild schütteln möchte. So ist das eben. Man wird nie alle Leute zufrieden stellen. Aber für mich bildet Sensitivity Reading einen wichtigen Schritt in meiner Recherche und Schreibarbeit.

Videos

  • Vielleicht wisst ihr, dass ich mich sehr für wahre Verbrechen, ungeklärte Fälle und Mysterien interessiere. Der englischsprachige Youtuber Lazy Masquerade hat einige dieser gelösten Geheimnisse zusammengetragen.
  • Es scheint, ihr kommt in keinem Monat mehr um ein Video von Katrin Ils hier herum. Denn sie sind großartig! In diesem Video spricht sie über Sensitivity (Ich verschreibe mich bei diesem Wort sehr oft) Reading  speziell aus der Perspektive von Autor*innen! #sorrynotsorry

 

Gelesene Bücher

Privat

Der April war geprägt von Auf und Abs, lethargischen (teils krankheitsbedingtem) Nichts-Tun und Serien schauen, sowie vielen kleineren Terminen. Die Uni hat wieder angefangen, mein Stundenplan ist dieses Jahr ziemlich entzerrt. Das nervt ein bisschen, weil ich dadurch keinen wirklich freien Tag habe und Arbeit immer vor- oder zwischenschieben muss, was vermutlich einige 12 Stunden Tage zur Folge haben wird. Hoffentlich sind die Seminare und Vorlesungen diesen Stress wert.

Ich habe in diesem Monat wenig gelesen und zwischendurch richtige Durchhänger gehabt. Teilweise auch richtige Mutlosigkeit, das Gefühl den Blog und alles hinschmeißen zu wollen. Aber dann ging es wieder bergauf – weil ich eine Idee hatte und Inspiration gefunden habe. #ProjektArbeitstitel wird in den nächsten Monaten den Blog fluten und ich freue mich schon unglaublich darauf. Bleibt gespannt!

Außerdem gab es im April die erste Ticketwelle für das Literaturcamp in Hamburgden Kartenvorverkauf findet ihr hier. Lohnt sich das? Und ob! Meine Eindrücke aus 2018 könnt ihr hier nachlesen.

Tüdelü, eure Babsi

Babsi taucht ab (März 2019)

Babsi taucht ab (März 2019)

Babsi taucht ab (März 2019)

Schwupps, der März ist vorbei. Und Leute, er war voll! Freunde besuchen, Lernen, Umzugshelferin, ein Junggesellinenabschied (nicht meiner) und die Leipziger Buchmesse. Ui ui ui. Und zusätzlich gab es zahlreiche, wahnsinnig spannende und tolle Beiträge.

Blogbeiträge

Diesen Monat war viel los…

Gelesene Bücher

Videos

Ein großartiges Video – falls ihr englisch sprecht – ist dieses Video von John Oliver über Public Shaming. Anschauen!

Im März ist der neueste Ableger eines meiner liebsten Videospiele erschienen. Devil May Cry 5! Bis ich mir dieses Schätzchen hole, wird noch etwas Zeit vergehen, denn vor meiner Klausur im April gibt’s für mich keine neuen Zeitfresserchen. Aber euch sollte das nicht abhalten! Tommy hat das Game getestet und sagt euch, ob das überhaupt Bock macht:

Ich bin ein großer Fan von myuus Musik. Gruselige Klavierstücke und schaurig schöne Instrumentals. Sein neuestes Werk „Skeleton Dance“ klingt ein bisschen verspielt. Hört mal rein!

Privates

So, ihr Lieben! Und wieder ein Monat vorbei. Irgendwie habe ich im März sehr viel geschafft, aber wenig für den Blog oder meine Hobbys… Arbeit, Lernen, einer Freundin beim Umzug helfen, Freunde besuchen, einen Junggesellinnenabschied miterleben. Und natürlich die Leipziger Buchmesse mit dem Nornentalk, 9lesen und mehr.

