Kategorie: Allgemein

Babsi taucht ab (Oktober & November 2017)

Babsi taucht ab (Oktober & November 2017)

Ups, bin ich im Oktober nicht in Bücher und Internetwelten abgetaucht? Doch, aber auch ins reale Leben auf die Frankfurter Buchmesse! Wer so tief taucht, braucht auch das ein oder andere Päuschen. Deshalb hier meine Schätze aus Oktober & November für euch gebündelt. 😉

Blogbeiträge:

  • Warum Animes so teuer sind & womit deutsche Animepublisher zu kämpfen haben – ein grandioser Beitrag von Animespiegel
  • Dann darf hier auf keinen Fall das Interview mit Nnedi Okorafor fehlen. Die Frau ist richtig cool und scheut nicht davor zurück die Probleme der Literaturszene, die fehlende Diversität und die Stellung von weiblichen Autorinnen, v.a. in der Fantastik, direkt zu benennen.
  • Wie schreibe ich über Minderheiten? Darf ich als Nicht-Betroffener über gewisse Themen schreiben? Damit setzt sich Carmilla DeWinter auseinander.
  • Mein SuB ist ziemlich hoch. Aber ich fühle mich selten schlecht deswegen. Höchsten mein Geldbeutel weint manchmal. Warum wir uns nicht für unseren SuB schämen sollten, dazu erzählt auch die liebe Bücherkrähe etwas. Außerdem ist ihr Beitrag zu kultureller Ausbeutung, cultural appropriation, absolut lesenwert. Also ihr ganzer Blog ist lesenswert. Na los, husch, abonnieren.
  • Sehr amüsant liest sich Tabis und Julias Gespräch über Buchtitel! Mein Buch hieße „An Awakening of burning thrones
  • Im November hören viele Männer auf sich den Bart zu rasieren und greifen erst wieder am 1. Dezember zu Schaum und Schere. Warum? Um auf Krankheiten und Gesundheit aufmerksam zu machen, denn Männer gehen seltener zum Arzt und so entdeckt man viele Krankheiten oft zu spät. Matthias Ernst hat für die BartBroAuthors einen Beitrag zu Männer-Depressionen geschrieben, die sich in ihrer Symptomatik von den üblichen Kriterien unterscheiden kann. Liebe Männer und alle anderen: Denkt an eure Vorsorge Untersuchungen und geht zum Arzt!
  • PHANTASTIK LESECHALLENGE im Dezember – YAY!
  • Moony und Benjamin haben im November eine tolle Comics, Manga und Graphic Novel Challenge gestartet! Ich hatte leider kaum Zeit, aber ihr findet sicher einige spannende Beiträge und neues Lesefutter!
  • Die erste „Buchlabor“-Aktion fand statt. Ein Versuch Literaturwissenschaft und Bloggen zu verbinden. Das erste Thema war „Geister“ und ihr findet alles Wichtige zu Aktion und den Beiträgen bei Eva von Schreibtrieb. Ich hab auch mitgemacht, mein Thema ist etwas psychologisch angehaucht.
  • Bloggen für Geld? Professionalisierung? Business „Bloggen“ – darüber macht sich Jennifer einige Gedanken.

Ich habe amazon Affiliate Links, die ich kennzeichne. Außerdem habt ihr die Möglichkeit mir unten über Ko-fi einen Kaffee zu spenden oder mir durch eine Anmeldung bei Tauschticket – nach dem Klicken auf den kleinen Werbebanner am Rand  – ein paar Gratistickets zu schenken. Mir geht es beim Bloggen nicht darum „Gratis Zeug“ abzusahnen oder Geld zu verdienen, aber ich habe volles Verständnis dafür, wenn jemand das tun möchte. Natürlich freue ich mich über Rezensionsexemplare – ich meine, es sind gratis Bücher! – aber die meisten würde ich mir früher oder später ohnehin kaufen. Ich nutze meine Monetarisierungsmöglichkeiten lediglich in der Hoffnung irgendwann vielleicht eine bessere Kamera kaufen zu können oder den Blog selbst hosten zu können – also nichts, was ich nicht ohnehin irgendwann machen würde. Was denkt ihr? Geld ist ja immer ein heikles Thema. :/

Videos

  • Absolut sehenswert war das Bookplanetarium Hangout zu „Das Lied der Krähen“, vor allem als sich Autorin Leigh Bardugo höchstpersönlich zuschaltete. Die Frau ist einfach nur klasse und ich musste mir direkt ein weiteres Buch von ihr kaufen, ihre Märchen und Geschichtensammlung „Language of Thorns“. Au weia, ich bin so beeinflussbar – aber Leigh hat viele inspirierende und kluge Dinge gesagt und ich hätte ihr noch ewig an den Lippen hängen können!
  • EllatheBee spricht in einem ihrer Kaffeeklatsch Videos über das wichtige Thema Neid und das Gefühl zwischen lauter erfolgreichen Leuten unterzugehen, auch wenn man sich bemüht.
  • Gabourey Sidibe ist einigen vielleicht aus Filmen wie Precious oder der Serie American Horror Story bekannt. Sie selbst nahm für einen Kurzfilm selbst Platz auf dem Regie-Stuhl und das Resultat lässt sich sehen. Gerne mehr davon!
  • Ja, Halloween ist schon wieder vorbei, aber ich LIEBE diesen Tag. Eine sehenswerte und informative kleine Dokumentation über den Ursprung des Fests findet ihr bei ParanormalScholar, Untertitel auf Deutsch gibts auch. 😉

Gelesene Bücher

Sonstiges

  • Ahahahahahahahahaha. Ahahahahahaha! Schaut euch mal diesen Autor und seine Bücher an. Ahahahahaha. Ich lache noch in zehn Jahren darüber. Und ich glaube ich möchte mindestens eins davon kaufen!
  • Unrasiert„, ein Podcast von Maggo, Jana und mir ist an den Start gegangen! Wir reden über schreibrelevante Themen, Bücher, Filme, das Autorenleben und planen für die Zukunft auch, einige Gäste einzuladen. Hört gerne rein für eine Extraportion von Maggos Karamellstimme, bekannt als „Maggophonie“!
  • Ich Trash-Queen habe endlich meine Freunde dazu gebracht mit mir Sharknado anzuschauen! Und sie fanden ihn genauso scheiße und witzig wie ich! Was für eine Erleichterung. Wenn wir den nächsten Teil gemeinsam anschauen möchten wir eventuell ein Trinkspiel dazu machenl. Egal, hauptsache wir lachen zusammen über dieses Trash-Meisterwerk – Ich freu mich schon! <3 Kennt ihr Sharknado?
  • Ich hab den Nachbarn einen Brief geschrieben und Leckerlis für deren bildschöne Katze mithineingepackt und sie kamen extra rüber, um sich zu bedanken und mir zu sagen, dass ich jederzeit gerne in ihren Garten kommen, die Katze namens Shiva streicheln und mit Leckerlis verwöhnen darf. Waaah! <3 „Sich mit Shiva anfreunden“ ist definitiv ein großer Punkt auf meiner To do Liste für die nächste Zeit.

