Kategorie: Allgemein

Literaturcamp Heidelberg 2018

Literaturcamp Heidelberg 2018

Letztes Jahr war ich das erste Mal auf dem Litcamp, danach war für mich klar: „Babsi, das Literaturcamp Heidelberg 2018 – da musst du wieder hin!

Gesagt, getan. An Neujahr um kurz nach Mitternacht, stellte ich mich für einen Moment an den Rand und bestellte mir fix ein Ticket. Und wie im Vorjahr auch, schwebe ich immer noch von der positiven Stimmung und der Liebe all dieser Buchmenschen um mich herum.

Außerdem habe ich meine erste eigene Session gehalten! Und nun ja, die wurde auch noch livegestreamt… Da bin ich nicht nur wegen der Temperaturen ins Schwitzen gekommen!

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Das Bild stammt von Gedankenfunken – Vielen Dank!

Übrigens habe ich dieses Jahr verhältnismäßig wenig gefilmt und fotografiert. Die Sessions in denen ich war, waren extrem fesselnd und vor lauter Quatschen und Wiedersehensfreude war auch zwischendurch nicht so viel Lust & Zeit für Blogarbeit da.

Die Anreise war anstrengend, da es ziemlich warm im Auto war und wir durch Baustellen über vier Stunden anstatt drei gebraucht haben. Zum Glück hatte ich mit Charline von Sternenbrise, Viola alias Miriam Malik und Kira wunderbare Mitfahrerinnen, sodass die Fahrt trotzdem ganz lustig war.

Ziemlich k.o. aber gespannt auf die Leute sind Charline und ich dann Freitag Abend noch zum Dezernat gegangen, haben mit den Leuten geplaudert, Slush gekostet, gemeinsam gegessen und alibimäßig noch eine Pinnwand von A nach B getragen. Dann bin ich erschöpft ins Hostelbett gefallen.

 

Meine erste Session – Psycho, oder was? Ist der Schizophrene immer der Mörder?

Wie ihr wisst, liegen mir psychologische Themen und die korrekte Repräsentation psychischer Störungen sehr am Herzen. Ich wollte eine offene Diskussion über mentale Probleme und deren Darstellungen in Büchern anbieten. Ein bisschen Fachwissen aus dem Studium und Praktikum einbringen und über Erfahrungen reden. Dass sich dann so viele Leute meldeten, dass meine Session als erste im großen Leipziger Buchmesse Saal stattfand und auch noch LIVE gestreamt wurde, hat mich total umgehauen (Hätte ich das geahnt, hätte ich Donnerstag Abend weniger Sims gespielt und ein bisschen mehr für eine feste Struktur geplant 😉 ).

Auf dem Litcamp tummeln sich allerlei Leute und psychische Erkrankungen wie Depressionen finden sich vor allem unter Künstlern. Zusätzlich gibt es allerlei Bücher, die alkoholkranke Ermittler, schizophrene Serienkiller und andere Stereotype zeigen und ein ganz falsches Bild vermitteln.

#ausderklapse

Unter anderem saß Uwe Hauck im Publikum, der selbst an Depressionen leidet und auch ein Buch über seine Klinikerfahrungen geschrieben hat (außerdem hat er mit seiner Petition dafür gesorgt, dass Söders geplantes Psychiatriegesetz entschärft wurde!). Auch die liebe Katri redete offen über ihre Schizophrenie und es entstand eine lebendige Diskussion, die Zeit verging wie im Flug und mir blieb kaum Zeit nervös rumzustottern. Ich habe persönliche Erfahrungen mit Anekdoten aus Praktika und Uniwissen gemischt. Dabei habe ich versucht, ein bisschen in die Tiefe zu gehen, aber trotzdem einen allgemeinen Überblick zu geben.

 

Zwar konnten in der kurzen Zeit bestimmte Themen nur angeschnitten werden (für jede psychische Erkrankung ließen sich zahlreiche Sessions gestalten), aber ich glaube es war ein ganz guter erster Überblick. Wenn das Video online geht, werde ich auch nochmal einen Blogbeitrag als Zusammenfassung schreiben, denn es war doch etwas sprunghaft.

Trotz meiner Nervosität und dem umfangreichen Themenkomplex bekam ich ganz viel liebes Feedback und Uwe hat mir sein Buch geschenkt und signiert. Vielen Dank für die aktive Beteiligung und die positive Rückmeldung!

Lasst uns weiter offen über psychische Krankheiten reden, Vorurteile abbauen und Stigmata abschaffen!

Engelchen

Direkt nach meiner Session hatte ich mich als Engelchen eingetragen. Das war ganz gut, um runterzukommen. Nach so viel Aufmerksamkeit brauche ich als introvertierter Mensch oft eine Pause. Es war total schön mit den anderen zu plaudern und ich habe gerne geholfen – nicht nur, weil es eine tolle Veranstaltung ist, sondern weil ich diesmal weder beim Auf- noch beim Abbau groß helfen konnte. Ich habe gemerkt, dass es mich diesmal mehr Energie gekostet hat, mit den Leuten in Kontakt zu treten als letztes Jahr.

Deswegen habe ich mich am Nachmittag auch etwas zurückgenommen mit Sessions und Gesprächen und konnte leider nicht so da sein, wie ich es gerne gewesen wäre. Ich hätte am liebsten noch mit viel mehr Menschen ausführlicher gesprochen als der Smalltalk, den es letztlich gab, aber mir fehlte einfach die Energie dazu. Nachdem ich etwas Kraft bei Kaffee und Kuchen getankt hatte, bin ich zu Rachel gegangen, deren Session ich keinesfalls verpassen wollte.

(c) Stehlblüten

Emotionaler Missbrauch in YA/NA

Die liebe Rachel hat eine sehr aktuelle Debatte aufgegriffen und klärte in ihrer Session über emotionalen Missbrauch, toxische Beziehungen usw. in der Literatur auf. Welche Anzeichen gibt es, welche Beispiele, wo liegen die Grenzen? Das ganze als Beitrag könnt ihr hier nachlesen, die Session wurde auch aufgezeichnet.

