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Katania de Groot #ProjektArbeitstitel

Katania de Groot #ProjektArbeitstitel

Katania de Groot #ProjektArbeitstitel

Ich freue mich sehr, #ProjektArbeitstitel mit einer so wunderbaren und coolen Person zu eröffnen: Katania de Groot! Ihr Debut „Wolfkisses: Ankunft der Jäger“ erscheint übrigens in genau einer Woche. Höchste Eisenbahn also, Katania näher kennen zu lernen!

Hallo! Ich bin Katania. Ich komme aus der Nähe von Erlangen und schreibe eigentlich schon immer. Nur, dass ich es offiziell mache, ist erst ein Jahr her.

 

Wolfkisses und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Gerade fertig und in Druck ist der erste Band von Wolfkisses. Einer Wolfwandler-Dark-Romantasy-Reihe. Mich hat geärgert, dass Männer in Romance eigentlich immer übergriffig dargestellt wurden. Noch mehr, wenn sie in irgend einer Form paranormal sind. Das war etwas, dass ich anders machen wollte. So entstand der Plot für Sofie und Luke. Dazu kam dann der von Becca und Alex, in den ich mich vielleicht ein bisschen zu sehr verliebt habe.

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Der erste Wolfkisses Teil, Ankunft der Jäger, erscheint am 20. Mai. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, soll hier halbjährlich ein neuer Teil erscheinen. Auf Steampunk und Dystopie werdet ihr noch etwas warten müssen. Ich will beide Geschichten erst vollständig fertig haben und konzentriere mich aber aus Zeitgründen vor allem auf die Wölfe.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Einiges! Ich plotte gerade eine Steampunk-Piraten Geschichte mit paranormalen Meereslebewesen, von der ich noch nicht so wirklich sicher bin, wo sie mit hinführen wird. Bis jetzt haben wir da Piraten-Sirenen-Dämonen. Dann gibt es da noch diese »King Arthur trifft auf Robin Hood Dystopie« auf die ich mich total freue.

 

Schreiballtag

 

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Das ständige Wechselbad zwischen »Boar ist das geiler Scheiß« und »Das kann man doch niemanden lesen lassen« Ich hab ungefähr das Selbstvertrauen einer Kartoffel und das ist es, was mir den ganzen Prozess teilweise recht schwer macht.

Hast du eine Schreibroutine?
Ich würde sagen halbberuflich?  Ich habe das Glück sehr viel Zeit zum Schreiben zu haben und diese auch zu nutzen. Allerdings verdiene noch nichts damit. Aber selbst, wenn ich gerade nicht schreibe, arbeite ich im Hintergrund meiner Gedanken an Plot, Figuren, Dialogen. Es ist eigentlich immer präsent.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Lass dich nicht kleinreden. Du hast etwas zu sagen? Dann sag es auch.

 

Motivation

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Ich habe einige Autorinnen, mit denen ich mich austausche. Darunter Katrin Ils, Jill Noll und Kathy Wild. Dazu kommen viele liebe Autoren auf Twitter, das Gemeinsamkeitsgefühl, das dort entsteht, hat mir unglaublich geholfen und dank der LitCamps konnte ich so viel lernen. Austausch ist etwas, dass ich jedem empfehlen kann.

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Vermutlich ähnliche, wie jeder andere Autor auch. Irgendwann würde ich gerne vom Schreiben leben können und irgendwann vielleicht sogar anderen Autoren unter die Arme greifen.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Ich habe meinen Testleserinnen das Manuskript ausgedruckt und zugesendet und als es zurückkam, und die Kommentare gelesen hab. Die Gefühle die ich hervorrufen wollte scheinen genau an den richtigen Stellen auch angekommen zu sein. Man könnte sagen, ich hab ein Bild mit Worten gemalt und meine Testleser konnten zu der Melodie tanzen.

 

Eine kleine Kostprobe…

Es ist ein Teil der Szene die ich schon in Leipzig bei #9lesen vorgetragen habe. Ich mag sie sehr gerne.

