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[Rezension] Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang

[Rezension] Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang

[Rezension] Blut gegen Blut  2 von Benjamin Spang

Ich durfte „Blut gegen Blut 2“ von Benjamin Spang testlesen und habe nun das fertige Endprodukt in Händen halten dürfen. Natürlich ist es spannend, zu sehen, was sich in den letzten Schritten noch getan hat. Die Rezension zum ersten Band könnt ihr übrigens *hier* nachlesen.

Nach dem ersten Band war für mich klar: Ich muss beim Crowdfunding für den zweiten Teil dabei sein! Ich durfte testlesen und sogar bei der Blogtour mitmachen und Benni interviewen. Die Zusammenarbeit mit Benni macht einfach immer Spaß und er selbst lässt sich auch tolle Aktionen einfallen und ist sehr engagiert. Zwischen lieblosen „hier blogger1 lies mein Buch„-Mails ist das absolut erste Sahne. Mein Unterstützerpaket war wieder proppenvoll mit coolen Sachen!

Ich versuche natürlich, möglichst spoilerfrei zu schreiben, aber es könnte für alle, die Band 1 noch nicht gelesen haben, ein bisschen was vorweg nehmen. Sorry!


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  • Autor: Benjamin Spang
  • Titel: Blut gegen Blut 2
  • Genre: Dark Fantasy
  • 544 Seiten, Ebook: 3,99€ | TB: 16,99€ | geb.: 25,99€
  • auf amazon* kaufen

 

Worum geht’s?
Nach Blut gegen Blut sind Katrina und ihre Mutter vereint, Helenas Schicksal ist ungewiss. Doch der „Frieden“ soll nicht lange andauern, denn Katrina und ihre Mutter werden von den misstrauischen Werwölfen grausam ermordet. Doch Katrina wacht wieder auf. Eine traumhafte Stimme sendet ihr Visionen und lockt sie tiefer ins Gebiet der Vampire. Mit einem uralten Artefakt, der Blutschrift, soll sie ihre Eltern retten können. Doch die gefährliche Blutmagierin Faedora und die grausame Vampirkönigin Eliska sind hinter der Schrift her. Was kann eine einfache Mechanikerin diesen übermächtigen Gegnerinnen schon entgegensetzen?


~Videorezension folgt~

Meine Meinung:

Schon die Testleseversion war mit knapp 500 Seiten echt ein Brocken. Aber ich habe mich tatsächlich gefreut, das Buch nochmal in Endversion zu lesen. Natürlich ist man neugierig, was alles umgesetzt wurde und wie bestimmte Dinge geändert wurden.

Normalerweise bin ich eine langsame Leserin, lese auch mal queerbeet und lasse angefangene Bücher einstauben, bis ich wieder zu ihnen greife. Nicht so bei „Blut gegen Blut 2“! Während ich am ersten Teil noch den etwas schleppenden Anfang kritisiert habe, werden wir hier mitten in die Geschichte hineingezogen.

Und Schlag auf Schlag geht es weiter. Benni hat sich bemüht, jedes Kapitel mit einem Cliffhanger abzuschließen und das ist ihm auch meistens gelungen. Es ist wirklich schwer gewesen, das Buch für längere Zeit wegzulegen. Auch das, ist wirklich wirklich selten bei mir.

Atemlos durch Nuun~

Aber auch, wenn das Buch turbulent und temporeich ist, bleibt Zeit für leisere Momente. In diesen lernen wir Katrina und auch Helena besser kennen, die unabhängig voneinander mit ihren eigenen Dämonen und den Wunden aus Band 1 zu kämpfen haben. Man fiebert, man leidet mit den beiden mit. Denn sie wachsen einem ans Herz. Toughe Frauen, die auf sich auf ihre Art durchschlagen.

Wie in Band 1 mochte ich die Grautöne. Beide hatten ihre Prinzipien, ihre Vorstellungen, Wünsche und Überzeugungen. Aber auch sie bereuten, zweifelten, wankten. Das machte sie menschlich und nahbar. Da Benni es seinen Charakteren auch gerne mal schwer macht, fürchtet man auch um sie.

