Schlagwort: interview

Ela Bellcut #ProjektArbeitstitel

Ela Bellcut #ProjektArbeitstitel

Ela Bellcut #ProjektArbeitstitel

Nach Carina Schnell habe ich nun die Ehre noch eine liebe Schwester aus dem Nornennetz zu interviewen: Ela Bellcut, die bald ihr Debüt veröffentlicht!

Gedanken, Träume, Wünsche und immer wieder diese Leere, die nur das geschriebene Wort füllen kann. Einfach mal an nichts denken, einfach mal nur sein, die Gedanken vergessen, die Fragen, die endlosen Vorwürfe und Selbstzweifel, all das fortgespült von dem Kratzen über das Papier, von dem Klackern der Tasten, von der ruhigen Musik Iron&Wine’s …

Hey, freut mich, dass ihr zu diesem Beitrag gefunden habt. Ich veröffentliche unter dem Pseudonym Ela Bellcut und mein erstes Buch „Aderunita I – das Seelenband“ (Contemporary Fantasy) steht aktuell in den Startlöchern und wird im Juni 2019 erscheinen.

1989 wurde ich im wunderschönen Mecklenburg-Vorpommern geboren. und lebe seit 2008 in Hamburg. Ich bin ein laufendes kreatives Chaos. Mithilfe von To-Do-Listen und diversen Notizbüchern versuche ich, irgendwie mein Leben als Fotografin und Autorin zu händeln.
Angefangen habe ich mit Gedichten, Kurzgeschichten und Texten als Filmkritikerin für eine Onlineplattform. Am liebsten ziehe ich mich ins Grüne zurück, verbringe Zeit mit meiner Katze oder widme mich meinen kreativen Ideen, die in allen möglichen Richtungen ausarten.
Seit 2017 bin ich Mitglied im Nornennetz und dort als Presse- und Ratsschwester tätig.

 

Aderunita und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Seitdem 2016 die erste Version des ersten Teils meiner Fantasy-Reihe abgeschlossen ist, habe ich bereits an Band 2-4 gearbeitet und parallel auch ein Sequel zum 2. Band geschrieben. Damals war mir einfach das Schreiben wichtiger und nun hab ich vier Manuskripte in den Händen, die ich allerdings weiter chronologisch veröffentlichen werden – sprich: Band 2 wird demnächst überarbeitet und wandert dann zu meiner Lektorin Saskia Weyel (http://zeilenrausch-lektorat.de/).

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
„Aderunita I – Das Seelenband“  wird im Juni veröffentlicht und die BuchBerlin dieses Jahr wird dann meine erste Messe mit eigenem Buch sein. Dort werde ich wieder mit dem Nornennetz vertreten sein – also kommt gerne vorbei und quatscht mich an.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Neben meiner Fantasy Reihe schreibe ich gerne Horror/Thriller oder nehme an Ausschreibungen teil. Aktuell steht die nächste Anthologie von einigen Autorinnen Kolleginnen zum Thema „Heldinnen“ auf dem Plan. Dort geht es um zwei kleine Mädchen, die ihren „Dämonen“ bzw. dem wahrgewordenen Grauen in Form eines Monsters im Schrank gegenübertreten müssen. Es wird eine Mischung aus Horror und Drama. Indem Sina und Lea gemeinsam gegen Vorurteile, Depressionen und Ängste kämpfen.

 

Schreiballtag

 

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Bei mir war es: Einfach mal machen! Einfach das Buch zu Ende schreiben – sich wirklich Zeit nehmen mit einem festgesetzten Plan und es durchziehen. Und es dann auch zu veröffentlichen! Sich trauen!

Probeleser, Lektoren oder Korrektoren zu finden, ist eigentlich ganz einfach (so zumindest bei mir – da ich parallel zur Fertigstellung schon meine SoMe-Präsenz aufgebaut habe.)
Bei der Verlagssuche hab ich nicht wirklich Erfahrung. Während des Arbeitsprozess hab ich zwar 10 Bewerbungen an größere Verlage rausgeschickt, aber ich denke, da Fuß zu fassen, ist ohne eine Agentur beinahe utopisch … Und Kleinverlage waren bei mir nie von Interesse, da die Kosten/Nutzenrechnung für mich zu wenig Vorteile bot (ggf. Einschränkungen beim Lektorat, nicht das Cover, was ich will und dafür Werbung selbst machen – da kann ich auch gleich SP machen – so mein Gedanke und kann dann Bilder reinbringen, die mir wichtig sind).

Zudem komme ich aus dem Werbebereich. Aktionen überlegen, Promoten ist für mich mit Spaß verbunden und keine Hürde.

Hast du eine Schreibroutine?
Ich habe mit dem Schreiben angefangen, da war ich noch Filialleitung in einem Fotostudio – 6 Tage Woche. Da war das Schreiben nebenbei echt hart. Meist jeden Abend 2-3 Stunden nach der Arbeit. Das ging beinahe 2 Jahre, aber dann war mir das alles zu viel und mein Brotjob wurde mir gefühlt immer lästiger. Ich wollte nur noch schreiben.
Letztes Jahr hab ich dort gekündigt und mir einen Teilzeitjob gesucht, sodass ich 2-3 Tage in der Woche Zeit für meine Geschichten habe. Aktuell läuft es super so.
Ich hab die Sicherheit über die Runden zu kommen und kann mich dennoch kreativ voll ausleben. In heißen Phasen des Lektorats oder Korrektorats kommt das Privatleben dennoch oft zu kurz.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Zieh es durch und schreib es zu Ende – Überabreiten geht immer noch. (Kurzer Einwurf: Ich hab mit 16 angefangen, genau diese Idee zu formulieren – die ich jetzt erst mit 29 veröffentliche :D)

 

Motivation

 

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Ganz klar meine Autoren-Kolleginnen bei Instagram oder beim Nornennetz. Der Austausch mit anderen ist mir mega wichtig – denn das Autorendasein ist dann nicht so ein großes Ideal wie J.K.Rowling (an die man in der Vorstellung nie rankommen wird). Ich denke mir seitdem: Ach komm, das kannst du auch – lass dich nicht aufhalten.
Oft werden kreative Berufe nur belächelt. Als ich Fotografin wurde, war das bereits so. Aber die Fotografie ist ein Handwerk, man hat einen Gesellenbrief und es ist einfach etwas etablierter – als Autorin hatte ich immer den Eindruck, dass da nur gegenwind kommt, nach dem Motto: „Ach so groß wird man nie …“. Das hat mich lange aufgehalten bei meiner Veröffentlichung.

Der Austausch mit anderen und zu sehen: das sind auch alles nur Menschen mit ggf. Selbstzweifel – hat mich dran glauben lassen, dass ich es schaffen kann. Und auch im Entstehungsprozess wüsste ich nicht, was ich ohne Autorinnen wie Adriana Silver, Anne Granert, Katrin Ils oder Elenor Avelle  – als Motivation machen würde …
Aber die größte Unterstützerin ist immer noch meine Mutter.

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Den Kontakt zu anderen Autor*innen beibehalten –  ggf. noch ausbauen. Und natürlich viele Leser begeistern und dass die Message, die in der Serie vorherrscht: Kümmert euch mehr um unsere Umwelt –vor allem in den jungen Köpfe eindringt und die Reihe vielleicht dahingehend etwas bewirkt.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Das ist echt schwer! Die Mitglieder des Nornennetzes kennenzulernen oder auch andere Autor*innen die man nur per SoMe kennt, war jedes Mal super. Die erste Messe mit dem Netzwerk unvergesslich … Hm … aber ja, es ist wie die erste Liebe – der erste beste Moment war meine erste Buchmesse: LBM 2017. Mein erstes Buch war in der ersten Version fertiggeschrieben. 2017 hab ich erst mit Social Media angefangen und hab mich vor allem beim Blog Vom Schreiben leben belesen. Annika Bühnemann gibt dort super viele Tipps und auch Einblicke ins Marketing – ich wollte sie unbedingt kennenlernen. Bei der LBM war es dann soweit. Eigentlich fangirle ich nie, aber bei Annika war ich voll aufgeregt und wir machten Selfies + Autogramm und verbrachten dann noch ein paar Stunden zusammen. Comiccongelände besichtigt, zusammen gegessen, sie fragte mich nach meinem Buch, gab mir Tipps – ich hab mich bis dahin nie so fame gefühlt.

 

Eine kleine Kostprobe…

Da gibt’s meine absolute Lieblingsstelle im Buch, die man trotz fehlender Vorgeschichte hoffentlich versteht. Sie ist aus einem meiner eigenen Träume entstanden(gekürzt Seite 67-71):

Natura erwachte schlagartig. Ihr Herz hämmerte wie eine Horde Schlagbohrer. Sie sah sich um und stellte betrübt fest, dass sie allein war.

Es war dunkel, nur der Mond warf sein silbriges Licht auf ihre Umgebung.

Irgendetwas war anders. Irgendwie fremd. Als hätte sich die Atmosphäre verändert.

Aber nichts wirkte außergewöhnlich. Alles war still.

Zu still, wie sie begriff. Sie hörte kein einziges Geräusch. Nicht einmal die üblichen Klänge des Waldes oder des Meeres. Diese Nichtexistenz von Geräuschen ließ ihr Zuhause gruselig erscheinen.