Anfang des Monats habe ich eine Freundin in Ulm besucht und wir sind gemeinsam auf eine Lesung von Liza Grimm und Julia Lange gegangen. Es war ein total schöner Abend und natürlich habe ich signierte Bücher abgestaubt. Am nächsten Abend gab es einen Poetry Slam mit wirklich fabelhaften Texten und Leuten aus ganz Deutschland. Mein Favorit – ein Text über Lucifers Freundin und Dickpics – hat es leider nicht ins Finale geschafft.

Eine Klausur steht übrigens direkt Anfang April auch noch an, weshalb sich die Rezensionen vezögern.

Dann fand eines der ersten großen Buchevents des Jahres statt – Die LBM! Meinen Rückblick auf die Leipziger Buchmesse findet ihr hier.

Außerdem habe ich noch eine kleine Ankündigung in eigener Sache. Die Anthologie „Herzgezeiten“ ist erschienen! Mit dabei ein Beitrag von mir. Das Ebook gibt es zum Einführungspreis von 1,99€ für 12,99,€ erhaltet ihr die prallgefüllte, 440 Seiten starke Taschenbuchversion.

Tüdelü, eure Babsi

Babsi taucht ab (Februar 2019)

Babsi taucht ab (Februar 2019)

Babsi taucht ab (Februar 2019)

 

Blogbeiträge:

Videos

Katrin Ils macht so viele tolle Videos, dass ich sie gar nicht alle hier verlinken Kann. Abonniert sie einfach, ok?

Gelesene Bücher:

 

Privat:

Anfang Februar plagte ich mich noch mit Klausuren, danach ging es ruhiger zu und ich konnte mich wieder Büchern, Videospielen und anderen Projekten widmen. In den letzten Jahren habe ich das Zeichnen ziemlich vernachlässigt. Das wollte ich nachholen, weil es mich entspannt, weil es mir gut tut und mir auch bei meinen Geschichten hilft. Hier sehr ihr z.B. die gute Sasha aus meinem Projekt „Save Our Souls„.

Eine Leseprobe und ein Exposé habe ich Anfang des Jahres an eine Agentur geschickt und irgendwann im März sollte ich eine Antwort erhalten, ob sie mit mir zusammen arbeiten möchten. Diese Geschichte ist mir sehr wichtig, ich arbeite schon sehr lange daran und hoffe natürlich, euch irgendwann mehr als nur Zeichnungen, Schnipsel und Leseproben präsentieren zu können.

Leider hat mich nach der Prüfungsphase sämtliche Motivation verlassen, irgendwas produktives zu tun. Sei es Videos drehen, Blogbeiträge schreiben oder lesen. Ich habe mich von Serien berieseln lassen, meine Eltern besucht und mit meinem Kater gekuschelt und möglichst wenig inhaltlich anspruchsvolle Dinge getan. Jetzt gegen Ende des Monats bessert sich das langsam wieder. Zu meinem Geburtstag habe ich einen Haufen toller Bücher bekommen! Danke auch an alle, die an mich gedacht und mir gratuliert haben.

Wie war euer Februar so?

Tüdelü,

eure Babsi

 

Babsi taucht ab (Januar 2019)

Babsi taucht ab (Januar 2019)

Babsi taucht ab (Januar 2019)

 

Blogbeiträge rund um Bücher:

  • Seid ihr Buchliebhaber*innen und mögt die Netflix Serie Stranger Things? Dann dürft ihr laut Vera von chaoskingdom guten Gewissens zum Begleitbuch greifen.
  • Carlsen Klartext sammelt im Buch „Extremismus“ interessante Artikel und Gedanken rund ums Thema. Anna von Ink of Books hat sich das Buch vorgenommen.
  • Bei den fabelhaften Kollegen von House of Animanga gibt es eine Rezension zu „Eislicht„, einen Manga aus deutscher Feder!
  • Spielt ihr Videospiele? Neuere Formate setzen auf interaktive Geschichten, schwere Entscheidungen und herzzereißende Konsequenzen. Über das Scheitern und die virtuellen Schläge in die emotionale Magengrube plauderen Aurelia und Jana bei Geekgeflüster.
  • 3 Geschichten, 3 Eindrücke – Janna hat sich drei Selfpublisher Shorties vorgenommen und erzählt euch mehr.
  • Wie schafft man es, so viele Bücher zu lesen? Jane erzählt euch in ihrem Beitrag ihre Gedanken zu dem Thema und wie sie es schafft, 3-4 Bücher pro Woche zu lesen.