»Es riecht nach nassem Hund.« Die barsche Stimme im Nebenraum war ihm unbekannt. »Nach fremdem, nassem Hund. Wieso erzählst du mir nicht, was er hier zu suchen hat?«
»Ich habe es dir schon gesagt. Zwei Mal. Aber ich erkläre es dir auch gerne noch ein drittes Mal. Er war hier um mich abzuholen. Wegen eines Jobs.«
»Du hättest mich anrufen können, ich hätte dich gefahren.« Der Fremde knurrte, die Drohung darin jagte Luke einen Schauer über den Rücken.
»Und ich dachte, ich hätte dir ausreichend klargemacht, dass ich nichts mehr mit dir oder deinen Speichelleckern zu tun haben will.« Die Lautstärke in Sofies Stimme nahm zu. Sie hatte keine Angst vor ihrem Gegenüber. Etwas, das Luke von sich nicht sagen konnte. Die Clanmacht tobte in ihm. Verzweifelt versuchte sie, ihn zum Gehen zu bewegen, drängte ihn, den Laden und die Stadt zu verlassen. Und zwar, bevor King ihn bemerkte.
»Entschuldigung?«, sagte Luke und verfluchte sich im gleichen Moment selbst dafür. »Sofie, du hast die Notizen liegenlassen.« Er klammerte sich an das Klemmbrett und betete, dass der Schutz durch die Arbeit ausreichte, obwohl er seinen zweiten Besuch nicht angemeldet hatte.
Sofie kam aus dem Hinterzimmer zum Tresen.
»Danke, Luke.« Sofie griff über die Theke und legte ihre Hand auf seine.

Er zuckte zusammen, als der fremde Wolf den Raum betrat. King musterte ihn abfällig, dann beugte er sich zu Sofie herab und hauchte ihr einen Kuss auf die Wange. Für einen Moment schloss Luke die Augen. Seine Fingernägel gruben sich in die Handballen, wo sie deutliche Spuren hinterließen.
Jede von Kings Handlungen drückte Missbilligung aus. Der kurze Kuss gehörte genauso dazu, wie die Tatsache, dass er den Wolf in Luke komplett ignorierte.
Luke sank in sich zusammen, damit er möglichst klein und ungefährlich wirkte. Klein, ungefährlich, unscheinbar. Bloß nicht auffallen. Sein Mantra bei jeder Begegnung mit einem Fremden.
King schritt an dem Tresen vorbei und Luke drückte sich gegen ein Pflanzenregal, um ihm möglichst viel Platz zu lassen. Einen Moment blieb der Ranghöhere neben ihm stehen und musterte ihn. Luke senkte den Blick, gab so auch in der menschlichen Gestalt seinen Nacken frei um seine Unterlegenheit deutlicher zu betonen. Es gab hier keine Gefahr für den Warith, nur Bestätigung. King schnaubte abfällig, ehe er den Weg zum Ausgang fortsetzte.
Erst als die Tür hinter ihm ins Schloss gefallen war, wagte Luke, sich zu bewegen. Er sah auf. Sofie musterte ihn.

»Es tut mir leid, ich hätte gehen sollen.«
Mit wenigen Schritten umrundete sie die Theke und griff nach seinen Händen. »Beruhig dich. Es ist alles in Ordnung.«
»Das war dein Freund?« Seine Stimme versagte mitten in der Frage.
»Mein Ex-Freund und ja, er und bevor du fragst: Ja, sein Benehmen ist der Grund dafür, dass ich nicht mit Werwölfen ausgehe.«
Luke lachte auf. »Jede Wölfin würde dir erklären, dass er ein äußerst guter Fang ist.«
»Wenn man darauf steht, als Besitz oder Trophäe angesehen zu werden, vielleicht. King ist so sehr Wolf, dass er immer vergisst, dass ich ein Mensch und kein Wolf bin. Ich kann nicht immer gegen ihn kämpfen. Ich will keinen Mann, dessen Gene dafür sorgen, dass er versucht, mich zu dominieren. Damit will ich nicht leben-«, sie lächelte gequält, »Ich bin eine eigenständige Person und ich will nicht darum kämpfen müssen, es zu sein.«


Katania de Groot

 

Das Buch „Wolfskisses: Ankunft der Jäger“ erscheint am 20.05.2019 im Selfpublishing. Ihr könnt es bei amazon* bereits vorbestellen.