 

Danke für eure Aufmerksamkeit, ich hoffe ihr habt einen wundervollen Rest-November und startet in eine schöne Adventszeit!

Tüdelü, eure Babsi

 

Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2017

Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2017

Ich war bereits zum dritten Mal auf der Frankfurter Buchmesse, zum ersten Mal als Bloggerin, Youtuberin und mit zahlreichen Kontakten und altbekannten Gesichtern, die ich treffen durfte. Es war ein Fest, ein zuckersüßes, buntes, buchiges und kreatives Chaos. Wie jedes Jahr habe ich viel gesehen, viel geplaudert und einige tolle neue Menschen kennen gelernt, Kontakte geknüpft und Projekte geplant.

Wer mich ein bisschen begleiten möchte, hat in meinen drei Vlogs Gelegenheit dazu – oder durchforstet meine twitter Timeline (ich war wieder hyperaktiv).

In Vlog Nummero Eins zeige ich euch eine vergleichsweise leere Messe von Mittwoch bis Freitag, einige Vorträge und bunte Bilder.

 

 

Im zweiten Vlog kommt das proppenvolle Messe-Erlebnis samt wackeliger Kamerabilder – das muss ich noch üben! Mit Highlights wie dem Buchblogger-Treffen und dem Booktuber-Treffen.

 

Was für Goodies, Flyer, Lesezeichen und Bücher abgestaubt habe, könnt ihr in Vlog Nummer 3 nachschauen.

Und während die Messe für mich ein traumhaftes Erlebnis war, so gab es in all dem bunten Gewimmel und den blendenden Lampen und beleuchteten Fassaden, auch dunkle Schatten.


 

Lauter tolle, liebe und freundliche Buchmenschen. Die Welt wäre vielleicht ein besserer Ort, wenn es die ein oder andere Person öfter gäbe. Aber leider besteht die Buchmesse nicht nur aus diesen wundervollen Leuten.

Ich saß Samstag mit ein paar lieben Leuten der BartBroAuthors beim Essen, viel zu beschäftigt mit ratschen, kichern und plaudern. Erst später am Abend, auf der Toilette, wenn man doch wieder kurz einen Blick auf das Handy wirft, spülte es mir erste Berichte über rechte Ausschreitungen in die Timeline auf twitter. Ich war entsetzt und schockiert. Ich hatte zur Kenntnis genommen, dass ein rechter Verlag auf der Buchmesse ausstellen konnte – dass jedoch eine ganze Schar an Nazis ungehindert ihre Parolen grölen und für Tumulte sorgen konnte, das hat mich sehr erschrocken. Manchmal bin ich wohl ein bisschen blauäugig was das angeht. Es hat gezeigt, dass eine Diskussion nicht möglich ist, dass es in Gewalt und Hass ausartet. Ich hoffe, dass die FBM ihre Konsequenzen daraus zieht und nächstes Jahr keinen Platz mehr für diese Verlage anbietet. Wenn es um das Geld geht, dann finden sich sicherlich andere Sponsoren oder man macht es über den Ticketpreis.

Ich weiß nicht, was ich groß zu dem Thema sagen kann, denn die treffenden Worte haben bereits andere gefunden, weshalb ich ihnen die Bühne überlasse.

Menschenfeindlichkeit, Homophobie und Rassismus sind keine Meinungen. – Anna von Ink of Books.

 

Ich hätte mir gewünscht, dass die FBM sich bei allen Betroffenen rechter Gewalt auf und während der Veranstaltung öffentlich entschuldigt. – Inktroversion.

 

Doch selbst die Meinungsfreiheit stößt an ihre Grenzen, wenn die Würde eines anderen verletzt wird. Dieser Punkt ist erreicht, wenn bestimmte Gruppierungen, Vereine, Parteien usw. andere Menschen als Müll oder ähnliches bezeichnen. – Nise von kitsunebooks.

 

So lange wir laut werden, wenn es sein muss, und trotzdem die großartigen Momente der Messe genießen können, gewinnen wir. Weil wir uns nicht einschüchtern lassen und dennoch weitermachen. Ja, das ist leicht gesagt, von der sicheren Warte aus. Und ich hoffe, dass ich im richtigen Moment mutig genug bin, den Mund aufzumachen und klug genug, ihn zuzulassen, wenn es sein muss. – Eva von schreibtrieb.

 

Wir als Blogger haben mit unseren Blogs und anhängigen Social Media Kanälen eine Plattform, eine Stimme. (…) Ich würde mich freuen, wenn andere Blogger*innen nachziehen. – Mareike von Bücherkrähe.

 

Und ich bin dankbar dafür, dass ich in meiner „Bloggerblase“ liebevolle, weltoffene und  tolle Menschen haben darf.

Jeder, der rechte Parolen feiert – AfD, Pegida und wie der ganze braune Mist heißt, unterstützt – darf sich gerne eine anderen Sandkasten zum Schäufelchen werfen aussuchen. Auch Nazis brauchen manchmal eine helfende Hand – in ihrem Gesicht. (Das soll keine Aufforderung zu Gewalt sein, ich bin nur wütend.)

Jene, die vor solche Idioten flüchten, Angst haben oder sich sonstwie bedroht fühlen, möchte ich sagen: Ihr seid bei mir immer herzlich Willkommen. Solltet ihr euch unwohl oder bedroht fühlen, so dürft ihr gerne bei mir Hilfe oder Schutz suchen. Wenn wir als offene, tolerante Menschen zusammen halten, Rücken an Rücken stehen, dann brauchen wir uns nicht zu fürchten.

Lasst uns Liebe und Weltoffenheit leben und den Nazis keine Bühnen bieten.

 

Babsi auf der #FBM17

Babsi auf der #FBM17

Guten Morgen meine Lieben!

