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Katharina Mittmann #ProjektArbeitstitel

Katharina Mittmann #ProjektArbeitstitel

Katharina Mittmann #ProjektArbeitstitel

Heute darf ich euch eine liebe Freundin und talentierte Autorin vorstellen: Katharina Mittmann bei #ProjektArbeitstitel! Ich durfte ihre Geschichte um Kayla und Jason schon testlesen und kann voller Überzeugung sagen, ich will mehr solche Liebesgeschichten!

Hey, mein Name ist Katharina – aber Kathi reicht vollkommen.

Ich würde gerne behaupten, dass ich schon schreibe, seitdem ich einen Stift halten kann, aber das wäre gelogen. Tatsächlich lese ich aber schon immer. Gut, „schon immer“ ist auch gelogen, aber ich lese, seitdem ich es kann. Seit meiner Kindheit habe ich alles inhaliert, was zwei Buchdeckel und Seiten dazwischen hat. Krimi, Thriller, Fantasy, Liebesroman, Horror (wegen Stephen King konnte ich als im zarten Alter von zwölf Jahren nächtelang nicht schlafen).

Das Schreibfieber hat mich erst mit dem Ende der Harry Potter-Reihe gepackt. Ich konnte mich einfach nicht damit abfinden, dass es vorbei ist, also hab ich Fanfictions geschrieben. Viele Fanfictions. Nach und nach sind eigene Ideen dazugekommen und haben schließlich überhandgenommen.

2017 erschien mein Debüt „Dark Wings“, eine Fantasy Romance, bei Forever by Ullstein. Und am 02.09.2019 erscheint „Campus Love: Kayla & Jason“ bei Knaur. Und für das Frühjahr 2020 ist auch schon was geplant.

 

Campus Love und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Ich schreibe gerade an einer New Adult Romance mit dem klangvollen Arbeitstitel Projekt Luc. Mehr darf ich leider noch nicht verraten, also erzähle ich lieber ein bisschen von Kayla & Jason.

Und darum geht’s: Kayla lebt ihren großen Traum, nach einer harten Zeit hat sie endlich eines der begehrten Stipendien an der Brown University in Providence erhalten. Doch ihre Freude darüber verpufft, als sie gleich am ersten Tag Jason auf ihrem Bett herumlümmelnd vorfindet, den besten Freund ihrer Mitbewohnerin Rachel. Jason, der selbstbewusst, sorglos und einfach arrogant wirkt. Jason, der genau der Typ Mann ist, mit dem sie nichts mehr zu tun haben will. Der Jason, den sie auf Anhieb anziehend und attraktiv findet.
Dass er Kayla auf dem Campus ständig über den Weg läuft, macht die Sache auch nicht besser. Als Jason schließlich auch noch in der Buchhandlung auftaucht, in der Kayla jobbt, um sich mit ihr über Bücher zu unterhalten, kommen ihr langsam Zweifel: Ist er vielleicht gar nicht so oberflächlich, wie sie dachte? Doch gerade als Kayla beschließt, Jason endlich zu vertrauen, geschieht etwas, das all ihre Befürchtungen zu bestätigen scheint.

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Wie oben schon erwähnt, erscheint Campus Love am 02.09.2019 als Taschenbuch. Projekt Luc hat dasselbe Verlagszuhause und wird auch definitiv veröffentlicht.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Puh, es sind so viele … Von New Adult über Young Adult, von Fantasy und SciFi bis hin zu Romance ist alles dabei. Ein paar sind bereits abgeschlossen und liegen in der Schublade – die meisten werden diese Schublade auch nie verlassen. Andere warten auf eine Überarbeitung, vor allem ein New Adult-Projekt mit vielen Ecken und Kanten, das mir aber sehr am Herzen liegt und von dem ich hoffe, dass es irgendwann doch noch das Licht der Welt erblickt.

Was hast du aus deinen bisherigen Veröffentlichungen gelernt?
Plotten. Kein Witz.

Ich hab früher wenig bis gar nicht geplottet, mein erstes Buch entstand im reinen Discovery Writing. Ist auch aufgegangen, da war meiner Meinung nach aber eine gewaltige Portion Glück mit dabei. Heute plotte ich recht ausführlich (aber nicht so ausführlich, dass die Geschichte mich nicht mehr überrascht beim Schreiben und ich keinen kreativen Raum mehr habe). Einerseits liegt das natürlich daran, dass ich jetzt Exposés schreiben muss, bevor ich mit dem eigentlichen Manuskript beginne. Andererseits schreibt es sich so einfach viel leichter und es kommt am Schluss eine rundere, durchdachtere Geschichte dabei raus.

Welche Unterschiede gibt es zwischen deinem ersten Buch und deinem aktuellen Projekt?
Zum einen gibt es in Campus Love keinen Fantasyanteil, es ist wirklich eine reine New Adult Romance. Und ich hoffe, dass ich die Beziehung meiner Figuren besser aufgebaut und mehr darauf geachtet habe, was für ein Bild ich damit zeichne. Dark Wings hab ich 2013 geschrieben, da habe ich mir noch nicht so viele Gedanken um so etwas gemacht; es war mir schlicht nicht so bewusst. Würde ich die Geschichte heute nochmal schreiben, würde ich vieles anders angehen. Da ich das aber nicht kann, bleibt mir nur zu versuchen, es mit jedem Buch besser zu machen.

 

Schreiballtag

 

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Das Setting. Es fällt mir wahnsinnig schwer, es zu beschreiben, das ist wirklich, als hätte ich plötzlich Wortfindungsstörungen. Obwohl ich die Umgebung in meinem Kopf ganz genau sehe, hab ich total Probleme, das, was ich da sehe, in Worte zu fassen.

Und Werbung, insbesondere Instagram. Kein Witz. Langsam wird es besser (nach mehreren Crashkursen von befreundeten Autorinnen und Pep-Talks à la „Sei einfach du selbst, du musst keine Angst haben“), aber es fällt mir sehr schwer, mich von diesen vielen wundervollen Accounts mit den wunderschönen Bildern und noch schöneren Texten darunter nicht einschüchtern zu lassen. Auch wenn es oft nicht so wirkt, bin ich eigentlich ein schüchterner und zurückhaltender Mensch und deswegen fällt es mir sehr schwer, insbesondere über meine Schreiberei und meine Bücher zu sprechen.

Hast du eine Schreibroutine?
Ja. Nein. Jein. Sagen wir mal, ich versuche eine Schreibroutine zu haben. Und die lautet: Schreib jeden Tag. Aber da ich nicht hauptberuflich schreibe und noch andere Verpflichtungen habe, muss ich Schreiben mehr oder weniger da reinschieben, wo es gerade passt. Normalerweise mache ich mir immer am Wochenende einen Plan für jeden Wochentag, wann ich da schreibe, und setze dann alles daran, das einzuhalten. Gerade wenn ich eine Deadline einhalten muss, so wie momentan, verteidige ich meine Schreibzeit rigoros und schaue, dass ich jeden Tag mein Soll erreiche. Und wenn ich mich dafür spätabends noch hinsetzen muss.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Glaub an dich. Trau dich. Du kannst das.

Und schreib endlich ein Manuskript fertig. Wenn es fertig ist, kannst du dir das Hirn zermartern, wie du aus der Rohfassung etwas bastelst, was irgendein Mensch lesen will. Aber erst dann, vorher nicht.

 

Motivation

 

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Nicht in dem Sinn, als dass ich ihnen nacheifere. Einfach, weil ich gerne meinen eigenen Weg gehen und niemanden nachahmen möchte. Aber es gibt viele AutorInnen, die ich bewundere und die mich inspirieren. Dazu gehört zum Beispiel Jennifer Benkau, weil ihre Geschichten immer das gewisse Etwas haben und ich ihre Erzählstimme sehr besonders finde. Oder Antonia Michaelis, deren Schreibstil ich vergöttere; die Art, wie sie Worte aneinanderreiht und damit Bilder zeichnet, ist einfach wunderschön und sehr eindrücklich. Oder auch Jennifer L. Armentrout, weil sie in einer Geschwindigkeit neue Ideen entwickelt und aufschreibt, die ich einfach nur berauschend finde – ich meine, im Ernst, wie schnell schreibt diese Frau? Und benutzt sie dafür einen Zeitumkehrer oder wie macht sie das?

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Ich wünsche mir, dass meine Geschichten Menschen berühren und vielleicht ein kurzes Stück auf ihrem Weg begleiten dürfen. Bücher geben mir oft das Gefühl, nicht allein zu sein, verstanden zu werden – oder unterhalten mich einfach sehr gut und erweitern meinen Horizont. Und ich würde mich unglaublich freuen, wenn meine Geschichten der ein oder anderen Person das geben, was Bücher mir oft geben.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Als ich die Zusage für Kayla & Jason bekommen habe. Und als ich das Buch letzthin (am 14.08.2019, um genau zu sein) das erste Mal in Händen halten durfte. Das war wirklich ein unglaubliches Gefühl – diese Geschichte war so lange in meinem Kopf und plötzlich hab ich sie als fertiges Buch in der Hand. Da hab ich vielleicht sogar ein Tränchen verdrückt.

 

Eine kleine Kostprobe…

Na, dann nehmen wir doch den Anfang …

So hatte ich mir meinen ersten Tag an der Brown nicht vorgestellt.

In meinem Bett lag ein fremder Kerl. Und ich hatte keine Ahnung, was er dort machte. Perplex blieb ich im Türrahmen stehen und umklammerte den Umzugskarton, den ich soeben die zwei Stockwerke nach oben bis in mein Wohnheimzimmer geschleppt hatte. Sein Gesicht war zum Großteil von seinem Handy verdeckt, auf dem er herumtippte. Er bemerkte mich nicht. Eine Hand hatte er in seinen rostbraunen Haaren vergraben, die aussahen, als wäre er gerade erst aufgestanden und weder mit Dusche noch Bürste in Berührung gekommen – oder als hätte er sich sehr viel Mühe gegeben, trotz Körperpflege den perfekten Out-of-Bed-Style hinzukriegen. Ich rümpfte die Nase. Mir waren Kerle suspekt, die so viel wert auf ihr Aussehen legten, dass sie dafür Stunden vor dem Spiegel verbrachten. Nur um so auszusehen, als hätten sie genau das nicht getan. Vollkommen absurd.

Sein Körper war so breit und vor allem lang, dass er die gesamte Matratze belegte. Das war eindeutig die Art von Statur, die nur Sportler mitbrachten. Und leider brachte diese Figur meiner Erfahrung nach auch eher häufig als selten ein überdimensionales Ego mit sich, so viel hatte ich auf dem privaten Internat gelernt, das ich dank eines Stipendiums besucht hatte. Nur dort war ich Sportskanonen jemals nah genug gekommen, um eine Aussage über ihre Persönlichkeit treffen zu können. Zumindest einem im Speziellen und seinem gesamten Umfeld …

Seine Jeans wirkte abgetragen, doch das Markenlabel an seinem Hosenbund enttarnte ihn. Ein flaues Gefühl breitete sich in meiner Magengrube aus. Ich erwachte aus meiner Starre.