Ein wichtiges und brisantes Thema, das leider oftmals mit Worten wie „Das sind doch nur Geschichten“ oder „Wenn mans nicht mag, muss man es doch nicht lesen“ unter den Tisch gekehrt wird und immer noch an junge Leser*innen vermarktet werden, die diese Differenzierung oftmals noch gar nicht richtig vornehmen können. Zumal der Buchmarkt in letzter Zeit nicht aus einer bunten Mischung im Bereich Romance sondern hauptsächlich aus fragwürdigen, toxischen Beziehungen mit ungleichem Machtverhältnis bestand.

Problematisches Verhalten in Büchern ist ein Thema, das ich hier bereits angesprochen habe. Vielleicht sind einige genervt von der Diskussion – aber es ist wichtig und weiterhin notwendig, dieses Thema im Gedächtnis zu behalten und unser eigenes Lese- und Konsumverhalten zu beobachten. Nur so können wir verhindern, dass solche Bücher verharmlost werden und in der Jugendromantikabteilung stehen.

Spieltheorie

Dass Maggo super interessante Ansätze hat und gut vor Leuten reden kann, hat er bereits beim letzten Litcamp bewiesen. Da ich sehr müde war und eine Pause brauchte, habe ich leider nur die zweite Hälfte der Session mitnehmen können. Da ging es dann um das Thema „Regeln brechen“ – auch Verbrecher haben einen gewissen Verhaltenskodex und nur weil man etwas klaut, denkt man sich bei der nächsten Gelegenheit nicht „Ach, ich hab ja schon mal gegen das Gesetz verstoßen, jetzt kann ich auch morden!„. Ich kann von Maggo, dem Plotter-Experten, immer wieder etwas mitnehmen und werde mir die ganze Session auf jeden Fall nochmal als Video anschauen.

Lasagne~

Auch wenn es diesmal am Samstag sogar auf dem Litcamp Essen gab, hatten wir geplant den preisgünstigen Imbiss aufzusuchen, der uns im Jahr zuvor positiv mit Pizza und Nudeln überrascht hat. Entspanntes Plaudern bei einer kühlen Cola und einer leckeren Lasagne. Vor lauter Schlemmen haben wir fast die Nachtsessionplanung verpasst…

Foto von Elenor Avelle

Nachtsessions

Neben Suses wundervollem Cover & Rezensionsgruselkabinett sorgte auch die Session von Erik, in der man den Urheber einiger Litcamp Tweets erraten musste, für viel Gelächter und eine wunderbare Stimmung. Herrlich!

Nachdem ich am Freitag Abend bereits mit einer lustigen Runde „Werwolf“ gespielt habe, wollten Bianca – mein liebstes Krawallhuhn – und ich auch abends einige Spielerunden anbieten. Viele Leute gesellten sich zu uns und es wurde gefiebert, wer nun Werwolf, Hexe oder kleines Mädchen sei. Als Erzählerin ist es sehr spannend, da ich alle Rollen kenne und mitfiebere, welche Seite sich geschickt genug anstellt, um am Ende als Sieger hervorzugehen. Nach mehreren Runden war ich dann doch etwas k.o. und es kamen Stilblüten wie „Alle Bauern öffnen die Augen… oh!“ (dann wüssten alle, wer die Spezialrollen sind…) und „Die Werwälfe schlafen auf!“ zustande. Es waren total lustige Runden!

Anschließend gab es noch Umtrunk unten beim Zelt und neben netten Gesprächen, Glitzertattoos von Benni und Singstar zuschauen bin ich dann früh ins Hostelbett gehuscht, um für den nächsten Tag fit zu sein.

Litcamp-Sonntag

Der Sonntag startete für mich etwas früher, denn ich war um 9 Uhr mit Benjamin Spang verabredet ( Nicht die Art von Verabredung, ihr Schlingel! 😉 ).

Wir haben ein Videointerview für seinen Roman „Blut gegen Blut 2“ geführt. Ein bisschen müsst ihr euch noch gedulden bis ihr das Interview zu sehen bekommt.

Humpeln, flanieren, stolzieren

Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und leckeren Aufstrichen von Teekesselchen ging es schon los mit der Session Planung und wie immer hatte man die Qual der Wahl. Ich entschied mich für die Improtheater-Session von Jana „Charaktere (er)leben“.

Anhand Übungen und Regeln des Improtheaters durften wir beim Raumlaufen in verschiedenste Charaktere schlüpfen, die sich wie von selbst entwickelten, wenn man sich eine Kugel in einem bestimmten Körperteil vorstellte. Eine positive und heitere Session, die zeigt, wie das Körperliche Charaktere beeinflussen kann. Immer wieder eine super Inspiration für Charaktermerkmale und mehr „Show, don’t tell“.

Danach gab es Mittagessen und ich fühlte mich wieder etwas schlapp und ließ eine Session ausfallen, um mich etwas auszuruhen, Slush zu schlürfen und Leute zu knipsen.

(c) Stefanie Walther
(c) Jürgen Albers

Nach Hause…

Viel zu schnell war es auch schon wieder vorbei. Zusammen mit der lieben Nora & der lieben Alisha haben wir von 14-16 Uhr Engelchen gespielt. Die verpassten Sessions sind zwar immer schade, aber die Gespräche am Engelstisch und die Begegnungen sind auch schön – und zumindest ein paar Sessions werde ich ja live nachschauen können. Nora und ich sind dann noch als Engelchen durchs Publikum geflattert und haben Spenden eingesammelt – vielen Dank!

(c) Sternenbrise

Zum Abschluss bin ich dann noch mit Zippi, Benni, Jill, Christian und vielen anderen lieben Menschen ins Moe’s zum Burger Essen und Milchshake schlürfen gegangen. Es war ein total schöner Abend, auch wenn ich ein schlechtes Gewissen hatte, nicht beim Abbau geholfen zu haben.

Nachwehen

Dann habe ich Viola und Charline ins Auto gepackt und wir haben Heidelberg mit einem Tränchen im Auge hinter uns gelassen. Zum Glück war die Heimfahrt wesentlich kühler und entspannter und zuhause bin ich nach einer Dusche direkt ins Bett gefallen.

