Elenor Avelle #ProjektArbeitstitel

Elenor Avelle #ProjektArbeitstitel

Elenor Avelle #ProjektArbeitstitel

Lasst euch von den blutigen Zombieromanen nicht täuschen, diese Frau ist zuckersüß und unglaublich lieb und enaggiert sich außerdem im Nornenetz! Heute bei #ProjektArbeitstitel Elenor Avelle

Ich bin Elenor Avelle, vornehmlich Autorin von Dystopien, Fantasy und Science Fiction.

Die ersten Romane, die ich veröffentlicht habe, sind zombiekalyptisch. Schreiben ist für mich die ideale Ausdrucksmöglichkeit, um meine Gedanken über die Welt, Politik und die Gesellschaft auszudrücken. Deshalb habe ich wahrscheinlich auch so ein Faible für Zombies, denn nichts symbolisiert den Untergang der Vernunft in der Masse so gut und wandelt sich dabei fortlaufend mit der Vorstellung der Zivilisation.

 

Schneerot und andere Projekte

 

Welche Projekte sind gerade in Arbeit? Erzähl uns doch ein bisschen davon!
Ich arbeite zurzeit an drei Projekten.

Das erste ist der Abschluss meiner Gefesselt-Trilogie. Gill, ein Nebencharakter aus Infiziert, der mit Gefesselt ein eigenes Spin-off bekommen hat, in dem er die Hauptrolle spielt, wollte eigentlich nur nach Hause nach London und musste sich jetzt vorher durch zwei Geschichten gegen die Firma Genetics und den Weltuntergang erwehren. Armer Kerl.

Das zweite Projekt ist ein Gruppenprojekt mit anderen Autoren und ist ganz Genreuntypisch für mich, eine Familiengeschichte. Wir sind vier Autoren und jeder schreibt aus der Sicht eines anderen Familienmitglieds. Ich schreibe über Max, den mittleren Sohn, der sich schon mit Sechzehn aus dem Staub gemacht hat, weil er sich von niemandem verstanden fühlte. Jetzt kehrt er als Erwachsener zurück und stellt fest, dass nicht alles so war, wie er sich zu erinnern glaubt.

Das dritte Projekt ist mein neues Herzensprojekt. Es ist eine Märchenadaption von Schneeweißchen und Rosenrot, auf Grundlage der Fabel, die die Grimms mit ihren Prinzen entfremdet haben. Es geht um die unerschütterliche Beziehung der beiden Schwestern, die sich trotz aller Unterschiede lieben und unterstützen. Das Setting wird eine atmosphärische Mischung aus venezianischem und Voodoo Flair. Das Genre wird Clockpunk und auch wenn ein Prinz vorkommt, wird Rosenrot ganz ohne sein Zutun alle Probleme lösen.

Wie schauen die Pläne für dein Projekt aus?
Im nächsten Sommer (2020) schließe ich die Gefesselt Reihe ab. Dann erfahren endlich alle, wie es mit Gill endet.

Wann Projekt #schneerot fertig wird, steht noch in den Sternen. Ich hätte es gerne diese Weihnachten rausgebracht, aber das wird vermutlich auch erst nächstes Jahr etwas. Die Geschichte ist so toll, da möchte ich es nicht aus Zeitdruck an Sorgfalt mangeln lassen.

 

Magst du uns verraten, was für Ideen evtl. noch in der Schublade schlummern?
Ich habe unter anderem ein vierbändiges Fantasy Epos in meiner Schublade, das ich irgendwann gerne veröffentlichen möchte. Der Arbeitstitel ist „Zeit der Stürme“. Ce’vanne, ein Mädchen aus einfachen Verhältnissen, deckt ihre magische Herkunft auf. Sie ist die Widergeburt der Tochter des Chaos und des Lichts. Auf ihrer Suche nach der Vergangenheit, deckt sie die finsteren Pläne ihres Vaters auf und muss sich selbst finden, um ihn aufzuhalten. Ich mag besonders die kulturelle Vielfalt, die diese Geschichte enthält.

Welche Unterschiede gibt es zwischen deiner ersten Veröffentlichungen und deinen jetzigen Projekten?
Ich habe schon immer viel Wert auf geschlechtsunabhängige starke Charaktere gelegt. Es war mir wichtig, dass Frauen auch ihre eigene Geschichte und ihre eigene Rolle haben, statt Randdeko zu sein. Was ich dazugelernt habe, ist, verstärkt auf weitere Diversität zu achten, wenn ich meine Charaktere designe.

 

Schreiballtag

 

Was ist deine größte Herausforderung im Schreibprozess?
Die Bürokratie, die mit der Veröffentlichung eines Buches verbunden ist, empfinde ich persönlich als sehr große Herausforderung. Der Schreibprozess selbst gefällt mir in allen Facetten. Ich habe aber auch das passende System für mich gefunden.

Hast du eine Schreibroutine?
Manchmal lässt sich das Schreiben gar nicht mit meinen sonstigen Pflichten vereinbaren. Hin und wieder erschöpfen sie mich auch so sehr, dass für das Schreiben keine Energie mehr da ist. Aber das ist okay, ich nehme es wie es kommt.

Welchen Tipp würdest du deinem Vergangenheits-Ich geben, das gerade mit dem Schreiben anfängt?
Gar keinen. Entwicklung kommt mit der Erfahrung. Unsere Eltern geben uns viele Tipps. Auf die meisten hören wir nicht, weil es erst verstehen, wenn wir es selbst fühlen können.