Krachend ließ ich den Umzugskarton auf den Boden fallen, und der Kerl schaute von seinem Smartphone hoch. Ich verschränkte die Arme vor meiner Brust und zog abwartend eine Augenbraue nach oben.

»Oh, hi. Du bist bestimmt Rachels Mitbewohnerin«, sagte er und setzte sich auf, machte jedoch keine Anstalten, sich von meiner Matratze wegzubewegen – oder zumindest seine Füße samt Schuhen auf den Boden zu stellen. Sein Schamgefühl tendierte offensichtlich gen Null.

Rachel Andrews, mit der ich mir das Zimmer in Keeney, einem der beiden Wohnheim-Komplexe für Erstsemester, teilte, hatte ich bisher noch nicht kennengelernt. Nur ihre Kisten und Kleidersäcke, die sich auf ihrer Seite des Raums und ihrer Matratze stapelten. Dafür lag nun offensichtlich ihr Freund in meinem Bett. Der nebenbei bemerkt auch noch ein verdammt hübsches Gesicht hatte, wie ich nun feststellte, als er mich ansah. Gerade Nase, klare Gesichtszüge, volle Lippen, leichter Bartschatten – vermutlich pflegte er wirklich den Out-of-Bed-Style und war kein Verfechter mangelnder Körperhygiene.

Er runzelte die Stirn. »Bist du stumm? Hab ich dir die Sprache verschlagen? Keine Sorge, das passiert öfter.«

Ich spürte, wie mir das Blut in den Kopf schoss, und wie so oft redete mein Mund, ohne dass ich ihn stoppen konnte. »Was zur Hölle machst du in meinem Bett?«

 


Katharina Mittmann

 

Ihr Debüt „Dark Wings“ könnt ihr als Ebook* kaufen.

Das Taschenbuch zu „Campus Love – Kayla & Jason“ erscheint am 2. September 2019 bei Droemer Knaur. Das Ebook* könnt ihr bereits käuflich erwerben.

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms. Falls ihr ein Produkt über den Link kauft, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich erhalte jedoch einen kleinen Anteil als Provision.

Carina Schnell #ProjektArbeitstitel

Carina Schnell #ProjektArbeitstitel

Carina Schnell #ProjektArbeitstitel

Ich freue mich sehr, euch mit Carina Schnell eine wunderbar liebe Schwester aus dem Nornennetz vorzustellen! Carina veröffentlich bald ihr drittes Buch und hat somit schon Einiges an Erfahrung sammeln können.

Ich heiße Carina, komme aus Kaufungen bei Kassel und schreibe und lese schon immer am liebsten Fantasy.

Ich habe meinen Eltern und Großeltern schon Geschichten „vorgelesen“, als ich noch gar nicht lesen konnte und sobald ich schreiben konnte, habe ich meiner Fantasie auch auf dem Papier freien Lauf gelassen. Ich schreibe also schon seit ich denken kann – Kurzgeschichten, Gedichte und jetzt eben auch Bücher. Das war irgendwie immer selbstverständlich, so ein innerer Drang, die Ideen, die mir im Kopf herumspuken, aufzuschreiben. Eigentlich werde ich täglich von allem um mich herum inspiriert – ein schöner Sonnenuntergang, ein Falkenschrei, die besondere Stimme einer Person, die aus der Menge heraussticht.

Am Schreiben gefällt mir besonders, dass es sich anfühlt, als würde man eine neue Dimension betreten. Alles ist möglich, alles ist erlaubt, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vor allem am Fantasyschreiben gefällt mir deshalb der Weltenbau, das Erschaffen von etwas völlig Neuem, das vorher nur in meinem Kopf existierte und dass ich dann durch das Schreiben mit meinen Lesern teilen kann.

Mein Debüt erschien 2017 in zwei Teilen bei Forever by Ullstein und die nächste Veröffentlichung steht schon am 01. Juni an.

 

Alba und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Da muss ich mich leider bedeckt halten. Ganz bald habe ich nämlich große Neuigkeiten zu verkünden. Bis dahin müsst ihr euch noch etwas gedulden. 😉

(c) Droemer Knaur

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Alba erscheint ja schon am 01. Juni dieses Jahres und ich stecke gerade bis zum Hals in den Vorbereitungen für die Veröffentlichung. Ich gebe mir viel Mühe beim Marketing und bin jetzt sehr gespannt, was die Blogger-Crew, die ich eigens dafür ausgewählt habe, Tolles auf die Beine stellen wird. Ansonsten poste ich schon fleißig Textschnipsel und Fun Facts über Schottland, wo meine Geschichte spielt, und es wird eine Woche vor der Veröffentlichung tolle Überraschungen auf meinen Kanälen in den sozialen Medien geben. Nach dem Erscheinungsdatum gibt es dann auch noch eine Leserunde bei Lovelybooks.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Ich habe noch eine fertige Märchenadaption (Jugendbuch) in der Schublade, für die ich als nächstes einen Verlag suche. Ansonsten habe ich noch zwei angefangene Thriller und eine Idee für historische Fantasy.

Was hast du aus deinen bisherigen Veröffentlichungen gelernt?
Das man sich nicht alles von Verlagen gefallen lassen sollte, bzw. die Zusammenarbeit von Verlag zu Verlag sehr unterschiedlich ist. Damit meine ich vor allem Mitspracherecht bei Titeln und Covern und die Qualität vom Lektorat. Und – ganz wichtig – dass dein Buch niemals allen gefallen kann und das ist auch gut so.

Welche Unterschiede gibt es zwischen deinem ersten Buch und dem aktuellen Projekt?
Es gibt riesige Unterschiede. Ich möchte mal behaupten, dass sich mein Stil weiterentwickelt hat und ich vor allem gewisse Anfängerfehler hoffentlich nicht mehr mache. Da ich seitdem die Autorenschule der Textmanufaktur mit Sylvia Englert als meiner Mentorin absolviert habe, habe ich, vor allem handwerklich, unheimlich viel gelernt. Ich habe mir eine Schreibroutine zugelegt und gehe allgemein professioneller ans Schreiben ran, anstatt es nur als Hobby anzusehen. Und mittlerweile probiere ich mich auch an anderen Genres, z.B. Thriller.

 

Schreiballtag

 

(c) Forever by Ullstein

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Ich glaube das Schwierigste ist für mich persönlich tatsächlich das Marketing, weil ich davon wenig Ahnung habe. Das Schreiben und Überarbeiten macht mir hauptsächlich Spaß, auch wenn es manchmal frustrierend sein kann. Und alle AutorInnen stimmen mir sicher zu, wenn ich sage, dass der schlimmste Teil des Autorenlebens das Warten ist – auf Antworten von Verlagen, Agenturen, LektorInnen etc. Das kann einen ziemlich verrückt machen.

Hast du eine Schreibroutine?
Ich bin gelernte Übersetzerin und übersetze neben dem Schreiben für einige große deutsche Publikumsverlage. Zweimal die Woche arbeite ich außerdem als Deutschlehrerin, weil man ja irgendwie auch seine Rechnungen bezahlen muss, nicht wahr? 😉 Das Schreiben passt dann irgendwie so dazwischen. Ich versuche, jeden Tag zu schreiben, aber wenn ich ehrlich bin, schaffe ich das nicht immer. Am meisten schreibe ich an Wochenenden. Ich hoffe aber, ab nächstem Jahr von meiner freiberuflichen Tätigkeit als Literaturübersetzern und Autorin leben zu können und dann endlich mehr Zeit dafür zu haben.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Schreib! Schreib immer weiter und hör nicht auf. Es ist das Wichtigste, dass man an sich selbst und seine Geschichten glaubt und nicht damit aufhört, nur weil man vielleicht nicht sofort Erfolg hat.

 

Motivation

 

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Ich glaube nicht, dass ich konkrete Vorbilder habe. Jeder orientiert sich im Leben an etwas und wir alle schauen auch zu gewissen Personen auf, bewundern sie, oder möchten so erfolgreich sein/so gut schreiben können wie sie, aber ich glaube lieber an mich selbst und versuche nicht, jemand anderem hinterher zu eifern, egal wie sehr mich eine andere Person auch faszinieren mag. Allerdings sind meine Autorenkolleginnen, von denen einige zu guten Freundinnen geworden sind, täglich eine große Inspiration für mich.

(c) Forever by Ullstein

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Schreiben, schreiben und nochmals schreiben. Wie gesagt, würde ich gerne vom Schreiben und Übersetzen leben können und arbeite darauf hin. Mein größtes Ziel ist es aber vor allem, all die tollen Geschichten zu Papier zu bringen, die ich im Kopf hab, egal, wie erfolgreich sie im Endeffekt sind.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Ich glaube dieser Moment kommt jedes Mal wieder, wenn ich eine E-Mail von einem Verlag mit einer Zusage im Postfach finde. Das ist jedes Mal ein Moment unfassbaren Glücks, der tagelang anhält. Ansonsten ist der Austausch mit anderen AutorInnen und BloggerInnen für mich immer eine der schönsten Dinge.

 

Eine kleine Kostprobe…

 

Hier sind ganz exklusiv für euch die ersten Zeilen von Alba – Zwischen den Welten. Ich hoffe, sie machen Lust auf mehr:

„Willst du mich heiraten?“

Ben sah mich mit seinen blauen Augen erwartungsvoll an. Er kniete vor mir auf dem exquisiten Teppich des The Palace, eine samtbezogene Schatulle in der einen Hand, die er mit der anderen langsam öffnete. Zum Vorschein kam ein Ring, gekrönt von einem gigantischen Diamanten.

Ich verschluckte mich an meinem Dom Pérignon.

Bens strahlendes Lächeln verwandelte sich in eine besorgte Grimasse, als ich äußerst undamenhaft zu husten begann. Die Blicke der anderen Gäste, die Ben mit seinem Kniefall auf uns gezogen hatte, erdrückten mich.

Ich hustete, konnte nicht atmen. Mein Blick huschte zwischen Ben, den reich verzierten Kronleuchtern an der Decke und dem Hummer auf meinem Teller hin und her. Ich bemühte mich, das immer lauter werdende Getuschel unserer Tischnachbarn auszublenden, während ich verzweifelt nach Luft schnappte. Mein panisch umherirrender Blick fiel auf den Diamantring, den Ben mir noch immer entgegenhielt.

Meine Brust zog sich schmerzhaft zusammen, der Champagner brannte in meinem Hals. Da schlug mir jemand von hinten heftig auf den Rücken.

 


Carina Schnell

(c) Droemer Knaur

 

Das Buch „Alba – Zwischen den Welten“ erscheint am 01.06.2019 bei Droemer Knaur. Ihr könnt das Buch bei amazon* vorbestellen.

 

Bisherige Veröffentlichungen:

  • „Die Kurtisane – Erwachen der Leidenschaft“ erschienen am 01.06. 2017 bei Forever by Ullstein (Magische Leidenschaft Teil 1).
  • „Die Magierin – Entscheidung aus Leidenschaft“ erschienen am 01.07. 2017 bei Forever by Ullstein (Magische Leidenschaft Teil 2)

 

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms. Falls ihr ein Produkt über den Link kauft, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich erhalte jedoch einen kleinen Anteil als Provision.