Ich vermisste am nächsten Tag direkt die offene, liebe Atmosphäre,die tollen Menschen. Dieses Jahr hatte ich irgendwie nicht so viel Energie und konnte nicht mit allen Leuten reden, mit denen ich mich eigentlich ausgiebig unterhalten wollte. Manchmal hatte ich das Gefühl, ich kann gar nicht allen Leuten gerecht werden und ihnen so viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken, wie ich gerne würde. Ich hoffe, dass es mir nächstes Jahrbesser geht und ich wieder voll dabei sein kann!

Vielen Dank an all die lieben Menschen, die Orga und alle, die das Litcamp wieder möglich gemacht haben!

 


Weitere Beiträge, Rückblicke und Zusammenfassungen:

 

Babsi taucht ab (Mai 2018)

Babsi taucht ab (Mai 2018)

Hallöchen Freunde der Nacht! Alles neu macht der Mai, auch bei „Babsi taucht ab“ gibt’s interessante, witzige und spannende Dinge. Viel Freude beim Stöbern!

Blogbeiträge

  • Nina vom Lektorat Texteule hat einige wunderbare Tipps für euch, wie ihr gelungene Charaktere für eure Geschichten erschaffen könnt. Außerdem zeigt sie euch wie ihr euren perfekten Schreib-/Arbeitsplatz schafft.
  • Blogger Relations – was? Wie kommuniziere ich mit der seltsamen Spezies der Blogger? Keine Sorge, bei BOD haben ein paar wundervolle Menschen Tipps für euch zusammengestellt!
  • DIY Meerjungfrauen/Sirenen Krone! Und es ist gar nicht so kompliziert selbst eine zu basteln *klebt sich mit der Heißklebepistole am Stuhl fest*
  • Die wunderbare Thekla schreibt auf ihrem Blog über ihren Umgang und ihren Kampf gegen ihre Depression
  • Die Rezension zu einem Jugendthriller der anderen Art „So brauch ich Gewalt“ findet ihr bei Pink Anemone!
  • Die Psyche – ein wirres und komplexes Konstrukt. Depressionen – das Ende er Psyche? Kia Kahawa war auf dem Barcamp Hannover und hat über eine Session zu dem Thema gebloggt.
  • Eine neue Sprache zu lernen ist echt schwierig. Vor allem Japanisch wirkt sehr komplex – welche häufigen Fehler du beim Lernen vermeiden kannst, erklären dir die fabulösen Tokyomaniacs!

Videos

Gelesene Bücher

Privat

Mit dem Mai geht auch mein Praktikum zu Ende. Wow! Es war eine spannende, lehrreiche Zeit und ich habe einiges über die Tätigkeit als Psychologin und die Abläufe einer psychosomatischen Klinik gelernt. Aber auch einiges über Menschen und mich selbst. Ich weiß immer noch nicht ganz sicher, welche Rolle ich später einnehmen möchte, welche Distanz ich zu meinen Patienten wahren soll, aber all das hat noch Zeit. Auf jeden Fall weiß ich, dass ich in diesem Bereich arbeiten möchte. Menschen zu helfen, ein besseres Leben zu führen, ihren Problemen und Sorgen zu lauschen. Das kann belastend sein, aber ich nehme es als Bereicherung und Herausforderung wahr.

Ich habe auch noch Zeit, bis es wirklich bei mir soweit ist. Der Juni und der Juli stehen ganz im Zeichen des Lernens, denn um später auch therapeutisch arbeiten zu können, brauche ich Master in Psychologie. Und um zum Masterstudium zugelassen zu werden, muss ich bei vielen Unis einen Mastertest absolvieren – trotze erfolgreichem Bachelorabschluss. Ich könnte euch jetzt vollheulen und meckern, wie nervig ich das finde und wie ungerecht es ist, nach dem Bachelor auf der Straße zu hocken, weil man mit dem BA in Psychologie fast nix anfangen kann. Aber das bringt nichts, deswegen setze ich mich auf meine vier Buchstaben und wälze neben Büchern in den kommenden Monaten vor allem meine Lernunterlagen. Yay! Oder so.

Aber dadurch, dass ich keine Vorlesungen habe und „nur“ lernen und jobben gehe, habe ich wieder mehr Zeit für Bücher, Blog & Youtube – darauf freue ich mich schon!

 

Tüdelü, eure Babsi

 

Titelbild von Michael Fenton // Unsplash

Babsi taucht ab (April 2018)

Babsi taucht ab (April 2018)

Der April macht, was er will und es ist wieder an der Zeit für ein neues „Babsi taucht ab“.

Blogbeiträge

  • Dass Frauen in der Gesellschaft noch nicht komplett gleichberechtigt sind, ist ein allgegenwärtiges Thema. Der Feminismus setzt sich für gleiche Rechte und weniger Sexualisierung und Objektifizierung ein. Warum vor allem Objektifizierung von Frauen gefährlich ist, erzählt uns Katie.
  • Wenn man Autor*innen fragt, was sie beim Prozess des Buch Schreibens und Veröffentlichens am meisten stört, lautet die Antwort oft: Das Überarbeiten! Einen guten Tipp, um aus der mühevollen Kleinstarbeit mehr Spaß zu machen hat Sina für euch.
  • Ich bin bei langen Reihen immer sehr zögerlich… Umso besser, dass es bei nobody-knows ein paar Empfehlungen für gute Dilogien gibt!
  • Mit vermenschlichten Bösewichten und dem Wandel der Antagonisten setzt sich die liebe Aurelia in einem – wie immer – grandiosen Beitrag auf geekgeflüster auseinander.
  • Du zweifelst an deinen Fähigkeiten als Autor*in weil du die Geschichte einfach nicht so niedergeschrieben bekommst, wie sie in deinem Kopf ist. Christian Milkus hat da ein paar Worte für euch
  • Ihr interessiert euch für Anime, aber auch für die Lizenzierung ausländischer Serien für den deutschen Markt und generell die Aufgaben und Schwierigkeiten von Publishern? Dann lasst euch das Interview von Mia & Fuma mit KSM Anime nicht entgehen!
  • Ich linse immer ganz verstohlen zum dtv Verlag, der viele japanische Autor*innen verlegt. „Der Dieb“ hört sich sehr interessant an und die Rezension von travelwithoutmoving macht neugierig!
  • Leider war ich dieses Jahr nicht beim Litcamp in Bonn dabei, aber die Beiträge – u.a. von Stephanie Müller – machen wirklich Lust, nächstes Jahr auf jeden Fall wieder die lange Fahrt auf mich zu nehmen.
  • Search Engine Optimization – was ist das und warum kann das für mich nützlich sein?  All meine Träume erklärt es euch!