Obwohl das Landhaus wie immer wirkte, hatte Natura das Gefühl, die vertrauten Schatten würden in ihren Konturen verschwimmen. Wären verzerrt. Lebendig. Würden sie beobachten, als läge irgendetwas auf der Lauer und wartete nur auf sie. Etwas zutiefst Dunkles. Sie konnte es zwar nicht sehen, aber fühlen.

Ihre Umgebung war beängstigend.

Der Wald ragte schwarz um sie herum auf. Die Schatten pulsierten.

Dann spürte sie den Sog. Den Sog, den sie auch am Morgen verspürt hatte. Er zog sie von neuem zu den Klippen.

Natura drehte sich nochmals zu der Weide um, an der sie eingenickt war. Es kam ihr vor, als wäre da jemand, der sie zurückhalten wollte. Allerdings sah sie nichts außer den wabernden Schatten, die sich wie zu einem inneren Herzschlag bewegten.

Sie bekam eine Gänsehaut. Ihr Adrenalinspiegel schoss in die Höhe und die Angst schnürte ihr die Kehle zu. Sie musste hier weg!

Blind vor Panik tauchte Natura in die Dunkelheit der Bäume ein. Dort hielt sie für einige Sekunden inne. Es war, als wäre sie über eine unsichtbare Grenze getreten, denn es erklangen wieder Geräusche.

Allerdings waren diese jetzt wirklich gruselig und machten dem Namen Geisterwald alle Ehre. Das Ächzen der Äste klang wie Schreie, Wehklagen. Wie etwas, das sie seit ihrer Kindheit kannte, plötzlich vollkommen fremd für sie sein konnte, verstand sie nicht. Aber sie konnte nicht leugnen, dass es ihr davor graute, diese sonst vertrauten Schritte zu gehen.

Es gab aber kein Zurück. Den Sog, der sie zu den Klippen zog, konnte sie nicht bezwingen.

Natura stolperte benommen weiter und als sie sich erneut umblickte, hatte sie den schreienden Wald bereits hinter sich gelassen.

Auch hier kam ihr alles fremd vor. Sie stand an einem Baum am Rand des Waldes und ließ ihren Blick über die in Dunkelheit gehüllten Steilklippen gleiten. Nichts wirkte wie gewohnt.

Unvermittelt hörte sie einen flachen Atem. Zuerst dachte sie, die über ihr stöhnenden Bäume würden das Geräusch verursachen. Aber der Atem wurde lauter und schien näherzukommen.

Sie blickte sich um, suchte nach der Quelle des Geräuschs. Komischerweise wirkten ihre Sinne mit einem Mal bis aufs Äußerste geschärft. Sie hörte alles viel näher, als es tatsächlich war. Denn das Keuchen gehörte zu einem Mann, den sie schemenhaft zwischen den Bäumen des Waldabschnitts ihr gegenüber erblickte. Er war gut zwanzig Meter von ihr entfernt und rannte zum Klippenvorsprung.

Alles passierte wie in Zeitlupe.

Der Mann passierte die letzten Bäume und strebte der schmalen Landzunge entgegen. Hinter ihm kam ein schwarzer Schatten zum Vorschein. Ein Wiehern. Ein schwarzes Pferd mit weißem Stern auf der Stirn. Natura erkannte ihre Stute Aurora. Und den Mann: Es war Phil – ihr Vater.

Verdammte Scheiße, was tun die denn hier?

Allmählich beschlich Natura das Gefühl, dass sie träumte. Alles kam ihr seit mittags wie ein unendlicher Traum vor. Und nicht von der guten Sorte. Die Begegnung mit Charlie, dieser verwirrende Nachmittag und jetzt das hier. Aber alles, was sie erlebte, fühlte sie, als wäre es real.

So was kann ich nicht träumen  außer ich bin Alice und das ist das Wunderland …

 

 


Ela Bellcut

 

Das Buch „Aderunita I – Das Seelenband“ ist im Juni erschienen. Ihr könnt es auf amazon* kaufen.

 

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms. Falls ihr ein Produkt über den Link kauft, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich erhalte jedoch einen kleinen Anteil als Provision.

Carina Schnell #ProjektArbeitstitel

Carina Schnell #ProjektArbeitstitel

Carina Schnell #ProjektArbeitstitel

Ich freue mich sehr, euch mit Carina Schnell eine wunderbar liebe Schwester aus dem Nornennetz vorzustellen! Carina veröffentlich bald ihr drittes Buch und hat somit schon Einiges an Erfahrung sammeln können.

Ich heiße Carina, komme aus Kaufungen bei Kassel und schreibe und lese schon immer am liebsten Fantasy.

Ich habe meinen Eltern und Großeltern schon Geschichten „vorgelesen“, als ich noch gar nicht lesen konnte und sobald ich schreiben konnte, habe ich meiner Fantasie auch auf dem Papier freien Lauf gelassen. Ich schreibe also schon seit ich denken kann – Kurzgeschichten, Gedichte und jetzt eben auch Bücher. Das war irgendwie immer selbstverständlich, so ein innerer Drang, die Ideen, die mir im Kopf herumspuken, aufzuschreiben. Eigentlich werde ich täglich von allem um mich herum inspiriert – ein schöner Sonnenuntergang, ein Falkenschrei, die besondere Stimme einer Person, die aus der Menge heraussticht.

Am Schreiben gefällt mir besonders, dass es sich anfühlt, als würde man eine neue Dimension betreten. Alles ist möglich, alles ist erlaubt, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vor allem am Fantasyschreiben gefällt mir deshalb der Weltenbau, das Erschaffen von etwas völlig Neuem, das vorher nur in meinem Kopf existierte und dass ich dann durch das Schreiben mit meinen Lesern teilen kann.

Mein Debüt erschien 2017 in zwei Teilen bei Forever by Ullstein und die nächste Veröffentlichung steht schon am 01. Juni an.

 

Alba und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Da muss ich mich leider bedeckt halten. Ganz bald habe ich nämlich große Neuigkeiten zu verkünden. Bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden. 😉

(c) Droemer Knaur

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Alba erscheint ja schon am 01. Juni dieses Jahres und ich stecke gerade bis zum Hals in den Vorbereitungen für die Veröffentlichung. Ich gebe mir viel Mühe beim Marketing und bin jetzt sehr gespannt, was die Blogger-Crew, die ich eigens dafür ausgewählt habe, Tolles auf die Beine stellen wird. Ansonsten poste ich schon fleißig Textschnipsel und Fun Facts über Schottland, wo meine Geschichte spielt, und es wird eine Woche vor der Veröffentlichung tolle Überraschungen auf meinen Kanälen in den sozialen Medien geben. Nach dem Erscheinungsdatum gibt es dann auch noch eine Leserunde bei Lovelybooks.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Ich habe noch eine fertige Märchenadaption (Jugendbuch) in der Schublade, für die ich als nächstes einen Verlag suche. Ansonsten habe ich noch zwei angefangene Thriller und eine Idee für historische Fantasy.

Was hast du aus deinen bisherigen Veröffentlichungen gelernt?
Das man sich nicht alles von Verlagen gefallen lassen sollte, bzw. die Zusammenarbeit von Verlag zu Verlag sehr unterschiedlich ist. Damit meine ich vor allem Mitspracherecht bei Titeln und Covern und die Qualität vom Lektorat. Und – ganz wichtig – dass dein Buch niemals allen gefallen kann und das ist auch gut so.

Welche Unterschiede gibt es zwischen deinem ersten Buch und dem aktuellen Projekt?
Es gibt riesige Unterschiede. Ich möchte mal behaupten, dass sich mein Stil weiterentwickelt hat und ich vor allem gewisse Anfängerfehler hoffentlich nicht mehr mache. Da ich seitdem die Autorenschule der Textmanufaktur mit Sylvia Englert als meiner Mentorin absolviert habe, habe ich, vor allem handwerklich, unheimlich viel gelernt. Ich habe mir eine Schreibroutine zugelegt und gehe allgemein professioneller ans Schreiben ran, anstatt es nur als Hobby anzusehen. Und mittlerweile probiere ich mich auch an anderen Genres, z.B. Thriller.

 

Schreiballtag

 

(c) Forever by Ullstein

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Ich glaube das Schwierigste ist für mich persönlich tatsächlich das Marketing, weil ich davon wenig Ahnung habe. Das Schreiben und Überarbeiten macht mir hauptsächlich Spaß, auch wenn es manchmal frustrierend sein kann. Und alle AutorInnen stimmen mir sicher zu, wenn ich sage, dass der schlimmste Teil des Autorenlebens das Warten ist – auf Antworten von Verlagen, Agenturen, LektorInnen etc. Das kann einen ziemlich verrückt machen.