Und er hat es ihnen wirklich schwer gemacht. Ganz nach Murphy’s Law, wenn man so will. Fast alles, was schief gehen konnte, ging auch schief. Ist das ein Spoiler? Vielleicht. Stellt euch jedenfalls auf Nervenkitzel und Spannung ein, die euch manchmal ins Buch beißen lassen wollen.

Besonders hat mir gefallen, dass Benjamin sich in diesem Band auch wieder auf ganz ursprüngliche Fähigkeiten seiner Charaktere konzentriert hat. Katrina ist eine talentierte Mechanikerin und diese Fähigkeit hat ihr in Band 2 oft weitergeholfen. Helena durfte ihr Kampf- und Informationsgewinnunsgeschick unter Beweis stellen. Während ich Katrina in Band 1 recht ambivalent gegenüber stand, hat sie es im zweiten Teil geschafft, sich auch in mein Herz zu schrauben. Helena mochte ich seit ihrem ersten Auftritt schon.

Alles hat seinen Preis…

Benni schafft es, obwohl das Buch düster, hart und kantig ist und keinen Kitsch enthält, trotzdem Emotionen zu provozieren. Trauer, Schmerz, Angst und Wut. Denn auch in „Blut gegen Blut 2“ gibt es wieder einige schmerzhafte Verluste. Über einen davon bin ich besonders entsetzt (und immer noch sauer auf Benni!), aber er zeigt, wie gnadenlos die Welt Nuun ist.

Die Bösewichte sind auch wieder sehr gut gelungen. Unsympathisch, monströs und von fragwürdiger Moral. Und doch – je mehr man über sie erfuhr, desto besser konnte man ihr Handeln nachvollziehen. Niemals verstehen oder gutheißen, aber man konnte erkennen, was dazu geführt hatte.

Diese Graustufen liebe ich! Es zeugt für mich von guter Charakterkonstruktion, von lebendigen Wesen, die jeder ihre eigene Geschichte haben. Vor allem die Frauencharaktere liegen Benjamin einfach. Dagegen war der „liebe“ Edgar fast schon blass.

Benjamin Tarantino?

Eine andere Leserin verglich Benjamin mit Tarantino. Was Blut, Innereien und Action anging, kann ich diesem Vergleich nur zustimmen.

Es gibt einige wirklich eklige Szenen, viele Leichen und erbarmungslose Kämpfe. Sowohl Katrina und Helena haben auch in diesem Buch viel durchmachen müssen, wurden gefangen, geschlagen und fast schon gefoltert. Darüber hinaus gibt es exzessive Gewalt durch die Vampire und Werwölfe. Das sollte man definitiv wissen, bevor man sich auf das Buch einlässt.

Ich habe es bei der Rezension zu Teil 1 bereits erwähnt, aber Benjamin Spang steckt unglaublich viel Arbeit, Leidenschaft und Mühe in seine Projekte. Lektorat, Korrektorat, Coverdesign und umfangreiches Marketing – an all dem, merkt man auch, wie sehr er für seine Arbeit brennt. Es macht Spaß mit ihm zu arbeiten und am Entstehungsprozess seiner Projekte teilhaben zu können. Besucht ihn auf seiner Homepage oder auf patreon, um mehr zu erfahren.

Crowdfunding-Unterstützer-Paket-Ausbeute!

Fazit:

Blut gegen Blut 2 hat auf den sehr guten ersten Band nochmal eine Schippe draufgelegt. Alles an diesem Buch stimmt: Tempo, Charaktere. Eine gute Mischung aus blutiger Action, Tiefgründigkeit und Charakterentwicklung. Das Buch ist sicherlich nichts für zartbesaitete Gemüter, oder Leser*innen, die es lieber ruhig und gesittet mögen. Für mich war das Buch auf jeden Fall eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Spannend, fesselnd und emotional involvierend. Dafür gibt es von mir eine fette Leseempfehlung und die volle Zahl Seesterne!

Weiter Meinungen:
  • Julia Hartmann/Akiko Hana
  • Du hast eine Rezension zu „Blut gegen Blut 2“ geschrieben? Schreib mir gerne einen Kommentar, dann verlinke ich deine Rezension hier.

 


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[Blogtour] Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang

[Blogtour] Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang

Herzlich Willkommen zur Blogtour zu Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang

Werbung unbezahlt

Hallöchen, ihr lieben Süßkekse!