Videos

Mary und die Blumen der Hexe, ein neuer Film aus den Ghibli Studios!

Unentdeckte, geheimnisvolle Unterwasserkreaturen sind genau meins…

Gelesen

Privat

Wie ihr vielleicht durch die Ruhe hier und auf Social Media bemerkt habt, bin ich durch mein Praktikum extrem eingespannt. Ich arbeite in einer psychosomatischen Akutklinik, begleite die Gruppentherapie und die Kunsttherapie, darf mit den Patienten Tests zur Verlaufsdiagnostik durchführen, lerne verschiedene Techniken kennen und lausche den verschiedenen Problemen und Themen. Das ist viel Input und verlangt die volle Aufmerksamkeit von 8:00 bis 16:00 Uhr. Zusätzlich sind viele Themen harter Tobak, sehr bewegend und emotional. Mein Kopf raucht, weil ich mir überlege, was ich sagen kann, welche Fragen ich stellen möchte und wie man vielleicht helfen kann, einen kleinen Schritt in die richtige Richtung zu gehen.

Wenn ich dann nachmittags heimkomme, bin ich platt. Ich lese zwar in der Mittagspause und abends, aber ich kann nichts mehr produzieren. Keine Videos und kaum Blogeinträge. All das konzentriert sich aufs Wochenende, das ich wirklich zu schätzen weiß. Freie Zeit und Zeit für mich, um mich von den Anstrengungen der Woche abzugrenzen und zu erholen. Nichtsdestotrotz macht mir das Praktikum (meistens) Spaß und ich habe schon einiges für mich lernen können. Auch im Mai werde ich noch dort arbeiten, also seid mir bitte nicht böse, wenn es sich auch im kommenden Monat auf wenigere Beiträge konzentriert. Ich habe mir schon einige Notizen gemacht für freie, nicht rein buchbezogene Beiträge, aber für die brauche ich mehr Kraft und geistige Fitness, also stelle ich sie hinten an.

Auch die DSGVO wirft ihre Schatten voraus und ich muss noch am Blog werkeln, damit er rechtskonform bleibt. Falls euch etwas auffällt, was ich noch nicht umgesetzt habe, würde ich mich über einen kleinen Hinweis freuen.

 

Vielen Dank, dass ihr immer noch hier seid. Seit dem Umzug ist es gefühlt etwas ruhiger hier geworden, umso mehr schätze ich die „alten Hasen“, die sich immer wieder blicken lassen.
Ich wünsche euch eine wunderschöne Frühlingszeit und einen guten Start in den Mai. Was hat euch diesen Monat so bewegt?

Tüdelü, eure Babsi

Titebild von Zen Photographer via Unsplash

Babsi taucht ab (März 2018)

Babsi taucht ab (März 2018)

Huch, der März ist schon vorbei? Oh je. Die LBM zog wie ein Traum vorbei und jetzt beginnt bald mein Praktikum…

Blogbeiträge

  • Japanische Literatur? Murakami kennt man. Aber ansonsten? Einige Mangazeichner. Aber es gibt einen Verlag, der sich extra auf japanische Literatur spezialisiert hat. Bettina Schnerr im Gespräch mit Katja Cassing über den Cass Verlag.
  • Magret hat mal wieder unfassbar nützliche Schreibtipps: Was ein Buch schlecht macht und wie man dagegen vorgehen kann.
  • Was macht kreative Menschen kreativ. Wie erschaffen Erschaffer ihre Werken? Viele Antworten gibt es darauf in Ninas absolut grandiose Interviewreihe Create & Inspire. Alle Interviews sind lesenswert und wenn ihr mal ein, zwei Stündchen Zeit habt, solltet ihr euch diese durchlesen.
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Photo by Annie Spratt on Unsplash
  • Für mich gibt es kaum etwas Nervenaufreibenderes als in der Buchhandlung Anhänger der Rosa/Blau Fraktion zu beraten. „Nein, ich glaube, er liest lieber etwas mit Jungs“, wenn ich ein spannendes Buch mit einer weiblichen Protagonistin vorschlage. „Das ist nichts für Mädchen“, wenn eine kleine Tochter ganz wild auf den Physikbaukasten klopft.Hallo?! Was ist passiert, dass sich die Uhr mancher Menschen auf 1920 zurückgestellt hat? Was soll passieren, wenn das kleine Mädchen den Physikbaukasten bekommt? Wächst ihr dann ein Bart und sie verwandelt sich in einen biertrinkenden Holzfäller? Macht das Geschlecht der Hauptfigur ein Buch weniger spannend?

    Auch Vera von chaoskingdom hat sich zur Rosa-Blau-Problematik ihre Gedanken gemacht.

  • Aurelia schreibt unfassbar interessante Beiträge. Ich kann euch ihren Blog nur wärmstens empfehlen. Diesmal befasst sie sich mit „starken“ Protagonistinnen.
  • Franzi von lovelymix hat sich Gedanken über Alkoholismus in der Literatur gemacht.
  • Bodypositivity statt Bodyshaming – jeder ist gut so, wie er ist. Ein Gewinnspiel und den Anstoß zu einer wundervollen Aktion findet ihr bei Vera.
  • Dann gibt es dank Anna und Mareike auch noch einige kritische Anmerkungen zu den Blogger Sessions auf der LBM. Die Unterscheidung in „Elite“ und „Pöbel“ Lesende geht mir sowas von auf den Keks!
  • Ein Verlag hat Interesse an deinem Buch? WAHOOOOOOO! Aber halt: Trotzdem sollte man vor lauter Freude ein kritisches Auge auf den Vertrag haben. Kia Kahawa erklärt uns, worauf man achten muss.
  • Ich werde definitiv irgendwann eine Geschichte mit einer Meerjungfrau schreiben. Auch andere Autor*innen machen sich darüber Gedanken. Jette hat sich u.a. mit der Anatomie der Meerjungfrau auseinander gesetzt.