Hast du eine Schreibroutine?
Ich bin gelernte Übersetzerin und übersetze neben dem Schreiben für einige große deutsche Publikumsverlage. Zweimal die Woche arbeite ich außerdem als Deutschlehrerin, weil man ja irgendwie auch seine Rechnungen bezahlen muss, nicht wahr? 😉 Das Schreiben passt dann irgendwie so dazwischen. Ich versuche, jeden Tag zu schreiben, aber wenn ich ehrlich bin, schaffe ich das nicht immer. Am meisten schreibe ich an Wochenenden. Ich hoffe aber, ab nächstem Jahr von meiner freiberuflichen Tätigkeit als Literaturübersetzern und Autorin leben zu können und dann endlich mehr Zeit dafür zu haben.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Schreib! Schreib immer weiter und hör nicht auf. Es ist das Wichtigste, dass man an sich selbst und seine Geschichten glaubt und nicht damit aufhört, nur weil man vielleicht nicht sofort Erfolg hat.

 

Motivation

 

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Ich glaube nicht, dass ich konkrete Vorbilder habe. Jeder orientiert sich im Leben an etwas und wir alle schauen auch zu gewissen Personen auf, bewundern sie, oder möchten so erfolgreich sein/so gut schreiben können wie sie, aber ich glaube lieber an mich selbst und versuche nicht, jemand anderem hinterher zu eifern, egal wie sehr mich eine andere Person auch faszinieren mag. Allerdings sind meine Autorenkolleginnen, von denen einige zu guten Freundinnen geworden sind, täglich eine große Inspiration für mich.

(c) Forever by Ullstein

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Schreiben, schreiben und nochmals schreiben. Wie gesagt, würde ich gerne vom Schreiben und Übersetzen leben können und arbeite darauf hin. Mein größtes Ziel ist es aber vor allem, all die tollen Geschichten zu Papier zu bringen, die ich im Kopf hab, egal, wie erfolgreich sie im Endeffekt sind.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Ich glaube dieser Moment kommt jedes Mal wieder, wenn ich eine E-Mail von einem Verlag mit einer Zusage im Postfach finde. Das ist jedes Mal ein Moment unfassbaren Glücks, der tagelang anhält. Ansonsten ist der Austausch mit anderen AutorInnen und BloggerInnen für mich immer eine der schönsten Dinge.

 

Eine kleine Kostprobe…

 

Hier sind ganz exklusiv für euch die ersten Zeilen von Alba – Zwischen den Welten. Ich hoffe, sie machen Lust auf mehr:

„Willst du mich heiraten?“

Ben sah mich mit seinen blauen Augen erwartungsvoll an. Er kniete vor mir auf dem exquisiten Teppich des The Palace, eine samtbezogene Schatulle in der einen Hand, die er mit der anderen langsam öffnete. Zum Vorschein kam ein Ring, gekrönt von einem gigantischen Diamanten.

Ich verschluckte mich an meinem Dom Pérignon.

Bens strahlendes Lächeln verwandelte sich in eine besorgte Grimasse, als ich äußerst undamenhaft zu husten begann. Die Blicke der anderen Gäste, die Ben mit seinem Kniefall auf uns gezogen hatte, erdrückten mich.

Ich hustete, konnte nicht atmen. Mein Blick huschte zwischen Ben, den reich verzierten Kronleuchtern an der Decke und dem Hummer auf meinem Teller hin und her. Ich bemühte mich, das immer lauter werdende Getuschel unserer Tischnachbarn auszublenden, während ich verzweifelt nach Luft schnappte. Mein panisch umherirrender Blick fiel auf den Diamantring, den Ben mir noch immer entgegenhielt.

Meine Brust zog sich schmerzhaft zusammen, der Champagner brannte in meinem Hals. Da schlug mir jemand von hinten heftig auf den Rücken.

 


Carina Schnell

(c) Droemer Knaur

 

Das Buch „Alba – Zwischen den Welten“ erscheint am 01.06.2019 bei Droemer Knaur. Ihr könnt das Buch bei amazon* vorbestellen.

 

Bisherige Veröffentlichungen:

  • „Die Kurtisane – Erwachen der Leidenschaft“ erschienen am 01.06. 2017 bei Forever by Ullstein (Magische Leidenschaft Teil 1).
  • „Die Magierin – Entscheidung aus Leidenschaft“ erschienen am 01.07. 2017 bei Forever by Ullstein (Magische Leidenschaft Teil 2)

 

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


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Katania de Groot #ProjektArbeitstitel

Katania de Groot #ProjektArbeitstitel

Katania de Groot #ProjektArbeitstitel

Ich freue mich sehr, #ProjektArbeitstitel mit einer so wunderbaren und coolen Person zu eröffnen: Katania de Groot! Ihr Debut „Wolfkisses: Ankunft der Jäger“ erscheint übrigens in genau einer Woche. Höchste Eisenbahn also, Katania näher kennen zu lernen!

Hallo! Ich bin Katania. Ich komme aus der Nähe von Erlangen und schreibe eigentlich schon immer. Nur, dass ich es offiziell mache, ist erst ein Jahr her.

 

Wolfkisses und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Gerade fertig und in Druck ist der erste Band von Wolfkisses. Einer Wolfwandler-Dark-Romantasy-Reihe. Mich hat geärgert, dass Männer in Romance eigentlich immer übergriffig dargestellt wurden. Noch mehr, wenn sie in irgend einer Form paranormal sind. Das war etwas, dass ich anders machen wollte. So entstand der Plot für Sofie und Luke. Dazu kam dann der von Becca und Alex, in den ich mich vielleicht ein bisschen zu sehr verliebt habe.

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Der erste Wolfkisses Teil, Ankunft der Jäger, erscheint am 20. Mai. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, soll hier halbjährlich ein neuer Teil erscheinen. Auf Steampunk und Dystopie werdet ihr noch etwas warten müssen. Ich will beide Geschichten erst vollständig fertig haben und konzentriere mich aber aus Zeitgründen vor allem auf die Wölfe.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Einiges! Ich plotte gerade eine Steampunk-Piraten Geschichte mit paranormalen Meereslebewesen, von der ich noch nicht so wirklich sicher bin, wo sie mit hinführen wird. Bis jetzt haben wir da Piraten-Sirenen-Dämonen. Dann gibt es da noch diese »King Arthur trifft auf Robin Hood Dystopie« auf die ich mich total freue.

 

Schreiballtag

 

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Das ständige Wechselbad zwischen »Boar ist das geiler Scheiß« und »Das kann man doch niemanden lesen lassen« Ich hab ungefähr das Selbstvertrauen einer Kartoffel und das ist es, was mir den ganzen Prozess teilweise recht schwer macht.

Hast du eine Schreibroutine?
Ich würde sagen halbberuflich?  Ich habe das Glück sehr viel Zeit zum Schreiben zu haben und diese auch zu nutzen. Allerdings verdiene noch nichts damit. Aber selbst, wenn ich gerade nicht schreibe, arbeite ich im Hintergrund meiner Gedanken an Plot, Figuren, Dialogen. Es ist eigentlich immer präsent.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Lass dich nicht kleinreden. Du hast etwas zu sagen? Dann sag es auch.

 

Motivation

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Ich habe einige Autorinnen, mit denen ich mich austausche. Darunter Katrin Ils, Jill Noll und Kathy Wild. Dazu kommen viele liebe Autoren auf Twitter, das Gemeinsamkeitsgefühl, das dort entsteht, hat mir unglaublich geholfen und dank der LitCamps konnte ich so viel lernen. Austausch ist etwas, dass ich jedem empfehlen kann.

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Vermutlich ähnliche, wie jeder andere Autor auch. Irgendwann würde ich gerne vom Schreiben leben können und irgendwann vielleicht sogar anderen Autoren unter die Arme greifen.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Ich habe meinen Testleserinnen das Manuskript ausgedruckt und zugesendet und als es zurückkam, und die Kommentare gelesen hab. Die Gefühle die ich hervorrufen wollte scheinen genau an den richtigen Stellen auch angekommen zu sein. Man könnte sagen, ich hab ein Bild mit Worten gemalt und meine Testleser konnten zu der Melodie tanzen.

 

Eine kleine Kostprobe…

Es ist ein Teil der Szene die ich schon in Leipzig bei #9lesen vorgetragen habe. Ich mag sie sehr gerne.

»Es riecht nach nassem Hund.« Die barsche Stimme im Nebenraum war ihm unbekannt. »Nach fremdem, nassem Hund. Wieso erzählst du mir nicht, was er hier zu suchen hat?«
»Ich habe es dir schon gesagt. Zwei Mal. Aber ich erkläre es dir auch gerne noch ein drittes Mal. Er war hier um mich abzuholen. Wegen eines Jobs.«
»Du hättest mich anrufen können, ich hätte dich gefahren.« Der Fremde knurrte, die Drohung darin jagte Luke einen Schauer über den Rücken.
»Und ich dachte, ich hätte dir ausreichend klargemacht, dass ich nichts mehr mit dir oder deinen Speichelleckern zu tun haben will.« Die Lautstärke in Sofies Stimme nahm zu. Sie hatte keine Angst vor ihrem Gegenüber. Etwas, das Luke von sich nicht sagen konnte. Die Clanmacht tobte in ihm. Verzweifelt versuchte sie, ihn zum Gehen zu bewegen, drängte ihn, den Laden und die Stadt zu verlassen. Und zwar, bevor King ihn bemerkte.
»Entschuldigung?«, sagte Luke und verfluchte sich im gleichen Moment selbst dafür. »Sofie, du hast die Notizen liegenlassen.« Er klammerte sich an das Klemmbrett und betete, dass der Schutz durch die Arbeit ausreichte, obwohl er seinen zweiten Besuch nicht angemeldet hatte.
Sofie kam aus dem Hinterzimmer zum Tresen.
»Danke, Luke.« Sofie griff über die Theke und legte ihre Hand auf seine.