Genießt ihr das launische Herbstwetter? Falls nein, es gibt einen Lichtblick am Horizont! Bereits nächste Woche findet die Frankfurter Buchmesse statt.

Auch ich werde mit dabei sein. Und zwar von Mittwoch (nachmittags) bis Sonntag! Ich freue mich schon riesig, hat es letztes Jahr schon total viel Spaß gemacht. Ich konnte so viele tolle Leute kennen lernen, das war einfach grandios.

Damit sich Buchblogger, Booktuber, Bookstagrammer und alle, die dabei sein wollen besser erkennen gibt es dank der lieben Bianca von Literatouristin wieder die „Buchbloggerbande“ – einfach ein türkises Band sichtbar tragen und ihr werdet garantiert angelabert. Ich werde auch eins tragen!

Eine andere Möglichkeit gibt’s dank der lieben Nadine von Wortkunstsalat: #notalonefbm17 – für alle die alleine anreisen, keinen Plan haben, das erste Mal auf der Buchmesse sind oder einfach nicht einsam über die Messe wandern wollen. Eine tolle Idee und ich hoffe, ich finde euch oder kann auch mal zu Treffpunkt kommen. 😉

Für alle, die am Samstag da sind gibt es dank der lieben Emily von StopfisBücherwelten ein Buchblogger-Treffen um 16 Uhr!

Einfach nur grandios wie man sich bereits vor der Messe vernetzt und Kontakte knüpfen kann! Ich freue mich total, ein paar altbekannte Gesichter wiederzusehen und neue Leute kennenzulernen.

Ziemlich sicher bin ich bei:

  • Donnerstag, 12.10, 15:00 Uhr
    „Blogger-Relations richtig gestalten“ u.a. mit Anabelle Stehl
    Veranstaltungsort: Self-Publishing Area Stage (Halle 3.0 K 9)
  • Freitag, 13.10, 14:00  Uhr
    „Verlag oder Self-Publishing?“ u.a. mit Farina de Waard
    Veranstaltungsort: Self-Publishing Area Stage (Halle 3.0 K9)

Bei mir gilt natürlich: Falls ihr mich erkennt, dürft ihr mich gerne anquatschen! Ich laufe oftmals mit einem Kopf in den Wolken herum und nehme die Menschen um mich herum vor lauter bunten Ständen gar nicht wahr. Ich weiß noch nicht, was ich anziehe und welche Tasche ich mitnehme, aber ich poste definitiv noch Fotos.

Vermutlich werde ich wieder meine allerliebste blaue Jacke dabeihaben und einen Schlüssel um den Hals tragen. Eventuell trage ich auch ein BartBroAuthors Shirt.

Ich hoffe, wir sehen uns!

Tüdelü,
eure Babsi

 

Babsi taucht ab (September 2017)

Babsi taucht ab (September 2017)

Blogbeiträge
  • Create & Inspire: Interview mit Matthias Ernst – Ich liebe es, mich kreativ auszuleben und was mich an anderen Menschen meist sofort begeistert und in den Bann zieht ist, wenn sie eine kreative Ader besitzen. Ninas Interviewreihe ist perfekt, um seinen Horizont zum Thema zu erweitern und spannende Leute kennen zu lernen. Den Auftakt macht der sympathische Autor Matthias Ernst.
  • Warum greifen wir so oft zu Büchern, die ähnliche Muster aufweisen? Ich lese ja gerne quer, aber am wohlsten fühle ich mich im Fantasy Genre. Über diese Komfortzone und ihre Gründe könnt ihr bei MissPaperback mehr lesen.
  • Ihr wollt mehr lesen? Die meisten Tipps von Ink of books kenne ich zwar schon, aber ich will weiterhin immer darauf achten, ein Buch dabei zu haben und mich bewusst mal gegen das Berieseln durch Social Media und Serien zu entscheiden.
  • Gibt es zu viel Werbung? Wie sieht das bei Buchblogs aus? Einen wichtigen und ehrlichen Beitrag über Content Marketing hat Paloma Pixel geschrieben.
  • Unter dem Hashtag #wirschreibendemokratie haben sich einige wunderbare Beiträge gesammelt, die sich kritisch mit den Wahlergebnissen der Bundestagswahl auseinandersetzen
Videos
  • Die liebe Stehlblüten hat die perfekten Tipps für Uni-Anfänger!
  • Die liebe Bücherkrähe spricht über Graphic Novels, Illustratoren und was für sie wichtig ist.
  • Wie überlebe ich eine Buchmesse? Mareike von Bücherkrähe & Anna von InkofBooks helfen euch: *klick*
  • Dieses Lied habe ich im September rauf und runter gehört. Dabei mag ich Ellie Goulding sonst gar nicht: Major Lazer ft. Ellie Goulding & Tarrus Riley – Powerful
Gelesen

Diesen Monat habe ich drei Bücher gelesen. Und alle waren ziemlich gut! Hoffentlich geht es nächsten Monat so weiter.

Schreiben
  • Überarbeitung Projekt „Save Our Souls„: Ich stecke immer noch in Kapitel 9 aber ich bin ein gutes Stück weitergekommen. Endlich weiß ich auch, wie ich das Kapitel neu und besser strukturieren kann.
    Kapitel 9 bis 11 sind in der Überarbeitung wohl am aufwendigsten, da ich sie fast komplett neu aufsetze und nur wenige Szenen behalte. Ich hoffe, dass ich bis Ende 2018 das Manuskript an Testleser entsenden kann. Haltet also die Augen offen, ich werde definitiv hier und auf twitter nach Freiwilligen suchen!
Twitter

Meine twitter-Crushes des Monats: Kurzhaarfrisuren! Hach, Mädels ihr seht fantastisch aus.

Privates
  • Mein Youtube-Kanal hat die 200 Abo Marke geknackt – Juhuuu!
  • Ich werde von Mittwoch nachmittag bis Sonntag (11.10-15.10) auf der Buchmesse in Frankfurt sein – yaaay!
  • Ich war für einen Tag im Disneyland und habe mir damit einen Kindheitstraum erfüllt. *kreisch*

DSCN8544.JPGDSCN8507.JPGDSCN8552.JPG

DSCN8470.JPGDSCN8596.JPG

DSCN8611.JPG

DSCN8595.JPG
Da war ein Regenbogen zum Gruselhaus! EIN REGENBOGEN! Wir haben einen Regenbogen in Disneyland gesehen! MAAAAGIIIIIIE

Es war so unfassbar schön. Klein-Babsi wollte zwar schon immer lieber eine Fee oder eine Hexe statt Prinzessin sein, aber mein Herz ist aufgegangen wie ein Hefeteig.