 

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


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Schluss machen

Schluss machen

Schluss machen fällt mir unglaublich schwer. Also damit meine ich jetzt nicht Beziehungen beenden – das ist auch nicht leicht, aber eine ganz andere Kiste! Ich habe unzählige angefangene Schreibprojekte auf meiner Festplatte herumdümpeln.ordner

Alles feinsäuberlich sortiert und thematisch in Ordner gegliedert. 15 Dokumente allein im Fantasy-Ordner. Einige habe ich bereits angefangen, Szenen aufgeschrieben und könnte eigentlich weiterschreiben. Bei manchen ist immerhin eine Wordseite vollgeschrieben, andere sind nur Ideen.

Auch in meinem Hauptprojekt, meinem „Baby“, das den Arbeitstitel „Save Our Souls“ trägt, bin ich noch nicht zu einem Ende gekommen. Ich stecke seit Anfang des Jahres im letzten Viertel fest. Mir fehlt noch der große Showdown und dann ein Ausblick auf die Geschehnisse in Band 2. Aber ich ächze und krieche seit Wochen in diesem Showdown und will nicht so recht zu einem Ende kommen. Viel lieber prokrastiniere ich damit in den vorigen Kapiteln zu basteln und zu editieren.

Woran liegt das? Nun, ich glaube einerseits habe ich Angst oder Respekt davor.

Angst, dass es ernst wird, wenn ich in die Überarbeitung gehe. Angst, dass der Zauber verloren ist und dass ich nichts mehr zu sagen habe, wenn diese Herzensgeschichte fertig erzählt wird. (Was bei meinem wirren Hirn eigentlich unmöglich sein sollte)

Ich bin ein Discovery Writer. Mir reicht eine kleine Idee, ein Aufhänger, ein Charakter und ich schreibe los. Bei manchen Geschichten setze ich natürlich feste Fixsterne auf die ich hinarbeite, um mich zu orientieren – aber alles was dazwischen kommt bleibt ungeplant. Das bedeutet im Nachhinein oftmals viel Arbeit durch Umschreiben, Umstellen und neu schreiben – aber es ist die Methode mit der ich am Besten fahre. (Auch ein Grund, warum ich ganz selten Schreibtipps gebe. Ich schreibe zu wirr und zu unordentlich, als dass ich glaube, das meine Methode wirklich für viele Autoren und Autorinnen da draußen geeignet ist)

Je ausgeklügelter, konstruierter eine Geschichte von mir ist, desto langsamer komme ich voran. Paradox, oder? Ich kann es mir nicht richtig erklären. Vielleicht hemmt mich das auch kurz vor dem Ende, weil das Ende oftmals eines der ersten Dinge in einer Geschichte ist, die bei mir fix sind.

Aber ich will diese Geschichte beenden. Ich will sie hinaus in die Welt schicken und mit euch teilen. Ich will auch Band 2 schreiben und noch viele Geschichten mehr, die in meiner Schatztruhe aka Hirn schlummern.

 

An meine lieben Autorinnen und Autoren da draußen – was fällt euch beim Schreiben schwer? Wenn ihr auch Schwierigkeiten habt, Schluss zu machen, was sind eure Kniffe, Ratschläge und Tricks?

 

 

Babsis ungewöhnlicher Charakterfragebogen

Babsis ungewöhnlicher Charakterfragebogen

Viele haben sich gewünscht, dass ich ein bisschen mehr Inhalte & Erfahrungen aus meinem Psychologie Studium einbinde und diese mit dem Schreiben verknüpfe. Ich möchte später wahrscheinlich eine therapeutische Laufbahn einschlagen, am liebsten eine eigene Praxis. Heimelig, gemütlich, vielleicht keine Couch, aber ein Sessel. Wohlfühlatmosphäre in der man sorglos und offen reden kann. Nun gehört zu dem Job aber natürlich nicht nur gutes Zureden und kluge Ratschläge – es geht auch darum,  nachzufragen, zu hinterfragen und auch unangenehme Fragen zu stellen.