Er zuckte zusammen, als der fremde Wolf den Raum betrat. King musterte ihn abfällig, dann beugte er sich zu Sofie herab und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. Für einen Moment schloss Luke die Augen. Seine Fingernägel gruben sich in die Handballen, wo sie deutliche Spuren hinterließen.
Jede von Kings Handlungen drückte Missbilligung aus. Der kurze Kuss gehörte genauso dazu, wie die Tatsache, dass er den Wolf in Luke komplett ignorierte.
Luke sank in sich zusammen, damit er möglichst klein und ungefährlich wirkte. Klein, ungefährlich, unscheinbar. Bloß nicht auffallen. Sein Mantra bei jeder Begegnung mit einem Fremden.
King schritt an dem Tresen vorbei und Luke drückte sich gegen ein Pflanzenregal, um ihm möglichst viel Platz zu lassen. Einen Moment blieb der Ranghöhere neben ihm stehen und musterte ihn. Luke senkte den Blick, gab so auch in der menschlichen Gestalt seinen Nacken frei um seine Unterlegenheit deutlicher zu betonen. Es gab hier keine Gefahr für den Warith, nur Bestätigung. King schnaubte abfällig, ehe er den Weg zum Ausgang fortsetzte.
Erst als die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen war, wagte Luke, sich zu bewegen. Er sah auf. Sofie musterte ihn.

»Es tut mir leid, ich hätte gehen sollen.«
Mit wenigen Schritten umrundete sie die Theke und griff nach seinen Händen. »Beruhig dich. Es ist alles in Ordnung.«
»Das war dein Freund?« Seine Stimme versagte mitten in der Frage.
»Mein Ex-Freund und ja, er und bevor du fragst: Ja, sein Benehmen ist der Grund dafür, dass ich nicht mit Werwölfen ausgehe.«
Luke lachte auf. »Jede Wölfin würde dir erklären, dass er ein äußerst guter Fang ist.«
»Wenn man darauf steht, als Besitz oder Trophäe angesehen zu werden, vielleicht. King ist so sehr Wolf, dass er immer vergisst, dass ich ein Mensch und kein Wolf bin. Ich kann nicht immer gegen ihn kämpfen. Ich will keinen Mann, dessen Gene dafür sorgen, dass er versucht, mich zu dominieren. Damit will ich nicht leben-«, sie lächelte gequält, »Ich bin eine eigenständige Person und ich will nicht darum kämpfen müssen, es zu sein.«


Katania de Groot

 

Das Buch „Wolfskisses: Ankunft der Jäger“ erscheint am 20.05.2019 im Selfpublishing. Ihr könnt es bei amazon* bereits vorbestellen.

 

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms. Falls ihr ein Produkt über den Link kauft, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich erhalte jedoch einen kleinen Anteil als Provision.

#ProjektArbeitstitel – Was ist das?

#ProjektArbeitstitel – Was ist das?

#ProjektArbeitstitel – Was ist das?

Hallo zusammen, vielleicht habt ihr den Aufruf auf twitter mitbekommen. Ich habe gefragt, ob unveröffentlichte und bald veröffentlichende Autor*innen Lust auf eine Interview-Reihe hätten. Und die positive Resonanz war riesengroß.

Worum geht es?

Bei #ProjektArbeitstitel interviewe ich vor allem Autor*innen, die noch nichts veröffentlicht haben, bald veröffentlichen oder noch nicht so viele Veröffentlichungen haben. Weil ich Projektschnipsel, Work in Progress und den Schreibprozess so liebe und so gerne mitverfolge. Viele von euch posten regelmäßig Ausschnitte in Social Media und machen mich ganz hungrig auf die tollen Bücher, die da wachsen. Und ich bin sicher, damit bin ich nicht allein!

Außerdem finde ich es immer spannend als Schreibende von den Herausforderungen, Tipps und Prozessen anderer Schreibender zu lesen. Das motiviert und inspiriert.

Wann?

Die Interviews werden jeweils montags und donnerstags hier auf meinem Blog erscheinen.

Und ich habe so viele Teilnehmer, dass sich diese Aktion wohl bis in den Oktober erstrecken wird. Ihr dürft euch also auf geballte Autor*innenpower freuen!

„Ich würde auch gerne mitmachen!“

Ich konnte leider nicht alle Personen, die sich gemeldet haben, mitaufnehmen (Sonst würde die Aktion wohl locker 1 Jahr lang dauern). Auch jetzt sind es schon sehr viele Autor*innen und dadurch natürlich auch ein recht großer Organisationsaufwand. Allerdings werde ich nach Ende der Aktion die Fragen hier posten, sodass jeder sie auf dem eigenen Blog oder der eigenen Website beantworten kann. Quasi als Tag! Wenn ihr hier kommentiert, verlinke ich euch auch gerne.


Übersicht der Teilnehmenden

#SPBuch Adventskalender – 17 – Tanja Hanika

#SPBuch Adventskalender – 17 – Tanja Hanika

#SPBuch Adventskalender – 17 – Tanja Hanika

(Werbung wegen Namensnennung)

Hallöchen und Willkommen zum siebzehnten Türchen des Selfpublishing Adventskalenders – heute habe ich mit Tanja Hanika eine unglaublich liebe Person im Boot. Man würde ihr auf den ersten Blick gar nicht zutrauen, gruselige und blutige Romane zu schreiben. Aber genau das macht sie und zwar sehr gut!

Zwei ihrer Werke, nämlich Zwietracht und Scream Run Die, habe ich hier auf meinem Blog schon rezensiert.

Auf ihrer Website findet ihr weitere Infos zu ihren Büchern.


1. Liebe Tanja, du schreibst vorwiegend gruselige und blutige Geschichten! Bei Weihnachten denkt man nicht gleich an Horror. Gibt es etwas im Advent und im Festtagstrubel, dass du gruselig findest?

Ich mag Weihnachten und an sich finde ich daran nichts gruselig. Knecht Ruprecht hätte aber Potenzial. Man kann jedes Setting gruselig schreiben. Ein leerer Weihnachtsmarkt mit leiernder Weihnachtsmusik und einem einzigen offenen Stand beispielsweise, der etwas ganz Spezielles verkauft.

 

2. Hast du dir schonmal überlegt eine unheimliche Weihnachtsgeschichte zu schreiben oder ein weihnachtliches Motiv für eine Horrorgeschichte zu adaptieren?

Da bringst du mich auf eine Idee.^^ Eine Weihnachtsgeschichte habe ich noch nicht adaptiert, aber ich finde generell, dass Horror gut in die Weihnachtszeit passt. Er bietet eine angenehme Pause von der Dauerbesinnlichkeit im Advent, lässt einen durchatmen und anschließend ist man wieder bereit für Plätzchen, Punsch und Co.

 

3. Dieser Adventskalender präsentiert eine Fülle wunderbarer Selfpublisher*innen. Wo liegen für dich die Vorteile beim Selfpublishing?

Der für mich wichtigste Vorteil ist die Freiheit, alles selbst zu organisieren, selbst zu entscheiden und auch die Geschichten zu veröffentlichen, die vielleicht nicht mainstreamig genug für einen Verlag wären. Ich habe Handlungsfreiheit bezüglich meiner Geschichten, der Themenwahl und ich kann bestimmen, wann ich sie veröffentliche, ohne zu lange Vorlaufzeit. Es muss nicht in ein Programm passen, sondern nur zu mir als Autorin. Die Branche hat sich stark Professionalisiert, sodass man genügend Ansprechpartner findet, wenn man Hilfe beim Feinschliff des Textes oder bei der Covergestaltung braucht. Ich kann mir sogar dabei aussuchen, mit wem ich zusammenarbeiten und wie ich es haben möchte. Welcher Verlag könnte mir all das bieten? 🙂

4. Was war dein bisheriges Highlight als Autorin?

Ein einzelnes Highlight kann ich wirklich nicht herausgreifen, es gibt da verschiedene Ebenen. Ein riesiges Highlight war das Autorenportrait über mich im Magazin »Der Selfpublisher«. Auch die Messen und Litcamps, wenn ich meine Kollegen und Leser treffen darf, sind jedes Mal Highlights mit ganz besonderen Momenten.

Das erste Mal das Taschenbuch des jeweils aktuellen Buchprojekts in den Händen zu halten, ist ein Highlight im Arbeitsprozess, weil man das Ergebnis sieht, wo hinein man all sein Herzblut und die Mühe gesteckt hat.

 

5. Was magst du an der Weihnachtszeit am Liebsten und welcher Nascherei kannst du nicht widerstehen?

Leuchtende Kinderaugen sind für mich das schönste an der Weihnachtszeit. Ich versuche, die meines Sohnes möglichst oft zum Strahlen zu bringen und gerade in der Weihnachtszeit ist das leicht.

Kaum widerstehen kann ich selbstgebackenen Plätzchen. Gerade die von meiner Oma wecken Kindheitserinnerungen und schmecken besonders lecker.