Diversity, LGBTQ+, Feminismus

Videos

Schaut mal! Auf dem Kanal von BissjeTommy durfte ich ein bisschen über Kingdom Hearts II plaudern. Auf seiner „Road to Kingdom Hearts III“ redet er über die verschiedenen Kingdom Hearts Spiele. Außerdem gibt es einen Story ReCap für alle, die – wie ich – einige Punkte vergessen haben. (Das Gummischiff habe ich verdrängt, ich hab’s gehasst!)

Ich hoffe so sehr, dass Kingdom Hearts III auch für PC erscheinen wird, denn ich besitze keine Konsolen der neuen Generation. Und ich freue mich so, dass auch Pixar Welten z.B. Monster’s Inc mit im Spiel sind! Hach.

Gelesene Bücher:

Privat

Wie ihr vielleicht wisst, wenn ihr mir auf twitter folgt: Die Klausurenphase hat begonnen. Leider bin ich deshalb im Januar weder groß zum Lesen noch zum Bloggen gekommen. :/ Das wird sich noch bis Mitte Februar ziehen und ich hoffe, ihr habt noch ein bisschen Geduld mit mir. Ich habe jede Menge tolle Ideen und Beiträge!
Bis dahin, habt es fein!

Tüdelü, eure Babsi

Babsi taucht ab (Dezember 2018)

Babsi taucht ab (Dezember 2018)

Babsi taucht ab (Dezember 2018)

Blogbeiträge

  • Eine kritische Rezension zu Andreas Eschbachs „NSA“ findet sich bei Michelle von Büchnerwald – sie kritisiert dabei ausführlich und an Beispielen erläutert, welche Punkte des Buches sie für problematisch hält. Dabei geht es vor allem um die Darstellung von Sexualität und Geschlechterrollen.
  • Viele von euch, die sich auf twitter bewegen, kennen sicherlich den jungen Mann mit dem Alias @deintherapeut – seine Postings sind mir schon länger irgendwie unangenehm gewesen, aber ich konnte nie so ganz in Worte fassen, was mich daran und an seiner Community stört. Robin von Misomanie hat in einer dreiteiligen Blogreihe sehr genau auseinanderklamüsert, was bedenklich und sogar gefährlich an der ganzen Geschichte ist: Was Pseudo-Therapeuten auf twitter anrichten Teil 1 | Teil 2 | Teil 3
  • Politik in Horrorgames – wie sieht die aus? Gibt es da ein Muster? Dieser Blog wird sich damit befassen und was uns dort erwartet, könnt ihr *hier* nachlesen.
  • Das Jahr neigt sich dem Ende. Jacquy erzählt uns von ihren buchigen Highlights.
  • Neues Jahr, neues SUB ABC von Kerstin und Janna – schließt ihr euch der Challenge an?
  • Auch die liebe Elea Brandt blickt zurück. Und bei ihr war das Jahr 2018 voller toller Erfolge und spannender Entwicklungen des Autorinnenlebens. Lest rein!

 

Katrin Ils postet inzwischen aktiv auf Youtube und berichtet spannend und knackig von ihrem Autorenleben. Lasst dieser feschen Dame ein Abo da!

 

Gelesene Bücher

 

Privat

Eine fette Erkältung hat mit meine Pläne für Dezember ziemlich durcheinander geworfen. Ich habe quasi eine ganze Woche nur zuhause im Bett verbracht. Dabei konnte ich nicht mal lesen, weil meine Konzentration echt mangelhaft war. Also habe ich viel geschlafen, Youtube Videos und seichte Netflix Serien geschaut. Danach habe ich ziemlich viel gezockt, Witcher 3 endlich durchgespielt und wieder einmal mit meiner alten Liebe Dragon Age angefangen. Das Jahr endet für mich schön und entspannt. Ich durfte eine gemütliche, stressfreie Woche bei meinen Eltern verbringen. Über Sylvester besuche ich eine Freundin in Amsterdam. Eine Stadt, die ich schon immer mal sehen wollte!