 

Videos

Natürlich ganz viele tolle LBM Rückblicke <3

Ich habe auch andere Videos geschaut! 😉 Zum Beispiel das Musikvideo zum neuen Song von Panic! At The Disco. Brendon Urie ist einfach cool und ich mag die abgedrehten Musikvideos. Die Schlüssel-Kette passt übrigens hervorragend zu meinem Save Our Souls. 😉

Rauf und runter gehört habe ich diesen auch Monat „Mania“, das aktuellste Album von Fall Out Boy. <3

Gelesene Bücher

 

Privat

  • Meinen ausführlichen LBM Rückblick findet ihr hier. Es war grandios!
  • Außerdem fand während der LBM meine allererste Lesung statt! Gemeinsam mit acht anderen Autoren. Die Videos findet ihr hier.
  • Ab April beginnt mein Praktikum! Ich weiß noch nicht wie viel Zeit ich haben werde, um zu lesen und zu bloggen. Das Praktikum dauert zwei Monate und ich arbeite in einer psychosomatischen Klinik und bin schon sehr gespannt auf die Erfahrungen!

 

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und frohe Ostern!

Was habt ihr im März so erlebt?

Tüdelü, Babsi

 


Titelbild von Biel Morro

Bodypositivity statt Bodyshaming

Bodypositivity statt Bodyshaming

Als Vera von chaoskingdom diese Aktion zum Buch „Dumplin'“ ins Leben rief, konnte ich nicht anders, als mich zu beteiligen. Mir stoßen soziale Ungerechtigkeit, Vorurteile und gegenseitiges Niedermachen auf.

Bodypositivity statt Bodyshaming – warum diese Aktion? Weil ein Buch frisch auf den Markt gekommen ist, dass sich mit diesem Thema auseinander setzt. In der Hoffnung, dass es irgendwann weniger Teenager gibt, die bis ins Erwachsenenalter noch ständig mit ihrem Körper hadern.

 


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Julie Murphy: Dumplin‘

  • Autorin: Julie Murphy
  • Titel: Dumplin‘
  • Verlag: FJB
  • aus dem Englischen übersetzt von Kattrin Stier
  • Hardcover: 18,99€
  • Inhalt: Die 16-jährige Willowdean, Spitzname Dumplin (dt. Knödel) hat sich nie große Gedanken um ihr Gewicht gemacht und ist eine wahre Frohnatur. Doch als sie dem attraktiven Bo begegnet und dieser sie küsst, bekommt sie Zweifel. Ist sie schön genug? Kann man dick und schön gleichzeitig sein? Um ihre Unsicherheiten zu überwinden, nimmt sie an einem Schönheitswettbewerb teil.

 

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Ich fühlte mich unwohl, zu rundlich für einen schicken Kimono. Gerade nebst zierlichen Japanerinnen.

Da ich selbst übergewichtig bin, habe ich leider auch schon Erfahrungen mit Bodyshaming gemacht. Beleidigungen, unsensible Bemerkungen, Kichern und Lästern. Kein fieses Mobbing, keine extremen Angriffe – aber auch diese Kleinigkeiten haben mein Selbstwertgefühl und mein Selbstbewusstsein beeinträchtigt. Ganzkörperfotos? Früher undenkbar für mich! Auch heute fühle ich mich manchmal noch unwohl in meinem Körper. Gerade, wenn ich unter vielen sehr dünnen Menschen bin. Da komme ich mir oft immer noch vor wie eine Elefant.

Ich habe schon einen Beitrag zu dem Thema geschrieben, wie Bodyshaming alle Personen beeinflusst – Dünne wie dicke Personen – und damit versucht, Shaming auszuhebeln und die Mechanismen und angelernten Impulse aufzuzeigen.

 

Heute möchte ich mich aber vor allem auf Bodypositivity (im folgenden mit BP abgekürzt) konzentrieren.

 

Ein wundervolles Beispiel für die Bewegung ist Bodyposipanda, die fröhlich und bunt über das Thema aufklärt. Keine Diäten, kein Selbsthass, sondern eine gesunde Beziehung zu Körper und Nahrung. Das ist für mich das Ziel von Bodypositivity.

Leider gibt es bei vielen Bewegungen, auch bei BP, oft Extreme. Nur fette Körper seien schön, die Gesundheit sei vollkommen egal. Oft kommt auch vor, dass junge Personen sagen, dass sie gesund seien und daher nichts ändern müssen. Aber leider kommen mit dem Alter oft erhebliche Probleme auf extrem übergewichtige oder extrem untergewichtige Personen zu.
Sicherlich ist es nicht an uns – dem Vorbeilaufenden auf der Straße – die Gesundheit einer Person anhand ihrer Körperform zu beurteilen: aber, wenn ein Arzt auf gesundheitliche Risiken hinweist, sollte man das trotz aller Positivity nicht komplett ignorieren.

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Über solche Bilder mit Filter hätte ich früher nicht lachen können.

BP steht für einen guten Umgang mit dem eigenen Körper – ihn nicht verwahrlosen zu lassen. Sich nicht alles Ungesunde hineinzustopfen, aber sich mal ein Stückchen Kuchen zu gönnen. Sich regelmäßig zu bewegen, aber keine Marathons zu laufen, nur um ein Stück Schokolade abzutrainieren. Und vorallem: Die ein oder andere Delle, Unförmigkeit und Rolle zu akzeptieren.

Dass man sich nicht versteckt, sondern die Kleidung anzieht, in der man sich schön und wohl fühlt.

Und heute?

Auch ich muss das manchmal noch üben. Oftmals ziehe ich dann doch eher eine dunkle Hose anstatt eines Kleids oder eines Rocks an, weil ich mich für meine kräftigen Beine schäme. Oder ein langärmeliges Oberteil wegen meiner plumpen Oberarme. WP_20150414_18_51_09_ProDabei werden diese auch durch Muskeln mitgeformt und als früherer Leistungsschwimmer hat man nun mal an Armen und Beinen ausgeprägtere Muskeln. Meine Haut ist immer noch unrein, aber das ist eben so.

