Schlagwort: gedichte

Stephanie Koshka #ProjektArbeitstitel

Stephanie Koshka #ProjektArbeitstitel

Stephanie Koshka #ProjektArbeitstitel

Heute stelle ich euch wieder eine kreative Autorin vor: Stephanie Koshka, alias „Fieberherz“, die ihren Gedichtband selbst liebevoll für jede Person selbst heftet. Darin finden sich neben ihren Gedichten auch eigene Illustrationen!

Mein Name ist Steffi, begreife mich als Nacht- & Sturmkind, kreiere Texte, Bilder und luzide Träume, wenn ich nicht gerade an dem Abschluss meines Studiums arbeite.

Das Schreiben begleitet mich schon immer, aber als ich klein war, wollte ich unbedingt hauptberuflich Autorin werden. Dieser Traum zerbrach ein bisschen an der (mich lähmenden) Realität und den Erwartungen anderer an mich. Die Möglichkeit, einen anderen Hauptberuf zu haben und dennoch Autorin sein zu können, kannte ich nicht. Das begriff ich erst in meinen Zwanzigern und das Gefühl, hinsichtlich des Traums versagt zu haben, wich der neu entflammten Liebe für das Schreiben, ohne das ich einfach nicht kann.

Vornehmlich schrieb ich ganz früher Fanfictions, dann viele Blogbeiträge, prosaische Lyrik und Kurzgeschichten, aber eigentlich sollten – sollen – es Romane werden. Daran arbeite ich noch, in meinem Tempo eben und das ist so legitim, wie niemand es außer mir selbst nachvollziehen kann. Aber immerhin, in Maßstäben von „Veröffentlichung“, hat es 2018 eine Science-Fiction-Kurzgeschichte in eine Anthologie geschafft und ich habe 2019 ein Gedichtheft herausgebracht.

 

Die Asche des Prinzen und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Momentan sind drei Projekte in drei Stadien vorhanden. Zuerst ist da „Die Asche des Prinzen“, Urban Fantasy mit fertiger Rohfassung und in Überarbeitung. Dann ist da „Geist und Schatten“ (Arbeitstitel), ebenfalls Urban Fantasy, dessen Rohfassung in der Fertigstellung begriffen ist. Und zu guter Letzt plotte ich gerade Projekt Nr. 3, „Wie Federn so schwer“ (Arbeitstitel) quasi alternative Zukunft, weil Magie darin unsere uns bekannte Welt doch schon sehr verändert hat, aber insgesamt eher dem Genre Science Fantasy zuzuordnen ist.

Abgesehen von dem Fantasy-Aspekt eint auch alle Projekte, dass sie möglichst nicht normativ daherkommen und wenn doch stellenweise, genau das zur Diskussion stellen. Mir fehlt Diversität in der Fantasy-Literatur, ich möchte also genau das zu einem Markt beitragen, in dem sich schon meist weiße/(binär gedacht) männliche/heterosexuelle/cis/able-bodied und -minded Menschen 1:1 wiederfinden. Das heißt nicht, dass ich Diversität zum Thema und/oder „Plotkatalysator“ mache, aber sie ist da. Sie spielt manchmal kaum eine Rolle, ich kann aber auch nie so schreiben, als wäre sie „egal“, denn dann verschließe ich mich der mir selbstauferlegten Aufgabe, problematische Aspekte unserer Gesellschaft durch die Phantastik widerzuspiegeln.

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Für die Romane, allen voran eben erst einmal „Die Asche des Prinzen“, strebe ich einen Verlagsvertrag an, am liebsten aber mag ich vorher in einer Agentur unterkommen, um so verlagsunabhängiger mehr aus meinen Texten herauszuholen und eine*n erfahrene*n Agent*in zu haben, der/die die Verlagsbranche kennt. Da es direkt nach dem Studium in den Beruf geht, traue ich mir gerade Selfpublishing (noch) nicht zu, insbesondere aufgrund meiner knappen Ressourcen in Sachen Zeit und Geld. Und wenn jetzt jemand sagt „Du musst dir nur Zeit nehmen wollen!“, der Person kann ich nur sagen: Zeit (bei mir auch stark gekoppelt mit Kraft) ist in meiner Welt keine unbegrenzte Ressource, besonders dann, wenn man (hauptberuflich) auch noch einen weiteren Traum verfolgt. Einteilung muss bei mir sein, damit es gut wird. Und Unterstützung zu erhoffen ist in meinen Augen keine Schande.

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
In der Schublade schlummert ganz offiziell Projekt 0, namentlich „Saint Blake“ (Science Fantasy). Meine große Projektliebe, aber ich muss dem Roman noch gerecht werden, indem ich mich mit anderen Projekten vorher entwickle. Bislang stehen 100k, damit sind 2/3 fertig, aber die wollen noch mit Erkenntnissen aus den Folgeprojekten runderneuert werden.

Was hast du aus deinen bisherigen Veröffentlichungen gelernt?
Habe erstmal (voll nett gemeint) Leuten die Anthologie mit meiner Kurzgeschichte zum reduzierten Autor*innen-Preis angeboten und musste ganz fix zurückrudern, wegen der Buchpreisbindung, haha. Ansonsten habe ich gemerkt, dass nur weil ein*e Verleger*in Begeisterung für einen Text zeigt, daraus nicht zwingend gute und wertschätzende Kommunikation von der Seite des Verlages oder gar gute Werbung folgt. Das klingt jetzt bitter, macht es mich aber nicht. Ich weiß, dass es auch sehr oft anders läuft und habe Zuversicht, dass es so positiv anders kommen wird.

 

 

Schreiballtag

 

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Die Rohfassung. Bei gerade einer beendeten Rohfassung und einer in ihren Endzügen vermutlich auch kein Wunder. Aber ich bin optimistisch, dass es besser wird, ich lasse mich von Langstrecken nicht mehr so entmutigen wie noch vor 10 Jahren und identifiziere immer besser, womit bzw. wie ich mich selbst hindere.

Hast du eine Schreibroutine?
Eine Schreibroutine habe ich am ehesten während des NaNoWriMo, da klinke ich mich immer komplett aus SoMe aus und fahre Sozialkontakte fast auf Null herunter. In der Zeit schreibe ich auch nur am PC und immer mit Rücken- und Handgelenkstützen mehrere Stunden pro Tag.
Routine im Sinne von „Gewohnheiten“ sind abseits dieses Aktionsmonats eher hinderlich für mich, weil mein Studium und meine Arbeit immer wieder spontanes Planen erfordern. Außerhalb des NaNo komme ich am besten voran, indem ich kurzentschlossen bleibe, da ist für Routine neben Arbeit und Studium bei mir wenig bis kein Platz. Also schreibe ich auch mal in einem Park, in einem leeren Vorlesungsaal, in Wartezimmern etc., mal 100 Worte, mal 1000. Oder auch mal nichts am Manuskript selbst, sondern nur am Worldbuilding eines Projekts, das noch nicht im Stadium einer Rohfassung ist.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
1) Strukturiere deinen Roman vor, zumindest grob. Aber eben von Anfang bis Ende. Das verringert die Chance, dass du beim Überarbeiten komplett sauer auf dich selbst bist oder dass du gar mitten drin bei Ideenlosigkeit meinst, das ganze Projekt wäre „Müll“.

2) Teste, womit und wie du am besten plotten, schreiben und überarbeiten kannst. Und entscheide dich, auch einfach nur je Projekt. Wechseln kannst du immer. Was einmal gut funktioniert hat, muss nicht immer funktionieren (und andersherum). Es gibt meiner Ansicht nach je schreibende Person und je Projekt kein Patentrezept. Stick to design thinking, not designs.

3) Trau dich, Fehler zu machen, besser – akzeptiere sie, denn du wirst sie noch und nöcher machen. Eine Rohfassung ist NIE das Endprodukt. Das Ausmaß der Überarbeitung entspricht in meinen Augen nicht der Qualität der Idee, denn der Schreibprozess wird von zu vielen Faktoren beeinflusst (bewusst, unbewusst).

 

Motivation

 

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Inspiriert werde ich von einige, motivieren kann nur ich mich selbst. Inspiration ist für mich in großem Maße seit vielen Jahren z.B. Marie Graßhoff, weil sie nicht nur die guten Seiten des Schreibens teilt, sondern auch mal von Selbstzweifeln berichtet. Und zusätzlich an ihren Träumen festhält und so von Selfpublisherin zu Autorin bei Agentur und namhaften Verlagen geworden ist.

Da sind aber auch Tanja Voosen und Lea Melcher.

Tanja, weil sie eine großartige und dabei bodenständige Autorin ist, die unglaublich sympathisch und offen sowohl on-, als auch offline kommuniziert. Sie betont immer wieder, dass man immer klein anfängt und macht anderen Mut, an ihre Ideen zu glauben. Zusätzlich unterstützt sie Kolleg*innen bei VÖ so sehr, überhaupt alles, was sie mag, dass mir regelmäßig das Herz überschwappt, wenn ich z.B. ihre Stories auf Insta sehe und mir am liebsten alles kaufen will, was sie begeistert teilt.

Lea, weil sie sich neben dem Schreiben auch hinsichtlich Illustration betätigt (und da ganz wunderbare Dinge zaubert, die zeigen, wieviel Herz & Fleiß daran hängen) und mir (wo ich auch blogge, fotografiere, dichte) so die Angst nimmt, ich müsse „nur“ Autorin sein. Abgesehen davon ist sie auch ganz groß darin, auf ihre Leserschaft einzugehen und so sehr nahbar und sympathisch zu sein.

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Ein Agenturvertrag und/oder ein Verlagsvertrag. Nicht, weil ich Selfpublishing nicht mag, ganz im Gegenteil, aber weil ich glaube, dass ich mich etwas besser dem Schreiben widmen kann neben dem Hauptberuf, wenn ich da Unterstützung habe bzw. Menschen, die genug an mich glauben, um ihre Zeit und Kreativität in meine Ideen zu stecken und sie gemeinsam mit mir zu optimieren. Außerdem wird das trotz (gerade wegen?) Designstudium eine neverending story, wenn ich für mich selbst das Cover gestalten würde, haha.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Als eine liebe Bekannte mich beim Erzählen von die „Die Asche des Prinzen“ stoppte und sagte, sie wolle „vor der Veröffentlichung“ nicht gespoilert werden. Als ich mein erstes Belegexemplar in den Händen hielt. Oder als ich das erste Mal nach einer Widmung gefragt wurde. Zum Beispiel. Aber die stehen für mich alle auf einer Stufe, ich kann mich nicht entscheiden.

 

Eine kleine Kostprobe…

Ja, kann ich, sind aber ohne Lektorat. You have been warned 😉. Ausschnitt aus der Rohfassung von „Geist und Schatten“:

„Sicher, sicher, wie du magst“, ließ Mars halb im Wegdrehen begriffen verlauten und begann, Aris Tee anzurichten. Im nächsten Moment zuckte sie etwas zusammen, als Ari sie sachte an einer Schulter berührte und die Hand dann in Marcelines Nacken wandern ließ. Und es war immer ein gutes Zeichen, wenn Mars sich umdrehte, die Augen geschlossen, und Aris Gesicht ertastete. So wie jetzt, wo die Aussicht auf Tee plötzlich um so vieles uninteressanter geworden war.

Ari wartete, bis Mars sie küsste, so wenig zögerlich bereits, dass sie das alles am liebsten direkt ins Schlafzimmer verlegt hätte. Aber irgendetwas trübte heute Marcelines Licht und Ari wollte sie nicht verschrecken. Und versuchte zu verdrängen, wie lange sie sie heute stumm verfolgt hatte, weil sie meinte, das heute zu brauchen und zu dürfen.
„Was ist los?“ Mars pausierte kurz und legte ihre Stirn an Aris. Ihr Atem war deutlich hastiger geworden und zwischen jedem Wort der Sorge stand leichter Unwille, sich jetzt überhaupt mit etwas anderem als dem Schweigen zu befassen.