Das Jahr 2018 war für mich ein erfolgreiches Jahr. Ich habe meinen Bachelor of Science erhalten und konnte in den Master starten. Mein Beitrag erschien in einer Anthologie, unser Podcast Heldenreise ging an den Start, ich konnte bei 9lesen mitmachen, mit den Nornennetzwerk hatten wir einen Stand auf der Leipziger Buchmesse. Außerdem habe ich meine SSRIs absetzen können und es geht mir immer noch gut. Viele tolle Ereignisse also! Trotzdem ist – gerade politisch, menschlich – auch Einiges geschehen, was meine Stimmung getrübt hat. Es war viel zu tun, wenig Zeit und ich habe mich oft selbst überfordert und übernommen.

Ich hoffe, dass ich die Balance 2019 etwas Besser hinbekomme. Dass ich etwas ruhiger und entspannter an meine Arbeiten rangehen kann, meine Ängste mit der wachsenden Erfahrung schmäler werden. Jedenfalls habe ich einige Pläne für 2019, von denen ich an dieser Stelle aber nichts verraten möchte. Meine To Do Liste ist jedenfalls schon wieder recht lang.

Vorsatz habe ich – wie jedes Jahr nur einen: Überleben. Das hat bisher ganz gut geklappt. 😉

Ich wünsche euch einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr!

Tüdelü, eure Babsi

 

Babsi taucht ab (November 2018)

Babsi taucht ab (November 2018)

Babsi taucht ab (November 2018)

Blogbeiträge:

  • Charline von Sternenbrise interviewt Laura Kneidl zu ihrem neuesten Fantasy Buch „Die Krone der Dunkelheit“
  • Rezensionen können einem Flops ersparen. Nicht nur bei Büchern, sondern auch bei Serien. Was Nise von Kitsunebooks zu „Switched“ sagt und warum ich die Serie von meiner Watchlist kicken werde, lest ihr *hier*.
  • Erfahrungen macht man am Besten selbst. Aber manchmal hilft es auch, die Weisheiten zu berücksichtigen, die andere bereits gesammelt haben. Zum Beispiel Anabelle von Stehlblüten in 3 Monaten Irland und ihrem Fazit nach fast einem Jahr.
  • Es gibt haufenweise Adaptionen von Sherlock Holmes – ob die Filme von Guy Ritchie, die BBC Serie oder Elementary mit einer weiblichen Watson. Sabine von Antiheldin und Karo von Fiktion fetzt haben die drei Kandidaten im knallharten Battle gegeneinander antreten lassen. Obwohl ich die BBC Serie klasse finde, mochte ich die Filme mit Jude Law und Robert Downey Jr. unglaublich gerne. Und ihr?
  • Ich durfte bei der lieben Tamara von Leuchtturmwärterin meine 5 liebsten Buchschätze vorstellen!
  • Die fabelhafte Karla Paul steht bei Timo von Rainbookworld Rede und Antwort zum Thema Feminismus und ihrem Essay für das Buch „The future is female“
  • Wow, einfach nur wow! Ein deutscher Manga wird zu einem Anime. Wenn das mal kein Ritterschlag für Nana Yaa und ihren Manga „Goldfisch“ ist.

Diskussionsstoff und Zunder

  • Marie Grasshoff hat mit einem Blogbeitrag auf die Kontroverse um einen Kleinverlag und sein rassistisches Cover reagiert. Sie zeigt Möglichkeiten auf, wie man divers und vor allem angemessen schreiben kann.
  • Auch Kat hat auf Stürmische Seiten ein Plädoyer für Divers Schreiben geschrieben. Unbedingt lesen!
  • Die Videospielszene ist kunterbunt, wie auch die Bücherszene. Dass sich aber leider noch viele Gamer herumtreiben, die von Menschen- und vor allem Frauenrechten („Iiih Frauen sollten keine Videospiele spielen!“) keine Ahnung und keinen Respekt davor haben. Gewalthaltige Videospiele sind oft in der Kritik, die Frage nach Ethik und Moral taucht immer wieder auf. Einen ausführlichen Beitrag mit einem aktuellen Beispiel hat Anna vom Blog „Von Hinten wie von vorne“ geschrieben.
  • Bad Boys – ein immer wieder diskutiertes Thema. Wo hört Selbstbewusstsein auf, wo fängt Arroganz an? Wo hören sich Sorgen machen und Wortgefechte auf und wo fängt missbräuchliches Verhalten an? Ali nimmt auf Skepsiswerke Bad Boys kritisch unter die Lupe. 