Was ist deine besondere Fähigkeit? (Der Atlas der besonderen Kinder – Blogtour)

Was ist deine besondere Fähigkeit? (Der Atlas der besonderen Kinder – Blogtour)

Was ist deine besondere Fähigkeit? (Der Atlas der besonderen Kinder – Blogtour)

 

Herzlich Willkommen zur Blogtour zu „Der Atlas der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs!

Das Buch ist gestern bei Droemer Knaur erstmalig auf Deutsch erschienen. Meine Rezension dazu findet ihr hier. Vielen Dank an Droemer Knaur und Patricia, die uns bei der Blogtour unterstützt und uns die Bücher vorab zur Verfügung gestellt haben! Zwar bildet „Der Atlas der besonderen Kinder“ zwar den Auftakt einer neuen Trilogie, dennoch ist es ratsam zuerst die vorhergehende Trilogie zu lesen.


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  • Autor: Ransom Riggs, übersetzt von Silvia Kinkel
  • Titel: Der Atlas der besonderen Kinder
  • Verlag: Droemer Knaur
  • 512 Seiten, Hardcover: 18€ | Ebook: 12,99€

Reihenfolge:

  1. Die Insel der besonderen Kinder
  2. Die Stadt der besonderen Kinder
  3. Die Bibliothek der besonderen Kinder
  4. Der Atlas der besonderen Kinder


Worum geht’s?
Nach den Ereignissen der ersten drei Bände ist Ruhe eingekehrt – könnte man denken. Doch der Wiederaufbau der zerstörten Gebiet und die Etablierung von neuen Strukturen beschäftigen die besonderen Kinder. Jacob hingegen ist unzufrieden, hin und hergerissen zwischen zwei Welten. Das Erbe seines Großvaters stellt ihn vor viele Rätsel, denen er auf den Grund gehen möchte. Doch dazu muss er sich über die Regeln und den Kopf von Miss Peregrine hinwegsetzen und sich auf unbekanntes Terrain begeben: Die Welt der Besonderen in den USA, die nach ganz anderen Regeln funktionieren. Werden ihn seine Freunde dabei unterstützen? Was für Gefahren lauern in den unbekannten Zeitschleifen, wer ist der mysteriöse H und warum sind besondere Kinder wieder in Gefahr?


 

Die Teilnehmer*innen der Blogtour:

02.03 *Du bist hier*

03.03 Lieschen Liest: Auf Reisen mit den besonderen Kindern

04.03 Hertzklecks: Die Charaktere und ihre besonderen Fähigkeiten

05.03 Bücherwanderin: Must Haves für einen besonderen Roadtrip

06.03 The Booted Kat: Die Victorians und die Fotografie

07.03 Bibliophilara: Zehn besondere Fotos

 

Was ist deine besondere Fähigkeit?

Zum Start der Blogtour erwartet dich hier ein interaktives Quiz, bei dem du entdecken kannst, welche besondere Fähigkeit vielleicht in dir schlummert! Notiere dir bei jeder Antwort den entsprechenden Buchstaben.

1. Du gelangst in den Besitz eines rätselhaften Briefs, einer alten Karte, eines mystischen Gegenstands – etwas, das eindeutig mehr ist als es zu sein scheint. Der Beginn eines Abenteuers vielleicht. Was machst du?

A – Ich versuche in der Bibliothek oder im Internet mehr darüber zu erfahren
B – Das weckt meinen Forschungsdrang. Ich setze alles daran herauszufinden, was es damit auf sich hat
C – Ich gebe es an jemanden weiter, der mehr Erfahrung mit solchen Dingern hat.
D – Sobald ich denke, dass es etwas Böses oder Dunkles ist, versuche ich, den Gegenstand zu zerstören

2. Um ein Abenteuer zu bestreiten braucht man ordentlichen Proviant! Was packst du für eine lange Reise ein?

A – Ein paar Brote belegt mit Wurst oder Käse, etwas Gemüse und etwas Obst und genug Wasser. Und etwas als Nachtisch!
B – Eine Flasche Wasser muss reichen, um den Rest kümmere ich mich unterwegs!
C – Die Reste vom Abendessen gestern.
D – Ein koffeinhaltiges Getränk und energiereiche, aber praktische Snacks z.B. Müsliriegel & Äpfel

3. Wen nimmst du mit auf dein Abenteuer?

A – Ein sich gut ergänzendes Team mit ausgewogenen Fähigkeiten für verschiedene Situationen.
B – Die fähigsten Personen unter meinen Vertrauten.
C – Meine Freunde und Familie.
D – Nur wenige Personen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

4. Eine gute Freundin/Ein guter Freund ist in Schwierigkeiten! Du …?

A – Ich überlege mir einen Plan, wie wir am besten vorgehen.
B – Ich hole mir Verstärkung und dann helfen wir.
C – Ich eile ihr/ihm sofort zur Hilfe.
D – Ich beseitige die Ursache des Problems.

5. Im Laufe des Abenteuers ändern sich eure Informationen – was ihr erreichen wollt, könnte katastrophale Konsequenzen für viele haben. Was tut ihr?

A – Ich wäge die Vor- und Nachteile ab und entscheide mich je nachdem wie wahrscheinlich die negativen Konsequenzen wären.
B – Ich versuche, mein Ziel zu erreichen und gleichzeitig die negativen Konsequenzen einzudämmen oder zu verhindern.
C – Ich breche ab, denn ich würde meinen eigenen Nutzen nie über das Gemeinwohl stellen.
D – Um die Konsequenzen kümmere ich mich, wenn es soweit ist. Meine Liebsten und ich sind es mir wert, dieses Risiko einzugehen.

6. Was ist deine größte Angst? 

A – Krankheiten und das älter werden.
B – Nichts im Leben zu erreichen.
C – Geliebte Menschen zu verlieren.
D – Einsamkeit.

7. Wie steht es um deine körperliche Fitness?

A – Bei Gefahr könnte ich wegrennen, aber nicht für lange. Fitness ist nicht so meins.
B – Ganz gut, aber ich würde eigentlich gerne öfter Sport treiben.
C – Ich mache einigermaßen regelmäßig Sport, aber hauptsächlich, weil es mir Spaß macht.
D – Ich arbeite regelmäßig an mir und treibe oft Sport. Körperliche Fitness ist mir sehr wichtig, ich gehe auch gerne auf Wettkämpfe.

8. Euer Erzfeind ist endlich besiegt. Wie verfahrt ihr mit ihm?

A – Ich werde seine Informationen und sein Wissen nutzen und ihm die Chance geben, gemeinsam mit mir zu arbeiten um sich zu rehabilitieren.
B – Ich sperre ihn ein. So jemand Gefährliches sollte nicht frei herumlaufen!
C – Er soll vor Gericht für seine Schandtaten geradestehen.
D – Er wird doppelt und dreifach für all das büßen, was er verbrochen hat.

9. Das Abenteuer ist geschafft, endlich wieder Zeit für dich. Wenn du es dir aussuchen könntest, was für einen Urlaub würdest du machen?

A – Ein entspannter Aufenthalt in einem Spa-Hotel mit Therme. Ausschlafen, ausgedehnte Spaziergänge, Gesichtsmasken und Massagen – Hauptsache kein Stress!
B – Ein Städtetrip mit kulturellem Programm. Die Tage sind gut durchgeplant mit Museen, Stadtführungen, Sehenswürdigkeiten und leckerer regionaler Küche.
C – Ein Urlaub am Meer, mit viel Sonne, faulenzen am Strand, leckerem Eis und gelegentlichen Bootsausflügen.
D – Etwas Abwechslungsreiches wie ein Roadtrip oder ein kleiner Abenteuerurlaub mit Safari, Dschungelexpedition oder Erlebnis-Wanderungen.

10. Was für Hobbies hast du so, wenn die Welt nicht gerade gerettet werden muss?

A – Lesen, neue Dinge lernen, Bullet Journal oder Tagebuch führen.
B – Nicht wirklich viel. Serien oder Fernsehen schauen. Für mehr habe ich kaum Energie.
C – Etwas mit meinen Händen machen. Gärtnern, Töpfern, Zeichnen o.Ä.
D – Vieles! Ein Instrument spielen, Pfadfinder, Reiten oder Tanzgruppe – ich brauche Abwechslung.

11. Mit welchem Charakter aus der Welt der besonderen Kinder wärst du am liebsten befreundet?

A – Millard.
B – Ich kann mich nicht entscheiden.
C – Miss Peregrine.
D – Jacob.

Am häufigsten A

Puh, besonders sein ist ganz schön anstrengend! Du hältst dich lieber von Kämpfen fern und agierst unterstützend und aus dem Hintergrund. Dein ruhiges, rationales Gemüt wirkt ausgleichend auf die anderen Hitzköpfe in deinem Team. Demenstprechend wären deine Fähigkeiten auch eher subtil wie Horaces Visionen, perfide wie Enochs Nekromantie oder geheimnisvoll wie Millards Unsichtbarkeit. Manchmal stellst du dich und deine Fähigkeiten unter den Scheffel, dabei hast du das gar nicht nötig. Vertraue in dich und deine Fähigkeiten.

Am häufigsten B

Immer tapfer voraus! Dein starkes Gespür für Gerechtigkeit, dein Tatendrang und deine Entschlossenheit machen dich zur geborenen Anführer*in. Trotzdem verlierst du nicht den Überblick über das große Ganze und bist kreativen Lösungswegen nicht abgeneigt.  Zu dieser großen Verantwortung passen große Kräfte wie Jacobs Gespür für Hollows, Frankies Puppenspiel oder die Ymbrine Fähigkeiten von Miss Peregrine. Pass nur auf, dass dein Ehrgeiz deine Sicht nicht trübt! Manchmal kann es ratsam zu sein, abzuwarten oder sich mit seinen Freunden zu besprechen sonst kann es sein, dass du schnell vom Held zum Bösewicht kippst.

Am häufigsten C

Hauptsache drauf! Oft bist du eher verwirrt und überfordert mit der Situation, aber du stehst deinen Freunden immer helfend zur Seite, wenn Not am Mann ist. Du bist loyal und stehst stets für deine Lieben ein. Du hättest vermutlich Bronwyns Stärke, Hughs Bienen oder Claires bissigen, versteckten Mund. Du folgst lieber, als den Ton anzugeben. Trau dich ruhig, auch Hilfe in Anspruch zu nehmen, Rücksicht auf dich und deine Bedürfnisse zu nehmen und deine Meinung zu sagen.

Am häufigsten D

Explosiv! Du bist tough, entschlossen und weißt genau was du willst und was nicht. Faule Kompromisse sind nicht deins. Du hättest vermutlich die Kräfte, Elemente zu bändigen, so wie Emma das Feuer, Fiona ihre Pflanzen oder Noor das Licht. Du bist eine treue und gute Seele, aber alle werden sich davor hüten, dich zu ihrem Feind zu machen. Manchmal übermannen dich deine Gefühle und du sagst vielleicht Sachen, die du später bereust. Sei nicht zu stolz, dich zu entschuldigen oder Fehler einzugestehen.