 

6. Gibt es etwas an Weihnachten, das dich nervt oder stört?

Weihnachtliche Pseudo-Freundlichkeit bringt mich auf die Palme. Menschen, die das ganze Jahr über nichts von Höflichkeit oder Freundlichkeit halten, können sich das auch in der Weihnachtszeit sparen.

 

7. Hast du einen Lieblingsfilm/-buch, dass du jedes Jahr zu Weihnachten aus der Kiste holst?

Nein, ich lese zwar jedes Jahr zu Halloween »Der Rabe« von Edgar Allan Poe, aber so eine Tradition für Weihnachten habe ich nicht. In den letzten Jahren haben mich Vorleseadventkalender für Kinder durch die Weihnachtszeit begleitet, das wird wohl dieses Jahr genauso sein.

 

8. Hast du aktuell ein Projekt in den Startlöchern und kannst du uns schon etwas darüber verraten?

Vor inzwischen fast einem Monat ist mein Schauerroman »Werwölfe in Aremsrath« erschienen. Die nächste Veröffentlichung dauert daher noch ein bisschen, aber ich schreibe momentan an einem modernen Hexenhorrorroman, der im Sommer 2019 erscheinen soll und gegen Ende 2019 möchte ich meine zweite Gruselanthologie veröffentlichen. Beides wird gewohnt gruselig und fies. Ich habe großen Spaß beim Schreiben. 🙂

 

9. Was wünscht du dir für 2019?

Wenn 2019 so wird wie 2018, bin ich an sich sehr happy. Vielleicht ein paar weniger Kindergartenviren, aber ansonsten ist jeder Tag das, was man daraus macht. 😀

Konkret wünsche ich mir, viele Litcamps und die Frankfurter Buchmesse besuchen zu können. Und falls es eine kleine Fee gibt, die Wünsche erfüllt, dann würde ich mir wünschen, dass sich mehr Leser an Horrortexte heranwagen. Damit meine ich nicht nur meine eigenen, sondern das Genre generell.

Liebe Tanja, vielen vielen Dank für deine Antworten!

Das war das letzte Adventskalender Special auf meinem Blog. Den krönenden Abschluss gibt es übrigens am 24.12 auf KeJas Blogbuch – mit einer riesengroßen Verlosung. Dort könnt ihr auch eines der Bücher meiner „Schützlinge“ gewinnen. Welches? Das wird noch nicht verraten.


Weitere Adventskalender-Stationen:


Titelbild von tolino media

Der Adventskalender ist eine unbezahlte Kooperation mit tolino Media, Books on Demand und verschiedenen Selfpublisher*innen. Unter dem Hashtag #SPbuch finden sich Leseempfehlungen und weitere Selfpublishing-Autor*innen.

 

(Blogtour) Die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt

(Blogtour) Die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt

Die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt

Ahoi ihr Lieben!

Willkommen zum letzten Stopp der Blogtour. Ich stelle euch heute die magischen Wesen aus „Das steinerne Schloss“ von Anna Weydt vor!

 

Magische Wesen

Greif

Ein Greif ist ein mythologisches Geschöpf, das bereits in vielen Büchern eine Heimat gefunden hat. Seidenschnabel aus der Harry Potter Reihe dürfte eines der bekanntesten Exemplare sein. In der Rollenspielreihe „Das schwarze Auge“ ist der Gott Praios eine Greif. Greife haben einen Vogelkopf, Flügel und einen Löwenkörper. Es gibt Abwandlungen in denen nur die Hinterläufe die eines Löwen sind. Sind die Hinterbeine die von Pferden – wie bei Seidenschnabel – spricht man von einem Hippogreif.

http://kulturschnitte.de/Rollenspiel/Bobbel/alveran.htm

Mit ihren Flügeln erobern sie den Himmel und mit ihren scharfen Pranken haschen sie nach ihrer Beute. Überall werden Greife als majestätische und mächtige Geschöpfe bewundert. Sie gelten als intelligent, stolz und eigensinnig. Gelingt es einem Menschen, die Gunst eines Greifen zu erlangen, so darf er vielleicht eine Runde auf dem breiten Rücken mitfliegen.

Sie hörte Krallen über den Boden schaben, und kurz darauf schob sich ein gefiederter Kopf in ihr Sichtfeld. Eilig wollte sie sich abwenden, doch die goldenen Augen des Greifen bannten sie an Ort und Stelle. Sie bewegte sich nicht, und auch er verharrte einen Herzschlag lang. Dann begann er sich an ihrer Hand zu reiben. Dabei schnurrte er so laut wie ein alter Dieselmotor und knabberte mit seinem Schnabel an ihrer Hand. Charlie grub ihre Finger in den fedrigen Kopf, was den Greifen nur noch lauter schnurren ließ.

Protagonistin Charlie begegnet im Buch recht früh einem Vertreter dieser Rasse und lernt: „Die Weibchen haben bunte [Federn], die Männchen schwarze.“ Greife sind der menschlichen Sprache nicht mächtig, sind jedoch intelligent genug, um Menschen zu verstehen und durch ziepen, zwicken und kuscheln zu kommunizieren.

 


Ghul

Ein schattenartiges Wesen mit stacheligem Schwanz, das krabbelt und kriecht oder auf seinen hufigen Hinterläufen geht. Sein Biss kann für normale Menschen tödlich sein, wenn er nicht sofort behandelt wird. Dieser Kreatur will man weder tags noch nachts begegnen!

Über den Lärm hinweg hörte sie sein Geifern, roch den faulen Hauch, der ihn umgab. Wie in Zeitlupe sah sie das Wesen auf allen Vieren mit verdrehtem Gang bis zur Kante des Bahnsteigs rennen – und abspringen. (…) Gleich würde der Ghul über sie herfallen, sie zerreißen, mit seinem stacheligen Schwanz würgen, wie er es schon im Altenheim hatte tun wollen.

Ghule gelten in der persisch-arabischen Mythologie als sehr gefährliche Dämonen, finden sich jedoch in vielen Kultur- und Mythologiekreisen wieder. Durch die „Geschichten aus tausenduneiner Nacht“ erlangten sie weltweite Popularität und bevölkern seither zahlreiche Bücher, Filme und Serien. Wie Zombies haben sie oft großen Hunger auf Menschenfleisch und gelten als eher einfältig. Jedoch sind Ghule im Gegensatz zu Zombies oder Wiedergängern nie Menschen gewesen.


Hydra

Das Wesen war eine Schlange – zumindest, wenn man davon absah, dass es mehr als sieben Köpfe besaß, die sie alle mit einer Intensität anstarrten, die ihr angst und bange werden ließ.

Die vielen Augen der Hydra zogen sich zu schmalen Schlitzen zusammen. „Dir steht die Wahl nicht frei, Trägerin. Du kannsssst dich entscheiden: Entweder du kommsssst mit, oder deiner Familie wird essss schlecht ergehen.“

Auch die Hydra ist ein Wesen aus der griechischen Mythologie. Für jeden Kopf, den man ihr abschlägt, wächst einer nach. Will man das wirklich ausprobieren, wenn man keine Superkräfte wie Hercules hat? Jedenfalls ist die Hamburger Hydra auch in dieser Erzählung keine freundliche Gestalt, sondern arbeitet gegen unsere Helden Charlie.

 


Harpye

Harpyen gibt es auch in Hamburg! Von Griechenland aus haben sich diese Vogelwesen inzwischen überall ausgebreitet. Scharfe Klauen, Flügel und ihr elsterngleiches Wesen machen sie zu hartnäckigen Feinden. Wer einen Schatz aus ihren gut bewachten Nestern stibitzen will, sollte sich vor diesen launischen Kreaturen hüten! Ihr natürlichen Erzfeinde sind die Greifen.

Behutsam bahnte sie sich ihren Weg über die verschmolzenen Metallgegenstände, die den Boden und die Wände des Nestes bildeten. (…) Stattdessen flogen sie hinein und heraus. /

Sie hatte sich mit ihren Vogelkrallen an den Rand des Nestes gekrallt. (…) Ihr Blick aus reptilienartigen Augen (…). Das Wesen hatte in etwa die Größe eines Menschen. Mit Ausnahme des menschlichen Kopfs glich die Harpyie ansonsten aber eher einem Vogel.

Wusstet ihr, dass Harpyen in „Das steinerne Schloss“ wie Fledermäuse über Kopf schlafen? Irgendwie niedlich. Zumindest solange bis sie aufwachen! Ihre Flügel können sie zumindest für kurze Zeit in menschliche Arme verwandeln, um besser Dinge greifen zu können.

„Was tut ihr hier?“, fragte sie mit einer Stimme wie der Wind selbst. Sie klang so fremd, dass Charlie ein kalter Schauer über den Rücken lief.


Weitere Wesen

In Anna Weydst Buchwelt wimmelt es nur so von Kreaturen! Natürlich kann nicht jedes Wesen eine wichtige Rolle einnehmen und viel Platz im Buch klauen, denn schließlich geht es um unsere menschliche, aber besondere Charlie! Vorenthalten möchte ich sie euch dennoch nicht. Einigen magischen Wesen werdet ihr nur begegnen, wenn ihr das Buch selbst lest…

Baby-Kraken?