Wie, ihr kennt Benjamin Spang noch nicht? Unerhört! Seine Insta-Stories und Tweets sind  zum Kaputtlachen und machen unfassbar gute Laune. Zufällig ist er auch noch ein sehr guter Autor! Aktuell findet das Crowdfunding zu seinem neuen Dark Fantasy Roman „Blut gegen Blut 2“ statt und für mich war klar: Das muss ich unbedingt auch haben, denn Blut gegen Blut 1 hat mich total begeistert!

Bei mir gibt es im Rahmen der feierlichen Blogtour nicht nur einen Teil des Gewinnspiels, sondern auch eine exklusive Kurzgeschichte!

Warum sollte man das Crowdfunding unterstützen?

Beim Crowdfunding auf startnext könnt ihr euch für euer Geld Dinge vorbestellen, z.B. den Roman als Hardcover oder als Taschenbuch. Für euren Beitrag könnt ihr euch sogenannte „Dankeschöns“ sichern, auch das Ebook, Postkarten, Notizbücher und vieles mehr. Wenn das Fundingziel erreicht wird, kann die Produktion beginnen und ihr bekommt automatisch euer Dankeschön zugesendet, sobald es fertig ist. Sollte das Fundingziel nicht erreicht werden, bekommt ihr euer Geld zurück. Wenn euch keines von den Dankeschöns zusagt oder ihr aktuell nicht so viel Geld habt, könnt ihr einen selbstgewählten Freibetrag spenden oder die Kampagne in den sozialen Netzwerken teilen, liken und verbreiten. Es gibt auch Widgets, die ihr auf euren Blog oder eure Homepage packen könnt.

Die Kampagne:

www.startnext.com/blutgegenblut2


Bruderliebe

von Benjamin Spang (Spin-Off-Geschichte zu “Blut gegen Blut 2”)

 

Ich werde auf dich aufpassen, versprochen!

Das hatte er ihr gesagt.

Aber sein Versprechen hatte er nicht gehalten. Und seit diesem Tag, an dem seine Schwester nicht mehr da war, war er innerlich zerrissen.

Rache war verpönt in der Vereinigung des Feuers, aber er sehnte sich nach ihr. So sehr, dass er den Mistkerlen, die seine Schwester vor einigen Wochen entführt hatten, in diesem Moment auflauerte.

Dryll wagte es, noch etwas mehr über den Felsen zu blicken, um zu erkennen, ob es wirklich nur diese drei Vampire waren, die da mitten im Wüstensand um ein Feuer saßen. Wenige Schritte von ihrem Lager entfernt standen drei Mok. Mit dicken Zotteln behaarte Reittiere, deren Schnauzen man vor lauter Haaren kaum erkennen konnte. Es war in etwa so groß wie ein Pferd und wurde von den Vampiren als Reit- und Zugtier verwendet. Und tatsächlich stand gleich neben den angeleinten Tieren ein Karren aus Holz. Kisten waren darauf zu sehen. Dryll machte sich keine Hoffnungen, seine Schwester dort zu finden und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die drei Vampire am Lagerfeuer.

Sie waren Handlanger von Faedora, einer gefährlichen Frau, die Jagd auf die Kinder der Vereinigung des Feuers machte. Sie hatte seine Schwester und er bekam eine Gänsehaut bei dem Gedanken. Ob sie noch lebte? Ob sie vielleicht in einem Kerker im Unterschlupf dieser Hexe gefangen war? Viel eher war sie bei irgendwelchen Experimenten mit Blutmagie gestorben.

Dryll musste es herausfinden. Er brauchte Gewissheit.

Vorsichtig verließ er seine Deckung, um hinter einen weiteren Felsen zu schleichen, der näher am Lagerfeuer war. Wenn der das Gespräch belauschen konnte, würde er vielleicht herausbekommen, was sie vorhatten.

Neben dem mit der schwarzen Kapuze auf dem Kopf saß einer mit schmalem Gesicht und kurzen, lockigen Haaren. Er zog an einer etwas dickeren Zigarette und bließ den weißen Rauch aus den Nasenlöchern. Dann blickte er zu dem dritten Vampir in der Runde. Groß, muskulös und mit einem vernarbten und entstellten Gesicht. Es sah aus, als hätte man seinen Kopf mit tausend Schwerthieben zerteilt und dann wieder, ungerade, zusammengesetzt. Der Schein des Lagerfeuers tanzte über seine schwulstigen Narben.