Inzwischen bin ich selbstsicherer geworden. Ich freue mich über Komplimente, aber ich brauche keine Bestätigung von außen mehr. Heute kann ich selbstbewusst Kleider tragen und mich wohl fühlen. Ich kann Blobfisch Fotos machen und stolz mein Doppelkinn in die Welt recken. Ich hab aufgehört, mich selbst, mein Aussehen und die Meinung anderer Leute zu ernst zu nehmen. Wie? Das kann ich leider nicht genau sagen. Es war ein Prozess und es gibt viele Tage, an denen ich immer noch zweifle. Aber diese Sorgen überwiegen nicht mehr. Dafür habe ich keine Zeit, bzw. ich räume dem bewusst wenig Zeit ein.

DSC00008Aber ich freue mich, wenn Leute mir sagen, dass ich strahle. Dass meine innere Zufriedenheit nach außen dringt. Ich denke, das ist gemeint, wenn Leute von „innerer Schönheit“ sprechen. Nicht, dass man den besten Charakter auf der Welt hat, aber dass man sich mag, dass man positiv eingestellt ist und das mit seinen Augen auch ausdrückt.  Habe ich mich gerade selbst schön genannt? Und ob! Das muss man sich nämlich öfter mal selbst sagen, damit man es irgendwann auch ein bisschen glauben kann.

Ich möchte das Buch „Dumplin'“ auf jeden Fall noch lesen und freue mich, dass eine moppelige Protagonistin es in ein Jugendbuch geschafft hat und hoffe, dass es eine positive Botschaft in die Welt hinaus trägt. Habt ihr auch Lust mitzumachen? Dann schaut auf jeden Fall bei Veras Originalbeitrag vorbei. Für die Teilnahme gibt es nämlich auch was zu gewinnen.

~Ich habe das Buch bereits und möchte nicht in den Gewinnspiel-Lostopf~

Weitere Personen haben sich der Aktion angeschlossen, sich geöffnet und über ihre Erfahrungen gesprochen:

 

Wie geht es euch? Habt ihr in eurer Jugend auch extrem an euch gezweifelt? Tut ihr es immer noch?

Tüdelü, Babsi

Babsi taucht ab (Februar 2018)

Babsi taucht ab (Februar 2018)

Hallodriho, ihr Halunken! Der kürzeste Monat des Jahres ist vorbei, ebenso mein Geburtstag und das Wintersemester. Was mich diesen Monat begeistert, bewegt und berührt hat, lest ihr in der heutigen Ausgabe von „Babsi taucht ab“:

 

Blogbeiträge:
  • Die Debatte ist zwar schon etwas älter, aber Elea hat sich die Mühe gemacht die „Rape Fiction“ Debatte aus psychologischer Sicht zu beleuchten und das ganze differenziert und sachlich aufzudröseln. Auch, wenn ihr die Thematik satt habt, lohnt sich der Artikel.
  • Kann mir Improvisationstheater beim Schreiben helfen? Absolut! In Janas Schnupper-Session beim Litcamp in Heidelberg habe ich eine gute Methode kennen gelernt, meine Charaktere noch besser zu charakterisieren und kennen zu lernen. Nun bietet Jana das erste Mal ein professionelles Coaching für Autor*innen an. Lasst euch das nicht entgehen, wenn ihr an dem Termin Zeit habt.
  • Künstler sein wird vor allem mit kreativem Schaffen verbunden. Auf Knopfdruck kreativ zu sein. Aber was, wenn man eben nicht schreibt/zeichnet/musiziert? Michael Behr hat da einen guten Denkanstoß zur Entlastung!
  • Ich möchte generell eine Folgeempfehlung für Gondor statt Mordor aussprechen. Alle Beiträge bisher sind sehr gut, zum Beispiel der zum kritischen Lesen im Laufe der Zeit oder die Frage ob zu kritische Leser Spaßbremsen sind.

 

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Ich war zwischendurch mal wieder bei meinen Eltern zu Besuch und konnte ausgiebig mit meinem Lieblingskater schmusen. <3
  • Linus ist ein unglaublich lieber, engagierter und belesener junger Mann und wird dennoch oft im Netz heftig angegangen und beleidigt. Warum? Weil Linus im Körper einer Frau geboren wurde. Er berichtet in einem Artikel im tagesspiegel darüber mit wie viel Hass er täglich konfrontiert wird. Was man da lesen muss ist unglaublich und erschütternd und ich frage mich, was Leute motiviert mit solcher Leidenschaft zu hassen und anderen Menschen das Leben zu ruinieren. Ich stehe hinter Linus!
  • Für diverses, buntes Lesen – auch abseits des Wohlfühlgenres – argumentiert die liebe Tabi in ihrem neuen Beitrag.
  • Rezensionsverzeichnisse – die meisten Bücherblogs haben eines. Für mich ist es auch unverzichtbar und ich stöbere gerne bei anderen, ob wir dieselben Bücher gelesen haben usw.. Aber wie erstellt man sich das denn am Besten? RikeRandom erklärt’s.
  • Helden sind tot“ lautet der harte Aufhänger für einen Beitrag der lieben Aurelia. Auf Geekgeflüster schaut sie sich dieses Mal Heldenfiguren an und wie die Realität so manche strahlende Figur eiskalt vom Ross kickt.

 

 

Videos:
  • Ich liebe es, wenn Menschen, die ich toll finde, sich zusammenschließen und was Tolles auf die Beine stellen. So auch ganz viele liebe Menschen von der Bloggercrew. Das gibt es jetzt öfter? Hell yeah.
  • Ihr interessiert euch für Mythologie z.B. Nornen und Moiren? Doch was ist eigentlich der Unterschied? Liza Grimm erklärt es uns.
  • Die Irland Vlogs von Anabelle sorgen direkt für Wanderlust und Fernweh und haaach! <3 Die Aufnahmen sind sooo schön.