[Die Kreatur] ähnelte einem Oktopus. Einem Oktopus, der extrem viele, extrem scharfe Zähne zu haben schien. (…) Das Vieh war total auf sie fixiert(…) und streckte seine Tentakel nach ihr aus. Er riss sein Maul auf, und Charlie stockte der Atem: Hinter der vorderen Reihe Zähne rotierten in seinem Rachen fünf weitere.

Ich möchte eins! Ob das ein Baby-Kraken ist?

Drachen

Sie gehören zu den bedrohlichsten Kreaturen der Welt in „Das steinerne Schloss“.

Ein Kreischen durchbrach die Stille der Nacht. Es klang wie tausend Stimmen, gefangen in einer. (…) „Das war ein Drache. Verflucht, das macht es uns schwerer. Drachen sind ein ganz anderes Kaliber als Ghule und Vampire.“

Vor ihnen stand ein einzelner Mann auf der Straße. Er war wie aus dem Nichts erschienen, hatte seine Finger in die Gürtelschlaufen gehängt und starrte sie aus rot glühenden Augen an.

Fee

Feen spielen in „Das steinerne Schloss“ keine allzu große Rolle. Sie sind klein und verstecken sich gerne in Bücherregalen. Sie sind liebreizend und flirten gern.

Irrlicht

„(…) Irrlichter haben nur dann einen freien Willen, wenn sie in der Nähe eines Moores sind. Ansonsten sind sie wie schwebende Glühbirnen.“

 

„Das steinerne Schloss“ lohnt sich nicht nur wegen Magie, ein bisschen Romantik und Action, sondern auch um die beeindruckende Riege an magischen Kreaturen besser kennen zu lernen. Zu viel wollte ich nämlich nicht verraten, denn einige dieser Kreaturen spielen wichtige Rollen im Buch.


Gewinnspiel:

Natürlich gibt es auch ein Gewinnspiel! Es läuft vom 13.09 bis zum 18.09 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 19.09 von Anna Weydt bekannt gegeben (Teilnahmebedingungen).

Was müsst ihr tun? Besucht diesen Beitrag von Anna Weydt und macht den Test, welcher euer magische Begleiter sein wird. (Den Test findet ihr hier.)

Die Beiträge zur Blogtour


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Das Buch

  • Autorin: Anna Weydt
  • Titel: Das steinerne Schloss
  • Verlag: books2read
  • Genre: Urban Fantasy
  • 323 Seiten, Ebook: 0,99€
  • auf amazon* anschauen

Worum geht’s?
Die Hamburger Studentin Charlie vergisst den Talisman ihres Großvaters eigentlich nie. Als es trotzdem eines Abends passiert, werden sie und ihr Dozent von einer schattenartigen Kreatur gejagt und verletzt. Ein mysteriöser junger Mann, der auf einem Greif reitet, kommt ihnen zu Hilfe. Damit wird Charlie in eine magische Parallelgesellschaft und einen uralten Kampf verwickelt, in dem sie selbst noch eine große Rolle spielen soll. Doch jeder verbirgt Geheimnisse und hat eigene Interessen und Charlie scheint der Schlüssel zu sein – wem kann Charlie vertrauen?


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[Interview] Sagen Sie jetzt Nichts, Herr Spang!

[Interview] Sagen Sie jetzt Nichts, Herr Spang!

[Interview] Sagen Sie jetzt Nichts, Herr Spang!

Hallodriho ihr Halunken!

Ihr habt noch nicht genug von Benjamin Spang? Dann bekommt ihr jetzt zur Abwechslung mal ein Interview ohne viele Worte. Sagen Sie jetzt Nichts, Herr Spang – inspiriert von der Interviewreihe der Süddeutschen Zeitung.

Den Beitrag zur Blogtour und ein ausführlicheres Interview findet ihr *hier*

Unterstütze die Crowdfunding Kampagne zu Blut gegen Blut 2!


Sagen Sie jetzt Nichts, Herr Spang!

1. Blut gegen Blut 2 im Vergleich zu Teil 1 – was hat sich getan?

2. Wie sieht Ihrer Meinung nach ein echter Vampir aus?

3. Was mögen Sie am meisten an Katrina und Helena?

4. Blut gegen Blut wird verfilmt!

5. … mit Robert Pattinson als Katrina und Kristen Stewart als Helena!

Haha, ja das ist Absicht! 😀

6. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an die gerade laufende Crowdfunding-Kampagne denken?

7. Die Kampagne ist erfolgreich!


Damit das letzte Bild tatsächlich wahr wird, brauchen wir weiterhin EUCH! Vielen Dank für das Interview lieber Benjamin!

Ich hoffe, euch hat der Beitrag heute auch so gut gefallen wie mir. Hihihi.

Babsi taucht ab (März 2018)

Babsi taucht ab (März 2018)

Huch, der März ist schon vorbei? Oh je. Die LBM zog wie ein Traum vorbei und jetzt beginnt bald mein Praktikum…

Blogbeiträge

  • Japanische Literatur? Murakami kennt man. Aber ansonsten? Einige Mangazeichner. Aber es gibt einen Verlag, der sich extra auf japanische Literatur spezialisiert hat. Bettina Schnerr im Gespräch mit Katja Cassing über den Cass Verlag.
  • Magret hat mal wieder unfassbar nützliche Schreibtipps: Was ein Buch schlecht macht und wie man dagegen vorgehen kann.
  • Was macht kreative Menschen kreativ. Wie erschaffen Erschaffer ihre Werken? Viele Antworten gibt es darauf in Ninas absolut grandiose Interviewreihe Create & Inspire. Alle Interviews sind lesenswert und wenn ihr mal ein, zwei Stündchen Zeit habt, solltet ihr euch diese durchlesen.
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Photo by Annie Spratt on Unsplash
  • Für mich gibt es kaum etwas Nervenaufreibenderes als in der Buchhandlung Anhänger der Rosa/Blau Fraktion zu beraten. „Nein, ich glaube, er liest lieber etwas mit Jungs“, wenn ich ein spannendes Buch mit einer weiblichen Protagonistin vorschlage. „Das ist nichts für Mädchen“, wenn eine kleine Tochter ganz wild auf den Physikbaukasten klopft.Hallo?! Was ist passiert, dass sich die Uhr mancher Menschen auf 1920 zurückgestellt hat? Was soll passieren, wenn das kleine Mädchen den Physikbaukasten bekommt? Wächst ihr dann ein Bart und sie verwandelt sich in einen biertrinkenden Holzfäller? Macht das Geschlecht der Hauptfigur ein Buch weniger spannend?

    Auch Vera von chaoskingdom hat sich zur Rosa-Blau-Problematik ihre Gedanken gemacht.

  • Aurelia schreibt unfassbar interessante Beiträge. Ich kann euch ihren Blog nur wärmstens empfehlen. Diesmal befasst sie sich mit „starken“ Protagonistinnen.
  • Franzi von lovelymix hat sich Gedanken über Alkoholismus in der Literatur gemacht.
  • Bodypositivity statt Bodyshaming – jeder ist gut so, wie er ist. Ein Gewinnspiel und den Anstoß zu einer wundervollen Aktion findet ihr bei Vera.
  • Dann gibt es dank Anna und Mareike auch noch einige kritische Anmerkungen zu den Blogger Sessions auf der LBM. Die Unterscheidung in „Elite“ und „Pöbel“ Lesende geht mir sowas von auf den Keks!
  • Ein Verlag hat Interesse an deinem Buch? WAHOOOOOOO! Aber halt: Trotzdem sollte man vor lauter Freude ein kritisches Auge auf den Vertrag haben. Kia Kahawa erklärt uns, worauf man achten muss.
  • Ich werde definitiv irgendwann eine Geschichte mit einer Meerjungfrau schreiben. Auch andere Autor*innen machen sich darüber Gedanken. Jette hat sich u.a. mit der Anatomie der Meerjungfrau auseinander gesetzt.

 

Videos

Natürlich ganz viele tolle LBM Rückblicke <3

Ich habe auch andere Videos geschaut! 😉 Zum Beispiel das Musikvideo zum neuen Song von Panic! At The Disco. Brendon Urie ist einfach cool und ich mag die abgedrehten Musikvideos. Die Schlüssel-Kette passt übrigens hervorragend zu meinem Save Our Souls. 😉

Rauf und runter gehört habe ich diesen auch Monat „Mania“, das aktuellste Album von Fall Out Boy. <3

Gelesene Bücher

 

Privat

  • Meinen ausführlichen LBM Rückblick findet ihr hier. Es war grandios!
  • Außerdem fand während der LBM meine allererste Lesung statt! Gemeinsam mit acht anderen Autoren. Die Videos findet ihr hier.
  • Ab April beginnt mein Praktikum! Ich weiß noch nicht wie viel Zeit ich haben werde, um zu lesen und zu bloggen. Das Praktikum dauert zwei Monate und ich arbeite in einer psychosomatischen Klinik und bin schon sehr gespannt auf die Erfahrungen!

 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und frohe Ostern!

Was habt ihr im März so erlebt?

