Kategorie: Schreiben

Interview mit Autorin Bianca Fuchs – Seelenläufer 2 erscheint!

Interview mit Autorin Bianca Fuchs – Seelenläufer 2 erscheint!

Heute präsentiere ich euch ein weiteres Interview und zwar mit der bezaubernden Selfpublisherin Bianca Fuchs!

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Ich durfte Bianca (links) auf dem Litcamp 2017 in Bonn kennen lernen <3

Ihr erstes Buch „Seelenläufer“ aus dem Genre Urban Fantasy erschien im April 2016 und nun ist es soweit.

Am 16.11.2018 erscheint endlich die Fortsetzung „Seelenräuber„!

Ihr könnt übrigens hübsche signierte Exemplare direkt bei Bianca selbst erwerben. Auf twitter gibt es außerdem mehr Infos zu Bianca und ihren Projekten!

Lasst uns loslegen!

*

  • Hallo Bianca, nach „Seelenläufer“ erscheint nun bald dein zweites Buch als Selfpublisherin! Erstmal Glückwunsch dazu.

Bianca Fuchs: Vielen Dank, liebe Babsi.

  • Worum geht es in der „Seelenläufer“ Reihe?

Es geht um Zoya, die eines Tages entdeckt, dass sie die Gabe besitzt, die Seelen von Menschen zu sehen und sogar zu verändern. Sie muss lernen, mit dieser Gabe umzugehen, wobei sie schnell merkt, dass es auch Seelenläufer gibt, die ganz andere Interessen haben, als anderen zu helfen.

  • Welchen Charakter magst du am liebsten und warum?

Ich mag Robert Hautcrave, weil in ihm die Ambivalenz zwischen Gut und Böse am sichtbarsten wird. Er muss für seine Ziele sehr hart kämpfen und hat so Einiges zu verlieren. Aber ich mag auch Zoya, weil sie diejenige ist, für die wohl das meiste auf dem Spiel steht.

  • Wie viele Teile soll es geben?

Es wird eine Trilogie.

(Babsi: Ich hoffe, es gibt keine fiesen Cliffhanger! xD)

  • Wie viel Zeit braucht es, bis ein Buch fertig ist? Welcher Schritt dabei macht dir am meisten Spaß?

Für Teil I habe ich fünf Jahre gebraucht, für den zweiten 1,5 Jahre. Der dritte Teil wird 2 Jahre in Anspruch nehmen. Wie du siehst, ist es sehr unterschiedlich. Zu Beginn war natürlich sehr viel Recherchearbeit nötig, Figuren mussten zum Leben erweckt werden, der Ort des Geschehens – Cambridge – musste gefunden werden.

Ich mag eigentlich alle Schritte. Ich mag es, wenn sich der Plot entwickelt, wenn die Seitenzahl stetig wächst, aber auch, wenn der Text reift. Es ist gut, dass sich die drei Schritte Plotten, Schreiben, Überarbeiten abwechseln.

auf amazon anschauen*

  • Wer macht diese schönen Cover?

Das Cover hat Juliane Schneeweiss entworfen. Und ich liebe es. Ich habe lange nach einer Coverdesignerin gesucht und bin umso glücklicher, dass ich sie gefunden habe. Sie leistet eine tolle Arbeit, kann meine Ideen perfekt umsetzen. Wer mal schauen möchte, was sie noch so entworfen hat, kann dies gerne auf ihrer Homepage tun: Juliane Schneeweiss

 

  • Was hast du aus der Veröffentlichung von „Seelenläufer“ Teil 1 gelernt?
    Was ist dein schönste Erfahrung mit dem ersten Teil?

Das man viel Zeit benötigt, um sein Buch zu vermarkten. Teil 1 hatte ich eigentlich nur für mich geschrieben, bis mich mein Coach auf die Idee brachte, „Seelenläufer“ im Selbstverlag zu veröffentlichen. Damals stand nicht einmal sicher fest, ob es eine Fortsetzung geben würde. Mit dem Marketing hatte ich mich damals also noch gar nicht auseinandergesetzt und völlig unterschätzt, was da eigentlich auf mich zukommt. Vielleicht war das auch gut so ;-).

Ich glaube, es ist diese Ambivalenz, die Selfpublisher in sich tragen. Der Kontakt mit den Lesern war die schönste Erfahrung, die ich machen durfte. Dass mein Roman Gefallen findet, dass es sogar Leser gibt, die sehnsüchtig auf Teil 2 warten, das ist ein unglaubliches Gefühl. Aber bis das gedruckte Buch seinen Weg zu den Lesern findet, ist es eben eine weite Strecke.

Babsi: Oh ja, es ist sehr viel Arbeit, die in so einem Buch steckt, auch nach dem es geschrieben ist. Das wird ja gerne mal unterschätzt!

  • Möchtest du weiterhin Selfpublisherin bleiben oder kannst du dir für zukünftige Projekte auch den Verlagsweg vorstellen? Was gefällt dir am Selfpublishing am besten?

Das Marketing ein Stück weit einem Verlag zu überlassen, wäre tatsächlich ein Grund, warum ich mir auch diesen Weg vorstellen könnte. Aber grundsätzlich bin ich sehr gerne Selbstverleger, weil ich meine Zeit so einteilen kann, wie ich möchte, was für mich als berufstätige Mutter von zwei Kindern ein sehr wichtiger Faktor ist, aber auch, dass ich über mein Cover sowie den Buchsatz, also das Innenlayout, selbst bestimmen kann.

  • Hast du neben Seelenläufer noch andere Projekte?