Mehrere Buchstaben gleich häufig

Die Welt ist nicht schwarz oder weiß. Vielleicht hast du Talente in mehreren Bereichen oder deine besondere Fähigkeit hat sich noch nicht herauskristallisiert? Sharon, Lily und viele andere Charaktere im Buch sind ebenso wichtig wie unsere Helden – und zwar ohne Flammen aus ihren Händen zu schießen o.Ä.. Lass dich nicht davon beirren was andere können und machen, sondern folge deinem Herzen und dem woran du glaubst. Fehler, Neuanfänge und Kurswechsel sind in Ordnung. Es ist deine Geschichte. Jeder ist auf seine Art und Weise besonders und wichtig.


Ich hoffe, euch hat dieses kleine Quiz gefallen! Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, welches Ergebnis ihr bekommen habt.

Morgen geht es weiter mit der Blogtour und zwar bei Lisa von www.lieschenliest.de!

Header Blogtour
[Rezension] Der Atlas der besonderen Kinder von Ransom Riggs

[Rezension] Der Atlas der besonderen Kinder von Ransom Riggs

[Rezension] Der Atlas der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Wer mich schon länger verfolgt, weiß es. Ransom Riggs hat sich mit seinen besonderen Kindern in mein Herz geschrieben. Seit J.K. Rowling habe ich niemanden mehr so gehyped. Umso mehr freute es mich, zu hören, dass auch der vierte Teil aus dem Universum der besonderen Kinder wieder bei Droemer Knaur erscheint. Und zwar als schmuckes Hardcover! Vielen Dank an Droemer Knaur (Grüße an Patricia!), die es mir ermöglicht haben, das Buch vorab zu lesen.

Da mit dem Buch eine neue Trilogie eingeläutet wird und ich ausführlicher über die besonderen Kinder reden möchte, hier eine Spoiler Warnung, für alle, die Band 1-3 noch lesen möchten. Ich versuche aber, nicht zu konkret zu werden. Die ersten drei Bände habe ich hier drei Bände habe ich hier rezensiert.

Eine Blogtour zum Buch startet übrigens morgen genau hier auf meinem Blog, also haltet die Augen offen. 😉


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  • Autor: Ranroms Riggs, übersetzt von Silvia Kinkel
  • Titel: Der Atlas der besonderen Kinder
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: (Urban) Fantasy, Roadtrip
  • 512 Seiten, Hardcover: 18€ | Ebook: 12,99€
  • auf amazon* kaufen

Reihenfolge:

  1. Die Insel der besonderen Kinder
  2. Die Stadt der besonderen Kinder
  3. Die Bibliothek der besonderen Kinder
  4. Der Atlas der besonderen Kinder (Beginn einer neuen Trilogie, aufbaunend auf 1-3)

 

Worum geht’s?
Der Auftakt zu einer neuen „besonderen Kinder“ Trilogie.
Jacob hat Devil’s Acre schweren Herzens verlassen, nachdem er gemeinsam mit den besonderen Kindern die Wights und Hollows besiegt hat. Doch er fühlt sich seinen Eltern und seinem alten Leben gegenüber verpflichtet. Als seine Eltern ihn in eine Psychiatrie stecken wollen, weil ihnen sein seltsames Verhalten Sorgen bereitet, geschieht das Undenkbare. Alma Peregrine und die besonderen Kinder stehen vor seiner Haustür. Die große Schlacht ist vorbei, doch es gibt Einiges aufzuräumen. Während Jacob versucht, die besondere und normale Welt in Balance zu halten, stößt er auf weitere Geheimnisse, die sein Großvater vor ihm hatte. Auf der Spur seines Opas reist er mit seinen Freunden durch Amerika und muss schnell feststellen, dass die Spielregeln der besonderen Kinder hier so ganz anders sind.


Meine Meinung:

Ich habe das Buch bereits auf Englisch gelesen, weil ich einfach nicht warten konnte! Umso schöner war es, jetzt nochmal die deutsche Version vor sich zu haben.

Dass ich ein großer Fan der besonderen Kinder bin, dürften regelmäßige Besucher meines Blogs schon gemerkt haben. Mir gefällt die Mischung aus Urban Fantasy, bizarren Fähigkeiten und liebenswerten Charakteren, die wortgewandte und präzise Sprache und der kleine Hauch Schaurigkeit.

Klar ist – wer die ersten drei Bände nicht gelesen hat, wird über dem Buch vermutlich verzweifeln, denn Ransom Riggs erklärt nur ganz grob, was bisher geschehen ist. Es gibt keine Vorstellungen und das Wissen aus den ersten drei Bänden wird teilweise als Voraussetzung gesehen. Selbst ich musste nochmal in Band 3 bezüglich einiger Punkte nachblättern. Hier würde ich mir vom Autor etwas mehr Erklärungen wünschen, denn er selbst ist als Erschaffer natürlich ständig in der Materie, dem Plot und der Geschichte. Als Leser*in muss man aber doch manchmal ein oder zwei Jahre auf die Bücher warten, da vergisst man leichtsam ein paar Details.

Zu Gemütlich? Zu rasant?

Wie schon beim allerersten Band der besonderen Kinder zieht sich die Geschichte stellenweise etwas. Es gab einige wirklich bezaubernde Stellen, z.B. als Jacob die besonderen Kinder mit in einen großen US-Supermarkt mitnimmt. Zur Vorbereitung des eigentlichen Abenteuers auf Achse muss aber noch einiges an Aufklärungsarbeit passieren. Das Haus von Jacobs Großvater versteckt einige Geheimnisse, die es zu entschlüsseln gibt. Und schließlich der mysteriöse Bekannte, der die Geschichte erst so richtig ins Rollen bringt.

Ab der zweiten Hälfte passiert dann wieder sagenhaft viel, dass man kaum Zeit hat, all die Details und Infos zu verarbeiten. Hier hätte ich mehr zwischendurch etwas mehr Zeit gewünscht, während am Anfang ruhig etwas mehr Pfeffer hätte sein können. Es treten eine Fülle von Personen auf. Gerade der Übergang von Frankies Haus zum Treffen der New Yorker Chefs war ziemlich hart und ich musste die beiden Kapitel mehrmals überfliegen.

Holzkopf Jacob

Leider ist Jacob – nachdem er in den letzten paar Bänden so viele Pluspunkte sammeln konnte – in diesem Buch wieder eher in meiner Gunst abgerutscht. Das lag vor allem an seiner Starrköpfigkeit und seinem eingeschränkten Blick für das große Ganze. Er hat teilweise wirklich unverantwortlich gehandelt und wirkte mehr wie ein pubertärer Bengel denn je. Natürlich ist es auch realistisch, dass er manchmal bockt – schließlich ist er ein junger, heranwachsender Mann – aber man sollte doch meinen, dass die ganzen Erfahrungen ihn etwas reifer gemacht hätten. Allerdings fällt er durch seinen Stolz auch oft genug auf die Schnauze. Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung – und der ist Jacob nicht so ganz gewachsen.

Ein Auge für Feinheiten hat Ransom Riggs auch bewiesen, indem er sich auf weniger Charaktere konzentriert hat und deren Beziehungen und Persönlichkeiten genauer exploriert hat. Auch wenn ich einige besondere Kinder wieder schmerzlich vermisst habe – Horace! Hugh! – so war die Kombination aus unseren Helden Bronwyn, Emma, Millard, Enoch und Jacob bunt genug. Mir hat gefallen, dass die Beziehungen und Freundschaften nicht in Stein gemeißelt waren. Es gab Streitereien, Schwierigkeiten, Zweifel und Weiterentwicklung. Besonders um die zarte Romanze von Emma und Jacob muss man sich im Laufe des Buches häufiger Sorgen machen, denn Emmas Temperament und Jacobs befeuerter Wille seinen ganz eigenen Weg zu gehen stoßen oft aneinander.

Ransom kann schreiben!

Bisher habe ich die Bücher nur auf Deutsch gelesen, diesmal eben auf Englisch und auf Deutsch. So hatte ich einen schönen Vergleich über die Sprachlichkeit. Übersetzerin Silvia Kinkel fängt die Besonderheiten von Ransom Riggs‘ Schreibstil, die kräftige Bildsprache, die Wortgewandtheit und den trockenen Witz wunderbar ein. Sie bleibt dabei nah am Original, was mir sehr gut gefällt.

Generell würde ich Ransom Riggs‘ Schreibstil als sehr individuell beschreiben. Er hat einen breiten Wortschatz, schreibt abwechslungsreich und für ein Jugendbuch auch durchaus anspruchsvoll. Das mindert ab keineswegs die Leseflüssigkeit oder die Verständlichkeit. Auch ohne die skurrilen Fotografien kann man sich wunderbar in die Szenerie hineinträumen.

Besondere Charaktere hat er auch drauf. In „Der Atlas der besonderen Kinder“ treten unglaublich viele neue Figuren auf den Plan. Viele davon spielen eher kleine, untergeordnete Rollen, andere sind sehr wichtig.

Mir gefiel, dass viele der neuen Charaktere auf ihre Weise nicht gut-böse, schwarz-weiß, sondern sehr ambivalent waren. Das System der Besonderen in  den USA unterscheidet sich stark von den bisher bekannten Regeln und so lässt sich erahnen, warum einige der neu auftretenden Figuren so handeln wie sie handeln. Auch, wenn ihr Handeln böse oder gemein erscheint, agieren sie in ihrem Weltbild logisch. Anders als in den ersten drei Büchern ist „der Bösewicht“ bzw. „die Gegner“ gar nicht so leicht erkennbar. Frankie zählt auf ihre Weise sicherlich dazu, Leo ist hart aber nicht gnadenlos und auch viele andere Personen im Buch brillieren durch feine Graustufen.

Spannend fand ich vor allem die Geschichte rund um Noor, die sich gegen Ende des Buches spinnt. Hier wird auch deutlich, dass es wieder eine Gefahr für die besonderen Kinder gibt, gegen die sie sich wehren müssen. Außerdem ist es erfrischend, einige moderne besondere Kinder kennen zu lernen, die sich wie Jacob im 21. Jahrhundert zurecht finden. Das ganze Buch habe ich übrigens über genau das Szenario nachgedacht, dass mit Millard und Lily eingetreten ist und war begeistert, dass auch Ransom Riggs sich diese Idee nicht entgehen ließ. Millard ist ohnehin mein liebster Charakter!

Das Ende ist jedenfalls wieder schön fies mit leichtem Cliffhanger und ich hänge schon wieder hibbelig in meinem Stuhl, wenn ich darüber nachdenke.

Nicht vergessen: Morgen startet die Blogtour bei mir. 🙂

 

Fazit:

Das vierte Buch um die besonderen Kinder macht große Lust auf die neue Trilogie. Wir haben die charmanten und einzigartigen besonderen Kinder und ein ganz neues Setting, das sie vor einige Probleme stellt. Darunter litt für mich aber manchmal ein wenig die verzauberte, weltfremde Stimmung, die ich in der Urtrilogie so sehr mochte. Dennoch liest sich das Buch spannend, es geschieht viel. Die Welt um die besonderen Kinder wird größer und gefährlicher. Die Geschwindigkeit und die Aufteilung der Schwerpunkte im Buch haben mir nicht ganz so gut gefallen wie in den bisherigen Büchern. Ich bin trotz kleiner Kritikpunkte sehr gespannt, wie es weitergehen wird!