 

Damit verabschiede ich mich in den Oktober – meinen absoluten Lieblingsmonat!

Tüdelü,
eure Babsi


Beitragsbild: Joel Filipe von Unsplash

 

Der Buchblogaward 2017

Der Buchblogaward 2017

Uiuiuiuiui! Heute mal etwas Werbung in eigener Sache.

Ich bin auf der Longlist des Buchblogawards.
Und schaut euch die vielen anderen tollen Teilnehmer an. Waaaaah!

=> Hier könnt ihr für eure Favoriten abstimmen.

Ich glaube kaum, dass ich eine Chance habe auf die Shortlist zu kommen, aber es freut mich, dass so viele meiner Lieblingsbuchblogs mit von der Partie sind. Am liebsten würde ich für 99% der Teilnehmer abstimmen! Gut, dass man mehrmals abstimmen kann, sonst wäre es unmöglich für mich, eine Entscheidung zu treffen.

Blobfishkl

Aber ich würde mich natürlich trotzdem über ein Däumchen freuen, einfach damit nicht „0“ dransteht.

Hier findet ihr meinen Blog.

 

Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende!

 

Babsi taucht ab (Juli/August 2017)

Babsi taucht ab (Juli/August 2017)

Auch die letzten Wochen bin ich wieder durch die Weiten des World Wide Webs getaucht und habe einige tolle Schätze in Form von Beiträgen, Seiten und Videos aufgespürt.

Blogbeiträge

  • Rezension zu „Seelenläufer“ ( kitsune-miyagi ): So sieht für mich eine gute, konstruktive und faire Rezension aus. Die Selfpublisher Woche finde ich als BartBroAuthors Mitglied – bei denen sich viele SPs tummeln – sowieso klasse!
  • Bracenet – Save the sea (ThePrintrovert): Ich liebe das Meer und es macht mich so wütend, wenn Leute ihren Müll nicht ordentlich wegräumen. Eine tolle, kreative Aktion für sauberere Meere findet ihr bei der lieben Printrovert.
  • Eine Tolle Blogreihe, bei der ich mich auch beteiligen durfte, findet ihr beim Nornennetz. Es geht um verschiedene bekannte und neue Fabelwesen. Könnt ihr aus dem Stegreif erraten, welches mythologische Geschöpf ich mir ausgesucht habe? (Ist wahrscheinlich nicht schwer, hihihi.)
  • Die Longlist für den deutschen Buchpreis ist da. Ich kannte keines der Bücher vorher. Die liebe lovelymix hat ihre Favoriten vorgestellt.
  • Die Vernetzungsaktion „Kleine Blogs in Sicht“ von der lieben Bücherkrähe ist an den Start gegangen. Ich habe eine Wildcard bekommen, da alle meine Social Media Kanäle (bis auf twitter) doch noch recht überschaubar sind. Vielen lieben Dank dafür. Ich werde auf jeden Fall ganz viel stöbern und euch demnächst mal von meinen Entdeckungen berichten.

Rezepte

  • Ein reichhaltiger Salat mit Couscous, Avocado und Feta? Das Rezept habe ich bei Wolkenkraxler gefunden und es sieht unfassbar gut aus. Das muss ich bei Gelegenheit mal nachkochen.

Gelesen

  • Gelesen habe ich im Juli und Anfang August vor allem noch in meinem Lehrbuch zu Sozialpsychologie (vielleicht folgt dazu noch eine weniger ernste Rezension. 😉 )
  • Außerdem darf ich ein Buch lesen, dass ich euch leider erst vorstellen darf, wenn es offiziell erscheint. Aber ich kann euch schon eines sagen: Es ist grandios! Verfolgt Nika Sachs für mehr Details.
  • Ich habe endlich „The hate u give“ beendet! Ein starkes Buch!

Videos

  • Aus der Kategorie „Zu niedlich“: Caracal screams for food: Oh nein, gebt ihm schnell zu essen!
  • 8 Haunting Stories (CayleighElise): Wer mir auf twitter folgt, bekommt solche Videos ab und zu in die TL gespült. Cayleigh gehört zu meinen Lieblingsyoutuberinnen und macht vor allem True Crime Videos oder liest gruselige Geschichte vor, die ihr von Zuschauern gesendet werden. Ihre Stimme ist sooo schön und die Geschichten so richtig schön schaurig!
  • Wenn zwei meiner liebsten Youtuber zusammenarbeiten um den Song einer meiner liebsten Bands zu covern, dann kann nur etwas Tolles bei rauskommen. „Numb“ von Linkin Park, gecovert von Caleb Hyles und myuu.

Gezockt

  • Während der Klausurenphase brauche ich immer etwas idyllisches und friedliches für die Nerven. Deswegen habe ich hauptsächlich ein Spiel gezockt und auch dazu Let’s Plays geschaut. Alle Jahre wieder krame ich dann meine Farmsimulationen à la Harvest Moon raus. Dieses Jahr habe ich mich für ein PC Spiel entschieden. Mit den Mods, die es zu Stardew Valley gibt, kann man aber auch nochmal echt viel rausholen. Vor allem konnte ich wieder fette Kühe à la Harvest Moon haben. Yay~

Sonstiges

  • Die Klausuren sind endlich vorbei! Während dem Lernen habe ich gerne Katzenschnurren gehört und weil mein Kater nicht bei mir wohnt, habe ich mich nach einer Alternative umgesehen und mit purrli eine gefunden. <3
  • Die liebe Mia von houseofanimanga hat einen Shop bei dawanda eröffnet und ihre Angebote sind so süß! Ich muss noch ein bisschen darüber philosophieren, was ich haben will…
  • Ihr wollt mich unterstützen? Am Besten geht das natürlich über Kommentare oder wenn ihr die amazon affiliate Links anklickt. Da ich diese Seite bei einigen anderen Leuten gesehen habe, dachte ich, ich melde mich auch mal an. Und zwar könnt ihr mir jetzt über ko-fi.com einen Kaffee spendieren. Im Gegensatz zu patreon ist das einmalig und ich finde den Gedanken dahinter irgendwie süß. Ich habe schon ein, zwei Zeichnern einen Kaffee ausgegeben. Bitte fühlt euch nicht dazu verpflichtet, mir hier Almosen zu geben. Ich komme mit meinem Studentenjob und dem Geld, das ich von meinen Eltern bekomme gut über die Runden. Nur auf neues Equipment für Youtube oder Aufnahmen muss ich länger sparen. Falls ihr mich also auf einen virtuellen Kaffee einladen möchtet, ich freue mich! Über eure lieben Kommentare freue ich mich aber immer am meisten!
  • Cyarine ist eine Künstlerin aus den Niederlanden – ich liebe ihren Zeichenstil und ihre gesamte Ästhetik?! Auch ihre Outfits und ihr Styling sind so cool. Ja, ich denke ich habe einen leichten Online Crush. 😀

Beitragsbild: by Tanguy Sauvin on Unsplash

 

Was waren eure absoluten Highlights in den letzten Tagen und Wochen?