Ari lachte leise auf, legte Mars beide Hände unterhalb des Steißes und setzte sie auf die Anrichte. Wem brachte es etwas, wenn Mars erfuhr, was heute geschehen war. Wem brachte es etwas, wenn sie jetzt aufhörten.
„Was-“
„Augen zu!“, unterbrach Ari sie. „Ich pass schon auf, auf dein Kleid. Auf dich“, flüsterte sie dann, um so viel Sanftheit bemüht, wie sie nur aufbringen konnte. „Wirklich. Vertrau mir.“ Und zwischen dem nächsten und übernächsten Kuss auf die Halsbeuge ihrer kleinen Sängerin wiederholte sie „Vertrau mir“ und glaubte gerade selbst, dass das gerechtfertigt sein musste. Schon immer war. Immer so sein würde.

 


Stephanie Koshka

 

Steffis Veröffentlichungen könnt ihr auf ihrem Blog einsehen. Dort könnt ihr auch das Gedichtheft „Blnk“ bestellen.

 

 

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms. Falls ihr ein Produkt über den Link kauft, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich erhalte jedoch einen kleinen Anteil als Provision.

[Rezension] milk and honey + the sun and her flowers von Rupi Kaur

[Rezension] milk and honey + the sun and her flowers von Rupi Kaur

[Rezension] milk and honey + the sun and her flowers von Rupi Kaur

Heute gibt es eine Doppelrezension! Und zwar zu den wunderschönen Gedichtbänden „Milk and honey“ und „The sun and her flower“ von Rupi Kaur. Ich habe die beiden Gedichtbände auf Englisch gelesen. Es gibt die beiden Bücher auf mit deutscher Übersetzung, allerdings mag ich es – gerade bei Gedichten – in der Originalsprache zu lesen. Beide Bücher habe ich dieses Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen.


Anzeige

  • Titel: Milk and Honey
  • Autorin: Rupi Kaur
  • Verlag: Simon + Schuster
  • Genre: Gedichte
  • 208 Seiten, Ebook: 7,49€ | TB: 9,36€
  • auf amazon* kaufen

 

Worum geht’s?
In „milk and honey“ finden sich verschiedene Gedichte rund um die Themen Feminismus, Weiblichkeit, Liebe, Selbstbestimmung. Sie sind in vier Abschnitte gegliedert:  the hurting, the loving, the breaking, the healing. Die meisten Gedichte sind kurz, ein paar wenige Zeilen, andere sind länger.

 

  • Titel: The sun and her flowers
  • Autorin: Rupi Kaur
  • Verlag: Simon + Schuster
  • Genre: Gedichte
  • 248 Seiten, Ebook: 7,73€ | TB: 10,71€
  • auf amazon* kaufen

 

Worum geht’s?
In „the sun and her flowers“ finden sich verschiedene Gedichte rund um die Themen Feminismus, Weiblichkeit, Selbstbestimmung und das Wachsen. Sie sind in fünf Abschnitte gegliedert:  wilting, falling, rooting, rising, blooming. Die meisten Gedichte sind kurz, ein paar wenige Zeilen, andere sind länger.


Meine Meinung:

Ich bin bei (modernen) Gedichten und Lyrik eher schwer zu begeistern. Vieles davon wirkt auf mich zu gewollt, zu konstruiert. Die Emotion kommt nicht bei mir an, die Bedeutung ist zu nebulös oder zu offensichtlich. Ganz anders bei Autorin und Poetin Rupi Kaur.

Ihre Gedichte haben nicht viele Worte, nicht viele Reime oder komplexe Versmaße, aber sie berühren, kitzeln etwas in mir und bringen mich zum Nachdenken. Rupi Kaur schreibt über ihr Leben. Sie schneidet unfassbar viele Themen an, aber eines kommt immer rüber – Emotionen.

(c) Rupi Kaur

Egal ob sie über Missbrauch und Vergewaltigung, Trauma, schmerzhafte Trennungen, ihre Mutter, ihre Erfahrungen, ihr Wachstum oder über die Liebe schreibt – man fühlt mit ihr.