 

Motivation

 

Hast du Vorbilder bzw. Menschen, die dich inspirieren und motivieren?
Die Menschen, die mich am meisten inspirieren, sind diejenigen die mein Leben berühren. Es sind keine großen Namen, sondern die echten Personen, die mir ihre Zeit schenken, darunter viele Menschen aus der Onlinebuchwelt bei Twitter und co. Und mein Mann und meine Söhne.

Was sind deine Wünsche und Ziele für die Zukunft?
Ich würde gerne vom Schreiben leben können und hätte gerne einen Verlag oder Distributor an meiner Seite, der mich aktiv unterstützt.

Was war dein schönster Autor*innen-Moment bisher?
Die schönsten Momente, sind die Interaktionen mit anderen Autoren, Literaturmenschen und Bloggern, die einen gut leiden können. Das schönste Erlebnis, das mir gerade im Gedächtnis ist, weil es mir zeitlich am nächsten liegt, ist die interaktive Leserunde mit @AnisBuecherwelt @Pink_Anemone77 und @vermukkelt. Es war ein Spaß.

 

 

Eine kleine Kostprobe…

„Hol dir so viele Fleischsäcke wie möglich. Lass sie ausbluten. Mach schneller.“

Sie schüttelte wie betäubt den Kopf. „Das geht nicht.“

„Jetzt ist keine Zeit für Gewissensbisse. Hol dir diese Invitros. Ich warne dich.“ Malcom wandte sich ab und ließ sie stehen. Erschöpft blieb sie mit Reynell zurück.

„Ich wurde angewiesen, das HAB abzuholen, damit das Personal und die Gäste geimpft werden können“, informierte er sie.

„Was auch sonst.“ Natürlich wollte Malcom das HAB nicht, um bedeutungslose Menschen von draußen zu retten.

„Du solltest weniger Rücksicht auf das Leben der Retortenheinis nehmen. Sonst kommt Dr. Addison noch auf die Idee, dich zu melken.“

„Für Sie immer noch Dr. Meo, Mr. Reynell“, zischte sie. „Und wenn er mir zugehört hätte, wüsste er, dass ich unsere Antivirenquelle versiegen lassen würde, wenn ich die Invitros töte.“

„Wieso?“, fragte Reynell.

„Deshalb habe ich die Versuchssimulationen gemacht, während ich auf die Bewilligung der Probanden wartete. HAB bleibt im Organismus, es heftet sich an, damit keine neue Infektion durch X passieren kann. Ich kann nur die umprogrammierten Nanos mit dem Blut entnehmen. Die sind allerdings schwächer, weil die Bekämpfung von X nicht ihre Hauptprogrammierung ist. Brächte ich die HAB-Träger um und würde immer neue Invitros leeren, dann wäre die Wirkung irgendwann gleich null.“

„Dann mach mehr von dem harten Zeug.“

„Das ginge zu langsam. Vor allem jetzt. Die effektivste Methode wird die Extraktion aus dem Blut der zehn Probanden sein.“

Reynell runzelte die Stirn. „Bist du dir sicher, dass du nicht bloß eine Ausrede suchst, um keine Opfer bringen zu müssen, Dr. Weiße Weste?“

Natürlich wollte Rebecca keine Invitros töten. Schon gar nicht zugunsten von irgendwelchen reichen Typen, die X hinter sicheren Toren ausschließen konnten. Aber wie sollte sie den Menschen dort draußen helfen? In diesem Moment starben tausende überall auf der Welt.

„Vielleicht könnte ich eine Streuwirkung programmieren“, überlegte sie laut. „Dann würde sich HAB verbreiten wie X.“

„Würde das nicht auch immer schwächer werden?“, fragte Reynell wenig interessiert.

„Schon möglich.“ Fluchend verwüstete Rebecca ihre Frisur. „Aber wir müssen etwas tun.“

Reynell zog geringschätzig einen Mundwinkel hoch. „Sie haben keine Ahnung, was die Infizierten mit wehrlosem Frischfleisch machen. Die Träger und die paar Menschen, die sie immun machen, werden da draußen nicht lange überleben.“

Rebecca sah ihn verständnislos an. „Wir müssen die Immunen dann natürlich hierher evakuieren.“

Genetics wird den Bereich abriegeln. Sobald die letzten Gäste hier sind, kommt nichts mehr in den Komplex rein oder raus.“

„Was ist mit den Leuten da draußen? Die Kinder! Wir können sie doch nicht ihrem Schicksal überlassen.“

„Alle Personen, die von Bedeutung sind, werden hergebracht. Konzentrieren Sie sich nur darauf, genug von Ihrem Teufelszeug herzustellen, damit wir hier alle bei guter Gesundheit bleiben. Der Rest ist egal.“

War es das, was Elli gesehen hat? Das Ende der Welt?

 


Elenor Avelle

 

Ihre bisherigen Veröffentlichungen:

  • „Infiziert – Geheime Sehnsucht“, SP bei BoD Juli 2017, Postapokalypse
  • „Gefesselt – Der Anfang“, SP bei BoD Juli 2018, Band 1 von 3, Technothriller
  • „Gefesselt – Der Aufstand“, SP bei BoD Juli 2019, Band 2 von 3, Dystopie

 

Geplant:

  • „Gefesselt – Die Rückkehr“, geplant als SP bei BoD Juni 2020, Band 3 von 3, Postapokalypse
  • Arbeitstitel Schneerot, geplant Dezember 2020, Clockpunk

Eine Übersicht aller Teilnehmer*innen findet ihr bei #ProjektArbeitstitel – Was ist das?


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