Schlagwort: bizarr

[Kurzrezension] Haruki Murakami & Stephen King

[Kurzrezension] Haruki Murakami & Stephen King

Hallo meine Lieben, normalerweise habe ich zu jedem Buch eine Menge zu sagen – aber bei manchen Werken kommt es vor, dass ich nicht weiß, was ich schreiben soll oder beispielsweise bei Geschichtensammlungen zu jeder Geschichte einzeln etwas zu erzählen wüsste. Deshalb bekommt ihr heute, kurz & knackig, zwei Rezensionen von mir präsentiert.

Anzeige

20171105_114539

Haruki Murakami – Die unheimliche Bibliothek

  • Dumont Verlag
  • illustriert von Kat Menschik, Kurzgeschichte; Genre: ?, übernatürlich
  • TB*: 9,99€ | Ebook: 7,99€

Inhalt: Es geht um einen Jungen, der eigentlich nur ein Buch in der Bücherei zurückgeben will und dabei in ein dunkles Verließ stolpert.

Diese Kurzgeschichte von Haruki Murakami lässt sich in unter einer Stunde lesen, die unheimlichen und meist in schwarzweiß gehaltenen Illustrationen von Kat Menschik, die mit kleinen Farbakzenten auskommen untermalen die poetische, sprachlich klangvolle Geschichte. Während des Lesens und nach dem Lesen ist man verwirrt. Was ist das für eine bizarre Geschichte mit bizarren Figuren? Kafkaesk – das trifft es wohl ziemlich gut. „Hä? Wtf?“ – meine Gedanken waren recht geistreich. Dabei war ich durchaus amüsiert und fühlte mich gut unterhalten. Dennoch weiß ich nicht recht, was ich über diese bizarre und merkwürdige Geschichte sagen kann. Allerdings sorgte dieses Fehlen von Logik auch für Komik und macht irgendwie den Charme der Geschichte aus. Die Sprache war sehr malerisch und mir gefielen die Zeichnungen sehr gut, ich denke als Graphic Novel hätte mir das Buch noch mehr zugesagt, denn es ist einfach sehr sehr kurz.

Mein liebstes Zitat:

jaichauch

Das Buch haben ich mit der Lesegruppe der Bücherbrezn für den Oktober unter dem Thema „Bücher über Bücher“ gelesen. Es stand neben „Der Schatten des Windes“(das ich auch noch lesen will) zur Auswahl.

3seesterne

 

20171105_114556

Stephen King – Sunset

Inhalt: In 13 Kurzgeschichten zeigt der Meister des Schreckens, dass er auch mit wenigen Worten spannende und unheimliche Geschichten schreiben kann. Nicht alle davon sind übernatürlich.

Die Geschichten sind vielfältig und teilweise grundverschieden. Einerseits haben wir es mit übernatürlichen Kreaturen zu tun, die Lovecraftsche Gänsehaut auslösen andererseits bekommen es manche Protagonisten mit Monstern in Menschenform zu tun. Aber auch leise Töne gibt es, z.B. in „Hinterlassenschaften“ oder „Die New York Times zum Vorzugspreis“, die weniger unheimlich sind, sondern emotional und berührend. Mir hat diese Kurzgeschichtensammlung sehr gut gefallen, auch wenn ich sie immer nur nebenbei gelesen habe. Meistens war ich so gefesselt, dass ich die Geschichte direkt durchlesen musste. Gut, dass ich mir dabei keine Blasenentzündung zugezogen habe. (Das Buch lag in meinem Elternhaus auf der Toilette *räusper*)

Mir haben die schaurigen Kurzgeschichten sehr gut gefallen und ich bin froh noch die „alte“ Taschenbuchvariante ergattert zu haben, denn die untermalt die Stimmung sehr gut. In der Kürze liegt die Würze und auch wenn ich den Schinken „Misery“ liebe, fand ich diese Kurzgeschichten sehr, sehr gut und würde mich über mehr kurze Schnipsel dieses großartigen Autors freuen.

Zu meinen liebsten Geschichten gehören „N.“, „Willa“, „Die New York Times zum Vorzugspreis“ und „Hinterlassenschaften“.

5seesterne

Das wars für heute mit meinen Kurzrezensionen! Wie gefallen euch diese knackigen Zusammenfassungen im Gegensatz zu meinen umfangreicheren Rezensionen?

Tüdelü,

eure Babsi

 


mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms, die ich freiwillig angebe. Für euch entstehen keinerlei Kosten, falls ihr den Link anklickt oder ein Produkt darüber kauft, aber ihr unterstützt damit meine Arbeit am Blog, da ich eine kleine Marge bekomme.