Ihre Erfahrungen, ihr Leben, ihr Leid, ihre Liebe mit Worten auf Papier gebrannt. Und sie brennen wirklich. Mal wie eine Wunde, dann wieder entfachen sie die eigene Leidenschaft, bestärken und bekräftigen. Dann lassen sie etwas in mir zerbrechen. Viele Gedichte haben mich traurig gemacht, andere haben mich laut rufen lassen „YES GIRL!“, haben mir Mut gegeben, mich an meine Talente und Kräfte erinnert. Rupi Kaur schreibt für sich und für andere Mädchen und Frauen. Viele Gedichte drehen sich um feministische Themen, Selbstbestimmung und Rollenbilder. Aber ich würde ihre Werke dennoch jedem ans Herz legen, auch wenn man sich nicht mit dem weiblichen Geschlecht identifiziert. Denn in ihnen stecken viele Lebensweisheiten, positive und lebensbejahende Botschaften.

Gefühle pur

Gerade die Liebesgedichte waren so schön, melodisch und sehnsüchtig. Und sie haben dafür gesorgt, dass ich mich gefragt habe „Habe ich je so intensiv geliebt?„. Meine Gefühle sind weitaus weniger aufschäumend, weniger bunt und farbig wie die von Rupi Kaur. Aber ihre Worte haben bunte Pfotenabdrücke auf meiner Seele hinterlassen. Und ich hoffe, dass ein bisschen davon abfärbt. Leben ist eine stetige Entwicklung. Ein wiederholter Kreislauf aus Welken, Fallen, Verwurzeln, Auferstehen und Blühen. So sind auch ihre Gedichte in Wellen. Manche sind wie ein Sturm, andere ruhig, manche direkt, manche mit verstecktem Humor und Biss.

Ich wollte, musste, einige der Gedichte laut vorlesen. Sie waren kraftvoll und mutig, sanft und leise, wunderschön und hässlich, aber auch liebevoll und zart. Facettenreich. Wie Rupi Kaur selbst. Ich kann nur empfehlen, ihr auf Instagram zu folgen, denn ich finde sie und ihr Schaffen unglaublich inspirierend.

Dazu sind die Gedichte teilweise von ihr illustriert. Auf eine sehr einfache und doch schöne Art. Wie ihre Gedichte: einfache Linien, aber kraftvolle Bilder. Es gibt sie, diese Bücher, denen man mit Worten nicht gerecht werden kann. Bücher, die man lesen muss, um zu verstehen, wie sie auf einen wirken.

Gedanken, die bleiben und nachhallen.

(c) Rupi Kaur

Fazit:

Wer viel Wert auf lyrische Konventionen steht, wird mit diesen beiden Büchern vielleicht nicht glücklich. Dennoch haben sie mich berührt, bewegt und begeistert. Inspirierende, moderne Lyrik. Worte, zum inhalieren. Einfach großartig.

Weitere Meinungen:

mit * gekennzeichnete Links sind affiliate Links des amazon Partnerprogramms. Falls ihr ein Produkt über den Link kauft, entstehen für euch keinerlei Mehrkosten, ich erhalte jedoch einen kleinen Anteil als Provision.

[Lesen] Robert Frost – Stopping by woods on a snowy evening

[Lesen] Robert Frost – Stopping by woods on a snowy evening

„Stopping by woods on a snowy evening“ von Robert Frost.

Dieses Gedicht zählt zu meinen absoluten Lieblingsgedichten. Der Klang und die Rhythmik passen sehr gut zu der Szenerie, es ist magisch, wie klar man die Winterwälder trotz der sparsamen Worte vor sich hat.

Vor allem die Version gelesen von Susan Sarandon mit den Hintergrundgeräuschen ist absolut zauberhaft.

Normalerweise zucke ich bei vielen Gedichten eher in Kunstbanausen-Manier mit der Schulter, aber dieses Gedicht lässt mich glücklich schaudern. Es ist düster, ruhig, aber am Ende schimmert eine zaghafte Hoffnung und Entschlossenheit durch. (Die deutsche Übersetzung finde ich übrigens grauenvoll. Die wird der Stimmung des Gedichts in keinster Weise gerecht)

Aber da ich mich immer mal wieder erwische, wie ich dieses Gedicht vor mich hin sage oder daran denke, wollte ich mich auch daran versuchen. Ich habe es mehrmals geübt, damit man mir möglichst nicht anmerkt, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist. 😀 (Huus wutz dies are Ei sink Ei nou!)

Hier lese ich euch das Gedicht von Robert Frost vor.

Viel Spaß beim Lauschen!

Was ist dein Lieblingsgedicht?