Tüdelü, Babsi

 


Titelbild von Biel Morro

Interview Mary Cronos #03 – Schottische Mythologie

Interview Mary Cronos #03 – Schottische Mythologie

Ich darf euch zu einem neuen Interview begrüßen! Mary Cronos, die mir schon für zwei Videos Rede und Antwort gestanden hat, hat mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Buch beantwortet. Zum Release von „Houston Hall – Schatten der Vergangenheit“ wollen wir uns ein bisschen genauer ansehen, was diesen Titel so besonders macht. Tauchen wir also ab in die faszinierende Welt der schottischen Mythologie…

Schottische Mythologie spielt eine wichtige Rolle in deinem Buch – griechische oder nordische Mythologie, das sieht man häufiger. Wie bist du auf genau dieses Thema gestoßen?

Mary: Als diese Geschichte vor vielen Jahren (beinah so alt wie Nafishurs Idee) geboren wurde, da wusste ich noch gar nicht, wo sie spielen sollte. Zu dieser Zeit war sie noch viel, viel allgemeiner gehalten. Aus heutiger Sicht erschreckend simpel. Als ich dann einen passenden Ort finden wollte, war mir nur klar, dass die Geschichte nach UK gehört. Ich schloss die Augen und zeigte blind auf einen Ort (zum Glück habe ich nicht die Nordsee getroffen): Dirleton. Damit war mit wachsender Komplexität der Geschichte klar, dass es um schottische/keltische Mythologie gehen muss.

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Dirleton Castle © visitscotland.com

 

Warst du schonmal in Schottland?

Bisher leider noch nicht. Für Houston Hall habe ich das große Glück gehabt, eine liebe Freundin auf Schottlandreise zu haben, die sich einen Tag nimmt, um meine Locations für mich kennenzulernen. So habe ich trotzdem Flyer, Fotos und Berichte von der Gegend, die unschätzbar wertvoll für mich waren.

Nichts desto trotz steht Schottland auf meiner Reise-Liste und wird von mir hoffentlich so bald als möglich besichtigt.

Hast du auch schottische Märchen und Sagen gelesen?

Ich habe tatsächlich viele Sagengestalten kennengelernt während meiner Recherchen. Einige davon haben es in mein Buch geschafft: Zum Beispiel die Baobhan Sith und die Ceasg, oder auch die Kelpies und Selkies.

Ganze Märchen oder Sagen habe ich nicht gelesen. Wohl aber von einigen Geschichten gehört, die ich gerne noch lesen würde. Sollte es zu Houston Hall einen zweiten Teil geben, dann würde ich eine solche gern deutlicher einbinden. Und bis es soweit ist, habe ich zum Glück noch einen Moment, um mich zu entscheiden.

Die meisten Wesen und auch Legenden, von denen ich las, sind eng mit dem Meer oder den Wäldern verbunden – in jedem Fall mit der Natur. Es scheint beinah so, als gäbe es nichts, das keine Bedeutung hat: Bestimmte Elemente, Farben, Bäume, Gesteine, Tiere. Das ist unglaublich inspirierend.

Unter Selkies und Kelpies kann ich mir noch grob etwas vorstellen, aber was sind Ceasg und Baobhan Sith?

Eine Ceasg würden wir wohl am ehesten als eine Meerjungfrau bezeichnen. Es gibt viele Wesen, die man in der Nordsee gesehen haben will. Die Kelpies und Selkies gehören auch dazu. Aber die Ceasg scheint von allen die freundlichste Gestalt zu sein. Halb Frau, halb Lachs, erfüllt sie dem, der sie fängt, drei Wünsche. Man kann sich vorstellen, dass es dementsprechend schwer ist, eine Ceasg zu fangen. Im Gegensatz zu den anderen Wesen habe ich zu ihr verhältnismäßig wenig gefunden. Um so spannender fand ich den Gedanken, mit ihrer Legende zu arbeiten und sie noch etwas … auszuschmücken.

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© Nsey Benajah on Unsplash

Kelpies sind – vor allem im Kontrast zur Ceasg – ziemlich niederträchtige Geschöpfe. Sie sind halb Pferd, halb Fisch (manchmal auch nur Pferd) und bieten Wanderern heimtückisch ihre Hilfe an, um das Wasser zu überqueren. Nimmt der Wanderer die „Hilfe“ an, war das seine letzte Entscheidung. Denn die netten Tierchen ertränken ihren Reiter und fressen ihn im Anschluss.

Selkies sind auch eher friedlich. Sie sind Robben, die an Land kommen können, ihr Fell ablegen und dann zu Menschen werden. Die meisten Selkiegeschichten, die ich gelesen habe, waren ziemlich traurig und haben mich irgendwie an Arielle erinnert.

Zuletzt wäre da noch die Baobhan Sith. Sie ist die schottische Version eines Vampirs. Diese besondere Version ist in vielen Punkten anders: Es gibt nur weibliche Baobhan Sith. Ein gebissener Mann stirbt, eine gebissene Frau wird verwandelt. Die Baobhan Sith sollen außergewöhnlich schön und harmlos aussehen und meist grün tragen – als Sinnbild ihrer Naturverbundenheit. Sie scheinen keineswegs Einzelgängerinnen zu sein. Der Blutdurst und die Jagd bei Nacht sind uns dafür aber nur zu vertraut.

Welche Parallelen bestehen z.B. zur europäischen Mythologie und worin liegen die Unterschiede?

Eine sehr gute Frage. Ich fürchte, dass ich im Grunde nicht qualifiziert genug bin, um mich dazu kompetent zu äußern. Also kann ich Dir nur meine persönlichen Entdeckungen verraten.

„Europäische Mythologie“ ist ein schwieriger Begriff. Das heutige Europa gab es so nicht, als all die Mythen und Legenden entstanden und tradiert wurden. Es gab die keltische und die germanische Mythologie, die römische und griechische. In der antiken Welt von Athen und Rom gab es vor allem die Götterfamilie, den Olymp. Hier haben die Römer fleißig bei den Griechen geklaut. Als sich das Römische Reich dann weiter ausbreitete und erst auf die Germanen und später die Kelten stieß, vermischten sich die verschiedenen Religionen und Legenden. Dann mischte sich noch das Christentum dazwischen und letztlich geschah, was auch heute passiert: Ein Kult eignete sich Ideen eines anderen Kults an. Eine Kultur bereichert sich an den Geschichten der anderen.

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© Sweet Ice Cream Photography on Unsplash

Ich habe so viele Artikel gelesen, in denen von Gottheiten die Rede ist, die jeweils einer ursprünglich anderen Religion zuzuordnen sind. So ist es auch bei den Sagengestalten. Gerade die Inselkelten trugen ihre Geschichten weiter. Die Namen veränderten sich leicht, aber die Geschichten blieben.

Im übrigens war das eine Besonderheit, wie ich finde: Im alten Rom oder in Griechenland wurden Mythen und Legenden von großen Geschichtsschreibern niedergeschrieben. Die Sagen der Kelten sind vor allem mündlich tradiert worden. Das erklärt auch die vielen Variationen der Geschichten. Außerdem kann man die Anderwelt der Kelten nicht mit dem Jenseits der Antike vergleichen. Aber das führt zu weit. 😊

Welches mythologische Wesen findest du am faszinierendsten?

Oh, das ist schwer. Das kann ich gar nicht so ohne weiteres sagen. Vier habe ich Dir ja eben vorgestellt. Jedes einzelne von ihnen ist spannend und ich wüsste zu gern mehr über diese Wesen.

Und dabei sind das nur die wenigen, die ich in Houston Hall erwähne. Es gibt noch so viele mehr. Allein die verschiedenen Versionen von Kobolden sind klasse!

Wie schon erwähnt, fasziniert mich die Ceasg. Schon allein, weil ich zu ihr die wenigsten Informationen gefunden habe. Die Baobhan Sith ist aber mindestens genauso interessant. Knuffig finde ich auch die Pucas. Wobei mich der Name irgendwie an ein Pokemon erinnert. Ein Puka ist eine Art Kobold. Er kann die Gestalt wechseln und manchmal beherrscht er auch die Sprache der Menschen. Er treibt vor allem (eher harmlosen) Schabernack, ab und an ringt er sich aber auch durch, Menschen zu warnen und ihnen so zu helfen.

 

Gibt es eine andere Mythologie, die du unbedingt in einem deiner nächsten Werke unterbringen möchtest?

Unzählige! Wir Fantasyautoren hoffen immer noch, wirklich und wahrhaft neues zu erfinden. Und doch musste ich immer wieder feststellen, dass ich nicht die erste war, die sich bestimmte Dinge ausgedacht hat. All die verschiedenen Mythologien, Sagen, Legenden, Religionen auf der Welt bieten Stoff für unzählige weitere Bücher.

Als jemand, der beinah zwanzig Jahre ihres Lebens mit toten Sprachen zugebracht hat, bin ich gewillt, der römischen und griechischen Mythologie später mehr Zeit zu widmen. Dann könnte ich mir immerhin sagen, dass der Latein- und Alt-Griechisch-Unterricht nicht vollkommen umsonst war. 😛

 

Vielen Dank für das spannende Interview, liebe Mary!

Apropos: Wer mitliest, die Beiträge teilt und in den sozialen Medien den Hashtag #ReiseNachHoustonHall benutzt, hat die Chance auf ein prall gefülltes Goodie-Paket! Enthalten sind eine Leseprobe, Lesezeichen, Anthonys Lieblingstee, das Badesalz einer Ceasg im Houston Hall-Design und einer Weihnachtsleckerei aus Beatrix‘ Küche.

Und für die, die aufs Ganze gehen wollen: Am Ziel unserer Reise wird es ein Quiz geben – am 02.01. Wer vorher gut aufgepasst hat, hat dort die Chance, zusätzlich zu den tollen Goodies auch noch ein signiertes Printexemplar zu gewinnen! Also passt gut auf und kommt mit. Es lohnt sich!houstonhall

Die Blogtour:

 

Das Buch:

Houston Hall: Schatten der Vergangenheit“ erscheint am 02.01.2018 als Ebook* für 4,99€ und als Taschenbuch* für 16,99€ bei  feelings ebooks.
Inhalt: Der vom Leben gebeutelte Anthony lebt allein auf einem großen Anwesen in Schottland und sucht eine neue Haushälterin. Er findet sie in Mary, die mehr über sein mystisches Familiengeheimnis zu wissen scheint. Als schließlich jemand vor den Toren von Houston Hall steht, der eigentlich tot sein müsste, muss sich Anthony mit Marys Hilfe seiner gefährlichen Vergangenheit stellen. (Genre: Romantasy)

 


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Interview mit Autorin Bianca Fuchs – Seelenläufer 2 erscheint!

Interview mit Autorin Bianca Fuchs – Seelenläufer 2 erscheint!

Heute präsentiere ich euch ein weiteres Interview und zwar mit der bezaubernden Selfpublisherin Bianca Fuchs!

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Ich durfte Bianca (links) auf dem Litcamp 2017 in Bonn kennen lernen <3

Ihr erstes Buch „Seelenläufer“ aus dem Genre Urban Fantasy erschien im April 2016 und nun ist es soweit.

Am 16.11.2018 erscheint endlich die Fortsetzung „Seelenräuber„!

Ihr könnt übrigens hübsche signierte Exemplare direkt bei Bianca selbst erwerben. Auf twitter gibt es außerdem mehr Infos zu Bianca und ihren Projekten!

Lasst uns loslegen!

*

  • Hallo Bianca, nach „Seelenläufer“ erscheint nun bald dein zweites Buch als Selfpublisherin! Erstmal Glückwunsch dazu.

Bianca Fuchs: Vielen Dank, liebe Babsi.

  • Worum geht es in der „Seelenläufer“ Reihe?

Es geht um Zoya, die eines Tages entdeckt, dass sie die Gabe besitzt, die Seelen von Menschen zu sehen und sogar zu verändern. Sie muss lernen, mit dieser Gabe umzugehen, wobei sie schnell merkt, dass es auch Seelenläufer gibt, die ganz andere Interessen haben, als anderen zu helfen.

  • Welchen Charakter magst du am liebsten und warum?

Ich mag Robert Hautcrave, weil in ihm die Ambivalenz zwischen Gut und Böse am sichtbarsten wird. Er muss für seine Ziele sehr hart kämpfen und hat so Einiges zu verlieren. Aber ich mag auch Zoya, weil sie diejenige ist, für die wohl das meiste auf dem Spiel steht.

  • Wie viele Teile soll es geben?

Es wird eine Trilogie.

(Babsi: Ich hoffe, es gibt keine fiesen Cliffhanger! xD)

  • Wie viel Zeit braucht es, bis ein Buch fertig ist? Welcher Schritt dabei macht dir am meisten Spaß?

Für Teil I habe ich fünf Jahre gebraucht, für den zweiten 1,5 Jahre. Der dritte Teil wird 2 Jahre in Anspruch nehmen. Wie du siehst, ist es sehr unterschiedlich. Zu Beginn war natürlich sehr viel Recherchearbeit nötig, Figuren mussten zum Leben erweckt werden, der Ort des Geschehens – Cambridge – musste gefunden werden.

Ich mag eigentlich alle Schritte. Ich mag es, wenn sich der Plot entwickelt, wenn die Seitenzahl stetig wächst, aber auch, wenn der Text reift. Es ist gut, dass sich die drei Schritte Plotten, Schreiben, Überarbeiten abwechseln.

auf amazon anschauen*

  • Wer macht diese schönen Cover?

Das Cover hat Juliane Schneeweiss entworfen. Und ich liebe es. Ich habe lange nach einer Coverdesignerin gesucht und bin umso glücklicher, dass ich sie gefunden habe. Sie leistet eine tolle Arbeit, kann meine Ideen perfekt umsetzen. Wer mal schauen möchte, was sie noch so entworfen hat, kann dies gerne auf ihrer Homepage tun: Juliane Schneeweiss

 

  • Was hast du aus der Veröffentlichung von „Seelenläufer“ Teil 1 gelernt?
    Was ist dein schönste Erfahrung mit dem ersten Teil?

Das man viel Zeit benötigt, um sein Buch zu vermarkten. Teil 1 hatte ich eigentlich nur für mich geschrieben, bis mich mein Coach auf die Idee brachte, „Seelenläufer“ im Selbstverlag zu veröffentlichen. Damals stand nicht einmal sicher fest, ob es eine Fortsetzung geben würde. Mit dem Marketing hatte ich mich damals also noch gar nicht auseinandergesetzt und völlig unterschätzt, was da eigentlich auf mich zukommt. Vielleicht war das auch gut so ;-).

Ich glaube, es ist diese Ambivalenz, die Selfpublisher in sich tragen. Der Kontakt mit den Lesern war die schönste Erfahrung, die ich machen durfte. Dass mein Roman Gefallen findet, dass es sogar Leser gibt, die sehnsüchtig auf Teil 2 warten, das ist ein unglaubliches Gefühl. Aber bis das gedruckte Buch seinen Weg zu den Lesern findet, ist es eben eine weite Strecke.

Babsi: Oh ja, es ist sehr viel Arbeit, die in so einem Buch steckt, auch nach dem es geschrieben ist. Das wird ja gerne mal unterschätzt!

  • Möchtest du weiterhin Selfpublisherin bleiben oder kannst du dir für zukünftige Projekte auch den Verlagsweg vorstellen? Was gefällt dir am Selfpublishing am besten?

Das Marketing ein Stück weit einem Verlag zu überlassen, wäre tatsächlich ein Grund, warum ich mir auch diesen Weg vorstellen könnte. Aber grundsätzlich bin ich sehr gerne Selbstverleger, weil ich meine Zeit so einteilen kann, wie ich möchte, was für mich als berufstätige Mutter von zwei Kindern ein sehr wichtiger Faktor ist, aber auch, dass ich über mein Cover sowie den Buchsatz, also das Innenlayout, selbst bestimmen kann.

  • Hast du neben Seelenläufer noch andere Projekte?

Mir schwirrt seit einiger Zeit eine Geschichte im Kopf herum, die sich immer weiter in den Vordergrund drängt. Doch ich halte sie zurück, weil ich mich dazu entschieden habe, jetzt erst einmal den Weg mit Zoya bis zum Ende zu gehen. Ich tanze ungern auf zwei Hochzeiten.

  • Liest du aktuell ein Buch oder bleibt dafür keine Zeit? Welches Buch würdest du  – neben deinen eigenen Werken – empfehlen?

Ich habe mir in meinen Herbstferien bewusst Zeit fürs Lesen genommen. Tatsächlich war dies während der Schreib- und Überarbeitungsphase nicht möglich. Und ich kann alle drei gelesenen Bücher nur empfehlen: Nina C. Hasse: „Ersticktes Matt“, J.M. Volckmann: „Neunundneunzig Namen“ und „Weil wir längst woanders sind“ von Rasha Khayat. Sonst bin ich ein großer Fan von Brandon Sanderson. Zwei Bücher, die mich sehr berührt haben sind auch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Siobhan Dowd und „Ich nannte ihn Krawatte“ von Milena Michiko Flasar. Und jetzt höre ich auf. Es gibt einfach zu viele gute Bücher auf dieser Welt.

Babsi: Wundervolle Empfehlungen! Zwei davon habe ich auch schon gelesen und geliebt! 🙂

  • Was sind deine Pläne und Wünsche für 2018?

Ich wünsche mir, dass viele Leser noch viel mehr Spaß mit meinen Romanen haben. Auch wünsche ich mir, dass ich mit dem dritten Teil vom Seelenläufer gut vorankomme. Außerdem würde ich gerne einen weiteren Schreibkurs belegen, wenn ich die Zeit finde. Ich hätte sie gerne, denn ich möchte mich weiterentwickeln.

  • Auf welchen Events 2018 kann man dich vielleicht persönlich treffen?

Ich wünsche mir, dass ich es endlich auf die Frankfurter Buchmesse schaffe. Auf der BonnBuch bin ich aber sicher wieder anzutreffen. Auch steht noch die Entscheidung aus, ob ich die Zeit für Rheinfantasie freischaufeln kann.

Liebe Babsi, ich danke dir sehr, dass ich an deinem Interview teilnehmen durfte.

Babsi: Ich danke DIR liebe Bianca, dass du mir Rede und Antwort gestanden hast und in der stressigen Release-Woche noch ein bisschen Zeit für meine Fragen gefunden hast!

*

Ich hoffe, euch hat das Interview genauso gut gefallen wie mir und wir hypen jetzt zusammen das Release von „Seelenläufer 2“.

 


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