Weitere Meinungen:
  • Du hast eine Rezension zu diesem Buch geschrieben? Schreib mir, dann verlinke ich dich hier!

 


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[Rezension] Das Mädchen von Stephen King

[Rezension] Das Mädchen von Stephen King

[Rezension] Das Mädchen von Stephen King

Das letzte Buch, das ich im Jahr 2018 gelesen habe, war „Das Mädchen“ von Stephen King. Für den Meister des Horrors ist das Buch recht kurz und so konnte ich es gemütlich auf einer längeren Zugfahrt lesen.


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  • Autor: Stephen King, übersetzt von
  • Titel: Das Mädchen
  • Verlag: Droemer Knaur (Mein Buch ist eine alte Weltbild Hardcover Ausgabe, die nur noch gebraucht erhältlich ist)
  • Genre: Horror
  • 304 Seiten, Taschenbuch: | Ebook:
  • auf amazon* kaufen

Worum geht’s?
Trisha ist neun Jahre alt und geht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder wandern. Die beiden zanken sich ständig und Trish versucht, sich rauszuhalten. Sie will in die Büsche pinkeln gehen und dann wieder zu den beiden Streithähnen aufschließen. Doch anstatt zurück auf den Weg läuft sie immer tiefer in die Wildnis. Aber allein ist sie keinesfalls…


Videorezension folgt  

Meine Meinung:

Stephen King hat mich mit Geschichten wie „Carrie“ oder „Sie“ und auch mit seinen Kurzgeschichten bisher immer überzeugen können. „Das Mädchen“ gehört zu seinen dünneren Büchern und spielt mit einer realistischen Angst. Sich im Wald zu verlaufen. Das ist in Amerika mit riesigen unbewohnten Wäldern sicherlich nochmal viel realistischer als in Deutschland, zumal wir kaum Bären, Wölfe oder Pumas haben, die ihren Hunger mit Menschenfleisch stillen möchten.

Ich muss leider sagen, dass mich das Buch nicht wirklich begeistern konnte. Es war ganz spannend, aber normalerweise habe ich nach dem Lesen eines Buches sofort das Bedürfnis, meine Gedanken mit der Welt zu teilen. Bei diesem Buch habe ich die Rezension aber vor mir hergeschoben. Schreibstil und Idee sind gut, keine Frage. Aber ich habe keine wirkliche Beziehung aufbauen können. Weder zu Trisha, noch zum Setting noch zu der ganzen Geschichte.

Mich hat der „Gott der Verirrten“, bei dem man nicht wirklich weiß, ob er übernatürlich ist oder nicht, nicht wirklich gruseln können.

Dabei waren wirklich wieder tolle Sätze und Formulierungen mit dabei:

Die Welt hatte Zähne, und sie konnte damit zubeißen, wann immer sie wollte.

Mit Baseball habe ich nichts am Hut

Eine der Quellen, die unserer Protagonistin immer wieder Kraft gegeben hat, war ihre Leidenschaft zum Baseball. Mit ihrem Walkman hat sie über Radio die Spiele ihrer Lieblingsmannschaft gehört und sich vorgestellt, ihr liebster Spieler wäre bei ihr. Ich bin kein Sportfan, wenn ich mal im Fernsehen Sport schaue, dann aus Zufall oder purer Langeweile. Besondere Sympathien gegenüber Mannschaften habe ich auch nicht. Die vielen Vergleiche, Metaphern und Beschreibungen waren für mich öde und unverständlich.

In den USA ist Baseball ebenso populär wie hierzulande Fußball – dennoch war die Ikonisierung dieses Spielers für mich schwer nachzuvollziehen. Ich hatte als Kind keine „realen“ Helden, meine stammten aus Büchern oder Serien. Während ich Trishs Gedanken und Hoffnungen verstehen konnte, blieb mir doch so der Zugang zu ihr und ihrer Motivation verwehrt.

Konstruktion?

Zwischendurch gab es ein paar Szenen, in denen wir wieder zu den Suchtrupps und Trishas Eltern geschwenkt sind. Diese Szenen waren aber zu kurz, zu lieblos. Sie hätten Potenzial gehabt, die Spannung des Buches zu erhöhen, aber das hat nicht stattgefunden. Stephen King schaut eigentlich gerne tief in die Seelen seiner Charaktere. Hier hat er das aber nur bei Trish getan, die sich abgelenkt hat, um in der Wildnis nicht wahnsinnig zu werden. Ihre kindliche Sichtweise hat einen Filter über die Bedrohung gelegt, die sie leider auch für mich als Leserin gemindert hat.

Fazit:

Dieses Buch von Stephen King ist nicht schlecht. Es lässt sich gut lesen, hat seine Spannung, aber konnte mich nicht fesseln oder nachhaltig zum Nachdenken bringen. Es einmal zu lesen hat gereicht und auch in meinen Gedanken hat das Buch keinen wirklichen Platz eingenommen. Von allen Büchern, die ich von Stephen King bisher gelesen habe, war das hier für mich das Schwächste.

Weitere Meinungen:

 


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[Rezension] The Ending von Iain Reid

[Rezension] The Ending von Iain Reid

[Rezension] The Ending von Iain Reid

Diesen Thriller habe ich mir bei arvelle mitbestellt, weil ich fand, dass er interessant klang. „Du wirst dich fürchten und du wirst nicht wissen, warum“ und „Für Fans von Stephen King und Alfred Hitchcock“ hat mich neugierig gemacht. Ich war sehr überrascht, dass das Buch so dünn war, aber so habe ich es direkt an einem Tag durchlesen können.


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  • Autor: Iain Reid, übersetzt von Anke Kreutzer und Eberhardt Kreutzer
  • Titel: The Ending
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: Psychothriller
  • 240 Seiten, Broschiert: 14,99€ | Ebook: 12,99€
  • auf amazon* kaufen

 

Worum geht’s?
Jake fährt mit seiner Freundin durch verschneite Täler und Dörfer, um seine Eltern zu besuchen. Die beiden sind erst seit kurzer Zeit zusammen und die Freundin, denkt heimlich daran, Schluss mit Jake zu machen. Sie verschweigt ihm außerdem die Anrufe eines mysteriösen Stalkers. Unbehagen liegt in der Luft, doch was beide nicht wissen: Nach diesem Ausflug wird nichts mehr sein, wie zuvor.


Meine Meinung:

Das Buch liest sich aufgrund seiner Kürze sehr schnell, der Schreibstil ist flüssig. Die Kapitel sind durch kurze, kursive Gespräche unterteilt, die nach den Ereignissen des Buches spielen. Zwei unbeteiligte unterhalten sich, man erhält Andeutungen auf das, was noch geschehen wird.

Das soll die Leser*in kitzeln, reizen und locken. Weiterzulesen und weiterzustöbern. Anfangs hat das noch funktioniert, ab der zweiten Hälfte, haben mir diese Gespräche zu viel vorweggenommen.

Die Beklemmung mit jemandem im Auto zu sitzen, mit dem man Schluss machen möchte, wird uns denke ich, allen klar. Ein Pärchen, auf dem Weg zu seinen Eltern. Einsame Straßen, ländliche Einsamkeit. Eine perfekte Kulisse für eine sich zuspitzende Lage. Leider spitzt sie sich nicht zu? Ich fand die Gespräche der beiden interessant, philosophisch und nachdenklich. Ich glaube, auch hieraus kann man bereits viele Hinweise auf den Verlauf der Geschichte ziehen, wenngleich sie viel subtiler sind als die kursiven Dialoge am Ende der Kapitel.

Es endet in einer Katastrophe

Die Auflösung war denkbar unspektakulär. Was ich bereits als Lösung erahnt hatte, trat auch genau so ein. Auch die Darbietung war mir zu konfus, zu unlogisch. Das Handeln der Charaktere hat für mich keinen Sinn ergeben und deswegen wurde umso klarer, worauf es hinauslaufen wird. Ziemlich lahm – meiner Meinung nach – und nicht zeitgemäß. Es macht mich eher wütend. Ich habe extra geschaut, wann das Buch erschienen ist. 2016. Also eigentlich keine Entschuldigung für so einen unspektakulären Abschluss.

Zumal das Verhalten der Charaktere sehr unlogisch war. Das Finale sollte spannend, beklemmend sein, war aber zu konfus, zu aberwitzig, um mich zu fesseln. Ich habe die letzten fünfzig Seiten eher überflogen, um einfach zu wissen, wie es jetzt ausgeht. Wenn man googlet, scheinen auch viele Leute nicht kapiert zu haben, was geschehen ist. Trotzdem fallen viele Rezensionen zum Buch positiver aus als meine.

Iain Reid hat – in meinen Augen – bei dem Versuch einen philosophischen, für die grauen Zellen anspruchsvollen Psychothriller mit subtilem Horror zu gestalten, ziemlich versagt. Deswegen bin ich froh, dass ich das Buch vergünstigt bei arvelle gekauft habe und nicht zum vollen Preis. Denn das ist eines der wenigen Bücher, das ich lieber in die Tonne statt in den Bücherschrank stecken würde.

Um doch noch was Gutes zu sagen: Das Cover finde ich cool.

Rage-Babsi

Deswegen kommt hier ein kleiner spoilernder Rant, den ich in weißer Schrift halte. Markiert den Abschnitt, um ihn zu lesen. Wenn ihr euch nicht spoilern wollt, lest einfach unten weiter.

Spoiler Anfang:

Wow, wie lahm. Ich habe nach dem Ende direkt nach der Jahreszahl geschaut. Um vielleicht eine Entschuldigung zu finden, für die lahmste Ausrede nach „Alles war ein Traum.“ Natürlich: multiple Persönlichkeiten. Die Freundin, Jake, die Eltern, das alles existiert gar nicht wirklich, das sind alles Erinnerungen gemischt mit sich selbstständig machenden Persönlichkeiten. Um dem Wahnsinn zu entkommen, rammt er sich Kleiderbügel in den Hals. Tolles Ende. Danke für Nichts.

Am Ende als Jake ins Schulgebäude geht um den Mann zu verfolgen und die Freundin ihm folgt, ist jegliche Logik bereits auf der Strecke geblieben. Dass sie dort halten, die Verfolgung mit dem seltsamen Hausmeister, das macht keinen Sinn und das als Leser*in zu wissen, hat zumindest meine Spannung unter den Nullpunkt getrieben. Ich habe die Seiten mehr gelangweilt überflogen als es eigentlich am spannendsten bleiben sollte.

Psychische Erkrankungen als Plot Device, keine Hilfestellung, Selbstmord als „beste und einzige Lösung“. Beschisssener kann man ein Buch nicht beenden. Je mehr ich darüber nachdenke, desto wütender bin ich auf dieses Ende. Nicht mal die Umsetzung ist besonders gut gelungen. Schon beim Besuch bei den Eltern wird klar, dass eigentlich niemand in dem Buch mehr psychisch gesund ist. Wir haben eine unzuverlässige Erzählerin, die auch kaum den Anschein erwägt, eine eigenständige Person zu sein. Man ahnt es bereits. Auch die Mutter ist/war psychisch krank, alle waren irgendwie irgendwo psychisch krank und das soll den Horror des Buches bilden.