Morgen, Kinder, wirds was geben!

Und zwar habe ich am 01. Dezember die Ehre, den Selfpublishing Adventskalender zu eröffnen! Unter #SPbuch-Kalender gibt es bis Weihnachten jeden Tag auf einem anderen Blog eine*n tolle*n Selfpublisher*in!

Alles Infos und wer wo dabei ist, findet ihr bei KeJas Blogbuch.

Gelesene Bücher:

Visual Novels:
  • Hakuoki Kyoto Winds
  • Hakuoki Edo Blossoms

Privat:

Im November hatte ich irgendwie viel zu tun und irgendwie doch nicht. Blockseminar, einige Arbeiten und Beiträge für Podcast und Blog vorplanen. Dann ein Wochenende zuhause, an dem ich abschalten wollte und nicht so richtig konnte. Ich habe ausgiebig die beiden Hakuoki Visual Novels gezockt und fast alle möglichen Routen durchgespielt. Die Geschichte ist interessant und auch die Junggesellen sind durchaus ganz reizend. Allerdings habe ich da mal wieder gemerkt, dass mich Bücher aufbauen, dass Lesen mir gut tut.

Die letzten Tage hat mich eine fiese Erkältung gepackt, zum Glück habe ich einiges vorbereitet, sodass ihr euch nicht über ausbleibende Beiträge fürchten müsst. Eher im Gegenteil!

Wir sehen uns im Dezember!

Tüdelü, eure Babsi


Beitragsbild von Jeremy Bishop / Unsplash

Babsi taucht ab (Oktober 2018)

Babsi taucht ab (Oktober 2018)

Babsi taucht ab (Oktober 2018)

Mein Lieblingsmonat ist schon vorbei. Haaach. Zu Halloween möchte ich einen Spooky Livestream machen. Wenn es klappt, packe ich euch hier den Link rein! (Es hat leider nicht geklappt, ein anderes Mal vielleicht!)

Blogbeiträge

  • Jessy hat ein Praktikum bei Autorin Katja Brandis gemacht und berichtet uns von ihren Erfahrungen
  • Anabelle von Stehlblüten berichtet über ihr Praktikum bei Eden Books
  • Heutzutage kann jeder Bücher veröffentlichen. Jeder, der einen Text in der Schublade hat und sich keine fünf Minuten Gedanken über Stil, Lektorat oder Zweitmeinungen mach. Kia schreibt einen offenen Brief an diese „Schnellpublisher“
  • Wie ist es eigentlich fast blind zu sein? Als Autorin und Messegängerin? Carolin Summer erzählt uns von ihren Tricks und ihren Ängsten.
  • Man kann etwas mögen und es trotzdem kritisch betrachten. So wie Justine von Reading Mermaid. Die nimmt sich in ihrem Beitrag des Dark Romance Genres an.
  • Wie fühlt es sich eigentlich von Lehrerseite aus an schlechte Noten zu vergeben? Nicht so geil – finden Stefanie und Elif auf as clueless as you!
  • EINE FRAU IN EINEM VIDEOSPIEL? Für viele altbackene Gamer immer noch skandalös bis Fehl am Platz. Warum man mit reaktionären Nerds kann man nicht reden, erklärt Aurelia.
  • Tintenfische wechseln beim Denke die Farbe! WIE COOL IST DAS DENN?
  • Heterosexuell, homosexuell – darunter können sich die meisten von uns etwas vorstellen. Aber Asexualität? Wie gut, dass die liebe Sasverse uns etwas darüber erzählen kann.
  • Fantasy Heldinnen – starke Frauen, aber bitte nicht unweiblich und trotzdem schön. Am liebsten im Ballkleid. Uff. Geht euch das auch so auf die Nerven wie Katharina Jach? Mir zumindest schon.
  • Die Videomitschnitte vom Literaturcamp in Hamburg sind da!
  • Bei rein romantischen Geschichte sind meine Ansprüche ziemlich gesunken weil ich mir selten Hoffnung auf eine rundum gute Geschichte mache. Es gibt einfach zu viele Klischees, die nerven und immer wieder ausgegraben werden. Anna von Ink of Books hat gesammelt.
  • Ganz wunderbar ist auch Jessys interaktive Gruselgeschichte – unbedingt vorbeischauen!