Mein Körper ist gut so! (Bodyshaming & Bodypositivy)

Mein Körper ist gut so! (Bodyshaming & Bodypositivy)

Und mal wieder ein Thema abseits von Schreiben und Büchern. Das heißt nicht ganz, denn in Büchern gibt es auch Beispiele von Beidem.

milde Triggerwarnung: Ich erwähne Beleidigungen und Essstörungen

Ausschlaggebend dazu war dieser Tweet von der lieben Anabelle:

Nun, natürlich könnte man argumentieren, dass nur die Meinung des männlichen Charakters wiedergespiegelt wird. Und viele normalgewichtige oder korpulentere Frauen bauen sich scheinbar daran auf, dass „Nur Hunde mit Knochen spielen“. Dieses Zitat entstammt einem sog. „New Adult“ Buch – ich bin immer noch nicht ganz happy damit, das als Genre zu bezeichnen, denn im Prinzip ist es romantische bis erotische Alltagsliteratur. „New Adult“, NA, steht dabei nur für das Alter der Protagonisten, ebenso wie bei „Young Adult“, YA. Jedoch fällt mir oft auf, dass im Bereich der erotischen Literatur rundere Frauen von ihren Love Interests in den Himmel gelobt werden, weil sie eben einen kleinen Rettungsring haben und normal essen können. Als seien alle Frauen, die kleine Busen oder einen flacheren Bauch haben damit automatisch hässlich und essgestört. Ich weiß ja nicht, aber ich finde das keine so tolle Sichtweise.

Tschin Tonik merkte auch noch etwas Wichtiges an. Stimmt – Männer in diesen Büchern können meistens nur diese eine Frau perfekt, wunderschön und interessant finden. Alle anderen Frauen sind oft dumm, hässlich und uninteressant. Freundschaft unmöglich zugunsten des Love Interests?

 


Lasst mich ein wenig ausholen.

Als ich 13, 14 war – pummelig, Zahnspange, Brille und Pickel – war für mich auch der einzige Weg mich einigermaßen wohl zu fühlen Abwärtsvergleiche anzustellen. „Ja, XY ist noch fetter als ich“ oder „Wenigstens hab ich Brüste“. Und manchmal erwische ich mich noch bei solchen automatischen fiesen Gedanken. Einerseits sehen wir gertenschlanke Models auf dem Lauftsteg und makellose trainierte braungebrannte Körper in Zeitschriften, andererseits versuchen wir Ottonormalbürger mit breiten Hüften, kleiner Oberweite, kurzen Beinen oder rundem Hintern uns dagegen zu wehren. Zurecht! Denn Körperformen sind so vielfältig wie die Menschen selbst. Aber müssen wir dazu ständig bodyshaming betreiben?!

Ein kleines Beispiel:

  • Eine dicke Person bestellt sich im Restaurant einen Burger mit Pommes. Vielleicht habt ihr euch auch schon mal bei dem Gedanken erwischt, dass ihr der Person eher zu einem Salat als Beilage geraten hättet.
  • Eine dünne Person bestellt einen Salat. Vielleicht verdreht ihr die Augen und denkt, sie sollte sich eine Scheibe von der oberen Person abschneiden.

Wenn ihr nicht so denkt – wunderbar, ihr seid sensibel und bedacht, nicht über Personen zu urteilen, die ihr nicht kennt. Wenn euch im ersten Moment dieser Gedanke in den Kopf schießt, dann seid aber nicht beunruhigt. Oftmals fallen uns die fiesen, gehässigen Sachen zuerst ein – d.h. aber nicht, dass wir diesen spontanen Gedanken hilflos ausgeliefert sind. Im Gegenteil: Auch ich denke manchmal fiese Sachen – vielleicht weil man von der Gesellschaft oder seinem Umfeld in eine bestimmte Weise konditioniert wurde. Im zweiten Schritt kommt aber der Verstand, die Logik – über die man sehr wohl Kontrolle hat.

  • „Womöglich hat die dicke Person einen schweren Arbeitstag hinter sich, hat mächtig geschuftet und jede Menge Hunger und gönnt sich diese Portion Pommes“ oder sie hat Lust auf einen leckeren Burger mit Pommes
  • „Vielleicht hat die dünne Person schon einen Snack gehabt und hat einfach keinen Hunger mehr“ oder sie hat Lust auf einen leckeren Salat

Und selbst wenn die dicke Person nur fettige Sachen in sich hineinstopft und die dünne Person penibel auf ihre Figur achtet: Es geht euch nichts an. Es kann euch egal sein.
Seid ihr in der Position über diese Personen zu urteilen? – Nein.

Bodyshaming gibt es in beiden Richtungen. Ich denke daran, dass dicke Leute oftmals belächelt, veräppelt oder sogar beleidigt werden, besteht kein Zweifel. Wenn ich ins Fitnessstudio gehe(wohlgemerkt reines Frauenstudio), kommen auch von manchen Frauen skeptische oder verachtende Blicke. Aber, wenn ich mit meiner schlanken Freundin rede, die in meinen Augen aussieht wie eine wunderschöne kleine Elfe und perfekt ist, wie sie ist, dann höre ich von ihr auch oft, dass ihr gesagt wird, sie solle zulegen oder habe zu kleine Brüste. Das macht mich betroffen.

baba2

Das auf dem Foto bin ich mit 14 – ich hatte mir das Kleid neu bei EMP bestellt. Ich war als Kind zwar normalgewichtig aber seit meiner Pubertät habe ich ein paar Kilo zu viel auf den Rippen. Eine Tatsache, mit der ich sehr lange und bis heute noch manchmal kämpfe. Ich hatte das Foto damals auf lokalisten (Herrje bin ich alt) hochgeladen, da ich das neue Kleid präsentieren wollte. Es war  kaum einen Tag online, da meinten ein paar Kerle Kommentare abgeben zu müssen. „Was für Krautstampfer!“, bezogen auf meine Beine und ein Kommentar, über den ich heute ehrlich gesagt ziemlich lachen muss: „Du bist so fett, du brauchst ein Schaf als Tampon.