 

Gelesene Bücher:

 

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  • Ich glaube es kaum, aber ich werde auf der Leipziger Buchmesse 2018 eine Lesung halten! Meine allererste Lesung! Aus meinem unveröffentlichten Manuskript! Nebst tollen und hochgeschätzten Autorenkollegen und -kolleginnen. In einem Irish Pub! Und da gibt es Mopshunde! Waaaah! Ich hab noch gar keine Stelle ausgewählt und ich glaube ich hab Lampenfieber und OH-EM-GE!
    Alle Infos dazu findet ihr auf 9lesen.de und unter dem Hashtag #9lesen.
  • Meine Bachelor-Note ist da und ich freue mich soooo sehr. Jetzt fehlt nur noch ein Praktikum, das ich im April und Mai ableisten werde und dann steht meinem Abschluss rein theoretisch Nichts mehr im Wege.
  • Zu meine Geburtstag haben ganz viele liebe Leute an mich gedacht und mir Bücher geschickt. <3 Vielen vielen lieben Dank an euch! Ich hatte einen wunderschönen, gemütlichen Geburtstag und habe ihn mit meinen liebsten Freunden verbracht.G-r1DCYq.jpg
  • Am 01. März erscheinen fantastische Bücher! Das Taschenbuch zu „Die Götter von Asgard„, „Shape of Water“ und natürlich „Zeitlose 2: Doras Erwachen“ von Eva-Maria Obermann. Zu letzterem habe ich eine kleine Leseprobe einsprechen dürfen. <3
  • Am 24.02 war ich zum ersten Mal bei einem Treffen des bayerischen Buchclubs „Bücherbrezn“ dabei und wir waren in Nürnberg Kaffee trinken, über „The Circle“ von Dave Eggers diskutieren und natürlich Bücher stöbern. <3 Danke Mädels für den wundervollen Tag!

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Titelbild von Jeremy Bishop // Unsplash

Willkommen!

Willkommen!

Hallihallohallöchen!

Herzlich Willkommen und vielen Dank an alle, die mit mir auf die neue Domain umgezogen sind.

Einige alte Links muss ich noch umändern, ansonsten ist hoffentlich alles inzwischen funktionstüchtig und fesch. <3

Falls euch Fehler, Bugs oder nicht funktionierende Dinge auffallen, sagt mir gerne Bescheid.

Tüdelü,
eure Babsi

Babsi taucht ab (Januar 2018)

Babsi taucht ab (Januar 2018)

Blogbeiträge

  • Videospiele & Geschichten – Videospiele, die Geschichten erzählen und Geschichten über Videospiele. Eine untrennbare Verbindung.
  • Rezension, die nicht spoilert, warnt und trotzdem neugierig macht. KeJas Blogbuchs Rezension zu „Und es schmilzt…
  • Der erste Monat des Jahres ist schon rum, aber es ist noch nicht zu spät um ein „Lucky Jar„, ein Glücksglas, anzufangen. Julia präsentiert euch diese wundervolle Idee in ihrem Beitrag.
  • Sind Rezensionen langweilig? Sollte sich etwas ändern? Ein spannender Gedankenanstoß von Jennifer – was meint ihr?
  • Ihr spielt mit dem Gedanken euer Buch als Selfpublisher*in herauszugeben? Magret erzählt euch ein paar Dinge, die euch bisher niemand verraten hat.
  • Ich sammle ja den ganzen Monat über interessante Perlen, Schätze und Muscheln und Magret haut im Januar ein Goldstück nach dem anderen raus. Wer möchte ich als Autor*in sein, welche Stimme möchte ich haben? Findet es heraus mit der Adjektiv-Methode.
  • Magret hat sich außerdem die Mühe gemacht die Twitter Accounts von deutschsprachigen Autor*innen zu sammeln und übersichtlich aufzulisten. Fehlt noch jemand? Dann schreibt ihr!
  • Gesund Essen mit wenig Geld? Das Thema interessiert mich wirklich, denn ich ernähre mich sicherlich nicht super schlecht, aber es ist Luft nach oben. Und manchmal bin ich sehr unkreativ was Gemüse und Salate angeht. Wie man ein bisschen sparen und trotzem gesünder essen kann verrät uns heute ThePrintrovert.
  • Am 04. Februar gibt es eine Online Lesung mit den Longliste Nominierten für den deutschen Phantastikpreis Seraph in der Kategorie „Indie“. Auf Facebook könnt ihr die Veranstaltung liken und teilen. Mit dabei Elenor Avelle, deren Zombieroman Infiziert ich auch schon rezensiert habe!
  • Ich gehöre zu den Menschen, denen es schwer fällt, „Nein“ zu sagen. Ich musste sehr lange üben, meinen Freunden abzusagen, wenn ich abends nicht irgendwohin mithingehen wollte, obwohl ich theoretisch Zeit hätte. Und ich bin sehr dankbar, dass ich inzwischen solche Freunde haben, die ein „Ich will lieber faulenzen, sorry, ein anderes Mal“ verstehen und nicht wütend sind. Die liebe Kia hat ein Experiment gemacht und eine Woche lang tapfer „Nein“ gesagt. Ihr Fazit ist sehr spannend und lehrreich!

Videos

  • 100 Jahre Anime: Ein Rückblick, spannend und ansprechend präsentiert.
  • Okay, ich bin nur durch Zufall auf dieses Video gestoßen. Eigentlich bin ich kein Fan von Talent Shows. Zaubertricks finde ich zwar beeindruckend, aber ich würde mir keine Tickets für eine Aufführung kaufen. Aber diese talentierte Frau würde ich unfassbar gerne mal live sehen. My kind of spooky: Sacred Riana!
  • Anna Akana ist absolut klasse. Ihr offener Umgang und ihre knackigen Ansprachen sind super – heute gehts ums „Overthinking„.
  • Feminismus für Anfänger – super Leseempfehlungen und eine kleine Erklärung, was Feminismus eigentlich bedeutet.
  • Bodyposipanda erklärt was Cellulite ist und warum sich niemand dafür schämen sollte.

Bücher

Privat

  • Bachelorarbeit wurde im Dezember abgegeben, ich hab keine Klausuren. Viel Zeit, sich dem Schreiben, Bloggen und der Praktikasuche zu widmen. <3
    So ist auch mein neues Vlog/Laber Format Babsi blubbert entstanden. Ich rede diesmal auch über objektive und subjektive Rezensionen und würde mich sehr freune, wenn ihr vorbeischaut.