Für die Demokratie und Gegen Rechts:

  • Anna von Ravenclaw Library hat einen Überblick zum NSU Terror erstellt. Das ganze läuft im Rahmen der Aktion „Lese gegen rechts“ und es werden noch weitere Beiträge zu diesem Thema bei ihr online gehen. Unbedingt lesen!
  • Tupoka Ogette ist Rassismus-Expertin – und bekommt in Interviews immer dieselben ermüdenden Fragen gestellt. Jetzt interviewet sie sich selbst, um zu berichten, was ihr wirklich wichtig ist.
  • Autor*innen helfen – mit Lesungen, Buchspenden etc – für einen guten Zweck z.b. der Seenotrettung

Repräsentation und Diversität(in der Literatur):

Psychologie

  • Wie ist das eigentlich mit psychischen Erkrankungen in Filmen? Ein klinischer Psychologen analysiert einige Szenen
  • In diesem Video spricht Fräulein Chaos mit ihrer Freundin Feli über deren Essstörung. Offen berichtet Feli über ihre Erfahrungen und ihre Krankheit. Aber auch darüber, was ihr geholfen hat und wie sie ihren Weg gefunden hat. Kein leichtes Thema, aber umso wichtiger:

Gelesene Bücher

Privat

Die Frankfurter Buchmesse hat ziemlich viel Zeit und Geld gefressen, sodass ich weniger Zeit zum Lesen hatte als gedacht. Aber dafür habe ich wundervolle Dinge dort erlebt, die ihr in meinem Rückblick nachlesen könnt.

Ansonsten war der Oktober ziemlich voll mit Uni, privatem Organisationskram und Erkältung. Hoffentlich kann ich euch im November wieder mehr berichten!

 

Ich wünsche euch frohes Halloween/Samhain, falls ihr feiert! Wir sehen uns im November.

 

Beitragsbild Alexa // Unsplash

Hass, Shitstorms und Kommunikation

Hass, Shitstorms und Kommunikation

Hass, Shitstorms und Kommunikation

Wodurch entstehen Konflikte? Hauptsächlich durch gestörte Kommunikation oder konkurrierende Bedürfnisse.

Die Diskussionskultur im Internet, auf twitter, Facebook und in den sozialen Medien, wird rauer. Trolle, Menschenhasser und verschiedene Meinungen treffen aufeinander. Gefühle, verletzter Stolz, Missverständnisse. Jemand äußert seine Sicht der Dinge und jemand anderes fühlt sich persönlich angegriffen.

Blockieren. Lästern. Follower von der Leine lassen.

Dadurch dass viele Konflikte heute öffentlich ausgetragen werden, das Internet nicht vergisst und dennoch schnelllebig ist, bleiben Äußerungen schwarz auf weiß stehen. Werden ausgespuckt, ohne zu überdenken. Gerade bei twitter, wo mit 280 Zeichen zwar mehr Platz als früher ist, doch Missverständnisse so leicht entstehen.

Gerade für Leute, die sich für Minderheiten einsetzen, die als Sprachrohr für Angehörige des LGBTQ+ Spektrums oder diskriminierten Menschengruppen dienen, bekommen es oft dicke. Feminist*innen, die sich untereinander bekriegen, wenn sich im Ton vergriffen wurde oder ein Statement diskriminierend ist.

Differenzierung?

Als Person, die weder von Diskriminierung noch von ständigen Wellen von Lästereien und Hass betroffen ist, scheint es natürlich sehr bequem, von meiner Warte aus über Kommunikation zu reden.

Ja, mein Postfach ist nicht voll von Hass und Trollen.