Nett, oder? Das sollte man nicht zu einer 23-jährigen sagen und schon gar nicht zu einer 14-jährigen. Das tut verdammt weh. Und es hat meine Wahrnehmung nachhaltig beeinflusst und dafür gesorgt, dass ich oft Süßigkeiten mit einem schlechten Gewissen gegessen habe und heimlich – was eher das Gegenteil bewirkte als das, was die Leute damit intendierten. Meine Eltern haben mir auch oft gesagt, dass ich bei meiner Ernährung aufpassen muss. Das werfe ich ihnen nicht vor: Sie wollten nur mein Bestes.

Studien haben jedoch gezeigt, dass Kinder, denen man von klein auf sagt, dass sie zu dick sind (unabhängig von ihrem Gewicht als Kind) später eher übergewichtig werden. Um das zu veranschaulichen könnt ihr auch diesen Artikel hier lesen, wenn ihr mögt. (Ich finde leider die Studie nicht mehr, aber ich werde sie verlinken sobald ich sie gefunden habe)

Was ich damit aber vor allem sagen möchte: Wenn man Kindern und Jugendlichen schon von klein auf einen teils ungesunden, negativen Fokus vermittelt, dann hat das bleibende Folgen. Egal ob man sie als „fette Sau“ oder als „Hungerhaken“ bezeichnet. Im schlimmsten Fall folgen Essstörungen, meistens aber zumindest ein ungesundes Verhältnis zum eigenen Körper und zum Essen. Der eigene Körper ist der eigene Körper. Gegen meine Fettverteilung kann ich nicht viel tun. Was ich beeinflussen kann ist die Ernährung und da sollte man ansetzen. Vermittlen, dass Gemüse vielseitig und lecker ist. Chips und Schokolade sollten keine Tabus und kein Frustmittel sein, sondern genossen werden, wenn man sie sich erlaubt.

In der Psychologie, vorrangig in der Behandlung von Essstörungen eingesetzt, lehrt man die sogenannte „Set Point Theory„, die wissenschaftlich nicht ganz unumstritten ist. Diese Theorie geht davon aus, das jeder erwachsene Mensch ein Grundgewicht hat, um das er – ähnlich einer Sinuskurve – schwankt. Um von diesem Grundgewicht dauerhaft abzuweichen müsste man entweder extrem viel oder extrem wenig essen.

setpointtheory

Hier mal skizzenhaft abgebildet. Diese Theorie soll Betroffenen helfen zu erkennen, dass sie letztendlich zwar die Ernährung, aber nicht ihren Körper beeinflussen können z.B. die Stoffwechselgeschwindigkeit, Darmbakterien oder ob sich das Fett an den Hüften anlegt oder am Bauch. Es soll aber auch keine Entschuldigung für ein ungesundes Essverhalten sein, denn die Ernährung kann man beeinflussen.

In der Forschung ist das Thema Ernährung und Gewicht nach wie vor umstritten und alle paar Jahre gibt es einen Perspektivenwechsel bzw. andere Ratschläge ob nun ungesättigte Fette oder Kohlenhydrate oder wer auch immer die bösen sind.

Dass der eigene Körper ein wichtiges Thema ist, brauche ich nicht extra hervorzuheben. Die Medien, die Werbung, die Kuchenrezepte hinter der 14-Tage-Super-Duper-Diät in Frauenzeitschriften, die erschreckenden ProAna Foren, die teilweise extremen Formen der Bodypositivy…


Um den Bogen zurück zum Bodyshaming zu schlagen – ich habe gertenschlanke Freunde, die essen wie ein Pferd. Ich esse sicherlich manchmal zu fettig und zu viel und zu süß, in der Regel achte ich aber auf viel Obst und Gemüse und treibe regelmäßig Sport – dennoch bin ich übergewichtig. Und meistens mag ich meinen Körper trotzdem, denn ich fühle mich wohl. Der Körper ist komplex und zumindest die Knochenstruktur – da sind wir uns alle einig – ist gegeben. Wenn ich jetzt 50kg abnehmen würde, würde ich aussehen wie ein ungesundes Skelett. Es gibt aber eben auch Menschen, die von Natur aus kleiner und schmächtiger gebaut sind. Das ist eben so und damit sollten wir uns abfinden.

Fat-shaming ist oftmals offensiver, vielleicht etwas präsenter, aber das heißt nicht, dass auch dünne Leute nicht mit skinny-shaming zu kämpfen haben. Und es ist so ätzend, dass Frauen das Gefühl haben müssen, sich durch „Männer“ bestätigen zu lassen, dass „echte Männer“ auf Kurven stehen. Bodypositivy sollte dadurch entstehen, dass man sich selbst akzeptiert wie man ist und nicht durch die Abwertung und den ständigen Vergleich mit anderen (auch wenn das auf den ersten Blick vielleicht die einfachere Methode ist).

Anstatt also andere Menschen aufgrund ihrer Figur zu dissen, zu shamen und abzuwerten, sollten wir eeeendlich akzeptieren, dass jeder seine eigene Lebensweise hat.

we_r_all_wonderwomen_sm
Quelle: Sarah & Catherine Satrun

Ja, ich bin bodypositive, auch als „Moppelchen“ – ich mag mich und das war und ist ein harter Weg. Ein paar Kilo weniger würden mir nicht schaden, aber ich möchte mich dazu nicht komplett verbiegen. Ich finde mich gut. Dennoch würde ich meinen Kindern nicht vermitteln wollen, dass ich das Nonplusultra, die Perfektion in Person oder das einzige Schönheitsideal bin. Ich möchte natürlich, dass Menschen einen gesunden Bezug zu ihrem Körper haben. Das heißt aber auch, auf sich zu achten: ein wenig Sport zu treiben und sich ausgewogen zu ernähren. Und ich muss keine schlankeren Frauen verurteilen und verachten, um mich selbst als wertvoll und begehrenswert wahrzunehmen.

Ich habe diesen Blogeintrag vor allem aus meiner Perspektive geschrieben und ich identifiziere mich als Frau. Dass dieses Thema bei allen Geschlechtern existiert und bei manchen auch eher totgeschwiegen wird, sollte man nicht außer Acht lassen.