Das dient vor allem der Exploration des Problems. Denn: Je besser man seine Situation kennt, je genauer man die eigenen Mechanismen, Impulse und Automatiken versteht, desto besser kann man handeln.

Ein fiktives Beispiel um das anschaulicher zu machen:

Frau XY berichtet von negativer Stimmung und Niedergeschlagenheit.

So. Das ist scheiße. Nun reicht diese Information aber nicht, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Wir haken also nach. Wie äußert sich das? In welchen Situationen tritt das Gefühl auf? Gibt es Auslöser? Was denkt Frau XY warum sie sich so fühlt? Wann fühlt sie sich nicht so?

Dadurch erfahren wir, dass Frau XY sich in Gesellschaft fremder Personen unwohl und unsicher fühlt und im Nachhinein ins Grübeln gerät. Sie ist überzeugt, dass andere Personen sie für hässlich, unlustig und dumm halten müssen und steigert sich in diese Selbstzweifel hinein. Ist sie jedoch unter Freunden, die sie lange kennt, kann sie ungezwungen und glücklich sein und hinterfragt danach auch nicht so  sehr, was die anderen wohl über sie denken.

Allein dadurch, das wir also viele Fragen gestellt haben, nachgebohrt haben und uns nicht mit einem Blickwinkel und einer Theorie zufrieden geben, erhalten wir ein detailiertes Bild. Damit ist es aber nicht getan. Wir fragen weiter: Warum fühlt sie sich bei ihren Freunden wohl? Warum denkt sie, dass fremde Personen schlecht über sie denken? Hat sie negative Erfahrungen gemacht? Hat sie positive Erfahrung gemacht? usw.

Erst, wenn das Problem möglichst umfassend beleuchtet wurde, wird versucht, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten. Im Falle von Frau XY würde man vielleicht versuchen, am Selbstwertgefühl zu arbeiten, Gesprächssituationen zu üben und ihr Selbtsbewusstsein zu stärken.


Aber mit möglichen Therapie- und Beratungsgesprächen will ich mich heute gar nicht lange aufhalten. Das ist kompliziert, umfangreich und sehr individuell. Mir geht es heute um die Fragen. Ich bin überzeugt davon, dass gut ausgearbeitete Charaktere eine Bereicherung für Bücher sind. Tolle Charaktere können einen gewöhnlichen, unspektakulären Plot aufmischen; Schlechte Charaktere können hingegen fantastische Welten und spannende Abenteuer zerstören.

Es gibt zahlreiche Vorlagen und tolle Steckbriefe für die Charakter-Erstellung. Sehr umfangreich und meiner Meinung nach eine sehr gute Hilfe bietet der Charakterbogen von Jacqueline Vellguth. Generell hat sie tolle Beiträge zur Charakterentwicklung und auch sie hat eine Kollektion von Fragen, die man seinen Charakteren stellen kann.

Aber genug Vorgeplänkel, hier kommt nun mein ganz eigener Interview-Leitfaden für intensiven Austausch mit den eigenen Buchcharakteren. Man kann nie genug Fragen stellen! (Nicht alle Fragen sind immer 1 zu 1 auf jedes Gerne, jeden Charakter und jede Zeitperiode zu übertragen, aber es kann auch interessant zu sein, sich zu fragen, was wäre, wenn…)

Babsis ungewöhnlicher Charakterfragebogen

  1. Wovon bekommst du kalte Füße?
  2. Wie lange brauchst du um einzuschlafen?
  3. Was macht einen guten Morgen für dich aus?
  4. Worauf bist du in deinem Leben stolz?
  5. Was liegt neben deinem Bett/auf deinem Nachttisch?
  6. Wenn etwas schief geht, woran liegt das/wen machst du dafür verantwortlich?
  7. Was für Buch/Filmgenres magst du gerne?
  8. Bist du offen gegenüber neuen technischen Errungenschaften?
  9. Wenn dir jemand leidenschaftlich von einer Idee erzählt, wie reagierst du darauf?
  10. Welche Körperstelle berührst du am häufigsten?
  11. Welchen Feiertag magst du am liebsten/wenigsten?
  12. Eine Situation ist neu und unbekannt. Wie verhältst du dich?
  13. Wenn du einer unwissenden Person etwas erklärst, bist du geduldig?
  14. Jemand provoziert/beleidigt dich. Wie reagierst du?
  15. Wenn etwas schiefläuft, gibst du dir die Schuld?
  16. Du erhältst negative Kritik. Wie gehst du damit um?
  17. Du siehst etwas Niedliches/Ergreifendes. Deine Reaktion?
  18. Warum gibt es das Böse?
  19. Wofür lohnt es sich zu leben?
  20. Hast du eine Morgenroutine?
  21. Wenn niemand dich beobachtet, was tust du dann? (z.B. in der Nase popeln?)
  22. Wie reagierst du auf detailierte Gespräche über Körperflüssigkeiten, medizinische Eingriffe oder Exkremente?
  23. Wann ist eine Person bei dir unten durch?
  24. Wie viele Chancen verdient eine Person?
  25. Wofür entschuldigst du dich am meisten?
  26. Welche Shows/Serien schaust du auf Youtube/Streaming-Seiten/im Fernsehen?
  27. Wenn ein Wunder geschieht und alle Probleme sich lösen, wie würde das aussehen? Woran würdest du das merken?
  28. Jemand hat einen Popel/Fleck im Gesicht/Klopapier am Schuh. Was tust du?
  29. Wie würdest du beim Marshmallow Test abschneiden?
  30. Ist die Bindung zu anderen Charakteren eher sicher oder unsicher?
  31. Was würdest du dir nie verzeihen?
  32. Bestellst du lieber Nachtisch oder ein zweites Getränk?
  33. Welche Social Media Plattform würdest du verstärkt nutzen/welche nutzt du am häufigsten?
  34. Gibt es ein/en Anblick/Geruch/Geräusch, bei dem du tiefen, inneren Frieden verspürst?
  35. Welche Alltagsaufgabe/Hausarbeit empfindest du als besonders lästig?
  36. Wo hast du deine Soße am Liebsten? Mitten drauf, daneben, verteilt, gar keine Soße?
  37. Wenn du ein Tier wärst, welches Tier wärst du?
  38. Welches Wort benutzt du am häufigsten?
  39. Was für einen Urlaub möchtest du machen? Strandurlaub, Städtereise, Erlebnisreise, Wellness?
  40. Glaubst du an Horoskope, Sternzeichen, Mondkalender, Prophezeihungen etc.?
  41. Was ist dein „guilty pleasure„?
  42. Was findest du gut/schlecht, obwohl die Mehrheit einer anderen Meinung ist?
  43. Wenn dich jemand um Rat fragt, du aber nicht weiterweißt, was tust du?
  44. Liest du das Kleingedruckte bei Verträgen bzw. die AGB?
  45. Was stört dich an dir selbst am meisten?
  46. In welcher Zeit würdest du gerne leben?
  47. Was macht einen Menschen für dich sofort sympathisch?
  48. Was muss jemand mitbringen, um kompetent zu wirken?
  49. Stöberst du gerne im Supermarkt oder rauscht du gleich zur Kasse?
  50. Stören dich ungerade Zahlen, Eselsohren, Knitterfalten in Klamotten, schief hängende Bilder?
  51. Kontrollierst du vor dem Verlassen des Hauses, ob der Herd aus ist oder ob du den Schlüssel eingesteckt hast?
  52. Welche Eigenschaft an dir würdest du gerne ändern?
  53. Was findest du wirklich ungerecht?
  54. Grüßt du die Putzfrau?
  55. Denkst du, irgendeine gesellschaftliche Gruppe ist weniger wert?
  56. Warum entstehen Krankheiten?
  57. Du musst/kannst einen ganzen Tag im Bett verbringen. Wie findest du das und womit beschäftigst du dich?
  58. Ohne welchen Gegenstand verlässt du niemals das Haus?
  59. Welche Geschäfte & Läden magst du am liebsten?
  60. Bist du experimentierfreudig?
  61. Lebst du deine Sexualität aus?
  62. Was ist für dich ein Hindernis, das du überwinden willst?
  63. Hörst du üblicherweise auf die Ratschläge anderer?
  64. Rechfertigst du dich häufig?
  65. Was ist deine Art Stress abzubauen?
  66. Du bist für einen Tag in einer unbekannten Stadt und betreibst Sightseeing. Lieber eine Attraktion weniger sehen und dafür eine Kaffeepause einlegen?
  67. Eine lärmende Kindergartengruppe betritt dasselbe Zugabteil wie du. Was tust/denkst du?
  68. Jemand lächelt dich an. Lächelst du zurück?
  69. Was bedeutet für dich „in Würde altern“ bzw „in Würde sterben“?
  70. Interessierst du dich für Kunst?
  71. Welchen Stellenwert hat Gesundheit für dich?
  72. Eine Person auf der Straße starrt dich an. Warum?
  73. Welcher Beruf ist deiner Meinung nach völlig unterbezahlt und welcher völlig überbezahlt?
  74. Ein dicker Junge isst einen Hamburger. Was ist dein erster Gedanke?
  75. Glaubst du an das Gute im Menschen?
  76. Was ist für dich das Schlimmste, das ein Mensch tun kann?
  77. Vor welcher Todesart fürchtest du dich am meisten?
  78. Das Internet funktioniert nicht, die Technik streikt. Was tust du?
  79. Was für ein Körperteil findest du besonders anziehend?
  80. Änderst du oft deine Meinung?
  81. Wie wichtig sind Traditionen und Rituale für dich?
  82. Wie viel Zeit steckst du in dein Äußeres?
  83. Womit belohnst du dich für eine gute Leistung?
  84. Du steckst im Aufzug fest. Was tust du?
  85. Du hörst seltsame Geräusche vom Dachboden. Denkst du schnell an Geister?
  86. Was findest du absolut lächerlich?
  87. Du spielst „Die Sims“. Was machst du hauptsächlich? Baust du Häuser, zeugst du Kinder, löscht du die Leiter aus dem Pool?
  88. Glaubst du, dass Träume wahr werden können?
  89. Kann man alles lernen bzw. meistern, wenn man nur hart genug dafür übt und kämpft?
  90. Wann betrachtest du einen Kampf/Streit als verloren?
  91. Wirst du eher wütend oder eher traurig?
  92. Spülst du das Geschirr gleich nach dem Essen ab oder lässt du es stehen?
  93. Was sammelst du bzw. was kannst du nur schwer weggeben oder wegwerfen?
  94. Bei welcher Aktivität/Person vergeht die Zeit wie im Flug?
  95. Die neue Staffel deiner Lieblingsserie ist nur illegal im Internet zu sehen. Schaust du trotzdem oder wartest du auf die legale Veröffentlichung?
  96. Glaubst du daran, dass eine höhere Macht oder Organisation dich beobachtet?
  97. Lachst du, wenn Leute hinfallen oder ausrutschen?
  98. Lieber Schulmedizin oder Naturheilkunde?
  99. Machst du öfter mal krank obwohl du gar nicht krank bist?
  100. Welches ist die Knabberei deiner Wahl beim Filme schauen?