Eine wunderbare Message, oder?

Spoiler Ende.

Fazit:

Die interessanten, nachdenklichen Dialoge trösten nicht über die verpassten Chancen, die fehlende Spannung und die katastrophale Auflösung machen es nicht besser. Dieser Psychothriller hatte schlecht geliefertes „Psycho“, sehr wenig „Thriller“ und konnte mich so gar nicht überzeugen. Das unfassbar schlechte Ende reißt mich nicht vom Hocker, sondern macht mich einfach nur wütend. Reinfall!

Weitere Meinungen:


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Verlagsvorschauen 2019 – Meine Highlights!

Verlagsvorschauen 2019 – Meine Highlights!

Verlagsvorschauen 2019 – Meine Highlights!

 Ich hab mich durch die Verlagsprogramme gewühlt und wieder einige Schätze ausgegraben, die auf meine Wunschliste kommen. Wie soll man mit dem Lesen hinterher kommen, wenn so viele Highlights erscheinen. Hach!


(Werbung wegen Namensnennung)

Jugendbuch

Julie Murphy: Ramona Blue

Ramona liebt Mädchen, da ist sie sicher. Sie weiß auch, dass sie obwohl sie ihre Eltern sehr liebt, nicht ewig in ihrem Heimatstädtchen leben möchte. Als ihr alter Freund, der Wettkampfschwimmer Freddie wiederkommt und sie überzeugen kann, mit ihm gemeinsam zu Schwimmen zu gehen, gerät Ramonas Leben durcheinander. Freddie weckt Gefühle in ihr und Ramona muss sich fragen – kann man Mädchen UND Jungs lieben?

  • Autorin: Julie Murphy, Übersetzung: Kattrin Stier
  • Titel: Ramona Blue
  • Verlag: Fischer FJB
  • ISBN: 978-3-8414-4025-9
  • gebunden 18,99€
  • lieferbar ab 22. Mai 2019

Warum ich mich freue?
Ich mochte Dumplin‘ von Julie Murphy schon total gerne. Sie hat bewiesen, dass sie Themen, die (nicht nur) Jugendliche bewegen, in unterhaltsame Geschichten verpacken kann. Dass mit Ramona ein LGBTQ+ Charakter im Fokus steht, finde ich wunderbar. Und wenn es einen Sport gibt, den ich gerne mag, dann ist es Schwimmen! Schließlich war ich selbst mehrere Jahre als Rettungsschwimmerin aktiv.

 

Lucy van Smit – The Hurting

Nell glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick. Bis sie Lukas, dem Sohn eines reichen Ölmagnaten, begegnet. Mit ihm ist sie glücklich, doch er hat eine dunkle Seite voller Geheimnisse. Als Nell dahinter kommt, ist es bereist zu spät und sie wird von der Polizei gesucht. Sie flieht sich in die norwegischen Wälder und ein Kampf gegen die Mächte der Natur, das Gesetz und ihre große Liebe beginnt.

  • Autorin: Lucy van Smit, übersetzt von Sophie Zeitz
  • Titel: The Hurtig
  • Verlag: Carlsen/Chicken House
  • ISBN: 978-3-551-52112-5
  • gebunden 17€
  • erscheint im März 2019

Warum ich mich freue?
Mädels, die nicht an Liebe auf den ersten Blick glauben und sich dann doch Hals über Kopf verknallen – das ist nichts Neues. Mich lockt eher der zweite Teil der Geschichte. Kindesentführung? Eine Flucht in die Wälder? Das klingt nach einer spannenden, turbulenten Geschichte.

 

Ceylan Scott: Auf einer Skala von 1 bis 10

Tamar sitzt einer geschlossenen Jugendpsychiatrie und ihre Freundin Iris ist tot. Sie soll Fragebögen beantworten, in Gesprächen über Iris‘ Tod sprechen. Doch Tamar bringt kein Wort heraus, denn das Monster in ihrem Kopf tobt viel zu laut. TW: Borderline Persönlichkeitsstörung

  • Autorin: Ceylan Scott, übersetzt von Beate Schäfer
  • Titel: Auf einer Skala von 1 bis 10
  • Verlag: Carlsen/Chicken House
  • ISBN: 978-3-551-52111-8
  • gebunden
  • erscheint im März 2019

Warum ich mich freue?
Psychische Krankheiten sind tabuisiert und werden dämonisiert. Die Autorin des Buches leidet an derselben psychischen Erkrankung wie ihre Hauptfigur und schreibt ehrlich und ungeschönt über die Schwierigkeiten und Vorurteile. Das kombiniert mit einer Prise Thriller und Coming of Age klingt hochspannend!


Roman

Shaun Bythell: Tagebuch eines Buchhändlers

Buchhändler! Absoluter Traumjob, oder? In Wigtown ist die größte Second Hand Buchhandlung Schottlands, in der Shaun Bythell arbeitet. Hinter meterhohen Büchertürmen, Regalen bis zur Decke und dem Geruch von Papier verbergen sich allerlei Geschichten. Nervige Kunden, rare Fundstücke und schwächelnde Umsätze – die Geschichte über Buchhandlungen hinter den Kulissen.

  • Autor: Shaun Bythell, übersetzt von Mechthild Barth
  • Titel: Tagebuch eines Buchhändlers
  • Verlag: btb
  • ISBN: 978-3-442-71865-8
  • Taschenbuch 11,99€
  • erscheint im September 2019

Warum ich mich freue?
Bücher über Bücher, Buchhändler*innen und Buchhandlungen haben ihren ganz eigenen Charme. Da ich selbst in einem modernen Antiquariat jobbe, hat dieses Buch sofort meine Aufmerksamkeit erregt. Es hört sich witzig, interessant und sehr sympathisch an!


Fantasy/SciFi

Jonathan Maberry: V-Wars – Die Vampirkriege

Los Angeles: Der Schauspieler Michael Fayne wacht nach einem One Night Stand neben einer verstümmelten Leiche auf. Bald stellt er fest: Er ist Patient 0 eines vampirartigen Virus. Das Auftauchen der Vampire wirft die Gesellschaft in ein moralisches Chaos. Müssen die Blutsauger beseitigt werden oder ist ein friedliches Miteinander möglich?

  • Autor: Jonathan Maberry, Übersetzung: Maike Hallmann und Birgit Herden
  • Titel: V-Wars – Die Vampirkriege
  • Verlag: Fischer TOR
  • ISBN: 978-3-596-70458-3
  • Paperback 16,99€
  • erscheint am 27.02.2019

Warum ich mich freue?
Ich mag klassische Vampire. Also Blutsauger, die nicht glitzern. Außerdem mag ich es, wenn die gesellschaftlichen Konsequenzen und politischen Folgen miteinbezogen werden, wenn es um die Aufdeckung übernatürlicher Wesen geht. Im Manga Devil’s Line werden die Monster auch „entdeckt“ und müssen sich mit den Folgen auseinandersetzen. Das gibt den klassischen Problematiken um das Vampirdasein nochmal einen Haufen Schwierigkeiten und Hindernisse. Außerdem wird zu dem Buch eine Netflix Serie produziert. Yay!

 

Ransom Riggs: Der Atlas der besonderen Kinder

Das vierte Buch um die besonderen Kinder der Miss Peregrine und der Auftakt einer neuen Trilogie. Die Geschichte schließt an die Trilogie an, weswegen ich zum Inhalt nicht so viel erzählen möchte. Aus den Zeitschleifen in die moderne Welt werden die Bindungen der besonderen Kinder, ihre bisherigen Erfahrungen und Einstellungen herausgefordert. Denn in Amerika sind die Besonderen ganz anders organisiert als in Europa.

  • Autor: Ransom Riggs, übersetzt von Silvia Kinkel
  • Titel: Der Atlas der besonderen Kinder
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3-426-22657-5
  • gebunden 18€
  • erscheint am 01.03.2019

Warum ich mich freue?
ICH LIEBE DIE BESONDEREN KINDER Ich habe schon lange auf das Buch hingefiebert. Nachdem ich das englische Original bereits verschlungen habe, kann ich nur bestätigen: Das wird wieder ein tolles, übernatürliches Abenteuer mit viel Wortwitz und genialen Ideen (MILLARD UND LILLY FTW). Aber auch unter ulkigen Szenen geht die Ernsthaftigkeit nicht verloren. Unsere Helden müssen sich hinterfragen, sich selbst und ihren Ängsten stellen und wachsen. Einfach genial!

 

Liza Grimm: Die Helden von Midgard

Die Vorgeschichte zu „Die Götter von Asgard„! Walküre Kára war eine der coolsten Figuren in DGvA, großherzig und tough. Aber wie wurde sie zu dieser Frau? In „Die Helden von Midgard“ erfahren wie ihre tragische, emotionale Geschichte. Sie verliebt sich in den Menschen Erik, doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Die einzige Möglichkeit für ihre Liebe ist, Erik, zu einem Helden zu machen und ihn nach Wallhalla zu holen. Doch es scheint, dass die Götter sich gegen sie verschworen haben…

  • Autorin: Liza Grimm
  • Titel: Die Helden von Midgard
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3-426-52371-1
  • Broschur 12,99€
  • erscheint am 01.03.2019

Warum ich mich freue?
Ich durfte der lieben Liza als Testleserin meinen Senf aufdrücken und schon in die Geschichte spitzeln. Deshalb weiß ich, dass sie gegenüber „Die Götter von Asgard“ nochmal eine ordentliche Schippe draufgelegt hat. Fesselnd und emotional packt euch Káras Vergangenheit am Kragen. Zwar ist die Geschichte romantischer, aber auch düsterer und stellt viele philosophische Fragen an die Welt und die Charaktere. Das. wird. großartig!

 

Katharina V. Haderer: Das Schwert der Totengöttin

Im Stadtstaat Tradea erheben sich die Toten. Gardist Erik ist sicher, dass dahinter nur die Kräuterhexe Mirage stecken kann. Als er sie stellt und dem Gericht übergibt, erzählt sie ihm jedoch vom gestohlenen Artefakt der Totengöttin Nif.

  • Autorin: Katharina V. Haderer
  • Titel: Das Schwert der Totengöttin
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3-426-52452-7
  • Broschur 9,99€
  • erscheint am 01.03.2019

Warum ich mich freue?
Die Geschichte hört sich düster, spannend und magisch an. Außerdem Dark Fantasy einer deutschen Hybridautorin – das würde ich gerne unterstützen. Auch das Cover sieht wunderbar mystisch und geheimnisvoll aus, findet ihr nicht?

 

Mara Elbrach: Die Gabe des Winters

Heldin Nuria ist Gefangene am Hof des dunklen Lords und Magier Tarik, der das Volk knechtet. Im Land herrscht ewiger Winter. Doch dann entdeckt Nuria Fähigkeiten in sich, mit denen sie den Kälte beenden könnte. Aber dazu muss Nuria Tarik vom Thron werfen, in den sie sich in ihrer Zeit in Gefangenschaft verliebt hat.