Mir schwirrt seit einiger Zeit eine Geschichte im Kopf herum, die sich immer weiter in den Vordergrund drängt. Doch ich halte sie zurück, weil ich mich dazu entschieden habe, jetzt erst einmal den Weg mit Zoya bis zum Ende zu gehen. Ich tanze ungern auf zwei Hochzeiten.

  • Liest du aktuell ein Buch oder bleibt dafür keine Zeit? Welches Buch würdest du  – neben deinen eigenen Werken – empfehlen?

Ich habe mir in meinen Herbstferien bewusst Zeit fürs Lesen genommen. Tatsächlich war dies während der Schreib- und Überarbeitungsphase nicht möglich. Und ich kann alle drei gelesenen Bücher nur empfehlen: Nina C. Hasse: „Ersticktes Matt“, J.M. Volckmann: „Neunundneunzig Namen“ und „Weil wir längst woanders sind“ von Rasha Khayat. Sonst bin ich ein großer Fan von Brandon Sanderson. Zwei Bücher, die mich sehr berührt haben sind auch „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Siobhan Dowd und „Ich nannte ihn Krawatte“ von Milena Michiko Flasar. Und jetzt höre ich auf. Es gibt einfach zu viele gute Bücher auf dieser Welt.

Babsi: Wundervolle Empfehlungen! Zwei davon habe ich auch schon gelesen und geliebt! 🙂

  • Was sind deine Pläne und Wünsche für 2018?

Ich wünsche mir, dass viele Leser noch viel mehr Spaß mit meinen Romanen haben. Auch wünsche ich mir, dass ich mit dem dritten Teil vom Seelenläufer gut vorankomme. Außerdem würde ich gerne einen weiteren Schreibkurs belegen, wenn ich die Zeit finde. Ich hätte sie gerne, denn ich möchte mich weiterentwickeln.

  • Auf welchen Events 2018 kann man dich vielleicht persönlich treffen?

Ich wünsche mir, dass ich es endlich auf die Frankfurter Buchmesse schaffe. Auf der BonnBuch bin ich aber sicher wieder anzutreffen. Auch steht noch die Entscheidung aus, ob ich die Zeit für Rheinfantasie freischaufeln kann.

Liebe Babsi, ich danke dir sehr, dass ich an deinem Interview teilnehmen durfte.

Babsi: Ich danke DIR liebe Bianca, dass du mir Rede und Antwort gestanden hast und in der stressigen Release-Woche noch ein bisschen Zeit für meine Fragen gefunden hast!

*

Ich hoffe, euch hat das Interview genauso gut gefallen wie mir und wir hypen jetzt zusammen das Release von „Seelenläufer 2“.

 


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Babsi schreibt #2 Meine Charaktere

Babsi schreibt #2 Meine Charaktere

Wie die Überarbeitung läuft…? Ähm… Lalala.

Heute möchte ich euch ein paar Charaktere aus meinem Urban Fantasy Projekt „Save Our Souls“ vorstellen.

Das Herzstück meiner Geschichte bilden meine Charaktere, für die ich auch schon Themesongs ausgewählt habe. Heute möchte ich euch die Figuren vorstellen, die in „Save Our Souls“ eine wichtige Rolle spielen.

Ein seelenfressendes Biest bedroht die Welt der Menschen und die Unterwelt gleichermaßen. Es muss irgendwie aufgehalten werden, aber selbst für uralte Teufel und Hexenmeister ist dieses Vieh neu. Fest steht: Eine einzelne Person wird mit diesem schwarzen Loch auf zwei Beinen nicht fertig.

 

Victoria Winter
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Photo by Roksolana Zasiadko on Unsplash

Victoria, genannt Vic, ist 23 Jahre alt, kann seit ihrer Geburt Geister, Seelen und das „wahre Gesicht“ einer Person sehen – also erkennen ob jemand ein Vampir oder ein Werwolf ist, ob jemand nur von einem Dämon besessen oder schon komplett vereinnahmt wurde. Sie hat mit ihrer turbulenten Vergangenheit abgeschlossen und arbeitet als Mädchen für alles für Sulaiman, einen einflussreichen Hexenmeister. Meistens schmeißt sie in seinem Namen die Bar „Arcana„, die hauptsächlich von nicht-menschlichen Wesen frequentiert wird. Ab und an erledigt sie aber auch Aufträge, besänftigt und verscheucht Poltergeister und spricht mit den Geistern wichtiger Informanten. Sie ist ziemlich zufrieden mit ihrem Leben. Vic kennzeichnet sich durch ihren starken Willen und ihre langjährige Erfahrung aus. Als sie dem Teufel Nero bei der Angelegenheit mit dem Biest helfen soll, ist sie zunächst skeptisch, gibt aber ihrem Pflichtgefühl nach.

Fun fact: Sie ist Vegetariererin und Gelegenheitsraucherin.

 

 

Dawn Conally
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Photo by Miranda Wipperfurth on Unsplash

Dawn Conally ist 24 Jahre alt und eine geübte Dämonenjägerin. Auffällig sind ihre Tattoos und Piercings und ihre langen Beine. Bereits ihre Eltern waren in der „Gilde der Jäger“ tätig und so lernte Dawn früh das Kämpfen gegen die Wesen der Finsternis. Es verschlug sie in die Stadt zur Informationsbeschaffungs-Abteilung der Jägergilde, die von einer Pizzeria aus operiert und vor allem potenzielle Gefährder überwacht und manchmal auch deren Verfolgung oder Beseitigung übernimmt. Als Deckmantel für ihren Beruf gibt sie an, neben Pizzalieferantin auch Yoga und Fitnessworkshops zu geben. Sie ist engagiert, idealistisch und loyal, weshalb sie sich sofort auf Victorias Seite schlägt.

Fun fact: Sie achtet sehr auf eine gesunde, eiweißreiche Ernährung und ihr Äußeres.