“Ständig müssen wir irgendeine seltsame Scheiße machen. Ich meine, was ist das bitte wieder für ein Auftrag?”

“Was genau hast du nicht verstanden?”

“Alles!”

“Wir bringen das Mädchen aus Fotosz zu ihr. Mehr ist es nicht. Also hör auf, dich zu beschweren. Der Auftrag mit den tausend Zutaten, für die wir durch das halbe Land reisen mussten, war wesentlich nerviger.”

“Hoffentlich ist sie wenigstens hübsch.”

“Wir sollen ihr kein Haar krümmen, hat sie gesagt. Also lass deine Finger bei dir, verstanden? Wir finden sie, fesseln sie und liefern sie ab. Fertig.”

Der Vampir zog noch einmal an seiner Zigarette und warf sie dann in die Flammen, bevor er den Qualm genüsslich aus dem Mund pustete.

“Gute Kräuter, muss ich schon sagen. Aus Lunis nehme ich an?”

“Ja, woher sonst? Den Mist aus den anderen Städten würde ich niemals kaufen. Minderwertig und geschmacklos.”

“Wir sollten jetzt schlafen”, unterbrach der Vampir mit der schwarzen Kapuze.

“Gute Idee, schwarzer Mann! Aber erstmal muss ich noch die Wüste bewässern. Vielleicht wächst ja durch meine Pisse hier mal ein Kraut, dass man auch rauchen kann, wer weiß?”

Der Vampir mit den Locken kehrte dem Lagerfeuer den Rücken zu und kam in Drylls Richtung, ging dann eber einige Schritte weiter entfernt hinter einen Felsen, so dass Dryll ihn von seiner Position aus beobachten konnte.

Noch einmal blickte er über die Kante zu den beiden anderen Vampiren am Lagerfeuer. Diese waren damit beschäftigt, ihren Schlafplatz herzurichten, weshalb Dryll seine Aufmerksamkeit auf den richtete, der sich gerade erleichterte. Vielleicht konnte er ihn überzeugen, ihm mehr zu verraten?

Mit bedachten Schritten über den Sand, der hier und da von steinigem Untergrund unterbrochen wurde, schlich er sich von hinten an ihn heran. Er würde einen bestimmten Griff an seine Kehle anwenden, die es seinem Opfer erlauben würde zu sprechen, einen Hilferuf jedoch unmöglich machte.

Nur noch einen Schritt war er von ihm entfernt, lockerte seine Finger, ging in die Hocke und konzentrierte sich für eine Sekunde. Dann sprang er aus dem Stand auf den Vampir, der sich in dem Moment umdrehte und Dryll mit voller Wucht den Ellbogen gegen die Schläfe rammte und ihn in eine tiefe Schwärze schickte.

“Allesamt Stopp!”

Drylls Kopf schmerzte. Er hörte weitere Stimmen, konnte aber nicht entziffern, was sie sagten. Er atmete tief ein und wieder aus. Wo war er? Seine Hände. Er konnte sie nicht bewegen. Seine Füße auch nicht. Durch seinen Mund ging ein Seil, das ihn daran hinderte zu sprechen.

Die Vampire! Die Handlanger Faedoras! Hatten sie ihn gefesselt?

“Sie ist wach, Freunde!”, rief eine Stimme. Es war der Vampir mit den schwarzen Locken, der ihm den Ellbogen gegen den Kopf gerammt hatte.

Aber wer ist Sie?

Dryll öffnete die Augen und versuchte zu realisieren, wo er sich befand. Er brauchte ein paar Sekunden, um zu begreifen, dass er auf einem Karren lag, mit Blick auf die Holzlatten der Außenwand, durch deren Lücken er auf eine grün bewachsene Landschaft blicken konnte. Wo genau sie sich befanden, konnte er nicht sagen, aber auf jeden Fall nicht mehr in der Schwarzen Wüste.

Ein Poltern unterhalb seiner Füße erklang. Dann sprang jemand auf den Karren. Dryll schloss sofort wieder die Augen.