Nun ich denke in Büchern darf man auch gerne Charaktere zeichnen, die ungünstige, schädliche oder eklige Denkweisen haben – vermutlich denken viele Autor*innen auch gar nicht über die Konsequenzen von „kleinen Bemerkungen“ nach. Vielleicht rege ich mich auch unnötig auf, ich weiß es nicht. Ich selbst habe in meinem Buch z.B. Sasha eine erklärte Männerhasserin, die bestimmt als sog. „Feminazi“ durchgehen würde. Allerdings reagieren meine anderen Charaktere entsprechend auch entsetzt oder kritisch auf ihre Aussagen – und ich hoffe, dass der Leser somit angehalten wird, darüber nachzudenken. In Liebesromanen wo der Fokus auf zwei Charakteren liegt, die intime Gespräche miteinander führen, ist es natürlich nicht so einfach, eine Stimme der Vernunft das Gesagte hinterfragen zu lassen – die weibliche Protagonistin soll sich schließlich bestätigt, umgarnt und umschmeichelt fühlen. Auf jeden Fall ist etwas, was ich mir für zukünftige Bücher aus dem Genre wünsche: Reflektiertheit.
Wenn nicht durch die Charaktere, dann im Nachhinein oder vorneweg. Das gilt nicht nur für Körperformen, sondern auch für das bereits von mir angesprochene Thema der sexuellen Dominanz bzw. Gewalt, wie ihr hier nachlesen könnt.

Aber natürlich kann das nicht nur die Aufgabe von Autor*innen sein. Leser*innen, Blogger*innen, Lektor*innen. Wir alle sind gefragt, damit Bücher weiterhin alle möglichen Freiheiten haben können, aber diese nicht stillschweigend heruntergeschluckt und gerade von jungen Leser*innen für bare Münze genommen werden.


Was denkt ihr? Rege ich mich unnötig über Kleinigkeiten auf? Haben dicke Leute es verdient, geshamed zu werden, weil sie zu viel essen und zu wenig dagegen tun? Sind Bücher Fiktion und dürfen das?

Ein weiterer guter Beitrag zu diesem Thema kommt von Pialalama.

Ich möchte mit diesem Beitrag niemanden angreifen oder verletzen, falls ihr eine Formulierung ungünstig findet, dann sagt mir das bitte.

Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag,
eure Babsi

 

Ich und mein Blog

Ich und mein Blog

Ich und mein Blog, Bloggi, Bloggi, Blog~ *räusper* – okay, so wollte ich eigentlich nicht starten. Wie dem auch sei: Die liebe angeltearz (durch die ich tatsächlich erst durch die Aktion an sich aufmerksam wurde – Asche auf mein Haupt) hat die wundervolle Blogparade „Du und dein Blog“ ins Leben gerufen.

(Titelbild von Bonnie Kittle auf Unsplash)


1. Wer bist du? Stell dich vor!

q2UQKwLb_400x400Ich bin Babsi, Jahrgang 1994, Sternzeichen Fische und studiere Psychologie. Aufgewachsen bin ich im idyllischen Allgäu zwischen braunen Kühen mit Knopfaugen und grünen Wiesen. Fürs Studium hat es mich ins Frankenland verschlagen. Ich würde mich selbst als kreative Person beschreiben, denn ich liebe Schreiben, Zeichnen, Bloggen und Videos machen. Flauschige Tiere erweichen mein Herz und ich hätte unfassbar gerne Hunde und Katzen (mein liebster Kater wohnt bei meinen Eltern im großen Haus mit Garten und nicht in der kleinen Studentenbutze).

Neben dem Studium habe ich den perfekten Ausgleich und den besten Nebenjob aller Zeiten gefunden: Ich arbeite in einer Buchhandlung der Jokers Kette. Und es macht unheimlich viel Spaß! Vor allem, weil ich den ganzen Tag von Büchern umgeben bin, darüber reden und das Sortiment mitgestalten darf.

Auch wenn mein Geldbeutel es aktuell kaum zulässt reise ich sehr gerne, nach der Schule war ich unter anderem in Japan. Meine liebste Stadt bisher ist Prag.

Mein Maskottchen ist ein Blobfisch, weil ich das Meer & Fische liebe und ich ein 1a Blobfisch-Gesicht machen kann. (Fragt jeden, den ich bisher getroffen habe)cropped-blobfishkl.png


2. Seit wann bloggst du? Und wie bist du zum Bloggen gekommen?


Ursprünglich habe ich mit dem Bloggen angefangen als ich 2013 für sechs Monate nach Japan gereist bin. Danach lag der Blog aber brach. Erst als ich im Herbst 2015 durch den NaNoWriMo auf twitter gelandet bin und viele tolle und begeisterte Blogger*innen, Autor*innen und Social Media Fanatiker fand habe ich den Neustart gewagt. Bis ich ernsthaft wieder angefangen habe, sollte es jedoch noch dauern. Es folgten einige kleine Beiträge und schließlich bin ich Ende 2016 von blogspot auf wordpress umgezogen und blogge seitdem (einigermaßen) regelmäßig. Durch den regen Austausch mit anderen, habe ich viel mehr Ideen und durch die Rückmeldung auch die Motivation euch an meinen Gedanken teilhaben zu lassen.


3. Weiß dein Umfeld davon, dass du bloggst? Wenn ja, was sagen sie dazu? Wenn nein, warum nicht?


Ich halte es nicht geheim, dass ich blogge, aber ich binde es nicht jedem auf die Nase. Auch weil ich gerne mal über Psychologie und meine eigenen Erfahrungen mit psychischen Störungen berichte. Ich weiß von ein paar Freunden, dass sie meinen Blog ab und zu mal lesen. Für einen Großteil meines Umfelds ist „bloggen“ nicht wirklich greifbar bzw. der Sinn erschließt sich ihnen nicht. Sie interessieren sich nicht dafür und das ist in Ordnung so. Bisher hatte ich noch keine negativen Reaktionen, nur manchmal ein wenig Stirnrunzeln.