  • Autorin: Mara Elbrach
  • Titel: Die Gabe des Winters
  • Verlag: Blanvalet
  • ISBN: 978-3-7341-6193-3
  • Paperback 12,99€
  • erscheint am 01.03.2019

Warum ich mich freue?
Ein bisschen Romantasy darf nie fehlen! Ein dunkler Lord, eine junge Magierin und ein winterliches Setting? Das klingt genau nach meinem Geschmack. Ich bin gespannt wie die Liebe des Lords Tarik und der Gefangenen Nuria entsteht. Und schaut euch mal das Cover an. Wie schön ist das denn?

 

Quifan Chen: Die Silizium Insel

Auf der Silizium Insel im Südwesten Chinas wird der Elektroschrott der Welt recyclet. Auf der Insel herrschen ganz eigene Gesetze und Dynamiken, giftige Dämpfe, Müllsucher, Elend. Als eine amerikanische Firma ihre Fühler nach der Insel ausstreckt, droht die labile Ordnung der Insel vollends zusammenzubrechen.

  • Autor: Quifan Chen, übersetzt von Marc Hermann
  • Titel: Die Silizium Insel
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 978-3-453-31922-6
  • Klappbroschur 16,99€
  • erscheint im Oktober 2019

Warum ich mich freue?
Ich bin ja nicht so der SciFi-Freund. Aber die Geschichte um eine Elektroschrott-Insel klingt gleichzeitig fantastisch und sehr realistisch. Außerdem habe ich bisher kaum Bücher von chinesischen Autoren gelesen, was mich zusätzlich neugierig auf den Erzählstil von Quifan Chen macht!

 

Madeleine Puljic: Noras Welten – Durch den Nimbus

Selfpublishing Preis Gewinnerin Madeleine Puljic schreibt über Nora, die Angst vor Büchern hat. Warum? Weil sie jedes Mal, wenn sie beginnt, zu lesen in die Geschichte hineingezogen wird. Um das zu überwinden begibt sich Nora zu einem Hypnosetherapeuten. Doch nun werden sie beide in eine Geschichte gesogen und müssen feststellen: Sie kommen vermutlich nur wieder raus, indem sie die Geschichte bis zum Ende überstehen.

  • Autorin: Madeleine Puljic
  • Titel: Noras Welten – Durch den Nimbus
  • Verlag: Piper
  • ISBN: 978-3-492-26036-7
  • Klappbroschur 13€
  • erscheint am 02.04.2019

Warum ich mich freue?
Wenn Selfpublisher-Titel es zum Verlag schaffen, freut mich das immer sehr. Schon bei der Preisverleihung 2017 klang die Geschichte ziemlich spannend und hat mich neugierig gemacht.

 


Horror

Scott Thomas: Kill Creek

Ein Haus, dessen Besitzer kein glückliches Ende fanden. Vier Horrorautoren und eine Marketingkampagne, die mehr als Gag gedacht ist. Doch aus Spaß wird tödlicher Ernst, als jemand stirbt.

  • Autor: Scott Thomas, übersetzt von Kristof Kurz
  • Titel: Kill Creek
  • Verlag: Heyne
  • ISBN: 978-3-453-32025-3
  • Klappbroschur 14,99€
  • erscheint im September 2019

Warum ich mich freue?
Ich weiß auch nicht, warum ich verfluchte/verspukte Häuser so liebe. Die Vorstellung keine hormongesteuerten Teenager, sondern vier Horrorautoren in ein solches Setting zu packen, verspricht witzige Anekdoten und klug handelnde Charaktere

 

Grady Henrix: Der Exorzismus der Gretchen Lang 

Die ganz normale Gretchen verwandelt sich nach einem LSD Trip in ein sadistisches Biest. Sie manipuliert, schikaniert und terrorisiert ihre Mitschüler*innen. Ihre Freundin Abby ist sicher: Gretchen ist von einem Dämon besessen. Oder?

  • Autorin: Grady Henrix, übersetzt von Jakob Schmidt
  • Titel: Der Exorzismus der Gretchen Lang
  • Verlag: Droemer Knaur
  • ISBN: 978-3-426-22690-2
  • Klappbroschur 16,99€
  • erscheint am 01.03.2019

Warum ich mich freue?
Bisher habe ich über Grady Henrix nur Gutes gehört. Als olle Horrorliebhaberin sprechen mich Bücher dieser Art oft an. Exorzismus? Wer ist hier verrückt? Count me in.

 


Sachbuch

Olivia Wollinger: Essanfälle adé

Olivia Wollinger litt selbst jahrelang an einer Essstörung. Wie sie diese überwunden hat und es geschafft hat, Essen nicht mehr als Emotionsregulations-Mechanismus einzusetzen erfährt man in diesem autobiografischen Ratgeber.

  • Autorin: Olivia Wollinger
  • Titel: Essanfälle adé
  • Verlag: Ullstein
  • ISBN: 978-3-548-06014-9
  • Taschenbuch 9,99€
  • erscheint am 25.01.2019

Warum ich mich freue?
Wie ihr vielleicht wisst, bin ich übergewichtig. Daran gibt es nichts zu beschönigen, aber ich mag mich, wie ich bin. Was mich allerdings belastet, ist, dass ich oft wenn ich traurig/wütend oder gelangweilt bin, zu Snacks greife. Emotionales Essen. Ich weiß es besser, aber ich komme nicht gegen die jahrelang eingeschlichenen Verhaltensmuster an. Olivia Wollinger arbeitet inzwischen selbst mit Klienten und Körperarbeit an dem Thema. Vielleicht finden sich ja in dem Buch gute Ansätze, um mein Frustessen ein bisschen besser regulieren zu können?

 

Irvin D. Yalom: Wie man wird, was man ist (Memoiren eines Psychotherapeuten)

Psychoanalytiker Irvin D. Yalom wurde als Sohn russischer Eltern in den USA geboren. Er ist einer der bekanntesten Psychoanalytiker des Landes, der über ein turbulentes, spannendes Leben zu berichten hat. Das hat er zu großen Teilen, in seiner Arbeit als Psychotherapeut, anderen und deren Geschichten gewidmet. In diesem Buch erzählt er nun seine eigene.

  • Autor: Ivirn D. Yalom, übersetzt von Barbara von Bechtolsheim
  • Titel: Wie man wird, was man ist (Memoiren eines Psychotherapeuten)
  • Verlag: btb
  • ISBN: 978-3-442-71842-9
  • Broschur 12€
  • erscheint im Oktober 2019

Warum ich mich freue?
Irvin D. Yalom ist ein bekannter Psychotherapeut und Autor. Seine bisherigen Werke fand ich unfassbar beeindruckend, eingänglich und mir gefällt sein humanistischer, einfühlsamer Einsatz. Meist erzählt er von seinen Patienten oder psychologisch-philosophischen Themen. Ab und zu streut er persönliche Dinge ein. Umso mehr freue ich mich jetzt auf ein sehr persönliches Buch von ihm.

 

Christina Lamb: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld (Frauen, Krieg und Gewalt)

Christina Lamb ist Kriegsreporterinnen und war Co-Autorin des Buches „Ich bin Malala“. Krieg zerstört Länder und Menschen. Geschichte von Soldaten und Politik gibt es zuhauf. Aber oft werden die Frauen übersehen, die in Kriegszeiten unsagbares Leiden ertragen müssen. Christina Lamb gibt ihnen eine Stimme und will aufmerksam für das Schicksal zahlreicher Frauen machen.

  • Autorin: Christina Lamb
  • Titel: Unsere Körper sind euer Schlachtfeld (Frauen, Krieg und Gewalt)
  • Verlag: Penguin
  • ISBN: 978-3-328-60072-5
  • Hardcover 22€
  • erscheint im April 2019

Warum ich mich „freue“?
Dieses Buch verspricht weder besonders fröhlich, unterhaltsam oder angenehm zu werden. Und doch ist es wichtig. Denn Frauen leiden überall auf der Welt. In den Wirren des Krieges geraten sie unter die Räder und die meisten Verbrechen werden nie geahndet. Ich bin gespannt auf dieses Buch und die Schicksale, die Geschichten, von denen Christina Lamb berichten wird.

 

Auf welche Bücher, die 2019 erscheinen, freut ihr euch besonders? Und soll ich auch bei Kleinverlagen, Selfpublishern und Comics & Mangas stöbern gehen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare!


Titelbild Paul Schafer // Unsplash

[Rezension] Der Insasse von Sebastian Fitzek

[Rezension] Der Insasse von Sebastian Fitzek

[Rezension] Der Insasse von Sebastian Fitzek

Das Paket“ von Sebastian Fitzek hat mir ja eher solala gefallen, die alten, hochgelobten Bücher habe ich (noch) nicht gelesen. Das neue Buch weckte aber nicht nur aufgrund der Thematik mein Interesse. Vielleicht erinnert ihr euch noch an die Leseraktion, bei der Leser*innen gemeinsam mit Sebastian Fitzek in einer Psychiatrie „eingesperrt“ werden sollten. Nach haufenweise Kritik wurde das Event in ein Hotel verlegt. Nun ist das nicht Fitzeks erstes Buch rund um Psychiatrie, Psychologen und Psychopathen. Aber ich wollte es lesen, auch um mir ein Bild zu machen. Als angehende Psychologin bin ich vielleicht etwas sensibler bezüglich der Darstellung ebenjener. Weil meine Berufsgruppe nicht unbedingt den besten Ruf hat.


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  • Autor: Sebastian Fitzek
  • Titel: Der Insasse
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: Psychothriller
  • 377 Seiten, limitierte Sonderausgabe, geb.: 22,99€ | Ebook: 14,99€
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Worum geht’s?
Der Kindermörder Tramnitz plädiert auf nicht zurechnungsfähig und wird anstatt ins Gefängnis in eine forensische Psychiatrie gesperrt. Doch seinen letzten Mord am kleinen Max – und wo er dessen Leiche verscharrt hat, bleiben sein Geheimnis. Till Bentow, der Vater des Jungen, kann keine Ruhe finden, bis er weiß, was mit seinem Sohn passiert ist. Also übernimmt er die Identität eines Toten und lässt sich selbst einweisen. Doch in der Anstalt spielt jeder sein eigenes Spiel und die Türen nach draußen sind fest verschlossen.


Meine Meinung:

Die Prämisse des Buches verspricht Hochspannung in bedrohlicher, beklemmender Atmosphäre. Und die bekommt man auch!

Das Buch reißt einen von Anfang an mit. Fitzeks klarer, unverblümter Schreibstil und der gekonnte Perspektivenwechsel ziehen einen in die Geschichte. Wenn es um Kinder geht, ist es immer besonders schlimm. Vor allem die Ungewissheit, die größte Angst, das größte Unglück.

Till Bentow handelt verrückt und doch nachvollziehbar. Wir können ihn verstehen und hoffen mit ihm, dass sein aberwitziger Plan klappt.

Die dubiosen Machenschaften und Tändeleien in den Mauern der Steinklinik erschweren die Suche nach Antworten. Alle möglichen menschlichen Abgründe offenbaren sich. Es schmerzt, zu lesen und es schmerzt, die Verletzungen und Misshandlungen mitzuerleben.

Splatter kann Fitzek!

Die blutigen, gewaltsamen Beschreibungen kommen wie immer nicht zu kurz. Sebastian Fitzek zeigt, warum er Psychothriller schreibt, wobei manche Szenen für mich durchaus auch Horror-Genre-reif wären. Sie tragen zur Spannung bei, auch wenn in „Der Insasse“ auch die Geschichte überzeugt.

Während ich bei „Das Paket“ relativ gleichgültig durchblätterte, litt ich Qualen mit den Figuren. War wütend und schockiert, emotional involviert. Gewisse Dinge, z.B. Fingernägel oder Verbrennungen lösen bei mir immer eine richtige Gänsehaut aus. Für zarte Gemüter ist das Nichts!

Yay, gute Psychologen!

Was mich immer freut, ist, wenn Psycholog*innen und Psychiater*innen nicht als blutrünstige kalkulierende Teufel dargestellt werden. Mit Frau Sänger hat Sebastian Fitzek zumindest eine sympathische und kompetente Figur aus dieser Berufsgruppe, wenngleich die Ärztekollegen sich nicht mit Ruhm bekleckern.

Der Antagonist Guido Tramnitz war ein wirklich widerlicher, unmenschlicher Zeitgenosse, der sich durch sein Kalkül und seine barbarische Freude am Leid anderer, von seinen Mitpatient*innen abhob.

Auch das finde ich, im Lichte der vorherrschenden Stigmatisierung psychischer Erkrankungen, unfassbar wichtig.

Tramnitz Ränkespiel, die hohe Emotionalität der Geschichte und das Verwirrspiel taten ihre Wirkung. Das Buch war hochspannend, von der ersten bis zur letzten Seite. Vor allem das Finale hat nochmal reingehauen. Nervlich aufreibend!

Klitzekleine Kritikpunkte…

Letztlich bin ich nur nicht komplett vom Hocker gerissen, weil das Ende für mich zu simpel war. Der unzuverlässige Erzähler ist ein beliebtes Stilmittel, aber letztlich kam die Auflösung nicht sonderlich schockierend, sondern wirkte irgendwie… lahm? Zu Einfach? Es ging zu schnell und wirkte für meinen Geschmack zu sehr nach deus ex machina. Auch die Parts mit Ricarda blieben für mich unangenehm offen. Natürlich sollte es nur angedeutet werden, aber es war mir trotzdem nicht greifbar genug.

Die Aufmachung des Buches inkl. rotem Buchschnitt und Gummizellenhaptik und auch die kreative Danksagung sind aber definitiv auch noch positiv zu erwähnen. Sehr cool!

Ich denke zwar immer noch, dass man beim Marketing etwas sensibler mit dem Thema Psychiatrie hätte umgehen sollen. Auch weil die Einrichtung im Buch weit entfernt von einem Horrrorschauerpalast war.

Fazit:

Hochspannend, emotional und beklemmend hat dieses Buch alles, was einen guten Psychothriller ausmacht. Im Vergleich zu „Das Paket“ hat Fitzek mich hier weitaus mehr von sich überzeugt. Ein gelungener Pageturner mit heftiger Thematik, der durchgehend spannend ist.

4,5seesterne

Weitere Meinungen:

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Auf jellybooks habe ich vorab eine XXL Leseprobe zu diesem Buch gelesen und war am Haken, obwohl ich „New Adult“ Büchern gegenüber sehr skeptisch bin. Auch der Klappentext klingt eigentlich nach Klischee hoch zehn. Aber die Leseprobe war gut, ich mochte den Schlagabtausch und so habe ich das Buch nach erscheinen bei Droemer Knaur angefragt und als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank!


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  • Autorin: Kati Wilde, übersetzt von Karla Lowen
  • Titel: Lost in a kiss
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: Romantik, Erotik, New Adult
  • 412 Seiten, Paperback: 12,99€ | Ebook: 9,99€
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Worum geht’s?
Aspen wollte eigentlich mit ihrer besten Freundin Bethany und derem unausstehlichen Bruder Bram Urlaub machen, um den Uni Abschluss zu feiern. Aber als Bethany absagt und Aspen bittet, mit Bram den Urlaub durchzuziehen und ihrem Bruder zu verschweigen, dass sie selbst in Schwierigkeiten steckt, willigt Aspen ein. Der kontrollfreudige Bram ist überhaupt nicht begeistert von Aspen und ihrem Schweigen über seine Schwester. Sie beschließen jedoch das Kriegsbeil zu begraben und Bethany mit schönen Fotos aus dem Urlaub vielleicht aus der Reserve zu locken. Dabei kämpfen Aspen und Bram immer wieder in fiesen Wortgefechten und rufen um Bethany Willen immer neue Waffenruhen aus. Doch zwei so feurige Persönlichkeiten können nicht lange auf einem Fleck sein, ohne dass Funken fliegen und sprühen…


Meine Meinung:

Vorweg – Im Englischen lautet der Titel des Buches „Going nowhere fast“ und den finde ich persönlich so viel aussagekräftiger als den „deutschen“ Titel. Es ist schade, dass hier zugunsten eines nichtssagenden Titel entschieden wurde.

Dass Aspen und Bram gemeinsam den Urlaub durchziehen, obwohl Bethany abgesprungen ist und dieses Spiel durchziehen um sie doch noch herzulocken, finde ich ziemlich aus der Luft gegriffen, aber es ist die Prämisse, ohne die die Geschichte nicht funktionieren würde. Das Buch überzeugte mich durch die kratzbürstige Dynamik der beiden Protagonisten doch davon, weiterzulesen.

Aschenputtel und der dunkle Prinz

Wie die Prämisse schon sagt ist Bram reich, dominant und mag es, die Kontrolle über die Dinge zu haben. Viele Dinge, die ihn richtig ätzend machen. Er ist kein Sympathiebolzen, auch wenn seine schnippischen und zynischen Bemerkungen ihn ziemlich witzig machen. Rührend ist auch die Liebe und Besorgnis seiner Schwester gegenüber. Auch bei Aspen wird er eher zahm, zumindest wenn es ihr schlecht geht oder sie Probleme hat.

Aspen ist eine Kämpferin aus schwierigen Familienverhältnissen. Auch sie hat ein Mundwerk wie eine Rasierklinge und würde dennoch viel ertragen für die Menschen liebt. Weswegen sie auch Bethanys Geheimnis bewahrt und damit Brams Zorn auf sich zieht. Gleichzeitig hat sie (nachvollziehbare) Vorurteile gegenüber Brams Reichtum und hält ihn für einen lackierten Schnösel – und ganz unrecht hat sie damit auch nicht. Was mir auch gut gefallen hat, war das Aspen kein Mauerblümchen war, die beim Wort „Kondom“ in Ohnmacht fällt. Sie ist in ihrer sturen Art zwar manchmal etwas kindlich, aber dennoch eine Frau, die weiß, was sie will und was sie hat. Es ist erfrischend mal eine Protagonistin zu haben, die um ihre eigenen Reize weiß und nicht ständig in Gegenwart des hübschen Kerls denkt, dass sie viel zu hässlich und fett sei.

Die Beziehung der beiden basiert auf ihrer Hassliebe, Mikroaggressionen und körperlicher Anziehung. Denn die beiden beginnen, ihre Wut gegenüber dem anderen, körperlich zu, ähm… verarbeiten. Während der Geschichte lernen sie einander besser kennen und merken, dass hinter der Fassade des anderen viel mehr steckt, als anfangs geahnt.

NACHSITZEN bei Jen und mir!

Ich weiß, die Dramatik von Liebesgeschichten basiert oft darauf, dass Dinge nicht ausreichend kommuniziert werden. Aber es ist nicht weniger zum Haare raufen. Gerade als die beiden eigentlich schon körperlich miteinander vertraut sind und beginnen liebevoll miteinander umzugehen, hören sie auf, offen miteinander zu reden. Natürlich hat Aspen ihre Gründe Bethanys Geheimnis nicht zu verraten, aber Bram könnte Aspen durch Offenheit und Ehrlichkeit so viel Schmerz ersparen. Aber nein, sie bleiben sturköpfig. Uff.

Wer Jens und meine Kommunikations-Session auf dem Litcamp Hamburg besucht hat, weiß, dass ich es hasse, wenn Charaktere nicht miteinander reden. Konflikte, die auf Schweigen aufbauen, finde ich ausgelutscht, deswegen hat mich dieser Abschnitt im Buch auch extrem genervt. Ich wollte ständig ins Buch springen und beide ohrfeigen. Die Autorin hat gezeigt, dass die beiden auch streiten können, wenn sie miteinander reden. Zum Glück gibt es von dem Miteinander reden und Konflikte haben mehr als vom Schweigen und Konflikte haben.

Die Reibereien zwischen den beiden waren umso anziehender, das schlug sich auch in den Erotik-Szenen nieder. Wenngleich mich der inflationäre Gebrauch des Wortes „pussy“ auch ein bisschen gestört hat. Gute Sexszenen zu schreiben ist eine Kunst für sich (siehe Patzer, gesammelt von Desasterotik), aber die Autorin bzw. die Übersetzerin haben das gut gemeistert.

Verschlungen!

Aber da hatte es die Autorin Kati Wilde schon geschafft. Ihr Schreibstil, ihre Art die Geschichte zu erzählen, das sanfte Einstreuen von Hinweisen auf die Geheimnisse und auch Bethanys Schicksal. Das Buch lässt sich angenehm lesen und man ist immer neugierig, was geschieht. Ob Bram und Aspen die Kurve bekommen, wie sie leidenschaftlich rumknutschen, sich wieder zerstreiten. Kanu durch Stromschnellen fahren, Motorradtour mit Aspens Cousin. Es war mächtig was los.

Meiner Meinung hätte es weniger von Brams Luxusgetue sein müssen. Denn er wird mit dem Fortschritt des Buches sympathischer. Seinen Reichtum und Einfluss weniger zu betonen, hätte seine Sympathie meiner Meinung nach geholfen. Genau wie es gereicht hätte, seinen muskulösen Körperbau ein oder zweimal zu betonen. Aber das ist eben typisch Erotik/New Adult, damit muss ich leben, wenn ich mir solche Bücher aussuche.

Mir haben auch die Nebencharaktere Bethany und Murphy gut gefallen. Murphy wegen seiner direkten, humorvollen Art und Bethany weil sie trotz wenigen direkten Auftritten im Buch für mehr Komplexität und Tiefe in der Geschichte gesorgt hat. Auch der Schluss mit seinen Wendungen und Ergebnissen hat mir gut gefallen und die Beziehungen im Buch in ein anderes Licht getaucht.

 

Fazit:

Auch wenn das Buch einige Klischees bedient – reicher Typ mit Beschützerinstink und toughes Mädchen aus armen Verhältnissen – konnte mich die Geschichte in ihren Bann ziehen. Die Wortgefechte, die Reibereien und die Dynamik des „Blechmanns“ und dem „Mädchen mit dem schlechten Einfluss“ haben mir gut gefallen. Hier und da hätte ein bisschen weniger Klischee gut getan, aber die Charakterentwicklung der beiden hat mich berührt. Letztlich gibt es zwar einige Kritikpunkte, aber das ist Kritisiern auf hohem Niveau, denn im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Weitere Meinungen:

 


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Die Götter von Asgard ist als Taschenbuch erschienen!

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