Dennoch fällt mir auf, dass die „Zero Tolerance Policy“ zunimmt. Dass oft nicht mehr zwischen Trollen und Diskussionsgegnern unterschieden wird. Natürlich hat jeder das Recht jeden zu blocken – dafür braucht es keine triftigen Gründe.

Aber oft geschieht Folgendes: Jeder, der ein Gegenargument bringt, der kritisch hinterfragt, wird niedergemäht.

Prominente Personen oder Personen des öffentlichen Lebens werden bei einer unglücklichen Aussage von allen Seiten mit Hass und Missgunst bombardiert. Es wird angegriffen, die verbale Knarre gezogen, bevor man nachfragt.

Das hat natürlich auch damit zu tun, dass manche Personen absolut unreif und unverständnisvoll auf Kritik reagieren: „Ich kann gar nicht rassistisch sein, der Dönermann von nebenan mag mich.“ o.Ä.

Gleiches gilt für das Schnellschießen auf Überschriften oder Captions – oftmals wird im Artikel nämlich genau erklärt, was gemeint ist. Erst lesen, dann denken, dann antworten.

Es ist nicht die Verantwortung von Minderheiten und/oder Betroffenen, anderen Personen zu erklären, warum etwas rassistisch, ableistisch oder xy-feindlich ist!

Zweite Chance?

Ich verstehe, die Ungeduld, die Ermüdung, wieder und wieder ähnliche Äußerungen von priviligierten Personen zu lesen. Derselbe Mist, obwohl wir dieselben Predigten gefühlt schon 100 Mal gehalten haben.

Jedoch, würde ich mir wünschen, dass wir öfter nochmal innehalten – was will ich? Will ich, dass diese Person nachdenkt, sich weiterentwickelt? Oder will ich sie durch einen bissigen Kommentar verprellen, durch einen Block im Unklaren lassen?

Durch unsere Filterbubble, die sich jeder selbst durch Selektion und Gegenanziehung auswählt, sind wir und diese Bubble für ähnliche Themen sensibilisiert, haben sich ausführlich mit gewissen Themen beschäftigt und sich Meinungen und Argumente für gewisse Standpunkte zurechtgelegt.

Maxi und die Schokolade

In der Psychologie gibt den „Maxi und die Schokolade“ Versuch. Kinder ab ca. 4-5 Jahren können diese Aufgabe „false belief task“ lösen. Der Versuch ist banal. Anhand von Spielfiguren wird eine Szene gezeigt:

Mama und Maxi kommen vom Einkaufen zurück. Maxi sieht, wie Mama die Schokolade in die grüne Schublade packt. Dann geht er raus zum Spielen. Mama backt einen Kuchen und nimmt dazu die Schokolade. Sie packt sie aber in die blaue Schublade. Maxi kommt vom Spielen zurück – wo wird er die Schokolade suchen?

Bis zum Alter von 4-5 Jahren geht man von einer kindlichen egozentrischen Sicht aus. Es wird nicht zwischen Eigen- und Fremdwissen unterschieden. Als Beobachter*in der Szene wissen wir, dass die Schokolade nicht mehr in der grünen Schublade ist. Wir wissen also, dass Maxi ein anderes Wissen hat als wir. Diese Entwicklung nennt sich „theory of mind“.

Trotzdem scheint es mir manchmal so, dass wir im Internet oft voraussetzen, dass andere sich in gewissen Themenbereichen auch schon weitergebildet haben. Dass sie das doch getan haben „müssten“!

„Die Menschen sind nicht böse, die Menschen sind nur dumm.“ – Alligatoah (Musik ist keine Lösung)

Gewaltfreie Kommunikation

Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg ist ein spannendes, interessantes, aber auch idealistisches Buch. Es beinhaltet die Philosophie, dass es keinen Konflikt gibt, den man nicht durch aktives Zuhören und entsprechende Gesprächstechniken lösen könnte. Daran glaube ich weniger, auch wenn mir die optimistische Grundhaltung des Buches als oller Träumerin gut gefällt.

Hä? Ich kommuniziere doch gewaltfrei, du Arsch!

Ein wichtiger Punkt sind „Pseudo-Gefühle“ – Gefühle, die Vorwürfe enthalten und so das Gegenüber in eine Rechtfertigungs- bzw. Verteidigungshaltung drängen.

Rosenberg hält es für immanent wichtig, bei sich zu bleiben. Bei aktuellen Situationen. Dass man von sich spricht und nicht von anderen Situationen, Momenten.

Zu den Pseudo-Gefühlen zählen „verraten, hintergangen, überrollt, ausgeschlossen, diskriminiert“. Vor allen kann man im Deutschen sagen „Ich fühle mich…“ und doch beinhalten diese Worte die Handlung einer anderen Person. Nach Rosenberg müsste es stattdessen heißen, „Ich fühle mich traurig, wütend, einsam etc. wenn ich das Gefühl habe verraten/ausgeschlossen etc. zu werden.“

Er spricht viel davon, nachzufragen, so lange zu bohren, bis man den Kern und die Absicht der Aussage der anderen Person verstanden hat. Das ist ermüdend und bei Weitem nicht bei jedem Gespräch sinnvoll. Trolle laben sich an Aufmerksamkeit und Energie.

Es geht immer darum, ob mir die Beziehung etwas wert ist. Ich verstehe, jeden der genervt ist, der nicht ständig erklären, rechtfertigen und sich vergewissern möchte, was das gegenüber will.

Aber durch die schnelle, verurteilende Kommunikation sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Austausches, der Gewinn für alle Parteien bringt. Die Chance, sich weiterzuentwickeln, die Chance einer möglichen guten Beziehung.

Jeder hat das Recht darauf, nicht zu kommunizieren, sich seine*ihre Bubble auszusuchen.

Hass zermürbt

Ich wünsche mir, dass wir Mutuals stärken und stützen. Positiven Beispielen und Aktionen mehr Aufmerksamkeit schenken. Freundlicher, wohlwollender miteinander umgehen.

Es ist wichtig, Negatives aufzuzeigen,. Missstände anzuklagen und aufzuzeigen. Fehler und Verletzendes zu kritisieren und zu bemängeln. Aber oft wird darüber scheinbar vergessen, dass Menschen dahinter stecken. Hass zermürbt.

Und auch die Beschäftigung mit Hatern, Trollen und allem Negativen zermürbt auf Dauer. Denn es ist ein Kampf gegen Windmühlen, jedem einzelnen Wicht die Welt erklären zu wollen (das gilt vor allem für Nazis, Rechtsextremistn usw.).

Aber: Nicht hinter jeder Person steckt ein Feind, jemand der Böses will. Nicht jeder Fehltritt, jede unbedachte Äußerung ist stellvertretend für die ganze Persönlichkeit.

Und ich glaube daran, dass Veränderung bei einem selbst beginnt. Ich wünsche mir eine weltoffene, freundliche Umwelt, also bemühe ich mich ebendies zu sein. Außerdem möchte ich nicht, dass rechte Idioten andere mit ihrem Charisma einlullen und Verständnis heucheln. Ich möchte bestimmt gegen Hass und Intoleranz vorgehen. Und ich möchte anderen zeigen, dass Konflikte sich lösen und verhindern lassen, wenn wir bei unserer Kommunikation ein bisschen mehr aufpassen.

Wenn wir bei anderen Menschen jedes Wort auf die Goldwaage legen, sollten wir das mit unseren eigenen Worten vielleicht auch tun?

Fazit

Ich habe nicht das Recht und ich will auch nicht, belehrend mit dem Finger auf irgendjemanden zeigen. Dennoch würde ich mir wünschen, dass wir in unserer Kommunikation öfter innehalten, uns einen Moment Zeit nehmen. Nicht mit Messern und Mistgabeln auf jemanden losstürzen, der einen Fehler macht. Zweite Chancen geben. Uns weniger an den Fehlern und Versäumnissen anderer aufhängen und mehr auf das blicken, was sie gelernt und verbessert haben. Nicht unbedacht öffentlich Personen bloßstellen, weil sie sich kritisch äußern. Ein bisschen mehr Rücksicht aufeinander nehmen, denn es gibt genug Hass in der Welt.

Gezeichnet,

eine hoffnungslos verträumte Idealistin


Titelbild Andre Hunter // Unsplash