 

Mein NaNoWriMo 2016 (1/2) – Schreibimpulse

Mein NaNoWriMo 2016 (1/2) – Schreibimpulse

Hallöchen zusammen,

wie auch in den letzten Jahren nehme ich am NaNoWriMo teil! So viel wie im November schreibe ich zu keiner anderen Zeit im Jahr.

Ja, mag sein, dass durch das schnelle Schreiben ab und an die Qualität und die Logik leiden, aber der NaNo ist nicht dazu gedacht, dass am Ende ein perfektes Buch bei rumkommt. Viele Leute geben zu schnell auf, weil sie ihre Ideen für langweilig halten, manche haben ohne äußeren Druck nicht die Disziplin und die Motivation wirklich ihr ganzes Werk runterzutippen.

Bei mir ist eher das Problem, dass ich mir meine Schreibzeit oft nicht konsequent genug einräume. Im NaNo wissen alle Bescheid, dass ich für diese vier Wochen einfach ein bisschen mehr Zeit vor meinem PC verbringe, niemand ist böse, wenn ich absage. Nach wie vor ist es mein Ziel, mir eine bessere Schreibroutine aufzubauen und mir auch im restlichen Jahr aktiver Zeit zum Schreiben zu frei zu halten.

Im NaNo merke ich immer wieder, wie glücklich und zufrieden mich das Schreiben macht.

Wenn ich im Dezember dann nochmal über mein Geschriebenes gehe, kürze ich vieles wieder raus, ändere es oder schreibe es um.  

Aber: Ich habe etwas geschrieben.

Und das war wichtig. Ich habe Material, mit dem ich arbeiten kann. Bildlich gesprochen habe ich den Felsen mühsam weggeklöppelt und bin auf Gold gestoßen. Das ist noch schmutzig, steckt teilweise im Stein fest, aber es ist Rohmaterial mit dem ich arbeiten kann.

Diese Methode mag nicht für alle funktionieren, aber für mich ist es die bisher beste.

Dieses Jahr ist es übrigens mein Ziel endlich die Rohfassung von „Save Our Souls“(Arbeitstitel) zu beenden. Seine Ziele niederzuschreiben soll übrigens dem Übergang von Motivation zu Volition helfen, um ein bisschen mit Fachbegriffen aus meinem Studium zu klotzen. (Bitte nervt mich regelmäßig mit Fragen zu meinem Schreibprojekt.)

Ich kann euch nicht wirklich gute Schreibtipps geben, ich mache einfach meistens nach Bauchgefühl. Deswegen teile ich einfach ein paar meiner Ideen, Gedankenspiele und Schreibimpulse mit. (Lustigerweise habe ich aktuell noch keinen in meinem aktuellen Projekt verbaut. Aber vielleicht kommt das ja noch?)

Ich hoffe, ihr findet vielleicht den ein oder anderen Schneeball, der eure Geschichte ergänzt oder womöglich eine Ideenlawine auslöst:

Schreibimpulse (Die Liste wird täglich ergänzt)

Tag 1: Toter Briefkasten

Tag 2: Lavendel

Tag 3: Der Protagonist findet einen Gegenstand, der einem Unbekannten gehört

Tag 4: Jemand zebricht eine Tasse

Tag 5: Buntglasfenster

Tag 6:

aufgenommen in Bamberg bei Nacht

Tag 7: „Ich vertraue dir nicht“

Tag 8: Frühstück

Tag 9: Laufbhaufen

Tag 10: „Hör auf mir nachzulaufen!“

Tag 11: Hoffnung

Tag 12: Ihm/Ihr standen Schweißperlen auf der Stirn

Tag 13: Scheitern

Tag 14: Ein Charakter hat einen Wutanfall

Tag 15: Ein technisches Gerät gibt den Geist auf

Tag 16: Zitrone

Tag 17: Es passiert ein Unfall

Tag 18: Gedicht https://www.youtube.com/watch?v=lEtMLqP7tpA

Tag 19: Hand in Hand

Tag 20: Der Protagonist erhält ein Geschenk von jemandem

Tag 21: Täuschung

Tag 22: Jemand stirbt

Tag 23: „Gib nicht auf“

Tag 24: Ein Charakter schafft es einen anderen vor einer fatalen Entscheidung zu bewahren

Tag 25: Erschöpft, aber glücklich

Tag 26: „Ich brauche eure Hilfe!“

Tag 27: Alleine in der Menge

Tag 28: Musik https://www.youtube.com/watch?v=R03cqGg40GU

Tag 29: Ein Charakter schreit laut. Warum?

Tag 30: Sternschnuppen