“Finde das Messer, bevor es zu unserem Verhängnis wird!”, rief eine dunkle Stimme von hinten. “Ich traue es der Kleinen ebenso zu wie dem Gykaner neben ihr. Beide würden uns umbringen, wenn sie das Messer in die Finger bekämen!”

“Das wäre noch schön, im Vergleich zu dem, was Sie mit uns anstellen würde, wenn wir gleich mit leeren Händen ankämen”, antwortete eine kratzige Stimme.

Der Vampir ging an Dryll vorbei.

“Hier ist es nicht. Und hier habe ich es auch nicht abgelegt”, rief er. Dann eine kurze Pause. Der Vampir machte weitere Schritte.

“Ich kann euch versichern, dass es nicht hier hinten ist, okay?”, sagte er mit gereiztem Tonfall.

Wenn Dryll sich nicht täuschte, stand der Vampir jetzt genau neben ihm.

“Hey, ihr beiden!”

Er trat ihn leicht mit seinem Fuß, aber Dryll reagierte nicht.

“Ich weiß, dass du wach bist, komm schon. Hältst du mich für so dumm?”

Dryll rührte sich nicht. Solange sie dachten, er wäre nicht bei Bewusstsein, hatte er den Vorteil eines möglichen Überraschungsmoments auf seiner Seite.

“Na gut. Können wir drei uns darauf einigen, dass, wenn ihr mein Messer hier tatsächlich irgendwo hier finden solltet und ihr euch damit befreien könnt und euch in einem passenden Moment von hinten anschleicht, ihr es zuerst mir in den Rücken rammt? Ja? Das wäre sonst wirklich ungerecht meinen beiden …” er machte eine kurze Pause “… Arbeitskollegen gegenüber. “Ich hätte fast Freunde gesagt!”, rief er und lachte laut. 

Jetzt lachten auch die beiden anderen Vampire, während der Typ vom Karren hinabsprang, die Klappe schloss und wieder nach vorne ging.

“Bevor ich euch Bastarde ‘Freunde’ nenne, treibe ich es mit der Hexe!”, sagte er. Es folgte ein knappes Ächzen, was darauf deuten ließ, dass er auf sein Reittier gestiegen war.

Wer war die andere Gefangene? Er drehte sich blitzschnell, in der Hoffnung, es wäre seine Schwester. Doch dann blickte er auf den Rücken einer jungen Frau mit schwarzen, schulterlangen Haaren, die in einem schmutzigen Nachthemd steckte und an der Wand des Karrens gegenüber lag. Sofort drehte er sich wieder auf die Seite mit Blick nach außen auf die vorbeiziehende Landschaft. Wer war sie? Würde sie ihm vielleicht dabei helfen können, die Vampire zur Strecke zu bringen und seine Schwester zu finden?

Doch bevor er diesem Gedanken weiter nachging, musste er sich auf sich selbst konzentrieren. Allem anschein nach waren sie auf dem Weg zu ihr. Zu Faedora, der Bluthexe.

Drylls Pulsschlag beschleunigte. Er konnte sich nichts Schrecklicheres vorstellen, als dieser Frau gegenüberzutreten.

 

In “Blut gegen Blut 2” erfährst du, wie es mit Dryll weitergeht!

 


Gewinnspiel

Hilf Katrina, die richtigen Buchstaben zu sammeln und gewinne 2 x ein fettes “Blut gegen Blut – Paket” mit Teil 1 und Teil 2 als Hardcover sowie vielen tollen Extras!

In welche Richtung drehen sich die Zahnräder?

Gehe vom ersten Zahnrad aus und arbeite dich vor. Dreht sich das Zahnrad mit den beiden Buchstaben nach oben oder nach unten? Notiere den entsprechenden Buchstaben und besuche auch die anderen Blogs, um das Lösungswort herauszufinden!

Teilnahmebedingungen:
Hast du alle Blogs der Blogtour besucht und alle Buchstaben korrekt, ergeben diese ein Lösungswort. Sende dieses an: benjamin.spang@gmail.com. Unter allen Einsendungen wird der Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Teilnahmeschluss ist der 09. September 2018.


Du willst mehr?

Weitere Kurzgeschichten, Interviews und die anderen Teile des Rätsels findest du bei den anderen der Blogtour:

Unterstütze Benjamin und Blut gegen Blut 2!