 

Nero
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Photo by Vero Photoart on Unsplash

Nero ist ein Teufel, der dem Rat der 13 – also den mächtigsten Vertretern seiner Art – angehört. Sein wahres Alter ist unbekannt und er gibt sich gerne mysteriös. Im Gegensatz zu Seth und anderen Teufeln ist er jedoch recht umgänglich und umgibt sich gerne mit Menschen. Wie alle Teufel des Rats kommandiert und bestimmt er über beachtliche Scharen von Dämonen. Nachdem die Unterwelt durch den Ausbruch des Biests in Aufruhr gerät ist er einer der ersten, die dem Befehl Lucifers nachkommen und losziehen, um die Sache zu untersuchen.

Fun fact: Er ist von seiner Familie maximal genervt und vermeidet den Kontakt zu ihnen.

 

Seth
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Photo by Taylor Grote on Unsplash

Seth ist ein Teufel und Mitglied des Rats der 13, wie auch sein Kollege Nero. Auch sein wahres Alter ist unbekannt, jedoch gibt er an, älter als Nero zu sein. Er ist machthungrig arrogant und verachtet Menschen und alle, die ihm in punkto Macht nicht gewachsen sind. Er sucht energisch und fieberhaft nach dem Biest und ist zu ungeduldig um mit Victoria zu kooperieren. Eigenständig begibt er sich auf die Suche nach Informationen und Wegen, um das Biest aufzuspüren und dessen Kräfte vielleicht selbst nutzen zu können.

Fun fact: Die einzigen Lebewesen, die er mag, sind Katzen, da er heimlich für Bastet und Sachmet schwärmt.

 

Sasha
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Photo by chelsea ferenando on Unsplash

Sasha ist eine mächtige Lamia, eine blutsaugende Schlangendämonin und erklärte Feministin. Sie betreut und umsorgt viele Einrichtungen für Frauen und Mädchen, u.a. die Frauenhäuser der Stadt. Zusätzlich hat sie einen Nachtclub, durch den sie auch mit Sulaiman in Kontakt kam. Sie hat ein beachtliches „Nest“ aus Lamia, die sie geschaffen hat und behütet ihre Schützlinge akribisch. Ihr wahres Alter lässt sich nur schätzen, aber sie hegt einen ziemlichen Groll gegen Männer im Allgemeinen. Sasha erwähnte, dass sie einst ein großes Nest im Amazonas besaß, dass jedoch von Kolonialisten zerstört wurde. Sie ist temperamentvoll, ihren Gegnern gegenüber gnadenlos aber sehr liebevoll gegenüber ihren Lieben. Sie wird eher unfreiwillig in den Konflikt um das Biest hineingezogen, als Dämonen Mädchen aus ihren Einrichtungen entführen.

Fun fact: Sie ist eine ziemliche Frostbeule.

 

Sulaiman
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Photo by Alex Holyoake on Unsplash

Sulaiman ist ein geheimnisvoller, mächtiger Hexenmeister und Kopf der „Afarit Corporation„. Sein Ruf eilt ihm bis in die Unterwelt voraus, obwohl er selbst selten auf die Bühne tritt. Er ist Victorias Chef und Arbeitgeber. Im Laufe der Jahre hat er verschiedene Firmen und Unternehmen in sein Imperium eingegliedert und handelt vor allem mit Informationen. Sein Netzwerk an Kontakten und Leuten, die ihm etwas schulden, ist für Außenstehende kaum zu durchschauen. Die Bar „Arcana“ lässt er komplett von seinem Golem Aaron und Victoria managen, jedoch weiß er scheinbar immer, wenn etwas vorgefallen ist. Er gibt Victoria das OK mit Nero zusammenzuarbeiten, um das Biest aufzuspüren und stellt ihnen außerdem Sasha vor.

Fun fact: Er telefoniert nicht gerne.

p.s.: Ich habe übrigens alle wichtigen Charaktere auch bei Sims erstellt, tihihi.


Titelbild

Gezwitscher-Gedichte & Poesie

Gezwitscher-Gedichte & Poesie

Meine lyrischen Ausdünstungen, die meistens spätabends auf twitter landen. Die sind meistens sehr spontan und ohne große Gedanken bezüglich Reim oder Versmaß. Aber ich dachte, ich möchte sie irgendwo sammeln, damit sie nicht in der Timeline untergehen.


Deutsch:

Nun suche Schlaf, leg sacht dein Kleid aus Sternen nieder, hüll dich ein in dunkler Wolken Kissen und bette den Kopf auf kühlem Erdengrund.

Auf dass im roten Licht der Morgensonne du die Augen öffnest und die Welt von Neuem grüßt bis Tau aus deinen Wimpern auf grüne Wiesen tropft

Wie willst du mit zu großen Füßen,
morgens in die Puschen kommen?
Morpheus lässt dich herzlich grüßen,
Montag steht seit Stunden an.

Große Träume, kleine Taten,
kleine Augen, Riesenkopf.
Die Zeit läuft dir davon und die Angst. Sie klopft.

Es juckt.
Du muckst und duckst dich nicht,
der Schlag trifft dich ins Gesicht.
Der Schorf bricht und die Wunde liegt offen.
Hast du grad etwas Salz parat?
Schöne Worte lassen hoffen,
aber sind kein Verband.

Das Unheil ist da, dein Zimmer Trümmerhaufen,
Kaffeetassenscherben als hätten sie verbrochen,
was du zuletzt versäumt.
Verbind dir die Füße und steig in die Puschen,
küss Morpheus zum Abschied und fang den Montag an.


Englisch:

Babsi schreibt #1 Wie die Idee zu mir fand

Babsi schreibt #1 Wie die Idee zu mir fand

„Save Our Souls“ lautet der Arbeitstitel meines Herzprojektes. Einer Geschichte, die ich Anfang des Jahres beenden konnte und die nun mitten in der Überarbeitung steckt. Eine Leseprobe gibt es hier. Aufgesetzt habe ich die Geschichte allerdings schon mehrmals, teils auch wirklich weit geschrieben. Noch länger begleitet mich die Idee – oder besser gesagt die beiden Protagonisten:

Victoria, ein Medium, das Geister sehen und mit ihnen kommunizieren kann und Nero, ein launischer Teufel aus der Hölle, der sich gerne in die Angelegenheiten von Menschen einmischt.

Woher kamen die beiden? Wie kam ich auf ihre Geschichte?

Ich habe in meiner Jugend, zwischen 13 und 16, unglaublich viel gelesen. Durchschnittlich zwei Bücher pro Woche – mindestens. Harry Potter, Bis(s) zum Morgengrauen, Chroniken der Unterwelt. Nebenzu auch Mangas wie Naruto, One Piece und Vampire Knight. Ich habe Charmed und Supernatural im TV verfolgt. Gezockt habe ich auch, am liebsten Witcher und Devil May Cry. Warum ich genau diese Titel nenne? Weil sie alle etwas mit der Enstehungsgeschichte zu tun haben.

Viele von uns mögen die rebellischen, bösen Jungs, die anecken, Tabus brechen und Schwierigkeiten selbstbewusst entgegen treten. Gleichzeitig war ich in dem Alter vor allem von Liebesgeschichten und Romantasy angezogen. Ich habe alles gelesen, was mir in die Finger kam. Wer sich in dem Genre auskennt, weiß, dass die meisten Geschichten sich sehr ähneln. Das stört mich z.B. heute viel mehr als damals.
Angefangen ernsthaft zu schreiben habe ich mit Fanfictions. Ich stieß irgendwie darauf und begann auch schlechte, sehr schauderhafte Liebesgeschichten zu schreiben zwischen erdachten Charakteren (OCs) und beispielsweise Charaktere aus One Piece oder Naruto. Ich habe wirklich viel geschrieben und es hat unfassbar viel Spaß gemacht. Aber es hat mir nicht gereicht nur über bereits existente Charaktere in einer bereits fertigen Welt zu schreiben.

„Aber, wenn das so und so wäre…“ „Wenn das so wäre und nicht so…“ „Wenn Edward kein glitzernder Waschlappen, sondern ein mächtiger und düsterer Typ wäre“ „Wenn eine weibliche Protagonistin kein unbeschriebendes Blatt, sondern tough und intelligent wäre…“ „Mir fehlt etwas an dieser Geschichte, es wäre doch viel cooler, wenn…“ „Hier fehlt mir das und das…“ „Also nur Romantik ist öde, ich möchte mehr Action“

Ich wollte eine Geschichte erzählen, die es so noch nicht gab. Die zwar viele Elemente meiner liebsten Bücher und Geschichte hatte, aber eben anders war. Von diesen Gedanken kam ich nie los und daraus wurde irgendwann Victoria geboren. Ich erinnere mich daran, dass sie zuerst einen japanischen Namen hatte und Halb-Deutsche, Halb-Japanerin sein sollte, weil ich so ein krasser Japan-Fan war. Meine FFs und sie waren damals von allen möglichen Klischees geprägt, die man sich so über Fanfiktion-Schreiber erzählt. *hust* Aber die Grundzüge waren nicht komplett für die Tonne.
Ich habe die Geschichte oft angefangen, oft durchdacht und halbherzig einige Szenen geschrieben. Weil ich innerlich nicht zufrieden mit dem stereotypen Mädchen war. Und weil das Gegenüber, heute Nero, nicht fest war. Ich wollte einen mächtigen Typen, cool, böse und unabhängig. Jemand, der nicht sofort der Protagonistin verfällt und ein weichgespülter Wischi-Waschi Typ ist. Aber gewalttätige Rapefiction wollte ich auch nicht schreiben. (Wobei einige meiner FFs teils ungünstige Beziehungsmuster hatten… durch Twilight etc. dachte ich damals, dass sowas wie „Nachstellen“ wirklich romantisch ist… Ja, dafür haue ich heute auch noch gerne meinen Kopf uffe Tischplatte)

Hierbei sollte ich vielleicht auch erwähnen, dass die Geschichte sehr lange als Romantasy gedacht war. Davon bin ich vor zwei, drei Jahren abgekommen, da sich andere Charaktere auch weiterentwickelt haben und klarer geworden sind. Zum Beispiel Victorias Mitbewohnerin die Dämonenjägerin Dawn oder die Lamia-Dame Sasha. Damit verschiebt sich der Schwerpunkt. Mit mir und meinem Alter haben sich also meine Charaktere auch weiterentwickelt und haben sich schließlich von mir gelöst.

Victoria wurde erwachsener, unabhängiger und weniger self-insert. Nero hingegen wechselte mehrmals die Spezies, wurde dreidimensionaler, komplexer und geheimnisvoller. Sie haben wirklich einen Prozess durchgemacht, ebenso wie ihre Geschichte. Heute kann ich sagen, dass es kein Mädchentraum mehr ist, in dem ein dunkler Ritter eine sensible Maid aus ihrer öden Welt befreit.

Heute ist es wirklich nahe dran an dem, was ich gewollt habe. Ein Mix aus diversen Genres: Action, Horror, Übernatürliches und ein bisschen Drama und Romantik. Mit lebendigen Charakteren und verzwickten Dilemmata. (Also ich hoffe, dass es mir gelungen ist).

Und ich glaube mein jüngeres Ich würde die Geschichte auch gut finden. 😉


Euch hat dieser Beitrag gefallen? Was würdet ihr gerne noch über meine Geschichte wissen?

Beitragsbild: https://pixabay.com/photo-525958/

Babsis #Litcamp17 Rückblick

Babsis #Litcamp17 Rückblick

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Mit Eva @variemaa und Nora @ElenorAvelle

Literaturcamp in Heidelberg

Am 25.06.2017 und 26.06.2017 fand das zweite Literaturcamp in Heidelberg statt. Genauer gesagt in den Räumen des Dezernat 16, einer alten Feuerwache in der Nähe des Hauptbahnhofes.

DSCN8322Die Sessions im größten Raum wurden außerdem aufgezeichnet und auf dem offiziellen Youtube Kanal des Literaturcamps hochgeladen. Das Ganze wurde ermöglicht durch Livestream-Watch.

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Valentin Bachem war fleißig unterwegs um Fotos zu schießen, schaut euch unbedingt die tollen Schnappschüsse an.

 

Hier berichte ich über meine liebsten Sessions:

Zusammen mit der lieben Rena und der lieben Julia habe ich übrigens eine Session zum Thema Autorengesundheit gehalten. Unter anderem kamen Themen vor wie man den inneren Kritiker wegscheucht, wie man mit Rückschlägen umgeht usw.. Auch die liebe Nicole Neubauer hatte eine ähnliche Session gehalten, in dem sie durch die Beschwörung eines hauseigenen Patronus den Kritiker/Dementor ganz flix wegzaubert.

Mir hat vor allem die Session von Kathrin von be_ebooks zum Exposé geholfen, da mein Manuskript gerade in der Überarbeitung ist und ich mich bald daran machen möchte, es bei Verlagen einzureichen. Ich wusste z.B. nicht, dass es durchaus gewünscht wird überhaupt Vergleichstitel zu nennen à la „Mein Buch könnte Lesern von Kim Harrisons Blutspur-Reihe gefallen“. Sie hat es auf jeden Fall geschafft, mir die Angst vor diesem Schritt zu nehmen und nach den Klausuren und dem Umzug, werde ich mich wohl an die Arbeit machen!

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Ich durfte mir mit der lieben Jana Tomy ein Zimmer teilen und habe am Sonntag ihre Session „Charaktere (er)leben“ besucht, die Improtheater und Charaktererstellung vereint. Im Raumlauf sollten wir uns vorstellen, welche Körperteile schwer sind, wie man als Tier läuft und wie unsere Charaktere laufen und anderen begegnen würden. Dabei musste man nicht nur die Gangart imitieren sondern durfte auch am eigenen Leib erfahren, wie ebendas auf den Charakter wirkt. Wenn ein Charakter selbstbewusst läuft, muss er noch lange nicht selbstbewusst sein. Ich konnte tolle Impulse und Anreize für mich mitnehmen.

Außerdem hatte ich die Ehre nicht nur die Session der fabelhaften Bianca aka Literatouristin zu besuchen, wir sind auch gemeinsam mit anderen abends auch noch durch Heidelberg gezogen und haben eine köstliche Männermilch im Thanner getrunken. Während der Session haben wir in der Runde fleißig gebrainstormed was für Beiträge und Möglichkeiten es gibt, den eigenen Blog zu pimpen und ihn zu etwas Besonderem zu machen. „10 Dinge, die Autoren niemals sagen würden“ – und Nummer 2 wird dich überraschen! Dabei war besonders der Appell laut: „Seid kreativ, traut euch und schreibt auch seltsame Gedankengänge und Ideen auf!“ – ob man danach auf veröffentlichen klickt oder nicht, die grauen Zellen sind in Schwung gekommen.

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Als bekennendes Benjamin Spang Fangirl musste ich natürlich auch seine Session zum Thema Crowdfunding besuchen. Dabei konnte man wieder mal merken, wie viel Arbeit hinter so einer Kampagne steckt, wie viel Mühe, Herzblut und Liebe – und dass es weniger um das Geld geht als darum das eigene Projekt zu verwirklichen. Benni hatte viele hilfreiche Tipps parat. Die Kampagne sollte früh bekannt gegeben werden und nicht zu lange dauern. Reizvolle Dankeschöns, liebevolle Mails an Blogger und mögliche Unterstützer sowie ein seriöses Marketing gehören zu dem ganzen aufwendigen Paket namens Crowdfunding.

Eva-Maria Obermann hielt eine Session wie Blogger*innen sich professionalisieren und was Buchblogs mit Literatuwissenschaften gemein haben. Dabei kam nicht nur eine Liste mit Leuten zustande, die eine LitWi-Blogparade machen wollen, sondern es gab auch interessante Anekdoten, Beispiele und konkrete Ideen, wie man Themen aus der Literaturwissenschaft auf dem eigenen Blog aufarbeiten kann. Dazu muss der Beitrag nicht perfekt wissenschaftlich sein, sich z.B. mit Stereotypen oder bestimmten Motiven genauer auseinanderzusetzen, ist bereits ein interessanter Schritt. Durch solche Themen haben nicht nur Leser mehr davon, sondern auch der eigenen Blog wird womöglich Leute anlocken, die vielleicht sogar Literaturwissenschaften studieren – und wer weiß, vielleicht wird euer Blogeintrag demnächst im Vorwort einer Bachelorarbeit zitiert?!

Außerdem wohnte ich einer spannenden Diskussion zum Thema Digitalisierung von Janet Clark bei.
Bastian von MeinVerlag2020 machte deutlich, wie wichtig es ist, seine Zielgruppe zu kennen und sich auch fernab des Buchbereichs zu vernetzen.
Maggo, der beste Pen&Paper Leiter überhaupt, verzückte das Publikum mit seiner Karamell-Frapuccino-Stimme und brachte uns seine kreative Herangehensweise an den Weltenbau nahe.
Anna von inkofbooks erklärte, wie man den eigenen Blog persönlicher gestalten kann und wie man einen Wiederkennungswert schafft. Ihre Session „Lebe deinen Blog“ hat sie auch auf ihrem Blog nochmal zusammengefasst.

Abends unterhielt uns die liebe Susanne Kasper von literaturschock mit den witzigsten Buchcovern, den skurrilsten Ratgebern und einigen wirklich hilfreichen Rezensionen.

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Einhorn – Insel von Ruhe und Regebogen in Dezernat16 Farben

Es gab so viele interessante Runden, Workshops und Sessions, dass es wirklich schwierig war, sich zu entscheiden. Man wünschte sich einen Zeitumdreher oder die Fähigkeit sich zu vervielfältigen. Und in jeder Session konnte ich doch das ein oder andere Bisschen für mich mitnehmen.

Für mich war mein zweites Literaturcamp und das erste Mal in Heidelberg ein absolutes Highlight. Eine angenehme Atmosphäre, spannende Sessions und das alles im Rundum-Sorglos-Paket: Slushies, Kaffee, Getränke und köstliches veganes Catering, Sonnencreme, ein Pool für die Füße, kostenlose Kinderbetreuung, Hunde zum Streicheln, Sofas,  ein Ruheraum, bunte Pfeile zur Orientierung, ein aufblasbares Einhorn – für all diese Dinge wurde gesorgt. Einfach nur wow.

Dafür ein großes DANKESCHÖN an alle Beteiligten, die dazu beigetragen haben. Zwischen den spannenden Sessions gab es wunderbare, lockere Gespräche und nirgends fühlte man sich unwillkommen. Große Autoren neben absoluten Neulingen im umgezwungenen Plausch bei Tschunk.

Natürlich, an manchen Punkten könnte man vielleicht noch ein bisschen optimieren. Und wahrscheinlich wird man es nie allen Recht machen können, aber für mich war es wieder ein wundervolles Spektakel voller neuer Eindrücke, toller Kontakte und lieber Menschen.

Ich bin totmüde, aber motiviert und voller Freude nach Hause gefahren. Mein Herz und meine Gedanken hängen immer noch ein wenig vor dem Dezernat in der brütenden Sonne herum und lassen den Blick verträumt über die Menschenmenge schweifen.

Vielen vielen Dank an alle, die dabei waren, die mitgemacht haben, die sich beteiligt haben, die geholfen haben und alle, die da waren. Ich habe ein unvergessliches Wochenende in Heidelberg verbracht und freue mich schon aufs nächste Jahr!

Weitere Impressionen:

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Ein großes Danke auch an die lieben Sponsoren, ohne die das Litcamp nicht möglich wäre:

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Ich fahre zum #litcamp17

Ich fahre zum #litcamp17

Ich vermute mal, die meisten haben meine euphorischen Triumphschreie schon durchs Land hallen hören, aber falls nicht:

Ich bin dieses Wochenende (24.06-25.06) auf dem Literaturcamp in Heidelberg!

Ich werde Freitag Abend anreisen und Montag Mittag wieder heimfahren. Ihr dürft mich gerne jederzeit anquatschen, ich bin selbst etwas verplant und durchaus ein bisschen scheu beim ersten Kontakt, aber ich freue mich schon ganz viele liebe Gesichter zu sehen!

Vor 11 Uhr morgens nur bitte langsam und deutlich sprechen, da mein Gehirn morgens eine Weile zum Hochfahren braucht. 😉

Inspirationsfeuer

Inspirationsfeuer

Willkommen zu dieser feurigen Blogparade! Dieser Beitrag wurde inspiriert durch die Rechargers Aktion.

Ich habe ja bereits in der Vergangenheit einen Beitrag zur Inspiration gepostet. Visuelle Reize, also Bilder oder Filme, wirken stark auf mich. Aber auch Musik oder andere Sinneserfahrungen lösen dieses Kribbeln aus, das wie ein Funke an einer Zündschnur entlang bis zu meinem Hirn wuselt und dort eine Explosion von Farben und Ideen auslöst.

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Und können wir uns einen Moment zeitnehmen und dieses geniale Bild von Elenor Avelle bewundern? Das war ein Haufen Arbeit! Und was für ein tolles Ergebnis – sucht nach den ganzen Details in den Flammen. Über meinem Kopf glaube ich eine Meerjungfrau im Feuer erkennen zu können! 😉

Eine Liste aller teilnehmenden Blogs dieser wundervollen Blogparade findet ihr zukünftig hier.


Inspiration kann man nicht erzwingen.

Sie kommt einfach. Man kann nur ein wenig nachhelfen, indem man sich bewegt, spazieren geht und sich immer neuen Reizen aussetzt.

Mal ein neues Gericht aus einer unbekannten kulinarischen Richtung? Einfach mal mit dem Bus ans andere Ende der Stadt fahren? Eine Musikplaylist aus einem ganz anderen Genre hören?

Zu einer Sneak Preview ins Kino gehen und sich einfach überraschen lassen? Zufällig ein Buch aus dem Regal greifen und es lesen?

Oder einfach mal einen Stift zur Hand nehmen, die Gedanken fließen lassen und zeichnen oder schreiben, was euch gerade so durch den Kopf geht?

Generell gilt natürlich: Neue Erfahrungen sind immer gut, aber ihr werdet sehen, es gibt genug kleine Reize, für die man die Komfortzone gar nicht so weit strapazieren muss.

Natürlich gibt es zahlreiche Videos, Musikstücke und alles mögliche, um die Inspiration zu steigern.

Ich finde sie wunderschön anzuschauen und anzuhören, aber vieles davon kenne ich. Vieles entspricht meinem normalen Geschmack. Das Problem dabei:

Bekanntes macht es dem Gehirn auch leichter vorgefertige Wege zu beschreiten!

Zum Schreiben oder in den Flow kommen habe ich einen festen, bekannten Soundtrack. Aber wenn ich Inspiration suche, neue Ideen und Wege, ist das nicht mein Mittel der Wahl.

Reisen ist ein wundervoller Weg allerlei neue Eindrücke zu sammeln. Fremde Orte, eventuell eine andere Sprache, neues Essen – aber was ist mit dem Geldbeutel? => Bilder können eine Treetbootfahrt auf dem Amazonas zwar nicht ersetzen, aber sie bieten eine gute Möglichkeit sich hinfortzuträumen. Pinterest, tumblr, Youtube – dank vieler toller Seiten können wir ganz leicht die Welt erkunden, ohne unseren Hintern vom PC Stuhl zu heben.

Ach ja und noch eine Anekdote aus dem physiologischen Bereich: Sport, Bewegung bringt den Kreislauf und die Durchblutung in Schwung. Das Gehirn ist auch durchblutet. Je besser das Blut durchkommt, desto besser funktioniert unser Schätzchen auch. Es hilft also, sich ab und zu ein bisschen zum Schwitzen zu bringen. Oft reicht schon eine halbe Stunde schnelles Laufen oder ein wütender Putzanfall.

Und natürlich mein liebster Tipp für alle:

Neugierig bleiben und Fragen stellen. Perspektivenwechsel.

Ein Hoch auf das Absurde!

Zeitreisen mit einer Spardose? Ein bösartiger Smoothie als Gegenspieler? Wie fühlt sich wohl der Hausstaub, wenn er weggeswiffert wird? Wenn ich dem Kind dahinten das Eis wegnehmen, wie entkomme ich dann der wütenden Mami und der Polizei? Ein Opernsänger, der unbedingt Rapper werden möchte?

Zu abstrakt? Dann schaut weiter unten vorbei. Ich habe ein paar Sachen gesammelt, die euch vielleicht inspirieren könnten. Lasst euch auf ein Abenteuer ein!


Wie wäre es also mal mit etwas Abwechslung?

Musik


Bilder

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Ich hoffe, euch hat dieser kleine Ausflug gefallen. Was inspiriert euch? Teilt es gerne mit mir und schaut unbedingt bei den anderen Teilnehmer*innen der Blogparade #Inspirationsfeuer vorbei!

Tüdelü, eure Babsi

#Buchmagie

#Buchmagie

Es war eine morgendliche Eingebung – auf magische Weise kam diese Idee zu mir und ich dachte: Wieso eigentlich nicht? Und ich habe mich hingesetzt und habe meinen kreativen Gedanken freien Lauf gelassen.

Wir alle kennen dieses Gefühl, wenn ein Buch einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht und unser Gehirn genaue Bilder, Szenen und ganze Filme dazu zeichnet. Auf zauberhafte Weise tauchen wir in die Geschichte ein und leiden, kämpfen, lieben und wachsen wir mit unseren Helden. Wenn die letzte Seite dann gelesen ist, bleibt zumindest ein Funke davon übrig. Bücher sind Magie – jedes auf seine ganz besondere Art.

Deswegen #Buchmagie


Für den Juni (oder wann immer ihr Zeit & Lust habt), habe ich mich an einen Täääg(Tag) bzw. einer Challenge versucht. Ob über Facebook, Instagram, twitter, euren Blog oder Youtube ist ganz egal. Gerne auch alles gemischt! Autor*innen dürfen die Fragen gerne auch etwas abwandeln.

Ich möchte kein Medium ausschließen – auch Mangas, Hörbücher und Filme – dürfen mit auf die Liste, auch wenn Bücher im Vordergrund stehen. 🙂
(Meine Antworten findet ihr ganz am Ende des Beitrags!)

Also Zauberstäbe gezückt, Grimoiren aufgeschlagen, Spitzhüte zurecht gerückt und los:

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1. Was ist dein Hogwarts-Haus? Alternativ: Würdest du eine Zauberschule besuchen oder lieber selbst lernen Magie anzuwenden und warum? (z.B. über pottermore oder http://www.testedich.de/persoenlichkeit-personality-tests-Haeusertest.php?katb=0413B0)

2. Wer ist deine liebste Hexe/Magierin aus einem Buch und warum? (Für Autor*innen: Stell uns eine Magierin aus deinem Buch vor!)

3. Deine 3 liebsten magischen Bücher? (pro Reihe nur ein Buch 😉 )

4. Was ist dein liebstes Fabelwesen?

5. Zaubersprüche, Zauberstab oder eine innere Kraft? – Was für eine Magieform findest du am besten?   20170509_191020

6. Dein liebster Zauberer/Magier aus einem Buch und warum? (Für Autor*innen: Stell uns einen Magier aus deinem Buch vor!)                                                                                              

7. Welche Magiedisziplin würdest du gerne beherrschen und was würdest du damit anstellen? (z.B. Alchemie, Hellsehen, Dinge schweben lassen, Telepathie, Kräuterkunde, Fliegen, Elemente beherrschen?)

8. Welche Bücher mit Magie/Zaubern würdest du gerne noch lesen/befinden sich auf deinem SuB?

9. Welche Rune würdest du auswählen? (z.B. https://www.magierin-damona.eu/Weisse_Magie_Schriftstuecke/runen.html )                   

10. Dein liebste/r BÖSE/R Zauberer/Hexe aus einem Buch?

11. Was wäre dein Vertrauter bzw. dein Begleitwesen und warum? (z.B. Rabe, schwarze Katze, Kröte)

12. Welches Kinderbuch hat deine Vorliebe für magische Dinge beflügelt?

13. Welche Tarotkarte würdest du wählen? (http://www.astrolymp.de/tarotkarten-bedeutung/)

14. Welche Cover sind einfach nur zauberhaft?

15. Wen wünscht du dir als deine/n Zauberlehrer*in?

#buchmagie

16. Wenn du dich in eine Buchwelt zaubern könntest, welche würdest du besuchen wollen?

17. Welchen Edelstein würdest du wählen? (http://www.sternenschein.de/edelsteine.php)

18. Welches Magie-Klischee in Büchern findest du wirklich schaurig-schrecklich?

19. Liest du lieber von guten oder von bösen Magier*innen?

20. Heilung, Kampfmagie oder Beschwörung? Womit würdest du/würde dein Charakter die Gruppe bei einem Abenteuer unterstützen und warum?

21. Welches Hexengebräu trinkst du am liebsten beim Lesen/Schreiben? (schwarzen Bohnensaft, Kräuteraufgüsse, Quellwasser?)

22. Welches Buch hat tolle Ideen für moderne/einzigartige Magie? Alternativ: Was für neue Ideen braucht Magie in Büchern?

23. Gibt es Momente in deinem Alltag, die dich so richtig verzaubern können?

24. Hast du schon ein Buch gelesen, das zwar Hexen/Zauberer behandelt, aber in dem keine Magie vorkommt? (z.B. Sachbuch, mittelalterlichen Roman zur Zeit der Inquisition)

25. Welcher Charakter hat dir einen Liebestrank eingeflößt und dein Herz erobert?

26. Zeige uns ein Zitat, das so voller Magie oder Weisheit steckt, dass es glatt ein Zauberspruch sein könnte!

27. Hand aufs Herz! Glaubst du, dass es Magie wirklich gibt? Und wenn ja in welcher Form?

28. Zeig uns ein magisches Buch, das leider keine Funken bei dir sprühen ließ!

29. Welche zauberhafte Buchreihe sollte jeder gelesen haben?

30. Welcher Autor (auch nicht-magisch) hat dein Herz auf ewig verzaubert?

#buchmagie

Schreibt mir einen Kommentar, wenn ihr mitmachen wollt und ich verlinke euch gerne. Ich würde mich freuen, wenn ihr die Aktion samt Hashtag #buchmagie teilt, verbreitet.

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Teilnehmende Zauberlehrlinge:

Theme-Songs zu Save Our Souls

Theme-Songs zu Save Our Souls

Hallo meine Lieben!

Unfassbar, aber es fehlt nicht mehr viel und ich kann die Rohfassung meines ersten, kompletten Romans „Save Our Souls“ (Arbeitsttitel) an Betaleser verschicken! Bei dem Gedanken wird mir ehrlich gesagt ein bisschen flau im Magen! :O

Auf diesem Blog möchte ich euch einige wichtige Charaktere vorstellen, aber bevor ihr meine Protagonisten besser kennen lernen dürft, bekommt ihr zuerst nur einen Schnipsel. (Muhahaha!)

Je größer die Rolle in der Geschichte, desto besser ausgearbeitet sind meine Charaktere – logisch, oder? Fast alle Personen, die über mehrere Kapitel vorkommen, haben eine eigene Scrivener-Seite mit Steckbrief, Bildern, Songs und Begriffen. Alles was wichtig ist und was mir hilft, den Charakter zu visualisieren.

Und heute soll es eben um diese Lieder gehen! Die „Theme“-Songs zu meinen Charakteren. Wie ist euer erster Eindruck? Auf welchen Charakter seid ihr gespannt? 😉

  • Victoria

„‚Cause you told me that you’d never be afraid of heights again. Nobody ever thought that we could make it this high. You’re the only one I’d follow ‚til the end of time.“ – Afraid of Heights (Billy Talent)

  • Dawn

„Lass dich nicht von Zucker und Peitsche zähm’n. Ich bin kein Herdentier, nur weil ich kein Hengst bin. Ich bin ’ne Hengstin.“  – Hengstin (Jennifer Rostock)

  • Sasha

„You could be the king but watch the queen conquer. OK first things first I’ll eat your brains then I’m a start rocking gold teeth and fangs ‚cause that’s what a motherfucking monster do.“ – Monster (Kanye West ft. Jay-Z, Nicki Minaj, Rick Ross, Bon Iver)

  • Nero

„If it feels good, tastes good – it must be mine. Heroes always get remembered but you know legends never die.“ – Emperor’s New Clothes (Panic! At the Disco)

  • Sulaiman

„And in your darkest hour, I hold secrets flame. We can watch the world devoured in it’s pain. Time has stopped before us. The sky cannot ignore us.“ – The end is the beginning is the end (Smashing Pumpkins)

  • Seth

„I’m meaner than my demons. I’m bigger than these bones. And all the kids cried out, ‚Please stop, you’re scaring me‘. I can’t help this awful energy. God damn right, you should be scared of me.“ – Control (Halsey)

  • Elayla

„This is your final warning. There’s a dark cloud overhead. This is your final warning. (…) Someone’s gonna get hurt. (…) And it’s not gonna be me.“ – Final Warning (Skylar Grey)

  • Mr. Rackabones

„One of the lost ones. The one without a name. Without an honest heart as compass. This is me for forever. One without a name.“ – Nemo (Nightwish)

  • Das Biest

…. – Nebula (myuu)