 

Titelbild Samara Doole // Unsplash
Leben und leben lassen – Babsi blubbert

Leben und leben lassen – Babsi blubbert

Meine Lieben,
ich hab für meinen Youtube Kanal ein neues Format ausprobiert: „Babsi blubbert„.
Extrem innovativer Titel, ich weiß schon. In der ersten Folge rede ich über objektive und subjektive Meinungen und den Hass, den manche mit ihren Rezensionen manchmal anscheinbar hervorrufen, weil sie irgendeine Fangruppe vor den Kopf stoßen.

Entweder bin ich ein bisschen blind, in den richtigen Gruppen unterwegs oder habe einfach noch nicht in das Shitstorm-Hornissen-Nest getreten. Ich bemühe mich immer, um möglichst sachliche Formulierungen, auch wenn ich ein Buch kacke finde. Andere sind da durchaus weniger zimperlich, das weiß ich. Das ist natürlich nicht ideal, aber ist das wirklich ein Grund diese Person zu beleidigen und über sie herzuziehen?!

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(c) Jyotirmoy Gupta

Rezensionen sind und bleiben Meinungen – Lesen und lesen lassen.
Ich verstehe, warum man zuerst gekränkt ist, wenn ein Buch/Film/Autor*in, die man absolut vergöttert, angegriffen wird. Man möchte verteidigen und demjenigen zeigen, dass er sich irrt. Aber kann man sich in seinem Geschmack irren? Ist nicht das gerade „Geschmack“ – dass er so verschieden ist, wie die Menschen selbst? Ich kann Bücher mögen, die schlecht sind. Ich kann Bücher mögen, die ungünstige Beziehungsmuster zeigen. Ich kann aber trotzdem akzeptieren, wenn Leute kritisieren, dass ein solches Buch nicht unbedingt an Jugendliche vermarktet werden sollte. Ich kann akzeptieren, wenn jemand den ausschweifenden Schreibstil öde findet. Muss ich mich dazu äußern? Vielleicht verspürt man im ersten Moment den dringenden Impuls sich zu rechtfertigen – aber „Du darfst das nicht kritisieren, weil ich das mag“ als Botschaft, verpackt in lauter giftspritzende Formulierungen, ist eben nicht gerade sinnvoll.

Was du nicht willst, dass man dir tu…“ – auch ohne die Bergpredigt, sollte einem dieser Satz einleuchten. Möchte ich, dass hinter meinem Rücken gelästert wird? Möchte ich, dass ich hasserfüllte Botschaften bekomme, die nicht nur meine Rezension, sondern mich als Person herabwürdigen, beleidigen und verletzen? Manchmal kann das auch der Tropfen sein, der das Fass einer anderen Person zum Überlaufen bringt. Wir wissen nicht, wie es der Person geht – müssen wir also unbedingt was Gemeines sagen, nur um es gesagt zu haben? Andererseits: Wenn eine Person etwas mag und damit niemand anderen angreift – muss ich dieser Person dann ihre Freude ruinieren? Ich muss meine ganzen Kritikpunkte nicht nochmal unter dem begeisterten Beitrag ausrollen.

Eine sehr kluge Freundin sagte eins „Kritik ist ein Geschenk – du kannst es annehmen oder in die Tonne kloppen„. Genauso sollte man es vielleicht auch damit halten. Mir passt eine Rezension nicht? Bin ich anderer Meinung, habe aber sonst keine einleuchtenden Argumente? Dann sollte ich vielleicht auf das kleine x oben in der Ecke klicken.

Man spart sich dadurch unnötigen Beef, ungesunde Blutdrucksteigerungen (lasst eure Aggressionen lieber beim Sport raus) und wirkt nicht wie ein wütendes Sandkasten-Kind. Win-Win!

Was denkt ihr über dieses Thema? Sind Buchblogger*innen und Co. zu empfindlich? Oder bekommt ihr solche Streitereien auch immer erst im Nachhinein mit?

Seid lieb zueinander, das Leben ist hart genug. <3

Ich würde mich übrigens freuen, wenn ihr in das Video reinschaut und mir eure Meinung dalasst. Wie sagt man? „Ein Däumchen wär ein Träumchen“ oder so…

Tüdelü, eure Babsi

Titelbild (c) Evan Kirby

1 Jahr Blobfisch!

1 Jahr Blobfisch!

Still und heimlich habe ich ihn gefeiert – den 1. Geburtstag meines Blogs am 06.01.! <3

Mein liebstes Blobfisch-Maskottchen Bluebert und ich sagen DANKESCHÖN!

Ein Jahr ist es her, seit ich von Blogspot auf WordPress umgezogen bin und angefangen habe, regelmäßig über Bücher und mein Leben zu bloggen und auf Youtube Videos machen. Unfassbar wie schnell die Zeit vergeht. Ich blicke auf ein tolles Jahr voller neuer Kontake, neuer Freunde, neuer Herausforderungen und Errungenschaften zurück. Und ich habe noch lange nicht genug! Dieses Jahr steht die Leipziger Buchmesse auf dem Plan, sowie das Literaturcamp in Heidelberg. Ich spiele auch mit dem Gedanken, den Blog selbst zu hosten, um meinen Auftritt professioneller zu gestalten. Aber all das, ist heute nicht so wichtig. Denn ohne dich, hätte ich vielleicht längst aufgehört.

Vielen Dank an euch, die Leser. Danke an die Sporadisch-Vorbeischauer, die Fleißig-Kommentierer, die Bluebert-Fans, die Bücherwürmer, die Gruselwusels, die Stillen, die Alles-Liker und jeden einzelnen von euch, der mir ein bisschen von seiner Zeit geschenkt hat. Ich möchte euch etwas zurückgeben! Und zwar könnt ihr ein mysteriös-geheimes, persönlich zugeschnittenes Bücherpaket gewinnen. <3

 

GEWINNSPIEL: Kommentiert unter diesem Beitrag, welches Meereslebewesen euer Liebstes ist und ihr bekommt die Chance auf ein kleines buchiges Überraschungspaket von mir. <3 Auf twitter könnt ihr bei dem dazugehören Gewinnspielpost ein weiteres Los absahnen.

Teilnahmeschluss ist der 20.01.2018, 23:59 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel steht in keinem Zusammenhang mit WordPress.

 

Gewonnen haaaat: Jette von offenschreiben!

Vielen Dank für eure lieben Nachrichten und die große Beteiligung! Ich mache bestimmt mal wieder ein Gewinnspiel. <3