4. Nutzt du Social Media? Und wie kann man dir folgen?
Ich bin twittersüchtig. Auf den anderen Social Media Kanälen findet man mich aber auch.
twitter: blues1ren
Facebook: thebluesiren
Instagram: thebluesiren
Youtube: TheBlueSiren

5. Gibt es etwas, was dich an der Bloggerwelt stört? Und was würdest du dir wünschen? (Trau dich und sei ehrlich)
Ich finde es manchmal schade, dass viele Blogger sich nicht trauen, auch mal kontroverse oder ungewöhnliche Beiträge zu schreiben. Es ist in Ordnung, wenn es Trends gibt, oder viele dasselbe Buch lesen – aber manche Blogs unterscheiden sich nur von der Positionierung der Yankee Candles und der Art der Funko Pops. Um es kurz zu beschreiben: Mir fehlt manchmal die Vielfalt.
Aber das ist meine persönliche Ansicht und ich denke, jeder sollte seinen Blog so gestalten, wie es ihm beliebt.
Viele haben bereits fehlende Aufmerksamkeit an dieser Stelle erwähnt. Das  ist zwar manchmal enttäuschend, aber ich freue mich, über die Rückmeldungen, die ich bekomme. Und je mehr Leute ich auch auf Events treffe, desto integrierter und wohler fühle ich mich in der Bloggercommunity! Durch die Blogparade möchte ich mich selbst dazu anregen mehr Kommentare zu hinterlassen, denn die Interaktion ist ja eigentlich das Schönste am Bloggen.
Zeuge von ausufernden Konkurrenzkämpfen und Zickereien bin ich glücklicherweise noch nicht geworden. 🙂
Tja, zu früh gefreut. Konflikte eskalieren im Internet leider häufiger, weil Dinge missverstanden oder unglücklich formuliert werden. Man fühlt sich persönlich angegriffen und dann geht es rund. Das ist bei den Leuten, denen ich folge, weiterhin glücklicherweise die Ausnahme!
Hier ist aber jeder von uns gefragt – auf der anderen Seite des Bildschirms sitzen auch Menschen und bevor wir uns aufregen sollten wir vielleicht lieber einmal mehr nachfragen, wie das gemeint ist bzw. einmal länger darüber nachdenken, ob die Formulierung und Kürzung auf z.B. 140 Zeichen vielleicht anders interpretiert werden könnte. Ich habe dazu vor längerer Zeit mal einen Social Media Knigge verfasst.

6. Und was magst du an der Bloggerwelt?
Die vielen lieben Leute, mit denen man Interessen teilen kann. Wenn man sich im echten Leben trifft, hat man gleich zahlreiche Gesprächsthemen und es fühlt sich an, als ob man sich schon viel länger kennt. Außerdem macht es Spaß zu diskutieren und den eigenen Horizont zu erweitern. Das gemeinsame Fangirlen fehlt mir nämlich in meiner Freundesgruppe manchmal bei bestimmten Themen. ;D

7. Liest du auch außerhalb deines eigenen „Blogbereiches“ oder liest du als z. B. Buchblogger nur Buchblogs?
Ich komme zeitlich leider nicht dazu all die Blogs regelmäßig zu lesen, die ich lesen möchte. Ich lese viele Buchblogs und einige Autorenblogs. Ansonsten lese ich aktuell keine spezifischen Blogs.

8. Vernetzen ist wichtig. Hast du Lieblingsblogs? Zeig mal!
Anna von inkofbooks ist einfach eine coole Nudel und ihr Blog hat das gewisse Etwas. Sie bringt interessanten Content und ihre ehrliche und direkte Art sind einfach nur toll. Ebenfalls eine absolute Empfehlung gibt es für die quirlige und überaus sympathische literatouristin.
Bücherkrähe spricht regelmäßig total wichtige Themen an, ihre Blogreihe zum Thema Feminismus ist genial!
Auch Nise von kitsunebooks hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und ich finde sie als Person einfach auch unfassbar nett und sehr inspirierend. (Dank ihr setze ich mich außerdem viel mehr mit dem Thema Veganismus auseinander!)
Leseratz‚ Blog ist schnieke und hat irgendwie alles, was ich mir von einem Blog wünsche.
Anabelle aka Stehlblüten kennt jeder, oder? Oder?! Dazu muss ich nichts mehr sagen, sie ist toll.
Dass ich ein Fan von Eva schreibtrieb bin, dürften viele bereits gemerkt haben. Ich möchte sie als Autorinnen-, Netzwerk, DSA-Kollegin und Freundin nicht mehr missen.
Für Schreiberlinge und Autor*innen ist Marcus Johanus‘ Blog ein Muss. Er schreibt verständliche, interessante und hilfreiche Beiträge.
Als Japan-Fan und Schleckermaul kann ich auch Thehangrystories wärmstens empfehlen. YUMMY!
Manga, Anime und mein innerer Nerd kommen bei Mia & Fuma von houseofanimanga auf all ihre Kosten!
Und das sind bei weitem nicht alle Blogs, die ich liebe!

Danke für die schöne Blogparade und die vielen tollen Teilnehmer*innen!


Warum es hier gerade so still ist…

Warum es hier gerade so still ist…

Hallo meine Lieben,

nun legt sich sanft eine feine Staubschicht auf den Blog und das passt mir gar nicht. :/ Aber es geht momentan leider nicht anders. Mich erwarten ein Umzug, drei Klausuren und der Eignungstest für den Masterplatz – was nicht ganz unwichtig ist. Zusätzlich macht mich die Hitze ziemlich fertig.

Deswegen gibt es aktuell leider weder Blogeinträge, noch Videos und lediglich kleine Lebenszeichen auf twitter. Am 09.08 ist der Spuk dann aber vorbei. Danach werde ich vermutlich 3 Tage durchschlafen, aber dann habe ich im August und September ganz viel Zeit all die Ideen und Themen umzusetzen, die mir im Kopf herumschwirren und mich vom Lernen ablenken.

Ich hoffe, ihr seid mir nicht allzu böse, wenn diesen Monat kein Post mehr von mir kommt. Ein paar Rezensionen werden im August auf jeden Fall kommen unter anderem zu „The hate u give„* von Angie Thompson und „Ellas Schmetterlinge„* von Eva Maria Obermann.

Auch die Bekanntgabe, wer bei meinem Danke-Video, ein signiertes Exemplar von „Ellas Schmetterlinge“ gewonnen hat, folgt noch.

Vielen Dank für eure Geduld, es tut mir sehr leid, dass ich keinen Content vorproduzieren konnte.

Wir lesen uns im August!

 

 


*Affiliate Links des amazon-Partnerprogramms, die ich freiwillig angebe. Falls ihr ein Produkt über einen der Links kaufen solltet, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten.